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Kauf einer Immobilie |
Alejandrina

Haudegen
  

Dabei seit: 22.12.2006
Beiträge: 513
Herkunft: Deutschland
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Hallo!
Wir sind zur Zeit am Sparen und möchten uns im kommenden Jahr eine kleine Ferienwohnung im Raum Puerto Plata kaufen. Wir sind es satt immer die relativ hohen Kosten für die Flüge und die Unterkunft in den Hotels zu zahlen. Bei der Familie können wir aus Platzgründen nicht wohnen.
Nun ist mein Mann davon überzeugt,dass wenn man eine Wohnung in einem ruhigen Wohnviertel hat, man keine große Angst vor Einbruch und Raub haben muß. Ich, mit meiner deutschen Vorsicht, habe einfach Bedenken, dass es geradezu eine Einladung für gewisse Leute ist, wenn sie wissen, dass wir vielleicht nur ein- oder zweimal im Jahr vor Ort sind. Ich lege außerdem auch Wert auf eine warme Dusche und zuverlässige Elektrizität.Mein Mann ist nun etwas geknickt, da ich ja indirekt seine geliebte Heimat angreife. Wie gesagt, es geht aber um unseren wohlverdienten Urlaub. Wir sind halt zur Zeit am Besprechen was wir uns anschaffen wollen. Ich wäre ja bereit etwas mehr Geld zu investieren und etwas Kleines in einer bewachten Anlage zu kaufen.
Mir ist bewußt, dass in diesem Land immer etwas passieren kann. Ich bin nur ein ziemlicher Sicherheitsmensch und hoffe man kann mir hier vielleicht etwas von den eigenen Erfahrungen schildern oder einen Rat geben.
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01.03.2007 08:08 |
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Planner
Kaiser
Dabei seit: 01.09.2006
Beiträge: 1.212
Herkunft: Dortmund
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Gearde im Norden gibt es ja eine Reihe "gated communities", also Wohnsiedlungen mit Bewachung, in die auch nicht jeder so einfach reinkommt. Das würde die Frage der Sicherheit klären. Dürfte allerdings teurer sein als beispielsweise ein Apartment im Stadtgebiet von Puerto Plata oder Sosua.
Die Anlagen haben in der Regel auch eine eigene Energieversorgung, die bei den häufigen Stromausfällen tatsächlich ein Problem darstellen könnte. Wasser ist hingegen im allgemeinen kein Problem; bei meinen Schwiegereltern in Santiago fällt zwar häufiger der Strom aus, aber Wasser ist bisher nie weggeblieben.
Die Frage von holaquetal ist aber richtig: Lohnt es sich, eine Wohnung zu kaufen, wenn man ohnehin nur einen geringen Teil des Jahres dort ist. Nebenkosten können sich auch auf 100-200 Euro im Monat belaufen, und der Kaufpreis wird ebenfalls nicht niedrig sein. Sinn machen würde das meiner Ansicht nach allenfalls dann, wenn man die Wohnung gleichzeitig schon mit der Perspektive als Altersruhesitz kauft (aber da habt Ihr womöglich noch viel Zeit?). Wenn man bedenkt, das man wahrscheinlich mindestens 30.000 Euro investieren muss und dazu noch die Nebenkosten (Und evtl. die Zinsbelastung) kalkuliert, würde sich eine Wohnung erst nach rd. 15 Jahren rechnen.
Und für eine Vermietung braucht Ihr eine Agentur, die darauf achtet, dass die Wohnung in Ordnung bleibt, und die natürlich auch ihre Gebühr haben will. Und die Zahl der Leute, die in der DR statt in ein Hotel in eine Ferienwohnung geht, ist doch eher gering. Da spielen fehlende Sprachkenntnisse und auch das von Dir angesprochenen Sicherheitsproblem eine Rolle. Ist wohl auch kein Zufall, dass die meisnten Apartments in Sosua und in Boca Chica - also den von männlichen Einzelreisenden bevorzugten Orten - angeboten werden.
Also ich würde das nochmal gründlich durchrechnen
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01.03.2007 10:30 |
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Alejandrina

Haudegen
  

Dabei seit: 22.12.2006
Beiträge: 513
Herkunft: Deutschland
Themenstarter
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Danke für die Antworten! Es ist auch eher mein Mann, der sich diese Idee in den Kopf gesetzt hat. Er arbeitet und spart wie ein Irrer und winkt bei meinen Einwänden nur müde ab.
Wir fliegen im Juni für 3 Wochen rüber, da haben wir genügend Zeit uns einige Objekte anzusehen. Im Dezember waren wir ebenfalls dort und sind ein wenig durch die Straßen gekurvt. Man hat uns eigentlich bei allen, zum Verkauf stehenden, Objekten völlig abwegige Preise genannt. Sobald das "große Geld" aus Europa gerochen wird, werden die Preise eh´ hochgeschraubt.... Insofern könnte sich die Sache auch von selbst erledigen, denn wir sind hier natürlich auch nicht die Großgrundbesitzer...
Ich denke, es ist auch mal wieder so eine Sache des Prestige: Die Familie ( die auch immer wieder Hilfe benötigt ) zischt wohl schon herum, dass er ja schon so viele Jahre in Deutschland sei und noch nicht einmal ein Stückchen Land sein Eigen nennen kann. Aber gut, dass ist eine andere Geschichte....
Bei der Gelegenheit: Kennt Ihr das selber, dass die Familien Eurer Partner/-innen voraussetzen, dass man doch bitte ein Haus bauen möchte?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alejandrina: 01.03.2007 11:11.
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01.03.2007 10:51 |
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Planner
Kaiser
Dabei seit: 01.09.2006
Beiträge: 1.212
Herkunft: Dortmund
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| Zitat: |
| Sobald das "große Geld" aus Europa gerochen wird, werden die Preise eh´ hochgeschraubt.... |
Das ist natürlich immer der Fall. Wenn ernsthafte Kaufabsichten bestehen, kann es sich lohnen, jemanden von der Familie vorzuschicken, der natürlich nichts vom Auslandsgeld erwähnen darf.
Meine (dominikanische) Schwägerin, die in den USA lebt, hat vor drei Jahren in Santiago ein Apartment für gut 1 Mio. Pesos (damals rd. 20.000 Dollar) gekauft. Nur aus Interesse habe ich mal als weisser Ausländer einen separaten Termin ausgemacht und nach dem Preis gefragt, und für mich hätten es 1,5 Mio. Pesos sein sollen.
Wie ich neulich mal in einem Buch gelesen habe: In der dritten Welt gibt es mindestes drei Preise: Für Freunde und Bekannte, für andere Einheimische und für Ausländer, das noch unterteilt in Ausländer mit und ohne Sprachkenntnisse.
Wenn die Familie Druck macht, ist es natürlich schwer, dem Druck standzuhalten. Ich kann eigentlich nur zwei Empfehlungen geben:
1. Noch ein paar Jahre warten. Zumindest die nächsten Wahlen abwarten. Wenn wieder ein PRD-Präsident gewählt wird, bricht nach rd. zwei Jahren die Währung ein (wie unter Mejia, als der Peso von 14 auf 63 je Euor fiel) und für Ausländer wird es sehr viel billiger.
2. Tatsächlich langfristig mit der Perspektive Altersruhesitz denken und dann auch abseits der Touristenzentren suchen. Da sind die Preise schon um einiges niedriger. In Santiago kann man beispielsweise Häuser in akzeptablen Vierteln schon ab 3 Mio. Pesos haben. Und in kleineren Orten dürfte es noch billiger sein.
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01.03.2007 11:10 |
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volker
Individualreisender

Dabei seit: 02.08.2005
Beiträge: 60
Herkunft: Aachen/BRD
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Diese Sprüche höre ich auch schon einige Jahre.
Der Bruder meiner Frau lebt schon seit 15 Jahren in USA,
meine Frau ist jetzt 7 Jahre hier.
Wieso haben die es bis heute nicht geschafft der Mutter einen
"Palast"zu kaufen.?????
Als ich meine Frau damals kennen lernte,wohnte die ganze Familie
in einer Hütte,die jeder beschreibung spottet.
Heute wohnen sie in einem drei klassen besserem Haus,und es ist
immer noch nicht gut genug.
Gruß Volker
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01.03.2007 11:36 |
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Alejandrina

Haudegen
  

Dabei seit: 22.12.2006
Beiträge: 513
Herkunft: Deutschland
Themenstarter
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Das tut gut, dass Andere dieselben "Sorgen" haben. Ich hoffe nur, dass ein im Ausland lebender Dominikaner, irgendwann wirklich über den Dingen stehen kann.
Übrigens würde ich NIE andere Leute in meinem Zuhause wohnen lassen. Sorry, nichts gegen die Familie, aber neben der Sorge um den Verlust der Wohnung, hätte ich auch Angst, dass mir alles verwohnt wird. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass dort einfach mehr GELEBT wird und nicht so auf Dinge geachtet wird. Möbel und Dekosachen sollten auch gepflegt und nicht nur benutzt werden. Ich hätte keine Lust, jedes Jahr erst einmal zu renovieren und neue Sachen zu kaufen.
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01.03.2007 12:04 |
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holaquetal
Haudegen
  
Dabei seit: 21.09.2006
Beiträge: 749
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| Zitat: |
Original von Alejandrina
Übrigens würde ich NIE andere Leute in meinem Zuhause wohnen lassen. Sorry, nichts gegen die Familie, aber neben der Sorge um den Verlust der Wohnung, hätte ich auch Angst, dass mir alles verwohnt wird. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass dort einfach mehr GELEBT wird und nicht so auf Dinge geachtet wird. Möbel und Dekosachen sollten auch gepflegt und nicht nur benutzt werden. Ich hätte keine Lust, jedes Jahr erst einmal zu renovieren und neue Sachen zu kaufen. |
das ist alles eine frage der vertragsgestaltung und der mieterwahl.
bei uns werden 3 monatsmieten kaution genommen (wie in deutschland) und nur an "bestimmte" personen vermietet. wir haben schon eine "popstars" wieder weggeschickt, die die wohnung für ihre geliebte haben wollten und sogar bereit waren, einen aufpreis zu zahlen.
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01.03.2007 12:08 |
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