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Illegale Haitianer verdrängen immer mehr Dominikaner auf den Baustellen |
Jei
König
   

Dabei seit: 12.11.2006
Beiträge: 782
Herkunft: D
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| Illegale Haitianer verdrängen immer mehr Dominikaner auf den Baustellen |
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Die Föderation der Gewerkschaften im Baugewerbe der nördlichen Region des Landes, berichtete heute,
dass etwa 95.000 Dominikaner in Baugewerbe arbeitslos sind,
weil illegale Haitianer die einheimischen Arbeitnehmer verdrängen.
Der Sprecher der Gilde, Domingo Rodriguez, sagte, dass mehr als 80 Prozent der Beschäftigten
im Baugewerbe im Norden haitianischen Ursprungs sind.
Viele Unternehmer beschäftigen lieber illegal Haitianer auf ihren Baustellen,
anstatt für faire Lohn- und Arbeitsbedingungen Dominikaner einzustellen.
Er betonte, dass Haitianern im Vergleich zu den Löhnen dominikanischer Arbeiter
die Hälfte des Geldes ausbezahlt wird.
Weiter>>>
http://www.hispaniolanews.de/joomla/inde...d=1571&Itemid=1
__________________ Jei
s`gibt solche un solche
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21.06.2008 09:52 |
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Holzer
Routinier
 

Dabei seit: 07.06.2006
Beiträge: 270
Herkunft: Wien(wohnhaft HIGÜEY)
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Schon möglich aber die meisten Dominikaner wollen ja gar nicht am Bau arbeiten auch wenn du ihnen 500Pesos am Tag bezahlst dass sind im Monat bei 30 Tagen 15000Pesos eine Apothekenhilfskraft arbeitet zum Beispiel stundenmässig im Monat mehr und verdient ca. 7000Pesos.
__________________ mfg
Holzer
Klug wird man hinterher,
klüger ist man meistens vorher .
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22.06.2008 00:38 |
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Jei
König
   

Dabei seit: 12.11.2006
Beiträge: 782
Herkunft: D
Themenstarter
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"aber die meisten Dominikaner wollen ja gar nicht am Bau arbeiten" Zitat
Aus meiner Sicht ein typisches Vorurteil,
wie das auch der Sprecher der Gewerkschaft betonte:
" dass Dominikaner nicht auf dem Bau arbeiten wollen, im Gegenteil sagte er,
es ist deprimierend zu sehen, dass Tausende von Menschen eine Beschäftigung suchen
und von den Arbeitgebern abgelehnt werden,
weil diese Arbeitsplätze für Haitianer bestimmt sind"
Ich kenne zu viele hart arbeitende Dominikaner, die gegen dieses Vorurteil sprechen,
dass viele lieber auf leichtere Art und Weise wie auf dem Bau ihr Geld verdienen wollen, sollte man niemand vorwerfen,
aber bei fairer Bezahlung findet man umgehend gute dominikanische Arbeiter.
Vielleicht ist das rund um die Touristen-/ Residentengebiete mittlerweile etwas anders geworden,
aber das ist auch nur ein kleiner Teil des Landes und spricht nicht für die meisten.
__________________ Jei
s`gibt solche un solche
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22.06.2008 07:46 |
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Werner
Haudegen
  

Dabei seit: 14.06.2007
Beiträge: 645
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@ Jei
Sorry, aber mit Deiner Ansicht liegst Du daneben. Suche mal Dominikaner, die zum Beispiel für einen Neubau den Platz für die Fundamente ausheben! Also mit Pickel und Schaufel.... da findest Du nie einen.
Suche mal eine Gruppe, die auf der Baustelle Sand mit Zement mischen.....nur Haitianer. Das kann man beliebig fortsetzen.
Gestern bei einem Bekannten im Garten, wo der Plomiero eine undichte Stelle in den Leitungen sollte (hat er natürlich nicht gefunden), der brachte einen Haitianer zum Graben mit. das sei nicht sein Aufgabe....
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22.06.2008 16:19 |
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Jei
König
   

Dabei seit: 12.11.2006
Beiträge: 782
Herkunft: D
Themenstarter
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"... da findest Du nie einen"
@Werner
hätte ich es nicht vielfach mit eigenen Augen gesehen, würde ich es hier nicht behaupten.
Was wir berücksichtigen sollten ist eben die Region, in der ihr die Erfahrungen macht,
die unterscheidet sich doch ganz wesentlich von den anderen Teilen des Landes, deshalb möchte ich diese Aussagen nicht bezweifeln,
jedoch nicht als allgemein gültig werten.
Ich kenne Dutzende Dominikaner die täglich 12 und mehr Stunden arbeiten (6-7 Tage die Woche), nur um ihre Familie durchzubekommen,
andere arbeiten ebenso viel, um sich ein bisschen Wohlstand zu leisten...
Auch im Straßen- und Hausbau arbeiten Dominikaner, sowie auch auf den Feldern.
Diese ewige Darstellung des faulen/bequemen Dominikaners ist einfach falsch
und ein Vorurteil, weil es nicht auf die Mehrheit zutrifft.
Faule Säcke und Tagdiebe gibt es überall!
__________________ Jei
s`gibt solche un solche
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22.06.2008 16:52 |
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carapapa
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 23.08.2007
Beiträge: 1.706
Herkunft: Santo Domingo
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| Zitat: |
Original von Jei
"... da findest Du nie einen"
Diese ewige Darstellung des faulen/bequemen Dominikaners ist einfach falsch
und ein Vorurteil, weil es nicht auf die Mehrheit zutrifft.
Faule Säcke und Tagdiebe gibt es überall! |
Sorry jei, aber da liegst Du meiner Meinung nach falsch. Wie Du weisst, bin ich ja hier voll im Arbeitsleben als Angestellter. Wir auslaendischen Arbeitnehmer freuen uns immer, wenn z.B ein Monat mit vielen Feiertagen kommt, weil wir dann die Schichten unserer dominikanischen Kollegen uebernehmen koennen, da diese sich zwar beklagen, dass sie zu wenig verdienen, aber nicht bereit sind einmal Sonderschichten zu fahren.
Du weisst auch, dass laut dominikanischem Arbeitsrecht 80 % der Belegschaft Dominikaner seien muessen. Falls das wirklich solche "Arbeitstiere" waeren, wuerde sich kaum ein Arbeitgeber ueber diesen Paragraphen beschweren. Leider sieht das anderst aus. Man ist sogar bereit oder besticht die zustaendige Behoerde, damit mehr Auslaender in der Firma arbeiten koennen.
Und wir verdienen mehr als die dominikanischen Kollegen, d.h er nimmt lieber hoehere Lohnkosten in Kauf, als Dominikaner einzustellen.
__________________ "¡Váyanse al carajo, yanquis de mierda, que aquí hay un pueblo digno!"
(Hugo Chavez, Estado de Carabobo, 12.09.2008 )
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von carapapa: 22.06.2008 17:02.
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22.06.2008 17:02 |
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Jei
König
   

Dabei seit: 12.11.2006
Beiträge: 782
Herkunft: D
Themenstarter
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@carapapa
So macht jeder seine Erfahrungen, meine sind zum überwiegenden Teil andere,
wobei ich natürlich auch meine schlechten Erfahrungen gemacht habe,
die gehören auch dazu.
Und auch ich habe faule sowie unzuverlässige Dominikaner erlebt, sehe und kenne eben auch viele andere,
die schuften um zu überleben, oder um sich was leisten zu können.
Deshalb stecke ich sie nicht alle in einen Topf!
__________________ Jei
s`gibt solche un solche
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22.06.2008 17:16 |
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Pikobello
Routinier
 
Dabei seit: 25.05.2007
Beiträge: 317
Herkunft: Niederrhein,jetzt Santo Domingo
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Jei,was hat das mit verschiedenen Landesteilen zu tun?Haitianer findest Du an jeder Ecke hier im Land,egal ob im Norden,Sueden,Westen oder Osten.Auf meiner Baustelle bezahle ich den Haitianern 450 Pesos pro Tag,fuer Speiss machen,verputzarbeiten usw.Ein Maurer verdient 700 Pesos am Tag.Ein Haitianer,der z.B. die Zisterne oder die Sickergrube aushebt
(die reinste Knochenarbeit,selbst mit Kompressor und Pistole habe ich noch NIE einen Dominikaner bei dieser Arbeit gesehen)verdient fuer diese Arbeit einen Pauschalbertag,je nach Groesse des Lochs,zwischen 6000 und 25000 Pesos.Die Dominikaner moegen alle diese Arbeiten nicht,aus meiner Erfahrung sind Sie auch nicht so koerperlich belastbar wie die Haitianer.Wenn Du mal selber einen Tag lang Kuebel Speiss ins zweite Stockwerk traegst,weisst Du,wovon ich spreche....
Ich wuerd jedem Dominikaner denselben Job geben fuers gleiche Geld wie dem Haitianer,aber find erst mal einen....
saludos Frank
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22.06.2008 17:29 |
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Holzer
Routinier
 

Dabei seit: 07.06.2006
Beiträge: 270
Herkunft: Wien(wohnhaft HIGÜEY)
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Sag ich ja am Bau würde er mit weniger Stunden als als Angestellter mehr verdienen aber finde mal einen Dominikaner.
__________________ mfg
Holzer
Klug wird man hinterher,
klüger ist man meistens vorher .
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22.06.2008 23:25 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.543
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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....nun, ich bin sicher ein "Freund" der Dominikaner, aber bei meinen Aufenthalten habe ich leider auch die Erfahrung gemacht, dass mit überwiegender Mehrheit die schwere Arbeit von den Haitianern erledigt wird. Natürlich gibt es da auch Dominikaner, aber eben nicht mehrheitlich.
In diesem Zusammenhang muss ich an eine Aussage meines Freundes Felipe denken, der, als Trainer in einem Hotel-Fitnesstudio, über die Schwere seiner Arbeit "jammerte". Ganz ehrlich, geschwitzt hat er lediglich dann, wenn er selber trainiert hat.
Ich bin auch gegen Verallgemeinerungen, aber wenn wir in BC Hilfe für schwere Arbeit brauchten, dann waren eigentlich immer nur Haitianer zur Stelle.....
Saludos, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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23.06.2008 00:45 |
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