Juan
Buenas,
angeregt durch ein Anfrage hier im Forum
Frauen in Cabarete !!
würde ich mich über Eure Einschätzungen zu dieser Frage freuen.
Saludos Cordiales
Juan
Peter
Hola,
na, dann fange ich mal an. "Müssen", ist sicher ein etwas unglücklicher Begriff.
Hunger und Durst hat jeder mensch, egal wo er lebt. Dazu kommt, dass auf der Dominikanischen Republik viele Frauen mit Kind von ihren Männern sitzen gelassen werden. Natürlich wissen die jungen Frauen, wie sie auf die "reichen" Europäer und Amerikaner wirken. Auch sehen sie den vermeintlichen Reichtum, den die weiblichen Touristinen zur Schau stellen...Kleider, Schmuck, etc.
Wer will es den "Mädels" verdenken, dass sie die gleichen Wünsche haben?????
Viele haben wirklich keine Chance: schlechte Schulbildung, keinen Beruf erlernt, uneheliches Kind, und dann dazu noch dunkelhäutig. Sie haben nur eines, was sie zu bieten haben: sich selbst!!
Ich habe vor einiger Zeit eine junge Frau dort kenen gelernt. Sie hat einen anderen Weg gewählt, allerdings unter harten Entbehrungen. Sie wohnte in einem Haus, dass noch nicht einmal dem Vergleich mit meiner Garage standhält. Sie arbeitete den ganzen Tag, damit der Kleine zu essen hat. Der Erzeuger hatte sich bei Bekanntwerden der Schwangerschaft aus dem Staub gemacht. -
Von Touristen hielt sie sich, mit Ausnahme bei der Arbeit als Masseurin, fern, einheimische Männer "mißachtete" sie ebenfalls.
"Sie" hat es geschafft. heute wohnt sie in einem netten Apartment, geht wieder zur Schule und will noch etwas aus ihrem Leben machen.
Einen Mann hat sie mittlerweile gefunden, auch wenn er 8000 km weit weg wohnt...nämlich mich.
Es geht also auch anders, aber wie viele haben dieses "Glück" nicht????
..ich meine, manche haben keine andere Wahl. - Auch wenn sich das sehr traurig anhört!!!
Saludos,
Peter
el loco
Ein ganz klares Nein. Ebenso die Männer, die den Vosprung der Frauen dort langsam einholen. Staune darum über die Frage von Juan, ich glaube, Du kennst die Realität ?
Niemand muss sich dort prostituieren, genauso wie es dort keine Alters-Pflegeheime gibt. Und nicht geben muss. Und noch nicht braucht.
Sorry, an alle, die das nicht verstehen.
aleko
hier muss ich mich mit einem absoluten nein anschliessen ...
dies gilt übrigens auch für alle anderen länder der dritten welt ...
wenn es diese m.a. menschenverachtenden touristen nicht gäbe denen es zuhause zu teuer zu unexotisch oder dergleichen ist dann würde es in diesen ländern diese art und masse der prostitution erst gar nicht geben ...
gar nicht geben ne es ist das älteste gewerbe dieser welt aber solche ausmase hätte es nicht ...
erst die nachfrage brachte in diese länder das angebot und die weitere verschlechterung des sozialen mileaus sowie im weiteren der armut ...
denn nieman ist arm wenn er nicht voraugen gehalten bekommt das er weniger hat
mfg
seekersen
Nach immerhin 8 Jahren auf der Insel kann ich mich nur Peters Meinung anschließen. Viele haben einfach keine andere Chance. Wenn meine beiden Vorgänger mal beobachtet hätten wie es ist tagein tagaus von der Hand in den Mund nur vom Nötigsten zu leben würden sie sich ihre Bildzeitungsmoral verkneifen. Um Peter weiter zu zitieren: Ich habe Leute in Hütten wohnen und sterben sehen die kein deutscher als "Garage" benutzen würde.
seekersen
aleko
| Zitat: |
Original von seekersen
Nach immerhin 8 Jahren auf der Insel .................
Wenn meine beiden Vorgänger mal beobachtet hätten wie es ist tagein tagaus von der Hand in den Mund nur vom Nötigsten zu leben würden sie sich ihre Bildzeitungsmoral verkneifen. |
wo steht in meinem beitrag etwas ala bild zeitungsmoral ?
ich kümmere mich nun seit über 15 jahren um entwicklungshilfe die hilft und nicht nur kurzzeitig lindert ...
glaube mir wenn ich sage das die ursachen dieser von dir zitierten lebensweise bei uns sogenannten 1. weltländern liegt denn weiss ich von was und warum ich rede und nicht wie du der nach 8 jahren immer noch nicht verstanden hat das die ursachen beseitigt werden müssen nicht die symptome
mfg
Peter
Tja, so ist das auf der Welt. Ich habe Favelas in Brasilien gesehen...und natürlich auch die "Behausungen" in der Dominikanischen Republik.
Als ich zu Julisa zurückkehrte, wollte ich ihr Heim sehen.....logischerweise. Sie hat sich mit Händen und Füßen gewehrt, aber schließlich hat sie es mir gezeigt.
Ca. 20qm groß, kein Bad, kein fließendes Waser...ausser dem, welches bei Regen an den Wänden herunter, bzw. durch diesen Raum floss. Die Tür hatte unten etwa 10cm Spiel und schloss nicht mehr. Das Dach hatte ringsherum etwa 15-20cm Luft, sodass alles Ungeziefer ungehindert hinein konnte. In diesen Verhältnissen lebte die junge Frau fast 2 1/2 Jahre mit ihrem kleinen Sohn. Für ihn hat sie alles in kauf genommen...auch Hunger. Gut, sie war zu stolz um sich zu prostituieren, was ich sehr achte...aber ich hätte es verstanden.
Obwohl ich während meines letzten Aufenthaltes für ihre Verhältnisse sehr viel Geld dabei hatte, fast 50.000 Euro, hat sie nichts verlangt oder genommen. Sie wußte von den Geld und hätte jede Möglichkeit gehabt. Halt, ich will nicht lügen: sie hat mich um 300 Peso gebeten.
Jedenfalls habe ich in dem "Viertel" eine andere Dominikanerin kennen gelernt....sie hatte den anderen Weg gewählt......und hasste sich dafür. Auch ihr macht es logischerweise keinen Spaß sich für Geld zu verkaufen, aber so kann ihre Familie überleben (Vater verschwunden, die 55 jährige Mutter zu Hause, einen kleinen Bruder..und wie nicht anders zu erwarten ein eigenes Kind).
Ich habe die menschen gesehen, die morgens an den Hotels Tag für Tag nach Arbeit fragten.....dies ist die andere Seite des Urlaubsparadieses. Auch mir wurden Drogen angeboten, und auch Frauen zeigten deutlich ihre Bereitschaft.
1995 hatte ich in Juan Dolio eine Frau kennen gelernt. Sie war damals 24 Jahre, hübsch wie die meisten Frauen dort und sehr anschmiegsam. Es kam was kommen musste, irgendwann landeten wir im Bett. Am nächsten Morgen fragte sie mich dann sehr schüchtern, ob ich ihr für die Nacht 20,00 US$ geben würde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich schei.....!
Aber ok, so ist das Leben nun einmal.
Sicher gibt es Menschen, die diese Art des Lebens freiwillig wählen, wei sie zu faul zum arbeiten sind....aber bei der Arbeitslosenquote in der Dominikanischen Republik stehen hinter solchen Entscheidungen auch Schicksale.
Muchos saludos a todos,
Peter
el loco
| Zitat: |
Original von Peter
Ca. 20qm groß, kein Bad, kein fließendes Waser...ausser dem, welches bei Regen an den Wänden herunter, bzw. durch diesen Raum floss. Die Tür hatte unten etwa 10cm Spiel und schloss nicht mehr. Das Dach hatte ringsherum etwa 15-20cm Luft, sodass alles Ungeziefer ungehindert hinein konnte. In diesen Verhältnissen lebte die junge Frau fast 2 1/2 Jahre mit ihrem kleinen Sohn. Für ihn hat sie alles in kauf genommen...auch Hunger. |
Hört sich sehr hart an. Doch ich kann Dir versichern - niemand leidet dort Hunger. Die Beschreibung des Wohnraumes von ihr - ist normal. So lebt die Mehrheit dort. Das Leben spielt sich draussen ab, nicht im Haus ! Auch darum bauen sie so klein! Im Campo. DAS ist ja auch ihre Welt, so wie die Leute in D andere Ansprüche haben. Und vorher - und noch immer - leben sie so und gerne. Der Karibik entsprechend - bis halt irgendwelche Europäer kommen und ihnen sagen, wie schlecht es ihnen eigentlich geht ! Klar, wir bringen weltweit unsere Kultur, unser Wissen - letztendlich auch Geld. Und dann wundert man sich, dass sie auf den Geschmack kommen und mehr wollen. Warum eigentlich nicht ? Und als Arbeiter schaffe ich das nicht, was die Ausländer so toll finden - aber ein bisschen Spass ? Ein bisschen verkaufen ? Vielleicht kommt ja doch noch Liebe, oder so...
Der Deutsche, Weltverbesserer für alle, auch wenn manche die jetzt nicht verstehen. Nun kannst Du mir ein Strafmandat erteilen.
Peter
Hola El Loco,
also, wirst es kaum glauben, aber ich weiß schon, wie die Mehrzahl der Menschen dort lebt.
Es leben aber nicht alle in solchen Verhältnissen. Ich war bei vielen zu Hause und konnte mir schon einen Überblick verschaffen. Dementsprechend weiß ich auch, dass sich das Leben dort ausserhalb der 4 Wände abspielt.
Tja, Hungern: bei 4500 Peso Monatsverdienst ist sicher kein üppiges Leben möglich. Da ich mich selbst versorgt habe, habe ich auch die Preise gesehen...nicht die in den Läden für Touristen.
Aber gut, Meinungen gehen auseinander...und jeder macht seine Erfahrungen.
Die Welt will ich sicher nicht verbessern, und das System in der Dominikanischen Republik schon gar nicht. Man sollte einfach nur mal die Augen aufmachen und hinsehen, mehr nicht. Die meisten Touristen verlassen ihre Bettenburgen doch bestenfalls für schön geplante Ausflüge.
;-)) naja, und für gebührenpflichtige Verwarnungen musst Du Dich leider an jemand anderen wenden......
Saludos, Peter
el loco
| Zitat: |
Original von Peter
;-)) naja, und für gebührenpflichtige Verwarnungen musst Du Dich leider an jemand anderen wenden... |
Freue mich, Du hast die kleine "Spasseinlage" richtig verstanden. War nicht persönlich gemeint.
Ansonsten, mache die gleichen Fehler wie alle anderen Residenten dort, am Anfang. Auch für mich ist es immer noch unglaublich, wie z.B. 1 Huhn für 6-8 Personen ausreicht + 1 Berg Reis ect. Aber so ist das nunmal. In meiner 13-jährigen Ehe mit einer Dominikanerin habe ich bei der Familie gelernt - ein Essen ohne Reis ist kein Essen. Und Reis ist das Hauptessen und das bergeweise. Also man sollte da sehr vorsichtig sein. Wir haben eine andere Einstellung. Und ihre hat nicht unmittelbar was mit Armut zu tun. Alleine in meiner (Ex) Familie gab es mich, einen Deutschen, einen Franzosen und einen aus Puerto Rico. Wir haben alles versucht, gemacht - und es dann einfach gelassen. Bis dato kenne ich keine primitivere Ernährung wie dort.
Ach ja, wegen der Bauweise der einfachen Häuser. Auch das hat seinen Sinn. Bei den Temperaturen, Stromabschaltungen...legt man nicht sehr viel Wert auf absolute Dichtigkeit der Häuser, oder glaubst Du, dies bisschen Holz wäre nun nicht mehr bezahlbar beim Hausbau ?
bert-ffm
Hallo,
mag sein, daß meine Überschrift ein wenig provokant ist, aber schaun wir doch mal über den tellerrand.
Ich wage zu behaupten, daß die glücklichsten Menschen meist in armen Ländern leben

. Nein! Das ist nicht ironisch gemeint!
Mag vielleicht daran liegen, daß die Wertigkeit der Mitmenschen da nicht an ihrem finanziellem Status gemessen wird. Neid und Mißgunst entwickeln sich doch erst, wenn ein bestimmter materieller Wohlstand erreicht wird.
Geld ist nicht das, was die meisten Menschen glücklich macht, aber es beruhigt manche.
Ich persöhnlich habe die Befürchtung, daß die Lockerheit und Unbeschwertheit der meisten dort in den nächsten Jahrzehnten verloren gehen wird
Peter
Hola El Loco,
glaub mir, ich kenne die katastrophalen Essgewohnheiten...und bin gerade dabei eine "Umstellung" vorzunehmen. :-))
Nun, was den Hausbau dort betrifft, gebe ich Dir zum Teil recht, aber eben nur zum Teil. Dazu habe ich zuviel anderes gesehen... zugegebenermaßen auch noch Schlimmeres.
Wie dem auch sei, mir vermiesst hier niemand "meine Dominikanische Republik" ;-)
Was viele hier schon hinter sich haben, nämlich ein Leben auf der Insel, das plane ich für die Zukunft. Hatte dort ein langes und sehr interessantes Gespräch mit dem Polizeichef....der natürlich alles herunterzuspielen versuchte. Aber wie gesagt, ich wohne dort ja nicht beschützt in den Touristenburgen und habe Augen im Kopf.
Natürlich regelt auch hier die Nachfrage das Angebot....um mal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen. Und natürlich hatte auch ich am Anfang so meine Bedenken bei "meiner Dominikanerin". Zumindest was meine persönliche Sache betrifft sind die Bedenken beseitigt. Muss vielleicht dazu sagen, dass ich meine Reisen nie angekündigt habe...., stand also einfach immer vor ihrer Tür.
Nun gut, belassen wir es dabei.
Meinen Humor habe ich sicher in meinem Job nicht verloren...aber im Ernst, wüßte gar nicht mehr wie man so ein Ding (Strafzettel) ausfüllt. Hab sowas 1977 - 1980 während der Grundausbildung gelernt, damit hatte es sich dann auch. Würde entsprechend bei den Kollegen ganz laut um Amtshilfe schreien ;-)
Saludos, Peter
seekersen
Um noch einmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen, tut mir leid Aleko , Dein Angegament in der Entwicklungshilfe in allen Ehren, aber Deine Meinung kann ich täglich in der Boulevardpresse lesen.
Die logische Folge wäre, daß sich Prostituierte in Deutschland von Außerirdischen zur Konsumgier verleiten lassen. Oder willst Du behaupten die Mädels machen ihren Job aus Spaß an der Freude?
Übrigens "arbeitet" der wohl größte Teil der "Putas" nicht mit (oder besser für) Touristen sondern für Dominikaner. Mach mal einen Ausflug in die Duarte Esq. Barahona in Santo Domingo.
Antje
jo, so ist es. ich hab das auch so miterlebt. Die Frauen wollen oft gar nicht, aber es geht nicht anders, da sie sich und ihre evt. Kinder nicht durchbringen können.
Das schlimme ist, dass nicht nur Touristen (die besten Kunden), sondern auch einheimische sich eine Prostituierte nehmen, weil es ihnen zu Hause nicht genug ist. Prostitution gibt es halt nicht nur in Touristengegenden.
Natürlich nehmen diese putas liebe einen Touristen, denn dieser bezahlt besser und kommt evt. noch mal wieder bzw. empfiehlt weiter, so traurig es klingt.
Auch Animateure/innen (mann wie frau) prostituieren sich. Wenn ein Tourist mit ihnen schlafen will kann es schon mal vorkommen, dass der Animateur dafür Geld verlangt.
bert-ffm
Verstehe die ganze Aufregung nicht!
Toleranz ist doch so ziemlich das wichtigste was man mitbringen muß, um mit der Mentalität in der Dominikanischen Republik klar zu kommen.
Die Vielfältigkeit der Themen ist es doch, was ein gut funktionierendes offenes Forum ausmacht.
Prostitution ist wenigstens ein "Geschäft", das den Einheimischen und deren Angehörigen etwas bringt. Ich find es o.k. vorausgesetzt, es geschieht auf freiwilliger Basis, nicht unter Zwang! Schließlich gibt es auch Menschen, die Ihr Hobby zum Beruf machen.
Viel Spaß !!!
Peter
also, ich weiß nicht, was daran "freiwillig" sein sollte, wenn man sich aus der Not heraus prostituiert.
Auch D A S ist Zwang. Es gibt sicher genügend menschen die diesen Weg des Geldverdienens trotz anderer Möglichkeiten wählen, aber die meisten eben nicht.
...und glaube mir mal, keiner jungen Frau macht es Spaß mit jemandem alleine wegen des Geldes ins Bett zu gehen. Dies gilt wohl auch für die Männer.
...als "Kunden" kommen nämlich nicht nur George Clooney und Claudia Schiffer........
Saludos Peter
bert-ffm
Ich habe gehört, dass viele dieser Frauen diese Tätigkeit als eine ganz normale Arbeit betrachten.
Ok, viele haben nichts anderes gelernt, oder üben lieber diesen job aus, weil sie woanders keine 100 Euro in der Stunde verdienen können. Manchen geht dabei die psychische Belastung wirklich am A.... vorbei, auch bei uns in Deutschland.
Ich kann das vielleicht einigermaßen nachvollziehen, kann mir schließlich im Bestattungsgewerbe meine Kunden auch nicht aussuchen. Mache meine Arbeit da auch nicht nur aus Überzeugung, sondern hauptsächlich wegen der Kohle.
Und übrigens, aussuchen kann ich mir meine Arbeit mi 50 Lenzen auch nicht mehr
Alles Gute für Euch
Peter
Ich habe nun einmal beruflich bedingt relativ viel mit dem Rotlichtmillieu zu tun, und ganz ehrlich, auf freiwilliger Basis arbeiten von den Damen des horizontalen Gewerbes ca. 10 %. Die anderen 90 % sind aus anderen Gründen dort hinein geraten. das sind allerdings die Erfahrungen aus der BRD.
Allerdings empfinde ich es schon als einen kleinen Unterschied, ob man Verstorbene unter die Erde bringt, oder seinen Körper für Geld verkauft. Aber gut, Meinungen sind frei und jeder kann denken was er möchte.
Saludos Peter
la-loca-1978
| Zitat: |
Original von Juan
Buenas,
angeregt durch ein Anfrage hier im Forum
Frauen in Cabarete !!
würde ich mich über Eure Einschätzungen zu dieser Frage freuen.
Saludos Cordiales
Juan |
Müssen Dominikanerinnen sich prostituieren? Das können nur die Dominikanerinnen beantworten, die der Prostitution nachgehen. Auf diese Frage kann niemand von uns antworten, da wir es nicht wissen.
Im Folgenden meine Meinung und meine gemachten Beobachtungen zur Prostitution in der Dominikanischen Republik und von Dominikanerinnen hier in Europa, die sich prostituieren...
Prostitution ist doch bekanntlich das älteste gewerbe der welt, und viele dominikaner/innen haben vorallem in den touristenzentren diese sehr rentable einkommensmöglichkeit für sich entdeckt. in den touristenzentren sind meiner meinung nach viele dominikaner/innen freiwillig im horizontalen gewerbe aktiv. es ist schnell verdientes geld für viele.
wie die schönen strände, die fröhlichen und lebenslustigen menschen, die musik und und und gehört auch die prostitution zur dominikanischen republik und das nicht erst seit dem boom des tourismus dort. und für viele dominikaner ist die prostitution durchaus ein normales gewerbe. und es ist ja auch so.
Ich möchte natürlich nicht ausschließen, dass es sehr viele dominikanerinnen gibt, die es vielleicht aus einer notlage heraus tun und stattdessen viel lieber einem anderen job nachgehen würden.
in deutschland und vorallem auch der schweiz oder überhaupt westeuropa sind sehr viele dominikanerinnen als prostituierte tätig. viele von ihnen haben keine papiere und daher nicht die möglichkeit auf einen anderen job, wo man relativ gutes geld verdienen kann. viele aber machen es bewußt, da sie so viel geld verdienen können.
um zurück zur dominikanischen republik zu kommen, noch folgendes: wieviele deutschsprachige männer und vorallem auch immer mehr frauen erkaufen sich denn die begleitung von dominikanern im urlaub? sehr viele und die tendenz ist steigend.
hier fragt sich, wo die prostitution anfängt. meiner meinung nach nicht erst, wenn man mit jemandem für geld ins bett geht. lasse ich mich als Dominikaner aushalten und für meine begleitung zahlen, dann ist das auch eine art der prostitution und da gibt es in den touristenzentren sehr viele dominikaner, die das bereitwillig und gerne machen.
Holzer
Also ich würde nicht umbedingt den Touristen die Schuld geben denn die grosse Masse die den Dienst der dominikanischen Prostituierten in Anspruch nimmt bleiben die dominikanischen Pseudo-Macho.