Vorab erstmal ein freundliches
Hallo in die Runde, denn das ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich bin hier auf diese Page gestoßen, weil ich vor habe zum Ende des Jahres in die DomRep zu reisen. Nun habe ich hier etwas gestöbert... na ja... natürlich schaut er Mensch auch unter interessanten Überschriften.
Ich fliege das erste Mal in die in die DomRep und das Forum hier bietet ´ne Menge Infos zum Land und den Leuten.

Daher an alle viele Dank!
Zum konkreten Thema hier:
Natürlich muss sich niemand prostituieren. Egal in welchem Land. Hat ein Mensch für sich die Entscheidung getroffen der Prostution, freiwillig und ohne Druck eines anderen, nachzugehen, ist das zu respektieren und so ehrbar wie jeder andere Dienstleistungsjob. Punkt.
Die Frage ist, was so ein Job aus einem Menschen macht. Hier bin ich skeptisch, war ich doch (zufällig) selbst mal mit einer Frau zusammen, die sich von Zeit zu Zeit prostituierte. Ich habe festgestellt, dass der Job fortlaufend und vielleicht auch nicht aufhaltbar eine Wesensveränderung desjenigen nach sich zieht der/die sich prostituiert, die das andere Geschlecht nur noch nach materiellen Werten scannt. Der eigentliche Grund, weshalb ich auch heute nicht mehr mit dieser Frau zusammen bin. Das ist also keine Frage der Nationalität.
Nun zu meiner DomRep-Reise...
Ich finde Peter hat hier einen sehr schönen Beitrag geschrieben, bei dem ich mir vorstellen kann, dass es mir auch so gehen könnte:
| Zitat: |
Original von Peter
1995 hatte ich in Juan Dolio eine Frau kennen gelernt. Sie war damals 24 Jahre, hübsch wie die meisten Frauen dort und sehr anschmiegsam. Es kam was kommen musste, irgendwann landeten wir im Bett. Am nächsten Morgen fragte sie mich dann sehr schüchtern, ob ich ihr für die Nacht 20,00 US$ geben würde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich schei.....!
Aber ok, so ist das Leben nun einmal. ....aber bei der Arbeitslosenquote in der Dominikanischen Republik stehen hinter solchen Entscheidungen auch Schicksale. |
Ich werde dort nicht hinfahren, um den Film eines Sextouristen laufen zu lassen. Hauptsächlich habe ich vor, seit vielen Jahren mal wieder richtig satt Urlaub zu machen. Ich will abhängen und entspannen.
Andererseits gehöre ich nicht zu den Spezies, die den ganzen Urlaub im Hotel mit Animation (hasse ich eh!) abhängen. Garantiert werde ich mich unter die Leute des Landes begeben, denn sonst kann ich auch an die Ostsee fahren - die Sonne brennt hier z.Z. auch wie verrückt.
Da ich nun solo bin habe ich die Freiheit das tun zu können, was ich möchte. Lerne ich also dort ein nettes Mädel kennen und es ergibt sich mehr, ist das für mich kein Problem. Eine Erfahrung wie sie Peter gemacht hat bleibt dann womöglich nicht außen vor. Wenn das Mädchen mich dann so um Geld bittet, wird sie es brauchen. Und wenn sie es dort braucht, braucht sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nötiger als ein Mensch hier in Deutschland. Ohne zu zögern würde ich es ihr geben und hätte auch grundsätzlich kein schlechtes Gefühl, weil es für mich nicht die Profi-Prostitution ist, sondern, weil sie einem offensichtlich auch die Wahl lässt. Ich würde zahlen... Lebensbiografien kann man sich selten aussuchen. Dann muss man halt sehen, wie und ob es weitergeht. Stelle ich fest, dass das doch der reine Job ist, werde ich wohl kurz enttäuscht sein. Steckt sie aber komplett in der Schei...e, hat diese Aktion als letzte Möglichkeit gesehen irgendwie finanziell die Kurve zu kriegen, dann ist das für mich erstmal nicht wirklich schlimm. Ich würde unter diesen Umständen auch Geld (20-50.-€) geben, wenn man nicht die Nacht verbracht hätte. Ist letztlich eine Frage der Zuneigung.
Jetzt würde mich mal von den Eingeweihten hier interessieren, wie hoch Ihr die Wahrscheinlichkeit einschätzt, wenn man jemanden von dort kennenlernt, dass er/sie, also in meinem Fall sie, professionell bzw. semi-professionall die Kontakte angeht. Ich neige dazu in die Gegend um Samaná zu reisen, um nicht in den totalen Touri-Rummel zu geraten. Um Puerto Plata wird somit sicher die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein an eine Professionelle zu geraten...
Wenn Ihr jetzt trotzdem sagt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist dann in professionellen Armen zu landen, kann ich es gleich bleiben lassen und weiß wer freundlich zu mir ist
Dann habe ich gehört (wäre für mich durchaus nachvollziehbar), dass die Hotels es nicht gerne sehen, wenn Einheimische mitgebracht werden. Gerade was Kriminalität angeht (habe hier einiges gelesen), scheint dort ja mehr und mehr zu passieren.
Oder gibt es noch andere Gründe?
Andere Fragen, die ich auch noch habe, später dann in anderen Threads...
Wäre furchtbar nett, wenn der Eine oder die Andere Stellung nehmen könnte. Danke schon mal!