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Zum Ende der Seite springen Ingrid Betancourt ist frei
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mariposita mariposita ist weiblich
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Ingrid Betancourt ist frei Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

eine Nachricht zum Feiern kommt heute aus Kolumbien...



AFP - vor 43 MinutenBogotá/Washington (AFP)

- Nach gut sechsjähriger Gefangenschaft ist die prominenteste Geisel der kolumbianischen FARC-Guerilla, Ingrid Betancourt, in einem spektakulären Armee-Einsatz befreit worden. Die kolumbianischen Streitkräfte holten die 46-jährige Franko-Kolumbianerin sowie drei US-Bürger und elf weitere Geiseln nach einem Täuschungsmanöver mit einem Helikopter aus dem Dschungel. Anschließend wurden sie in die Hauptstadt Bogotá geflogen, wo Betancourt ihrer Mutter und ihrem Mann in die Arme fiel. Präsident Alvaro Uribe rief die FARC-Rebellen zum Frieden und zur Freilassung aller Geiseln auf.

Betancourt, die eine Militärjacke trug, stieg am Militärflughafen in Bogotá als erste aus der Maschine von Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe. Sie lächelte und umarmte ihre Mutter Yolanda Pulecio und dann ihren Mann Juan Carlos Lecompte. Sie danke "Gott und den kolumbianischen Soldaten", sagte die 46-Jährige. Die Befreiungsaktion sei "vollkommen einwandfrei" verlaufen. "Ich glaube, dass das ein Signal des Friedens für Kolumbien ist."

Noch am Flughafen schilderte Betancourt Einzelheiten der Befreiungsaktion. Sie und die 14 weiteren Geiseln hätten nicht gewusst, dass es sich bei der Besatzung des Hubschraubers, mit dem sie angeblich in ein anderes Lager der Rebellen gebracht werden sollten, um Soldaten der kolumbianischen Armee gehandelt habe, die sich in die Rebellen-Gruppe eingeschleust hatten. Die Soldaten seien wie Rebellen gekleidet gewesen und hätten wie sie gesprochen. Erst als der Helikopter in der Luft war, habe einer der Soldaten gesagt: "Wir sind von der kolumbianischen Armee. Sie sind frei!"

Der Helikopter habe daraufhin etwas an Höhe verloren, da die Geiseln vor Freude in die Luft sprangen. "Wir haben geschrien, geweint und uns umarmt. Wir konnten es nicht glauben", erzählte Betancourt. "Das ist wie ein Wunder." Mit einem Lächeln auf dem Gesicht fügte sie hinzu: "Danke Kolumbien. Danke Frankreich." Die 46-Jährige schien bei guter Gesundheit zu sein. In einem Ende November veröffentlichten Video war sie stark abgemagert auf einer Holzbank im Dschungel zu sehen gewesen.

Die Befreiung fand in einem Waldgebiet im Südwesten des Landes statt, wie der kolumbianische Verteidigungsminister Juan Manuel Santos sagte. Seinen Angaben zufolge war es gelungen, eigene Leute in den "obersten Zirkel" der FARC einzuschleusen. Da die Geiseln zunächst in drei Gruppen aufgeteilt worden seien, hätten die Undercover-Agenten zunächst mit einem gefälschten Befehl von FARC-Chef Alfonso Cano bewirkt, dass die Geiseln wieder zusammengeführt wurden. Die eingeschleusten Agenten machten den FARC-Rebellen zudem glaubhaft, Cano habe den Transport der Geiseln in den Süden des Landes angeordnet. Daraufhin wurden die Gefangenen laut Santos in den Hubschrauber verfrachtet.

Betancourt befand sich seit Februar 2002 in der Gewalt der FARC. Die drei mit ihr befreiten US-Bürger Marc Gonsalves, Thomas Howes und Keith Stansell wurden seit 2003 festgehalten. Sie kehrten inzwischen in die USA zurück.

Betancourts selbst wird am Freitag in Frankreich erwartet. Die 46-Jährige werde am Nachmittag in Paris eintreffen, sagte der Generalsekretär des Elysée-Palastes, Claude Guéant.

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