Chat
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Erklärung |
Karina24

König
   

Dabei seit: 27.12.2004
Beiträge: 760
Herkunft: Puerto Plata / Selters
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Hallo an alle ab 18...
...alle die noch keine 18 Jahre alt sind bitte ich ganz schnell, aus diesem Thema rauszugehen!!!
ihr wisst ja wo es zurückgeht, oder?
Hier in dem Thema können alle ab 18,
alles was unzensiert ist und worüber man normalerweise nicht in der Öffentlichkeit spricht,
schreiben, reden, diskutieren...
...und vieles mehr!!!
Ausserdem können hier alle Fragen stellen und Antworten bekommen und auch anderen helfen indem sie antworten!!!
Liebe Grüsse eure Karina
P.s.: Dieses Thema ist nur dafür da, damit alle ihre Meinung abgeben können, was sie davon halten oder falls irgendjemand Fragen zu dem Thema haben sollte!!!
__________________ Karinas Homepage
dance-Forum
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19.09.2005 15:25 |
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Tom
Doppel-As

Dabei seit: 28.08.2005
Beiträge: 135
Herkunft: Mannheim
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19.09.2005 20:33 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.542
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola,
jetzt bin ich ja auch schon ne Weile hier im Forum und zum ersten mal hier gelandet...aber was frage ich nur?????
Vielleicht der Unterschied zwischen einer deutsch/deutschen und einer deutsch/dominikanischen Beziehung??????
Kenne beides.......aber was ist wirklich sooooo unterschiedlich?
Naja, vielleicht fällt mir bei Gelegenheit etwas ein...
Saludos Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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16.10.2006 06:58 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.542
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Dominicana / Alemana = muy diferente? |
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Hola a todos,
ich werde mal versuchen den Unterschied zwischen einer Beziehung zu einer deutschen und einer dominikanischen Frau aus meiner Sicht zu erläutern.
Nun, ich war lange Jahre mit einer deutschen Frau verheiratet. Kennen gelernt hatten wir uns damals kurz nach meiner Beufsausbildung. Wie es so ist, irgendwann standen wir vor dem Standesamt. Soweit, so gut.
meine Ex (ich nenne sie mal so aus Datenschutzgründen) war sehr fleißig und strebsam, behaftet mit einer guten Schulbildung und einem Beruf im öffentlichen Dienst. Nach relativ kurzer Zeit hatte sie sich in eine leitende Position hoch gearbeitet. Unser Leben war das eines typisch deutschen Ehepaares, wo beide einem Beruf nachgehen. Schöne Wohnung, 2 Autos, Fernreisen....und natürlich Freunde treffen, Partys, usw. Die Jahre verliefen gut. Unseren anfänglichen Kinderwunsch opferten wir dem "süßen Leben". Der anfänglichen Begeisterung bezüglich meines Berufes, war ja spannend, weil eben nicht alltäglich, stand sehr schnell die Unregelmäßigkeit des Dienstes gegenüber. So kam es natürlich auch vor, dass ich an meinem oder auch ihrem Geburtstag aufgrund einer Alarmierung weg musste.
Relativ schnell kamen die ersten Vorwürfe: nichts kann man planen, dauernd bist Du weg, nicht mal für unsere Freunde hast Du Zeit....wie es mir dabei ging interessierte nicht. Ihr Leben war aus dem Rythmus, das war schlimm. kein liebes Wort nach einem Einsatz, keine besorgte Frage wie es war oder ich mich fühlte, das alles blieb aus. Nach Aussen führten wir eine Musterehe, aber das war nur Fassade. Wichtig war das Ansehen bei den Freunden, der gehobene Lebensstandard. Dann folgte das, was sehr häufig in Ehen stattfindet. Unser Sexualleben blieb mehr und mehr auf der Strecke. "Ach nein, heute nicht, ich bin müde, tut mir leid Schatz, ich habe Kopfschmerzen", diese Aussagen bekam ich immer öfter zu hören. Das Ende kam dann Ende der 80` er Jahre, als ich nach mehreren Tagen Einsatz, die Geschichte des Gladbecker Geiseldramas mit Rösner und Degowski, nach Hause kam. Ich war müde und frustriert, der Einsatz war ja nun völlig in die Hose gegangen, und wollte mit mir und meinen Gedanken ins Reine kommen.
Die Begrüßung war "richtig" herzlich: "Ach, da bist Du ja. Tag Schatz. Schön, dass Du heute schon kommst. Da kannst Du mir gleich helfen, wir bekommen heute Abend Besuch." Ich dachte, mich trifft der Schlag. Mehrere unschuldige Menschen hatten ihr Leben verloren und ich sollte jetzt Gastgeber spielen. Wütend schmiss ich meine Einsatztasche in die Ecke. Meine Ex schaute mich fassungslos an. "Kann es sein, dass es Dir nicht gut geht?", schrie ich sie an. "Wir haben ein totes Kind und eine tote junge Frau, und Du machst Dir Gedanken um irgendwelche blödsinnigen Gäste!" ...sie verstand es nicht. Für sie war das nicht Bestandteil unseres Lebens. Entsprechend verlief der Abend. Ich sass auf einem Sessel und schwieg. Dauernd hatte ich das Bild des kleinen toten Italieners und der toten Silke Bischoff vor Augen, die auf der A 3 ihr Leben gelassen hatte. Irgendwann gingen die Gäste und meine Frau kam zurück ins Wohnzimmer. "Danke für Dein tolles Verhalten", sagte sie beleidigt. "Nie interessierst Du Dich für Dinge, die mir Spaß machen." Ich schaute meine Frau an und hatte das Gefühl eine Fremde steht vor mir. Sie war schön, gebildet und erfolgreich...und herzlos. Damit begann das Ende unserer Ehe. 5 Jahre später waren wir geschieden. Verstanden hat sie die Gründe nie. Sie betraf das alles nicht. Sie las es in der Zeitung, aber Betroffenheit?... Fehlanzeige.
Es folgten einige nicht weiter erwähnenswerte Episoden mit anderen Frauen, aber etwas Ernsthaftes entstand nie.
Dann flog ich mal wieder in den Urlaub nach Boca Chica. Da ich die Geschichte des Kennenlernens schon erzählt habe, werde ich sie nicht wiederholen.
Tja, Julisa. Eine junge Frau, mit der es das Leben bis dahin nicht gut gemeint hatte. Mit knapp 16 ein Kind, Vater tot, Mutter in Haiti, leben in einer Wellblechhütte. Keine hochqualifizierte Schulbildung, kein gutbezahlter Job ...und Hunger war auch bekannt.
Als sie damals nach meinem Beruf fragte und ich es ihr erzählte, war sie sehr bedrückt. Sie hatte Angst, dass mir etwas passiert. Am liebsten sollte ich meinen Beruf an den Nagel hängen. Wörtlich sagte sie, lieber lebe ich mit Dir in einer Wellblechhütte als mit der ständigen Angst um Dich. Nun, mittlerweile hat sie gelernt damit zu leben...aber bei jedem Telefonanruf fragt sie wie es mir geht, ob alles in Ordnung ist. Selbst durch den Telefonhörer spürt man diese Wärme und Besorgnis.
Mein Besuch im August diesen Jahres hatte ich ihr nicht angekündigt. Als ich an der Wohnung ankam, war sie nicht da. Kurze Zeit später erschien sie mit Einkaufstaschen. Sie stand in der Tür mit weit aufgerissenen Augen, dann ließ die die Taschen fallen , rief "ay mi amor" und sprang in meine Arme.
Eine Residentin, die seit vielen Jahren dort wohnt sagte mir mal folgendes: "Weißt Du Peter, in Deutschland wurde es mir einfach zu kalt.. und das lag nicht am Wetter."
Saludos, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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03.11.2006 13:51 |
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Leni-P

Haudegen
  
Dabei seit: 23.10.2006
Beiträge: 652
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Peter...
ich weiß nicht ob Du es überhaupt noch hören kannst
...aber Hut ab, Du bist eine echte Bereicherung für dieses Forum...und wer weiß, vielleicht schaffst Du es ja doch noch irgendwann, dass einige der sehr negativ eingestellten Mitglieder in diesem Forum ihre Meinung ändern oder zumindest überdenken und zu dem Schluss kommen, dass es in jedem Land dieser Erde die "Guten" und die "Bösen" gibt - und dass das Böse und Berechnende nicht ausschließlich in der Erbmasse eines/r Dominikaners/in zu finden ist
!
saludos carinosos
Leni
__________________ *gib jedem Tag die Möglichkeit, der schönste Deines Lebens zu werden*
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03.11.2006 15:14 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.542
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola Leni-P (ich nenne Dich hier auch weiter so :-) ),
es ist sicher schön zu hören, dass die von mir eingestellten Beiträge gefallen.
Aber ehrlich, deswegen schreibe ich sie nicht. Ich schreibe sie, weil ich die Insel und die Menschen dort mag.......mit all ihren Fehlern, Sorgen und Nöten. Es ist mir auch ziemlich gleichgültig, ob der eine oder andere denkt, ich trüge eine rosarote Brille (mach ich auch nicht, brauche nur eine zum Autofahren, ansonsten bevorzuge ich Ray Ban).
Ich bin auch kein Aussteigertyp, der dann mit langen weißen Haaren und zerissenen Jeans seinem Hippytraum nachjagt.
Ich habe lediglich irgendwann einmal beschlossen meinen Lebensabend nicht in der BRD zu verbringen. Die Dominikanische Republik war ein Zufall. Ich habe andere Länder (und auch Inseln) gesehen, aber es zog mich immer wieder zurück. Nun habe ich dort seit einiger Zeit einen Menschen gefunden, der mir sehr viel bedeutet. Allem Anschein nach ist dies umgekehrt auch so.
Ich bin nicht mit Julisa zusammen, weil sie dunkelhäutig ist, nicht weil sie sich anders anfasst, nicht weil sie traumhaft gut tanzen und sich auch in anderen "Lagen" gut bewegen kann. Nein, ich habe mein Leben und vielleicht auch einige Ansichten geändert, weil ich sie liebe.
Es ist nicht immer völlig unproblematisch, die Kulturen weisen Unterschiede auf. Aber, seien wir mal ehrlich. In jeder Partnerschafft muss man Kompromisse eingehen....wo soll also hier das Problem sein. Was ich von einer Partnerin erwarte gibt sie mir. Über ihre Unpünktlichkeit sehe ich lachend hinweg. Stehen wichtige Sachen an, ist sie pünktlich wie ein Uhrwerk. Aber, ob sie nun um 14:00h oder um 15:00h vom Einkaufen kommt, was soll`s.
Mehr Warmherzigkeit, Gefühl, Zärtlichkeit und auch Fürsorge habe ich in den vergangenen 30 Jahren "Frauenerfahrung" noch icht erlebt.
Bei einer gemainsamen Diskussion aufgrund unseres Altersunterschiedes sagte sie mir folgendes: "Was ist daran schlimm? Wenn Du stirbst werde ich da sein und Deine Hand halten."
Saludos cordiales, Peter
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05.11.2006 11:28 |
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