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Hausbau in der dominikanischen Republik |
Juan
Moderator
  

Dabei seit: 27.06.2004
Beiträge: 900
Herkunft: Los Mina
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@olivermanuel
Vielen Dank für das Kompliment und das Vertrauen, Dich hier gleich so ausführlich vorzustellen. Freue mich schon auf Deine Beiträge zu unseren zahlreichen und sehr interessanten Themen.
Ganz besonders würde ich mich über Dein Thema "Hausbau" freuen
Dazu gleich mal die Frage, ist ein Hausbau in und um El Limon herum noch sinnvoll und bezahlbar?
Kennst Du dort aktuelle qm-Preise? Wie sieht es dort mit der Kriminalität aus?
__________________ primero la gente
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25.10.2006 19:23 |
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olivermanuel
Tripel-As


Dabei seit: 19.10.2006
Beiträge: 209
Herkunft: Bayern
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| Zitat: |
Original von Juan
@olivermanuel
Dazu gleich mal die Frage, ist ein Hausbau in und um El Limon herum noch sinnvoll und bezahlbar?
Kennst Du dort aktuelle qm-Preise? Wie sieht es dort mit der Kriminalität aus? |
Hallo Juan,
danke für die Begrüssung.
Generell ist ein Hausbau meines Erachtens natürlich noch sinnvoll. Ich denke das die Preise noch weiter steigen werden.
Durch die Nähe des neuen Flughafens wird die Gegend mit Sicherheit für Spekulanten attaktiver. In Las Terrenas soll ein Hafen gebaut werden.
Wichtiger ist jedoch der Golfplatz der jetzt errichtet wird.
Dazu ein Hinweis:
Früher waren in der Gegend hauptsächlich Franzosen und Italiener. In letzter Zeit werden verstärkt Villen von reichen Amerikanern gebaut.
Wenn man diese kennt, weiß man, dass dies hauptsächlich an der Golfanlage liegt. Die sind ganz verrückt danach. Die teuersten Häuser in USA liegen nicht am Wasser sondern auf einem Golfplatz oder direkt daneben.
Die Kriminalität wird sicher durch wachsende Armut und Neid leider noch steigen, ich hatte jedoch noch keine Probleme, und die Leute in El Limon sind wie in den meisten Dörfern noch unverdorbener wie in grösseren Orten.
Wie überall auf der Welt kommt es vor allem auf eines an:
Lage, Lage und noch mal Lage.
Zu den Preisen etwas zu sagen ist sehr schwierig, da es darauf ankommt wo man kauft, und wer baut.
Am Strand werden schon bis zu 90 Dollar je qm verlangt. Ich habe dieses Jahr aber noch 11 Tareas mit Titel für einen Bruchteil gekauft.
Strand und Hügellage ist am teuersten, unten im Dorf am teuersten.
Liegt schon ein Titel vor und der Preis passt ist es wohl am besten.
Am günsigsten ist es jedoch man kauft von einer seriösen Familie die Geld braucht und kümmert sich selbst um den Titel (sehr langwierig).
Meistens haben die Familie sehr grosse Titel (mehrere 100 Tareas) und können sich die Aufteilung nicht leisten.
Hat jemand gar kein Papier lieber Finger weg wenn man ihn nicht sehr gut kennt.
Beim Bauen kommt es auf die Qualität an, für ein gemauertes Haus mit statischer Berechnung Architekt und vielen Extras muss man fast soviel rechnen wie bei uns, ein kleines Häuschen ist sicherlich schon für 30-40000 Dollar möglich.
Wenn Du noch mehr wissen willst gerne
Grüsse
Michael
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31.10.2006 10:46 |
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Juan
Moderator
  

Dabei seit: 27.06.2004
Beiträge: 900
Herkunft: Los Mina
Themenstarter
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Hola Michael,
vielen Dank für Deine Informationen. Das Thema Hausbau ist ja schon ein Kapitel für sich. Habs deshalb hier nochmal getrennt laufen.
Sehr gern würde ich (und vielleicht andere auch) dazu noch mehr lesen.
Vielleicht hast Du ja gelegentlich Lust und Zeit kleinere Episoden vom Hausbau hier zum Besten zu geben.
Saludos Cordiales
Juan
__________________ primero la gente
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31.10.2006 14:13 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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hallo,
ich habe mit dem hausbau bisher auch positive erfahrungen gemacht.
angefangen hat alles mit einem haus mit blechdach, das ich in santiago gekauft habe. damals von einem armen tropf, der gerade geschieden wurde für 10.000 dm .
danach wurde das viertel dann erschlossen und die strassen asphaltiert. das haus lag dann folglich etwas zu niedrig (strasse höher) und wurde bei von innen bei regen nass.
dann habe ich es irgendwann abgerissen und ein neues haus gebaut, einschl. posozuschüttung und auffüllung hat es mich in eigenregie ca. 10.000 euro gekostet.
ich habe es so gebaut, dass es nach oben ausbaufähig war und dann irgendwann eine zweite wohnung draufgesetzt. das hat noch mal ca. 10.000 euro gekostet.
momentan ist alles vermietet. an die garage hatte ich ein kleines appartment für den eigenbedarf drangesetzt. nachdem ich das nachbargrundstück gekauft habe, stehen die autos jetzt dort und ich habe die garage incl. des apartments auch vermietet.
ich bekomme dafür jetzt insgesamt 5.000+5.000+4.000 = 14.000 peso miete/monat.
in den hauptwohnungen wohnen jeweils ehefrauen von dominicanyorks. die garagenwohnung ist an eine erwachsene tochter vermietet.
momentan ist das ganze wohl ca. 3 - 4 mio. pesos wert (incl. nachbargrundstück). man kann also sagen, dass sich das eingesetzte kapital ungefähr verdreifacht hat .
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31.10.2006 14:27 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.560
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola,
in Boca Chica und Umgebung, wenn nicht gerade in Strandlage - aber da wird kaum noch eine Baugenehmigung erteilt - , kostet ein qm ca. 1200 - 1400 Peso. Von weißen Interessenten wird häufug mehr verlangt, ca. 1600 - 1800 Peso. Beim Bau eines Hauses kommt es dann wirklich darauf an, was man will. Da ist den Ausführungen von olivermanuel nichts hinzu zu fügen.
Ich habe mir im August z.B. ein fertiges Haus angesehen. Es lag ca. 10 Minuten zu Fuß vom Strand Boca Chicas entfernt, war 2003 erbaut, ca. 130qm groß und recht solide. Das Grundstück hatte allerdings "nur" 400qm. Das ist ja nun einmal immer relativ......je nach persönlicher Ansicht. Der Preis lag bei 95. 000 US $.
Saludos, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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01.11.2006 12:09 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Peter
Hola,
in Boca Chica und Umgebung, wenn nicht gerade in Strandlage - aber da wird kaum noch eine Baugenehmigung erteilt - , kostet ein qm ca. 1200 - 1400 Peso. Von weißen Interessenten wird häufug mehr verlangt, ca. 1600 - 1800 Peso. Beim Bau eines Hauses kommt es dann wirklich darauf an, was man will. Da ist den Ausführungen von olivermanuel nichts hinzu zu fügen.
Ich habe mir im August z.B. ein fertiges Haus angesehen. Es lag ca. 10 Minuten zu Fuß vom Strand Boca Chicas entfernt, war 2003 erbaut, ca. 130qm groß und recht solide. Das Grundstück hatte allerdings "nur" 400qm. Das ist ja nun einmal immer relativ......je nach persönlicher Ansicht. Der Preis lag bei 95. 000 US $.
Saludos, Peter |
bei touris spielt starndnähe immer irgendwie eine rolle. wenn man da länger wohnt, dann ist der strand irgendwann nebensache, wenn man nicht gerade dort arbeitet oder surfen als hobby hat.
andere sachen (infrastruktur ) sind für mich persönlich viel wichtiger.
am starnd bin ich fast von überall innerhalb von 1 stunde, wenn es dann unbedingt mal sein muss.
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01.11.2006 13:25 |
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Juan
Moderator
  

Dabei seit: 27.06.2004
Beiträge: 900
Herkunft: Los Mina
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von holaquetal
man kann also sagen, dass sich das eingesetzte kapital ungefähr verdreifacht hat . |
Glückwunsch zur gelungenen Anlage !
Worauf ist denn beim Hausbau am meisten zu achten oder wo stecken besondere Gefahren, die einem das ganze Projekt vermiesen könnten?
Bei Euch ist doch bestimmt nicht alles glatt gelaufen, oder?
__________________ primero la gente
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01.11.2006 13:42 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Juan
| Zitat: |
Original von holaquetal
man kann also sagen, dass sich das eingesetzte kapital ungefähr verdreifacht hat . |
Glückwunsch zur gelungenen Anlage !
Worauf ist denn beim Hausbau am meisten zu achten oder wo stecken besondere Gefahren, die einem das ganze Projekt vermiesen könnten?
Bei Euch ist doch bestimmt nicht alles glatt gelaufen, oder? |
bei uns ist eigentlich alles sehr glatt gelaufen. das lag sicher auch daran, dass wir einen sehr guten "meister" hatten, der das im prinzip nicht mehr nötig hatte und das nur für besondere freunde mal macht.. das grösste problem war eigentlich der wechselkurs. der hat damals innerhalb von monaten zwischen 70 und unter 40 geschwankt . da war es wichtiger, den richtigen kurs abzupassen als alles andere.
in unserem fall war auch die vorbereitung des grundes wichtig, bzw. verdichtungg (poso = sickergrube wurde auch zugeschüttet) und natürlich bauausführung. in der domrep ist dabei insbesondere auf die columnas zu achten. bewehrung (stahl) ist sehr teuer und da wird gerne geschlampt. ebenso bei der verkabelung.
als wir die hütte gekauft hatten, hatte der vorbesitzer z.b. mal eben die stromkabel vor auszug eingesammelt und wollte sie verkaufen :-)
ich habe ihm dann aber klargemacht, dass er sich strafbar macht, und er hat dann die restlichen kabel wieder rausgerückt, neues kabel gekauft und die verlegung bezahlt.
ansonsten gelten natürlich die regel wie überall. die lage ist das allerwichtigste. wenn man weiss wo erschlossen wird, ist es schon mal gut. btw. bei neuerschlossenem bauland sollte man sich z.b. nicht auf aussagen verlassen, dass erschlossen wird. das ist nämlich sonst auf eigene kosten zu machen.
sonst muss man auch auf noch z.b. die richtige neigung des daches achten, damit kein wasser stehen bleibt.
auch bei den roheren muss man achten, dass die eine neigung berücksichtigen, sonst fliesst das wasser nicht ab. aber wenn man den richtigen meister hat, dann ist das die halbe miete.
zu villenbau an der küste kann ich nichts sagen. das ist nicht meine preisklasse.
ich muss auch darauf achten, dass sich die sache amortisiert und ich nicht obendrauf noch laufende kosten habe.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von holaquetal: 01.11.2006 14:23.
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01.11.2006 14:09 |
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olivermanuel
Tripel-As


Dabei seit: 19.10.2006
Beiträge: 209
Herkunft: Bayern
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| Zitat: |
Original von Juan
| Zitat: |
Original von holaquetal
man kann also sagen, dass sich das eingesetzte kapital ungefähr verdreifacht hat . |
Glückwunsch zur gelungenen Anlage !
Worauf ist denn beim Hausbau am meisten zu achten oder wo stecken besondere Gefahren, die einem das ganze Projekt vermiesen könnten?
Bei Euch ist doch bestimmt nicht alles glatt gelaufen, oder? |
Hallo,
zur Frage von Juan:
das wichtigste am Hausbau ist erst mal das Grundstück. Die Lage und die Nachbarbebauung ist am wichtigsten. Stark befahrene Strassen und laute Kneipen können einem schnell den Spass verderben.
Dann wo bezieht man sein Wasser. Wir haben einen 30 Meter tiefen Brunnen bohren lassen. Ist die Stromeinspeisung in der Nähe?
Könnte sehr teuer werden.
Für das Grundstück muss geprüft werden ob dies auch wirklich dem Verkäufer gehört, ist leider nicht immer der Fall.
Wir haben unseren Grund einer seriösen Familie abgekauft, und dieses aus einem grossen Titel herausgelöst.
Hierzu musste ein Landvermesser anrücken, und alle Familienmitglieder unterschreiben. Da wir die ersten auf einem Hügel waren, musste ein Wegerecht mit in den Titel mit aufgenommen werden.
Die ganze Prozedur hat 2 Jahre gedauert, hat sich aber gelohnt, da wir für unsere 5 Tareas nur 6500 Euro plus etwa den gleichen Betrag an Nebenkosten wie Notar, Behörden, Landvermesser, Trinkgelder etc. bezahlt haben. Das Nachbargrundstück wurde letztes Jahr für 25 Dollar je qm verkauft, unsere Vorgehensweise wurde sicherlich belohnt.
Sind aber schon viele reingefallen.
Die Ordnungsmässigkeit eines Titels kann man gar nicht oft genug prüfen.
Wir haben auch unser Haus und die Option auf ein zweites gleich mit eintragen lassen.
Ist eigentlich ähnlich wie bei uns, man kann nicht einfach lustig drauf los bauen, sonst riskiert man später Ärger.
Den Bau selbst sollte man versichern, und die Steuern für die Arbeiter bezahlen, kostet nicht viel und erpart einem vieles.
Wir haben unser Haus von einem Architekten planen lassen und statische Berechnungen erstellt.
Einmal war ein reicher Dominikaner mit seinem RA da und versuchte uns zu erklären, dass dies sein Grund ist, und unser Haus nicht dastehen dürfe, da keine Eintragungen vorliegen.
Nach Einsicht unserer lückenlosen Dokumente ist er ziemlich schnell wieder abgezogen.
Über den Hausbau selbst später mehr.......
hier haben wir alles in Eigenrgie mit Einheimischen gemacht, aber als Fazit denke ich es lohnt sich wenn man sich den örtlichen Gegebenheiten anpasst, Geduld hat und ein bisschen Glück mitbringt
Grüsse
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02.11.2006 14:31 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.560
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hallo @holaquetal,
also, in Boca Chica ist eigentlich alles immer in relativer Nähe zum Strand. Selbst wenn Du in der kleinen Stadt am Park stehst, bist Du in 5 Minuten am Strand.
Ich habe dieses Objekt auch nur erwähnt, weil mir da der Kaufpreis bekannt war. Das hat sicher nichts mit "Touri-Denken" zu tun. Schaue eben nur öfter mal nach einem Haus, da mir selbiges lieber als die Wohnung wäre. Tja, und da der Stadtplan von Boca Chica ziemlich unvollständig ist, muss ich mich schon mal auf die Socken machen und mir die Sachen vor Ort anschauen.
Du hast völlig recht, dass die Infrastruktur wesentlich wichtiger ist als der "Blick auf das Meer". Ich weiß jetzt nicht, ob Du diesen Ort kennst, aber man findet da schon alles was man so braucht.
Saludos, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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03.11.2006 14:12 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Peter
der "Blick auf das Meer". Ich weiß jetzt nicht, ob Du diesen Ort kennst, aber man findet da schon alles was man so braucht.
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ich versteh unter infrastruktur auch folgendes.:
nähe von universitäten/guten schulen
krankenhäuser/ärzte
arbeitsplätze
einkaufsmöglichkeiten
behörden
das findet man nur in den grösseren städten. aber das sieht jeder anders. dem einen ist der golfplatz und dem anderen die uni wichtigeri. kommt immer auf die nutzung drauf an.
bei mir ist es eher eine investition als eigennutzung/konsum und ich werde irgendwann appartments für studenten bauen. die (bzw. ihre eltern) sind meistens sehr solvent in der domrep. und ich glaube es gibt weniger amerikanische millionäre als solvente studenten in der dom-.rep. dafür weniger gute wohnmöglichkeiten in uninähe als villen an der küste .-)
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04.11.2006 14:14 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.560
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola @holaquetal,
gebe Dir uneingeschränkt recht. Je nach der Zielsetzung, die man hat, sind die von Dir aufgezählten Dinge sicher wesentlich wichtiger als "der berühmte Golfpltaz" odr ähnliches.
Ehrlicherweise muss ich gestehen, mir ist ein Golfplatz so ziemlich sch...egal.
Ärzte sind "lebenswichtig", man sollte nicht unbedingt ein Auto voll tanken müssen um einkaufen gehen zu können, die Wichtigkeit von Schulen ist unbestritten, ebnso Arbeitsplätze und Krankenhäuser.
Universitäten sind sicher wichtig, aber auch in der BRD gibt es nicht in jeder Stadt eine. Bei Deinem Vorhaben , was ich übrigens sehr gut finde, ist die Nähe zu den Hochschulen natürlich sehr von Bedeutung.
Bei mir ist es nun so, dass ich als Pensionär dorthin gehen werde. Dadurch entfällt die Suche nach Arbeit. Schulen und Unis sind für mich persönlich auch eher zweitrangig, wobei Schulen schon sehr wichtig sind.
Hätte ich meine Ausstieg mit 30 Jahren geplant, würde ich so argumentieren wie Du. Im "Alter" verliert vieles an Bedeutung.
Beste Grüße, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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05.11.2006 11:06 |
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olivermanuel
Tripel-As


Dabei seit: 19.10.2006
Beiträge: 209
Herkunft: Bayern
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Hallo Peter,
Hallo Holaquetal,
1. Die Frage von Juan war lohnt sich der Hausbau in EL Limon noch und welche Erfahrungen und Risiken gibt es damit.
2. Da ich nicht Golf spiele ist mir das auch sch..egal, aber gibt unter anderem etwas Aufschluss über zukünftige Entwicklungen.
Ich habe mich nur die letzten 2 Jahre sehr gewundert warum
gerade US Amerikaner in den Hügeln Villen bauen, an der Playa Aleman, wo noch nichts ist wurden 2 grosse Villen gebaut, und als ich von dem geplanten Golfplatz und dem Hafen hörte wurde mir klar warum die Preise so stark gestiegen sind.
Natürlich habt ihr mit der Infrastruktur recht, diese sagt aber nichts über die Preisentwicklung bei Immobilien aus.
Die höchsten Preise werden tatsächlich sogar in Gegenden mit schlechter Infrastruktur erzielt.
Ich habe auch nichts mit Villenbau zu tun, bin nicht in Strandnähe, und habe mein Haus nicht zum Geldverdienen gebaut, dieses verdiene ich zu Hause.
Ich habe dort gebaut weil es der Heimatort meiner Frau ist, ich mich dort wohl fühle und wir dort später leben wollen.
Später weil es keine guten Schulen in der Gegend gibt.
In El Limon kann man aber durchaus für den täglichen Bedarf einkaufen, es gibt ein kleines Krankenhaus aber vor allem, und das ist das was uns wahrscheinlich alle an diesem Land fasziniert --- man atmet man fühlt das Leben ---
Die Idee von Juan Geschichten über den Hausbau zu schreiben finde ich gut, da man hier wirklich viel erlebt und wenn man das Chaos leicht nimmt auch viel zu lachen hat. Ich habe bei dieser Gelegenheit viel über die Mentalität dazu gelernt und schwankte zwischen weinen und lachen war teilweise kurz vor dem Wahnsinn aber doch immer glücklich weiter zu kommen.
Wir haben für die Kiste 8 Jahre gebraucht da ich das Geld auch nicht herzaubern kann.
Da ich selbst beruflich mit Immobilien zu tun habe lächle ich teilweise genauso wie Peter über "Expertenmeinungen" in seinem Beruf, meinen Optimismus und meinen Humor jedenfalls werde ich wahrscheinlich behalten.
Ich jedenfalls wünsche holaquetal mit seinem Vorhaben viel Glück.
Viele Grüsse
Schönen Sonntag
Michael
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05.11.2006 11:53 |
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luislui
Kaiser

Dabei seit: 26.09.2006
Beiträge: 1.046
Herkunft: Bayern
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Hola todos,
mal eine Frage hier zum Thema Hausbau. Was haltet ihr den für sinnvoller ein Haus dort zu bauen oder ein fertiges Haus dort zu kaufen ? Ich frage deshalb da ich aus der Baubranche komme und wenig Lust habe in der Dominikanischen auch noch in meiner Branche zu arbeiten
. Das wäre in etwa so als wie wenn der Peter dort Verbrecher jagen würde
.
Adios
Luis
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05.11.2006 16:14 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.560
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola Luis,
bring mich nicht auf dumme Ideen.... ;-)
Aber im Ernst. beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit diesem Thema, wei es ja auch für mich früher oder später von Relevanz sein wird.
Habe mal mit einigen Dominikanern gesprochen, die in dieser Branche arbeiten...natürlich, laut ihrer Aussage ist ein Hausbau kein Problem....
Dann habe ich einen Sizilianer kennen gelernt, der in Boca Chica gebaut hat. Seine Erzählungen klangen eher nach einer mittleren katastrophe. Das Problem ist, wenn man während des Baus nicht ständig vor Ort ist. Da läuft dann wohl nicht immer alles so wie es soll (ist ja in Deutschland nicht anders).
Naja, irgendwann stand Pinos Haus. Nach 4 Jahren stellte er fest, dass es wohl doch nicht alles so ist, wie er es haben wollte und plante einen Umbau. Hintergrund war eine beabsichtigte Vermietung.
Ich kürze ab. Der Einzug des Mieters verschob sich um knapp 2 Monate. Zwar sagte man dem guten Pino am Telefon immer das alles in Ordnung sei, aber der Mieter vor Ort hatte andere Erkenntnisse (und er hatte Recht, habe es selber gesehen).
Ich habe mich jetzt letztlich dazu entschlossen ein fertiges Haus zu suchen. Ob das besser ist, keine Ahnung...
Saludos Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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05.11.2006 16:34 |
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luislui
Kaiser

Dabei seit: 26.09.2006
Beiträge: 1.046
Herkunft: Bayern
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Hola Peter,
dass sind genau die Befürchtungen die ich auch habe
, meiner Meinung nach ist es auch fast klüger ein fertiges Haus dort zu suchen. Ein Gringo der nicht dort dauernd anwesend ist aber es sich leisten kann ein Haus zu bauen muss doch genug " Kohle" haben den kann man ruhig ein wenig über den Tisch ziehen, dies ist sicherlich die Anschauung vieler um nicht zu sagen aller Bauunternehmer dort. Da zahl ich dann lieber bei einem fertigen Haus etwas mehr als wie wenn ich selbst eines bauen lasse und habe aber dafür weniger Ärger.
Dies ist meine momentane Meinung wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat bin ich gerne bereit meine Anschaung evtl. zu ändern
Adios
Luis
ab dem 28.12
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05.11.2006 17:49 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Peter
Ich habe mich jetzt letztlich dazu entschlossen ein fertiges Haus zu suchen. Ob das besser ist, keine Ahnung...
Saludos Peter |
ich glaube auf jeden fall dass es besser ist.
ausserdem würde ich dir raten, dir lieber eine hütte mit blechdach in santo domingo als ein haus in boca chica zu kaufen.
nach boca chica verirrt sich normalerweise kein normaler dominikaner. wenn dir etwas an deinen bekannten dort liegt, solltest du sie aus dem nest rausholen.
insbesondere für das kind ist es wichtig, wenn es in einer umgebung gross wird , wo es schulen und gute vorbilder gibt.
ich weiss ja nicht was deine freundin macht und gelernt hat, aber in santo domingo hat sie auf jeden fall bessere chancen auf ausbildung und jobs.
falls sie eine ausbildung machen will, solltest du dich mal über infotep (Nationales Berufsausbildungsinstitut) informieren.
dort werden gratis alle möglichen kurse für dominikaner angeboten. die ausbildung hat eine gute qualität und ein auf das land massgeschneidertes kursangebot.
ich kenne sogar ärzte, die sich über eine ausbildung bei infotep ein 2tes berufliches standbein aufgebaut haben.
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06.11.2006 09:28 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.560
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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@holaquetal
Hallo,
herzlichen Dank für die Info. Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass das Bildungs- und Fortbildungsangebot in Sto. Domingo wesentlich besser ist. Allerdings gefällt uns die Hauptstadt beiden nicht.
Julisa hat nach der Geburt ihres Kindes "Masseurin" gelernt. So habe ich sie im Grunde genommen ja auch kennen gelernt. Das kann sie übrigens sogar richtig gut. Hatte da auch so meine Bedenken, aber da ich auch schon hier in der BRD so etwas über mich ergehen lassen musste, habe ich Vergleichsmöglichkeiten.
Da aber die Arbeitsbedingungen in dem Hotel alles andere als gut waren, habe ich ihr vorgeschlagen sich weiter zu bilden. Derzeit geht sie auf so eine berufsfördende Schule und lernt Englisch und den Umgang mit Computern. Sie ist ja aus einer haitianisch/dominikanischen Ehe hervorgegangen, somit spricht sie auch französisch.
Entgegen der viel vertretenden Ansicht Dominikaner seien faul, möchte sie sehr wohl arbeiten. Es gefällt ihr gar nicht, dass sie derzeit von mir abhängig ist. Nun, als Masseurin möchte sie nicht mehr arbeiten. Ihr gefällt zwar die Arbeit, aber nicht das Umfeld. Viele de rmännlichen Touristen scheinen ihre Arbeit falsch zu interpretieren, das mag sie gar nicht.
Sie hätte großes Interesse an der Arbeit an einer Rezeption in einem Hotel...mal schauen.
Tja, Boca Chica. Ich maße mir sicher nicht an diesen ort nach 16 Wochen Aufenthalt zu kennen, aber ein Bild darüber haben ich mir schon gemacht. Meines Erachtens ist dieses Städtchen nicht ganz so schlimm wie der Ruf. Habe ja nun auch schon mehrfach geschrieben, das ich mich dort völlig frei bewege, und bisher hat es keine Zwischenfälle gegeben. ja, ich weiß...man soll sein Glück nicht herausfordern. Derzeit habe ich ja eine Wohnung im Sector Monte Rey. Dorthin verirrt sich normalerweise kein Tourist. Eigentlich gefällt es uns auch dort. Ein Colegio und eine Schule sind in unmittelbarer Nähe. Über die Qualität kann ich nicht urteilen.
Falls Du irgendwelche Tips hast, teile sie mir doch bitte einfach mit. ich bin immer froh auch die Anscihten und Erfahrungen anderer Menschen zu erhalten.
Nochmals besten Dank, saludos Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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06.11.2006 10:19 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Peter
Nun, als Masseurin möchte sie nicht mehr arbeiten. Ihr gefällt zwar die Arbeit, aber nicht das Umfeld. |
soweit ich weiss, gibt es bei infotep auch kurse in richtung physiotherapie. ich weiss allerdings nicht, ob diese ausbildung in deutschland anerkannt wird, was ja eventuell von bedeutung sein könnte.
ich kenne eine private schule in santiago, wo man eine ausbildung erwerben kann, die in deutschland anerkannt wird. dort kostet es allerdings ca. 1.200 euro´. man lernt hier auch akupunktur usw.
für einige berufe ist ein schulabschluss voraussetzung.
es funzt auch nicht mehr , dass man sich den einfach kauft. die abschlüsse sind mittlerweile auch in santo domingo alle elektronuisch erfasst und überprüfbar.
man kann aber schulabschluss und ausbildung parallel machen.
ich würde auf jeden fall etwas planen und dabei mögliche ausbildungsorte in die imobilienplanung einbeziehen.
es muss ja auch nicht unbedingt santo domingo sein. das war jetzt nur ein beispiel. ich kenne mich nicht aus und weiss nicht, wo man dort gut leben kann.
ich bin wie gesagt in der 2.grössten stadt des landes gelandet.
santiago hat sich auch ganz gut gemausert. es gibt auch dort viele ausländische studenten.
die puc z.b. ist partneruni der uni stuttgart mit gemeinsamen programen und gegenseitiger anerkennung von abschlüssen und scheinen.
ich hoffe, dass man wie an der unibe in santo domingo auch bald in santiago komplett auf englisch studieren kann.
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von holaquetal: 06.11.2006 11:22.
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06.11.2006 | |
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