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stefan_ffm
Grünschnabel
Dabei seit: 10.10.2007
Beiträge: 9
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Wie gefährlich ist alleinreisen?
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17.11.2007 23:43 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.538
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola Stefan,
ich reise seit einiger Zeit alleine..und wie Du siehst, ich lebe noch. Kann Soosi nur recht geben, beschreib mal, was Du drüben machen willst...dann kann man eventuell mal etwas dazu sagen.
Saludos Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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18.11.2007 00:20 |
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stefan_ffm
Grünschnabel
Dabei seit: 10.10.2007
Beiträge: 9
Themenstarter
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Na ich will mir halt viel ansehen: samana, pico duarte, santo domingo, ...
und viel mit öffentlichem verkehr unterwegs sein. habe nun verschiedenen bekannten erzählt, wohin ich will und die haben mich gewarnt, weil sie in der dom.rep. waren und dort viel von kriminalität / überfällen, einbrüchen in hotels gehört haben, sie haben die ressorts deshalb nicht verlassen.
auch das auswärtige amt (auszüge)
Die Kriminalität im Lande ist hoch...
Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden...
Bei Unstimmigkeiten bzw. Konflikten sollte man aggressives Auftreten vermeiden und deeskalierend wirken, da ein nicht geringer Anteil der Bevölkerung Handfeuerwaffen mit sich trägt und diese auch immer wieder als Drohmittel im Konfliktfall einsetzt....
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18.11.2007 12:00 |
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soosi
Kaiser


Dabei seit: 14.11.2006
Beiträge: 1.827
Herkunft: Oberhausen
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Wie können deine Bekanten das Leben außerhalb der Anlage beurteilen,wenn sie nie raus sind?
Das sind Aussagen von den Reiseleitern,iss klar die wollen ihren überteuerten Ausflüge verkaufen.
Ich kenne keine Versicherung gegen Überfälle.
Was du vor hast finde ich gut,auch ist es nicht gefährlich,denn da wo du dich aufhälst sind auch andere Touristen,soll heißen du bist nicht allein.
Es ist so wie hier,du wirst auch in deiner Stadt einige ecken meiden,vor allen dann wenn es dunkel wird,wenn du einige Regel beachtest,wirst du viel Spass bei deinen Unternehmungen haben,und dieses wunderschöne Land vielleicht sogar lieben.
Also nur Mut,und lass dir deinen Urlaub nicht im Vorfeld kaputt reden
__________________ saludos y suerte
Frank
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18.11.2007 12:46 |
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Rosi

Mitglied
 
Dabei seit: 28.05.2007
Beiträge: 44
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was du da geslesen hast,kannst du ruhig glauben.
Rosi !
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18.11.2007 12:47 |
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Palmbeach
Tripel-As

Dabei seit: 19.09.2006
Beiträge: 182
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Stefan, eine eindeutige Antwort wirst Du weder irgendwo noch hier in diesem Forum bekommen - gehen doch die Ansichten darüber sehr weit auseinander. Ich teile Soosis Meinung, die sehr nach easy going klingt, nicht. Dazu steigt die Kriminalität in diesem Land seit Jahren leider viel zu sehr an. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du als allein reisender Weißer dort, insbesondere wenn Du Dich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegst, ein gewisses Risiko eingehst. Keiner sagt, dass etwas passieren muss. Aber einige beurteilen die dortige Situation nach der Logik, ´da mir noch nichts passiert ist, kann es also nicht so schlimm sein`. Selbst wenn Du allgemeine Vorsichtsmaßnahmen triffst, bestimmte Regeln einhältst, minimierst Du lediglich Dein Risiko.
Bereise das Land, lerne es kennen, aber mach es nach Möglichkeit nicht alleine! Ich bin in der Regel mit meinen dominikanischen Freunden und/ oder meiner Freundin (ebenfalls Dominikanerin) unterwegs, insbesondere abends und nachts. Ich bin mit Sicherheit kein ängstlicher Mensch und mir ist dort bisher noch nie etwas passiert, das bedeutet noch gar nichts für die Zukunft.
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18.11.2007 15:13 |
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Peter
Moderator
  

Dabei seit: 10.05.2006
Beiträge: 1.538
Herkunft: Deutschland .... leider!!!!
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Hola,
unbestritten, die Kriminalität steigt. Mangels Touristen ist derzeit auch wenig Geld bei den Dominikanern. War vor kurzem wieder drüben und war ein wenig erschrocken. Auch die "großen Hotels" waren leer. Gut, es war eher die Nebensaison, aber so hatte ich es noch nicht erlebt.
Wenn ich schreibe, ich war oft da und lebe noch immer, dann bezieht sich dieses darauf, dass ich eben sehr darauf achte, wo ich mich bewege, mit wem ich was unternehme, und wann ich es tue.
Viele Dinge lassen sich eben durch überlegtes Handeln im Vorfeld minimieren. Wer sein Leben spannender machen möchte, der kann sich auch bei der Fremdenlegion bewerben :-))
Nach 23:00h z.B. gehe ich nicht mehr alleine durch dunkle Strassen. Merke ich, dass in einer Lokalität die Stimmung aggressiv wird, dann bezahle ich und gehe. Dies nur als Beispiele.
Solltest auch auf keinen Fall mit viel Geld "wedeln". Verabredest Du Dich, bestimme selbst den Ort. Es dürfte selbstverständlich sein, einsame Gegenden zu meiden.
So, ansonsten kann ich Dir nur eine interessante und schöne Reise wünschen.
Beste Grüße, Peter
__________________ La concentración en las cosas esenciales en la vida llevan más por suerte que la aspiración lo superior
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18.11.2007 20:19 |
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mami96

Tripel-As

Dabei seit: 18.05.2007
Beiträge: 232
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Hi Stefan,
das Wichtigste vorweg: sprichst du Spanisch?
Warst du schon mal in einem 3.Welt-Land unterwegs (ist bitte !!! nicht abwertend gemeint) ?
Was erwartest du vor Ort? Welchen Komfort brauchst du? Hast du Humor? Kannst du offen, mit Interesse, auf Menschen fremder Kulturen eingehen?
Und: Was hast du genau vor? Willst du als Rucksacktourist über die Insel? Oder von a.i.- zu a.i.-Resort? Willst du dich nur in den "Verkehrsknotenpunkten" aufhalten? Oder von da aus einsamere Gegenden erkunden? Hast du das Kapital, auch mal einen einheimischen Führer zu engagieren?
Es ist schwer, dir Tipps zu geben, wenn wir deine Pläne/Voraussetzungen nicht kennen.
Meine Erfahrung ist, dass ich mich - vielleicht nicht gerade in den Hochburgen des Sextourismus - tagsüber an allen belebten Plätzen (natürlich kein barrio) der RD problemlos alleine aufhalten konnte. Auf einsamen Wegen jedoch sollte man nicht unbedingt Wertsachen (Rucksack, Papiere, Schecks, Uhr etc.) dabei haben.
Und nachts als Touri alleine, egal wo - da sind schon etliche überfallen oder vom Taxifahrer statt in die Disco/ins Hotel in die Pampa befördert worden.
Mit dominikanischen Bekannten: Kein Problem. Wenn du alleine unterwegs sein möchtest: Mach dich vorher sehr, sehr schlau. Die Kriminalität wächst überall auf der Insel. Laß dein Gepäck + Wertsachen möglichst im Hotel oder bei einem Wächter, informiere dich gründlichst "von Ort zu Ort", viele Familien sind weitverzweigt und können dich "weiterreichen".
Grüße und viel Spaß bei der Urlaubsplanung !
Laß dich nicht verrückt machen, die DR ist genauso "sicher" wie jedes andere (Entwicklungs) Land.
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18.11.2007 21:28 |
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Franko
Tripel-As

Dabei seit: 09.01.2007
Beiträge: 227
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Meide einfach folgende Kombination:
Alleine, Betrunken, Nachts
Ich selber konnte im November keine zunahme der Kriminalität feststellen.
Franko
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20.12.2007 17:40 |
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stefan_ffm
Grünschnabel
Dabei seit: 10.10.2007
Beiträge: 9
Themenstarter
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bin nun wieder zurück. war alleine und manchmal auch nachts unterwegs- aber alles ok. habe mir umsonst sorgen gemacht. bin zwar einmal betrogen worden (siehe pico-duarte-beitrag) aber keine gewalterlebnisse. die dominikaner wirkten nicht unterernährt, gelassen (zuweilen etwas faul) und waren meist nett.
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20.12.2007 21:01 |
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wutti

Moderator
  

Dabei seit: 15.02.2007
Beiträge: 2.392
Herkunft: Österreich
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| Zitat: |
Original von stefan_ffm
die dominikaner wirkten nicht unterernährt, ....... |
...versteh nicht, was du damit meinst;
__________________ ***Saludos Petra***
Und hier ein kleiner Einblick in
PETRA´S WELT
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21.12.2007 01:29 |
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carapapa
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 23.08.2007
Beiträge: 1.700
Herkunft: Santo Domingo
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Naja, er dachte halt er kommt in ein Drittweltland, wo alle noch mit Lendenschurz etc. rumlaufen und sich von Hirse ernähren. :lol:
__________________ "¡Váyanse al carajo, yanquis de mierda, que aquí hay un pueblo digno!"
(Hugo Chavez, Estado de Carabobo, 12.09.2008 )
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21.12.2007 01:34 |
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wutti

Moderator
  

Dabei seit: 15.02.2007
Beiträge: 2.392
Herkunft: Österreich
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denkst du wirklich?
__________________ ***Saludos Petra***
Und hier ein kleiner Einblick in
PETRA´S WELT
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21.12.2007 01:36 |
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carapapa
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 23.08.2007
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Herkunft: Santo Domingo
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__________________ "¡Váyanse al carajo, yanquis de mierda, que aquí hay un pueblo digno!"
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21.12.2007 01:39 |
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wutti

Moderator
  

Dabei seit: 15.02.2007
Beiträge: 2.392
Herkunft: Österreich
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war doch ebenfalls
__________________ ***Saludos Petra***
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PETRA´S WELT
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21.12.2007 01:56 |
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carapapa
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 23.08.2007
Beiträge: 1.700
Herkunft: Santo Domingo
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... hab mich erst wieder bei der Flutkatastrophe kaputt gelacht.
Hütte aus Bretter und Wellblech aaaaber den hammerharten neusten Fernseher noch in Sicherheit gebracht. :lol:
Naja... Prioritäten sind halt verschieden.
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(Hugo Chavez, Estado de Carabobo, 12.09.2008 )
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21.12.2007 02:13 |
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Cichlida

Eroberer
  
Dabei seit: 30.10.2007
Beiträge: 56
Herkunft: Santo Domingo
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Ich denke mal, dass in vielen "Blechhütten" die Elektrodomesticos die Sachen sind, die den meisten finanz. Wert haben, da diese auch mal kuz bei einer Pfandleihe versetzt werden können, falls notwendig ( im Fall von Krankheit, Spielschulden oder sonstigen Notfällen).
Im Übrigen muss sich Armut nicht unbedingt in spindeldürren Menschen abzeichnen, obwohl es auch hier wirklich hungernde Menschen gibt. Hier liegt aber eher das Problem der Armut in Mangelernährung und mangelnder Bildung. Häufig wird Geld ausgegeben für Friseur, Plastikfingenägel, Klamotten, Rum, Spiel etc. - die handvoll Kinder in der Familie hingegen hat seit langem keine Milch mehr gesehen, die große Büchse kostet 400,- RD$ und ist in einer Woche alle. Dafür gibt es dann nur einen Haufen fritierte Sachen. Davon wird man zwar nicht dünn, aber Anämie-krank, allg. krankheitsanfallig und weniger leistungs- und entwicklungsfähig ...
Gäbe es bessere Bildung, Gesundheits- und Ernährungsaufklärung für diese Leute, würden die ihre Pesitos ein bissl schlauer ausgeben und ihre Primärbedürfnisse (Gesundheit, Ernährung, Wohnen, Bildung) damit decken, anstatt es zum Fenster rauzuwerfen. Aber wem wäre hier damit wirklich gedient? ........ daher wird sich auch nix ändern.
Sicher gibt es auch Ausnahmen und Menschen, die in dieser Armut leben und alles daran geben, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu geben, in dem sie versuchen, die Kinder in eine bessere Schule zu schicken, mehr auf die Ernährung u. Gesundheitsvosroge achten und sich selbst fast nichts leisten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cichlida: 22.12.2007 16:04.
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22.12.2007 15:59 |
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