Müssen Dominikanerinnen sich prostituieren?

la-loca-1978
Zitat:
Original von Holzer
Also ich würde nicht umbedingt den Touristen die Schuld geben denn die grosse Masse die den Dienst der dominikanischen Prostituierten in Anspruch nimmt bleiben die dominikanischen Pseudo-Macho.


ich habe auch gar nicht von schuld gesprochen. aber eine "gewisse" aktivität im bereich des sextourismus ist doch wohl vorhanden in der dominikanischen republik. oder etwa nicht?

und bei diesem thema wäre es doch mal interessant zu erfahren, wieviel % der kunden einer prostituierten in der dominikanischen die touristen, residenten und wieviele die dominikaner ausmachen. bin mir nicht sicher, ob da die dominikaner das "rennen" machen würden.

logisch gehen auch dominikaner in den puff, warum auch nicht? ich bin bewußt nicht auf das rotlichtmilleu in der dominikanischen eingegangen, denn das gibt es doch in jedem land. und das es da für die prostituierten nicht einfach ist, ist auch ganz klar.

und warum dominikanische pseudo-machos? klar sind die dominikaner machos, aber wieviele europäische männer gehen in den puff und nicht jeder von ihnen ist ein macho? es gibt mit sicherheit die verschiedensten gründe für die männer, eine prostituierte aufzusuchen. und in den puff gehen doch viele, oder nicht? und ich glaube mal nicht, dass jeder dominikaner (und wenn er noch so ein macho ist), der in den puff geht, "böse" mit den dominikanischen prostituierten ist. in den puff zu gehen oder halt auch im puff zu arbeiten ist in meinen augen etwas "ganz normales" und für die dominikaner selbst auch nicht so etwas dolle aufsehen erregendes, über das natürlich nicht unbedingt in der öffentlichkeit gesprochen wird und schon gar nicht auf dem land.
Holzer
Also ich habe weder eine Umfrage gestartet noch kenne ich irgendwelche Statistiken doch wenn ich das tägliche Leben hier beobachte eigentlich weit weg von Touristen dann habe ich das Gefühl das das Geschäft mit Sex unter Einheimischen weit mehr floriert als mit Touristen.Das Geschäft spielt sich ja nicht nur in irgendwelchen Clubs sondern sehr viel im täglichen Leben wo ganz einfach sehr viele¨Dominikaner des reiferen Semesters Liebesdienste von sehr jungen Mädls gegen diverse Geschenke oder auch Geldbeträge in Anspruch nehmen.
Und rein gefühlsmässig glaube ich ganz einfach dass unter den Dominikanern mehr Männer schon die käufliche Liebe erstanden haben als der Durschnittseuropäer.
Holzer
Ich weiss nicht warum sich hier immer die falschen angesprochen fühlen la-loca-1978 mein posting war auf diese Aussage von aleko bedacht.

Zitat:
Original von aleko


wenn es diese m.a. menschenverachtenden touristen nicht gäbe denen es zuhause zu teuer zu unexotisch oder dergleichen ist dann würde es in diesen ländern diese art und masse der prostitution erst gar nicht geben ...

mfg
GinFizz
Vorab erstmal ein freundliches Hallo in die Runde, denn das ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich bin hier auf diese Page gestoßen, weil ich vor habe zum Ende des Jahres in die DomRep zu reisen. Nun habe ich hier etwas gestöbert... na ja... natürlich schaut er Mensch auch unter interessanten Überschriften.
Ich fliege das erste Mal in die in die DomRep und das Forum hier bietet ´ne Menge Infos zum Land und den Leuten. Daher an alle viele Dank!
Zum konkreten Thema hier:
Natürlich muss sich niemand prostituieren. Egal in welchem Land. Hat ein Mensch für sich die Entscheidung getroffen der Prostution, freiwillig und ohne Druck eines anderen, nachzugehen, ist das zu respektieren und so ehrbar wie jeder andere Dienstleistungsjob. Punkt.
Die Frage ist, was so ein Job aus einem Menschen macht. Hier bin ich skeptisch, war ich doch (zufällig) selbst mal mit einer Frau zusammen, die sich von Zeit zu Zeit prostituierte. Ich habe festgestellt, dass der Job fortlaufend und vielleicht auch nicht aufhaltbar eine Wesensveränderung desjenigen nach sich zieht der/die sich prostituiert, die das andere Geschlecht nur noch nach materiellen Werten scannt. Der eigentliche Grund, weshalb ich auch heute nicht mehr mit dieser Frau zusammen bin. Das ist also keine Frage der Nationalität.

Nun zu meiner DomRep-Reise...
Ich finde Peter hat hier einen sehr schönen Beitrag geschrieben, bei dem ich mir vorstellen kann, dass es mir auch so gehen könnte:
Zitat:
Original von Peter
1995 hatte ich in Juan Dolio eine Frau kennen gelernt. Sie war damals 24 Jahre, hübsch wie die meisten Frauen dort und sehr anschmiegsam. Es kam was kommen musste, irgendwann landeten wir im Bett. Am nächsten Morgen fragte sie mich dann sehr schüchtern, ob ich ihr für die Nacht 20,00 US$ geben würde. Ganz ehrlich, ich fühlte mich schei.....!
Aber ok, so ist das Leben nun einmal. ....aber bei der Arbeitslosenquote in der Dominikanischen Republik stehen hinter solchen Entscheidungen auch Schicksale.

Ich werde dort nicht hinfahren, um den Film eines Sextouristen laufen zu lassen. Hauptsächlich habe ich vor, seit vielen Jahren mal wieder richtig satt Urlaub zu machen. Ich will abhängen und entspannen.
Andererseits gehöre ich nicht zu den Spezies, die den ganzen Urlaub im Hotel mit Animation (hasse ich eh!) abhängen. Garantiert werde ich mich unter die Leute des Landes begeben, denn sonst kann ich auch an die Ostsee fahren - die Sonne brennt hier z.Z. auch wie verrückt.
Da ich nun solo bin habe ich die Freiheit das tun zu können, was ich möchte. Lerne ich also dort ein nettes Mädel kennen und es ergibt sich mehr, ist das für mich kein Problem. Eine Erfahrung wie sie Peter gemacht hat bleibt dann womöglich nicht außen vor. Wenn das Mädchen mich dann so um Geld bittet, wird sie es brauchen. Und wenn sie es dort braucht, braucht sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nötiger als ein Mensch hier in Deutschland. Ohne zu zögern würde ich es ihr geben und hätte auch grundsätzlich kein schlechtes Gefühl, weil es für mich nicht die Profi-Prostitution ist, sondern, weil sie einem offensichtlich auch die Wahl lässt. Ich würde zahlen... Lebensbiografien kann man sich selten aussuchen. Dann muss man halt sehen, wie und ob es weitergeht. Stelle ich fest, dass das doch der reine Job ist, werde ich wohl kurz enttäuscht sein. Steckt sie aber komplett in der Schei...e, hat diese Aktion als letzte Möglichkeit gesehen irgendwie finanziell die Kurve zu kriegen, dann ist das für mich erstmal nicht wirklich schlimm. Ich würde unter diesen Umständen auch Geld (20-50.-€) geben, wenn man nicht die Nacht verbracht hätte. Ist letztlich eine Frage der Zuneigung.

Jetzt würde mich mal von den Eingeweihten hier interessieren, wie hoch Ihr die Wahrscheinlichkeit einschätzt, wenn man jemanden von dort kennenlernt, dass er/sie, also in meinem Fall sie, professionell bzw. semi-professionall die Kontakte angeht. Ich neige dazu in die Gegend um Samaná zu reisen, um nicht in den totalen Touri-Rummel zu geraten. Um Puerto Plata wird somit sicher die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein an eine Professionelle zu geraten...
Wenn Ihr jetzt trotzdem sagt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist dann in professionellen Armen zu landen, kann ich es gleich bleiben lassen und weiß wer freundlich zu mir ist

Dann habe ich gehört (wäre für mich durchaus nachvollziehbar), dass die Hotels es nicht gerne sehen, wenn Einheimische mitgebracht werden. Gerade was Kriminalität angeht (habe hier einiges gelesen), scheint dort ja mehr und mehr zu passieren.
Oder gibt es noch andere Gründe?
Andere Fragen, die ich auch noch habe, später dann in anderen Threads...

Wäre furchtbar nett, wenn der Eine oder die Andere Stellung nehmen könnte. Danke schon mal!
kajo1503
Hallo
Ich denke wenn es ums überleben geht dann macht man schon einiges wasw man sonst nicht tun würde . Aber es stimmt das sicher vieles durch diesen Sextourismus kommt . Ich habe viele Freunde dort und ich weiß wie sie dort leben . Meine Meinung ist wenn man von dem Wohlstand den wir haben etwas abgeben würden , dann wäre es in solchen Ländern sicher etwas besser . Denn ich finde man muß nicht reich sein um glücklich zu sein . Wenn ich dort bin gehe ich mit Bekannten auf Ihre Felder um Bohnen oder Süßkartoffeln zu sammeln . Dann gibt es Kaffee aus einer Blechdose und das Mittagessen auf einer kleinen Feuerstelle zubereitet. Wenn ich dort bin fühle ich mich zu hause . Sicher braucht man Geld zum leben , doch Geld ist nicht alles.

Muchos Saludos
Juan
Das Geschäft mit dem Körper

Dominikanische Republik ist eines der Sextourismus-Länder

Santo Domingo Ungefähr 400.000 deutsche Männer reisen jedes Jahr als Sextouristen ins Ausland, das Internet heizt das Geschäft zusätzlich an. Dominikanische Republik, Thailand, Sri Lanka, Brasilien und auch die Philippinen mit ihrer gut organisierten Sexindustrie gehören zu den bevorzugten Zielen. Die Opfer sind Frauen oder Kinder, die getrieben von Armut ins Rotlichtmilieu abrutschen. Viele von ihnen leben mit der Hoffnung auf einen europäischen Kunden, der sie vielleicht "rausholt". Internationale Hilfsorganisationen wie Terre des Hommes bemühen sich seit Jahren um Aufklärung, Prävention und um eine enge Zusammenarbeit mit der Tourismusbranche. Noch immer aber reagieren viele Reiseveranstalter zögerlich bis abweisend, die Angst vor Image- und Geschäftsschädigung ist groß.

(Quelle: Dominicana News)
Peter
Hola GinFizz,

tja, was soll ich Dir raten??? In den Touristengegenden ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du an eine Semi- oder Vollprofessionelle gerätzt. Sich für 2 oder 3 Wochen richtig zu verlieben (von beiden Seiten), nun, ein Lottogewinn ist im Leben auch möglich. Hört sich jetzt vielleicht für den einen oder anderen Teilnehmer hier komisch an, da ich eine dominikanische Freundin habe, aber das war, meiner Meinung nach, reine Glückssache. Allerdings beruht "unsere" Beziehung nicht auf eine befristete Zeit und bei meinem Urlaub, als ich sie kennen lernte, ist in 3 1/2 Wochen auch "nichts passiert"....ausser, dass sie mir am letzten Tag sagte, dass sie mich liebt.
Flieg rüber und mach Dir ein eigenes Bild. Egal wo, ob Puerto Plata, Sosua, Cabarete, Punta Cana, Samana, La Romana oder Juan Dolio und Boca Chica....schau Dir die Insel an und entscheide selber. Wenn Du hier die Einträge verfolgst siehst Du, wie unterschiedlich die Meinungen sind....so unterschiedlich wie die Menschen, die sie schreiben. Ich bin heute Morgen um 07:10h wieder in der BRD eingetroffen und habe zwei wunderbare Wochen in Boca Chica verbracht.

Beste Grüße, Peter

...kannst mich auch gerne persönlich anschreiben, dann mehr
la-loca-1978
Das Theaterstück „Las Viajerases“ der dominikanischen
Schauspielerin María Isabel Bosch erzählt über Dominikanerinnen in Argentinien, die der Prostitution nachgehen....

Geplünderte Körper
Jean Luc
Zitat:
Müssen Dominikanerinnen sich prostituieren?

Falsche Fragestellung. Jetzt sind die ausgebeuteten Frauen die Schlimmen oder was!

Müssen Männer und Frauen Geld ausgeben für Sex. Das wird es immer geben. Deswegen gibts es auch immer das Angebot. Ohne Nachfrage keine Prostitution.

Vermutlich gibt es auch viele Urlauber, die in Ihren Heimatländern kein Bordell aufsuchen würden. Aber im Ausland, einen schicken Schokoknaben oder eine kindliche tollbusige Exotin, die einem für ein Taschengeld den ganzen Tag hinterherlaufen - das macht erhaben und stolz, da verwischt die Grenze zur Prostitution und weicht Rassismus.
Bebra2005
Nun wer dabei Schuld hat bzw. ist, kommt der Frage etwa gleich, ob es zu erst das Ei oder das Huhn gab...

Ich befinde mich in meinem Urlaub ja meisten in Sosua, der Hochburg der käuflichen Liebe. Inzwischen kann ich mich mit meinem Spanisch recht gut verständigen und da ich mich als Nachtmensch meistens lange in Bars und Discos aufhalte, kam ich mit den Damen manchmal auch ins Gespräch bei einem spendierten Bier. Zum Teil wurde ich auch sogar als Vermittler bei Sprachproblemen eingesetzt. Natürlich hat mich diese Frage auch schon beschäftigt und da ich mit den Damen einen freundschaftlichen Umgang pflege wurde sie mir zum Teil nach längerem auch ehrlich beantwortet, denke ich mal.

Mir hat ein sagen wir mal Mädchen von 18 Jahre folgendes erzählt:

Sie wohnte in San Crystobal und war damals 15 Jahre alt als das alles begann. Um die Grossmutter und ihren jüngeren Bruder zu unterstützen arbeitete sie in einer Fabrik für 2500 Peso Monatslohn. Ihre Mutter ist an AIDS gestorben und Vater unbekannt verschwunden. Leider verunfallte ihre Grossmutter und es stand eine grössere, teuere Operation an. Das Geld von Freunden und Bekannten reichte leider nicht aus, da alle nicht so gut betucht waren. Da kam ein jüngerer Dominikaner auf sie zu und bot ihr in der Not das restliche Geld an. Natürlich wurde dies ohne grosse Gedanken an die Folgen angenommen. Die Operation wurde mit Erfolg durchgeführt und die Grossmutter war wieder wohlauf. Nun kam der grosszügige Geldgeber natürlich an das Mädchen heran und sagte, dass sie das Geld wieder zurückbezahlen müsse. Doch von ihrer Arbeit hätte sie nie dieses Darlehen wieder abbezahlen können. Der Dominikaner erklärte ihr, dass sie es abarbeiten müsse, in dem sie Sex mit ihm und seinen Freunden habe. Mit physischem Druck wurde dieses Verlangen verstärkt und so blieb. nach ihrer Ansicht, keine anderer Ausweg. Verhütung kannte sie damals nicht und so kam es wie es kommen musste, sie wurde mit 16 schwanger. Wer der Vater war, ist nicht bekannt und das Wissen darüber auch nicht hilfreich. Da sie ihr Gesicht, den Ruf ihrer Familie wahren wollte und auch die Schläge von diesem vermeintlichen Helfer entgehen, verschwand sie bei Nacht und Nebel Richtung Santiago. Dort konnte sie bei einer Kollegin wohnen und auch bald kam ihre Tochter auf die Welt. Natürlich wollte bzw. musste sie ihre Grossmutter und auch jüngeren Bruder weiter unterstützen. Da war ja auch noch ihr Baby das beträchtliche Kosten aufwarf. Da ein Job kaum zu finden war und meist sehr wenig Geld abwarf, ging sie halt der käuflichen Liebe nach. Somit konnte sie sich über dem Wasser halten, obwohl es ihr natürlich nicht gefiel. Irgendwann kam sie halt dann auch nach Sosua und wusste dass sie dort schneller das Geld verdient. Nun eine traurige Geschichte, wenn sie sich den wirklich so zugespielt hat.
Ob die Frauen gezwungenermassen in dieses Gewerbe abrutschen oder freiwillig ist natürlich unterschiedlich.
Eine Dame erklärte mir, dass sie für 4000 Peso in einer Bar gearbeitet habe und dieses Geld kaum für den Lebensunterhalt reichte. An den Bars traf sie auf Putas welche ein teueres Handy, schöne Kleider und so weiter hatten. Natürlich dachte sie sich, dass wolle sie auch haben und wenn sie einen netten Gast an ihrer Bar traf, ging sie halt dann schon einmal mit ihm mit. Auch war ihr Gedanke, dass sie vielleicht einmal einen ganz lieben findet, welcher sie aus dieser Armut rausholt und in ein besseres Land mitnimmt. Von wo aus sie viel Geld verdienen kann um damit ihre Familie zu unterstützen.

Natürlich ist die Frage müssen sie es wirklich oder geht es auch anders. Da sind die "reichen" Touristen und da überlegt sich jeder, oder jede wie man denen ihre Euros oder Dollars rauslocken könnte.

Überlegen wir uns auch mal selber, wer von uns würde nicht einen Job annehmen, bei welchem er viel verdient, es ihm aber weniger gefällt und schlechte Arbeitsbedienungen? Man stellt die schlechten Arbeitsbedienungen gerne mal in den Hintergrund, wenn wir uns dafür ein teueres Auto oder anderen Luxus leisten können. Dass dies für die Gesundheit und auch Psyche mit der Zeit nicht förderlich ist, daran denkt wir doch jetzt noch nicht.

Das die Situation zum Beispiel in Kenia wo ich mehrere Mal gearbeitet habe, gleich ist mit kleineren Unterschieden ist wohl klar.

So jetzt habe ich aber genug geschrieben und jetzt haut auf mich ein

Hasta la vista

Ben
Bebra2005
Zitat:
Original von Jean Luc
Zitat:
Müssen Dominikanerinnen sich prostituieren?

Falsche Fragestellung. Jetzt sind die ausgebeuteten Frauen die Schlimmen oder was!

Müssen Männer und Frauen Geld ausgeben für Sex. Das wird es immer geben. Deswegen gibts es auch immer das Angebot. Ohne Nachfrage keine Prostitution.

Vermutlich gibt es auch viele Urlauber, die in Ihren Heimatländern kein Bordell aufsuchen würden. Aber im Ausland, einen schicken Schokoknaben oder eine kindliche tollbusige Exotin, die einem für ein Taschengeld den ganzen Tag hinterherlaufen - das macht erhaben und stolz, da verwischt die Grenze zur Prostitution und weicht Rassismus.


Sorry Jean Luc aber ich sehe den Punkt nicht genau, was das mit Rassimus zu tun hat. Denn unsere Millionäre machen doch das gleiche hierzulande mit einer Dame gleicher Nation, welche für sie auch nur ein Taschengeld kostet. Rassimus sehe ich da aber nicht.

Ben
Peter
Hallo Bebra,

ich habe Deine Story mit großem Interesse gelesen..und nein, ich haue auf Dich nicht ein. ich sehe die sache sicher ähnlich wie Du. Zu oft maßen wir uns an mit dem Finger auf andere zu zeigen und anzuprangern, was sie unserer Meinung nach falsch machen. Mit welchem Recht?
Ich nehme mich als Beispeil: aufgewachsen in einer gutbürgerlichen Familie, die Möglichkeit einer vernünftigen Schul- und später Berufsausbildung, dann die Möglichkeit des Studiums auf Kosten des Staates, einhergehend mit Bezahlung meines vollen Gehaltes. Da ließe sich leicht auf dises menschen herabschauen...aber nein, ich tue dies ganz und gar nicht. Viele von ihnen haben meine Achtung, denn ich wäre sicher nicht in der Lage unter diesen Umständen zu leben.
Was den Luxus betrifft, den "man" sich mnit dieser Art körperlicher Arbeit leisten kann, mal folgendes: in Köln lebt eine junge, 25 Jahre alt, wirklich sehr hübsche Frau. Sie bewohnt ein sehr schönes Apartment. Ihr Beruf: Callgirl. Nein, sie hat keinen Zuhälter und sie wurde auch nicht zu diesem Beruf gezwungen. Sie besitzt einenordentlichen Schulabschluss und auch eine abgeschlossene Berufsausbildung....und sie verkauft sich freiwillig. Durch meinen Beruf habe ich sie kennen gelernt. Bei einem Glas Wein hat sie mir ihre Gründe erzählt. In einem guten Monat verdient sie jetzt bis zu 12.000,. Euro, in einem schlechten Monat 5000,-. Als Arzthelferin kommt sie da sicher nicht ran. Sie sagte, dass sie diesen Job bis maximal 35 Jahren machen will, dann hat sie genügend Geld gespart. Noch Fragen?????

Ich verstehe die jungen Dominikanerinnen, die täglich den vermeintlichen Luxus von den Touris gezeigt bekommen. Welche junge Frau oder Mann will das denn nicht?

Gruß Peter
Bebra2005
@Peter
Also du kannst mir auch Ben sagen grins..
du hast recht, einige machen es freiwillig, weil sie das grosse Geld gerochen haben. Doch was machen sie mit dem Geld wo sie verdienen???
Kaum eine wird ein Bankkonto haben und das Geld auf eine Konto tun, nein zum Teil sind man sie wenn sie aus einem Hotel rauskommen direkt zum Spielautomaten gehen oder in den nächsten Frisörsalon oder Kleiderladen, schade. Doch ich verurteile es nicht, wir wurden halten dazu erzogen, das Geld zu sparen, sparen, sparen und dann??? Unser letztes Hemd hat keine Taschen. Wir können vor lauter sparen unser Leben nicht geniessen. Hier denke ich wäre der Mittelweg von dort und hier der richtige...

Nun stellt sich halt die Frage, sind wir schuld, weil wir "reichen" unseren Luxus vorzeigen und die armen Leute sich dann denken, dass müsssen wir auch haben, koste es was es wolle.

Als ich in Südafrika gearbeitet habe, hat eine Kollege von mir ein Buch von einem schwarzen Schriftsteller gelesen, welcher seine eigenen Mitmenschen an den Branger stellt. Er sagt die Schwarze Bevölkerung will den reichen Weissen nachmachen und haben was die haben. Doch da sie es kaum mit der Arbeit schaffen, wird halt gestohlen, betrogen, getötet, prostituiert usw. Was ist der Preis??

Ich bin kein wirklicher Rassist, obwohl ich dies auf Grund meiner Arbeit, schneller einmal sein sollte. Auch will ich keine allgemeine Verurteilung über Leute aus anderen Ländern machen, ich habe, als ich in diesen Ländern gearbeitet habe, wirklich super tolle Leute kennengelernt, für welche ich meine Hand ins Feuer legen würde. Die Leute haben mir in Situationen geholfen, wo andere weggeschaut haben. Ich finde Respekt gegenüber allen ist angebracht, denn wer sagen kann, in seinem Land sei alles "sauber" und seine Nationalität die "beste", der werfe den ersten Stein.


Dass nur noch so nebenbei....

Ach ja und ob deine Bekannte mit 35 Jahren aufhört, ist die andere Frage, denn ich habe hier mit diesem Business auch Beruflich zu tun, sie hören meist erst auf, wenn sie merken sie bekommen leider keine Kunden mehr.
Doch dann haben sie leider meistens auch kein Geld mehr oder merken erst dann, was sie mit ihrem Leben angefangen haben und fragen sich was für eine Zukunft sie jetzt haben...

geschockt Hm schon wieder soviel geschrieben, hoffe euch wird es nicht langweilig... verwirrt

und tschüssss

Ben
Holzer
Zitat:
Original von Bebra2005
Natürlich ist die Frage müssen sie es wirklich oder geht es auch anders.
Ben


Wenn ich irgendwo Drogen verkaufen würde und meine Frau sich prostituieren würde müsste ich auch keine 85Stunden wöchentlich im Geschäft verbringen.

Ich bin der Meinung es geht anders auch aber die Prostitution ist oft der leichtere Weg und zu sagen ich kann ja nicht anders ich will das eh nicht machen aber ich habe keine andere Möglichkeit.
Peter
Hi Ben,


nun, die meisten kommen wirklich nicht los, erst, wenn sie aufgrund des Alters keine Freier mehr bekommen. Andere verfallendem Alkohol oder den Drogen....ist schon ein Teufelskreis.
Allerdings muss ich was korrigieren.die Lady ist nicht meine Bekannte, sondern war damals im Zeugenschutzprogramm. Deswegen der Kontakt zu ihr. Nach Beendigung des Verfahrens hat sie in Köln die Zelte abgebrochen....eine meines Erachtens nach weise Entscheidung.
Aber eigentlich spielt es auch keine Rolle. Sie sollte nur als Beispiel dafür dienen, dass es auch Frauen gibt, die freiwillig diesen Weg wählen, ebenso wie diejenigen, die gezwungen werden, oder aber wirklich so den letzten Ausweg sehen. Und letztlich noch den Typ, der für andere Arbeit zu faul ist.
Mir stellt sich immer nur die Frage wer sich anmaßt, über diese Frauen oder auch Männer den Stab zu brechen. Es wird pauschaliert, und damit hat es sich. Das Thema, und dieser "Beruf" ist so alt wie die Menschheit, und es wird wohl ewig sowas geben. Mir persönlich ist es lieber ein kontaktarmer und sexuell gehemmter Mensch geht zu einer Prostizuierten, als dass er über eine Frau im Park herfällt....

Saludos, Peter
Bebra2005
@Holzer
Claro geht es auch anderst, zumindest meisten, ausser eine Dame wird dazu gezwungen....

@Peter
Hm sind wir im gleichen Business tätig???
Ich finde auch, es ist besser wenn einer zur käuflichen Liebe greift, als eine Frau vergewaltigt.

Upps wollte gerade eine böse Behauptung loslassen, aber will hier ja nicht alle lieben Frauen gegen mich aufhetzen Augenzwinkern Ich lass es.... verwirrt

Bezüglich der Prostitution in der Gegend wo ich mich meistens aufhalte möchte ich noch folgendes sagen. Was ich da so sehe und höre was die Frauen alles auf sich nehmen oder machen nur um ein paar Peso mehr zu bekommen, muss ich sagen kommt mir manchmal das k....
Und das nicht weil sie gezwungen werden, sondern einfach die Dollarzeichen in den Augen. Nachher kommen sie dann zu ihren Kolleginnen und weinen und klagen, obwohl genau diese ihnen gesagt haben, geh nicht mit dem mit. Ja das Geld lockt halt.

Ben

In zwei Monaten strecke ich meine Füsse wieder an die Sonne....
Peter
Hi Ben,

tja, so ist es dort eben. Habe beides gesehen...die "Geldgeilen" Chicas, die auf "einfachem" Wege gut leben wollen, aber leider auch junge Frauen mit unehelichen Kindern, die sich aus der Not heraus verkaufen. Zuletzt auch Prostituierte, die quasi unter Polizeiaufsicht ihrem Beruf nachgingen (Juan Dolio). Da fragte mich doch glatt ein dominikanischer Kollege, ob ich eine Frau für die Nacht haben möchte......

Ganz ehrlich, sowas gibt es überall auf der Welt. Es würde sicher keiner die Frage stellen, ob sich Frauen in der BRD oder den USA, der Schweiz oder Frankreich prostituieren müssen.....

Saludos, Peter
Marbella
Ein Hallo an alle,

ich bin neu hier, aber nicht in der Dominikanischen!
Ich möchte meinen Senf auch mal dazu geben. Ich bin erst seit ein paar Tagen wieder zurück von der Insel und war fast 3 Monate dort und das nicht zum ersten mal. Es wäre noch zu sagen das ich 20 Jahre in Spanien gelebt habe und somit perfekt spanisch spreche und die Informationsmöglichkeiten wie Zeitung, Fernsehen mit Leuten reden ausgiebig nutze.
Ich war wieder von Santo Domingo bis Sosua unterwegs und habe auch wieder vieles erlebt. Da diese Seite der Protitution gewidmet ist werde ich mich auch etwas dazu äußern. Ich möchte niemandem zu nahe treten, auch keinen direkt ansprechen nur Wahrheiten und Erfahrungen weitergeben.
Die lieben Chicas, alle sagen Sie machen diesen "Job" aus reiner Not und sicher nicht mit Vergnügen. Das stimmt sicher auch bei einigen. Nur sollte man sich einmal fragen, weshalb fast alle, das fast kann man weglassen, zwischen 14 und 18 Ihr erstes Kind bekommen haben und viele noch weitere. Umstände, gezwungen, bla, bla ,bla!!! Fast alle???
Unmöglich! Wenn ich doch keine Ausbildung geschweige den eine Arbeit habe mit der ich ein Kind miternähren kann, lasse ich mir doch nicht von irgendeinem meist arbeitslosen "Penner" ein Kind andrehen der dann sowieso abhaut. Das ist doch geistig minderbemittelt oder wie soll man das nennen? Mitleid? Warum? Fürs rumvögeln? Also greift mich nicht gleich an denn ich habe auch seit längerer Zeit eine Freundin in Santo Domingo und bekomme sehr viele Dinge mit.
Da meinen doch tatsächlich einige Sie haben jetzt endlich ein vernünftiges Mädel kennengelernt! Soll es auch schon gegeben haben! Bestes Beispiel, ist ja erst ein paar Wochen her, ein deutscher Bekannter war 3 Wochen in Sosua, das macht er 3-4 mal im Jahr und hat eine Freundin. Der bezahlt er in einem Dorf ausserhalb eine kleine Wohnung für Sie und Ihr Kind und überweist monatlich etwas Geld damit Sie nicht mehr auf den Strich geht. Sie darf sich auch nicht in Sosua sehen lassen. Er zahlt Ihr eine Sprachenschule, damit Sie leichter einen Job findet. Sie hat Ihm immer Bücher usw gezeigt und er hat treudoof gezahlt. Jetzt hat man Ihm endlich gesteckt. dass Sie schon lange einen Chulo hat und er immer aus der Wohnung auszieht wenn er kommt. Der arbeitet natürlich auch nicht sondern die 3 leben von dem was sie dem Bekannten abknöpfen. Man hat Ihn endlich davon überzeugt lieber einmalig jemanden zu bezahlen der Sie überwacht und Beweise bringt, positiv oder negativ. Das ist auf Dauer billiger. Natürlich hat sich alles bestätigt und er hat Ihr sofort die Wohnung gekündigt und das Moped weggenommen. Das ist kein Einzelfall. Ich rede nicht über einen langen Zeitraum sondern diese Geschichte hat sich 3 mal während meines jetzigen Aufenthaltes mit verschiedenen Leuten bestätigt. Auch ich schicke meiner Freundin dann und wann mal ein wenig Geld, die Betonung liegt auf ein wenig, aber niemand weiß genau was abläuft wenn man nicht vor Ort ist. Deshalb kann ich nur immer wieder schmunzeln wenn ich hier einige Berichte lese. Mit Chicas ist dort nichts sicher und das ist sooo sicher wie das Amen in der Kirche.

Gruß an alle
Leni-P
Wohl ein bisschen am Thema vorbei Marbella...die Frage ist ob sich Dominikaner prostituieren müssen und nicht warum sie zwischen 14 und 18 Kinder bekommen!!!

Ich bin auch 100% der Meinung dass nicht alle Dominikanerinnen dies tun, weil sie müssen - wenn man sich manche bei der "Eroberung" des zahlenden Gastes ansieht, meint man sie haben Spass dabei und sind auch echt gerissen...aber eben nicht alle!!!

...geistig minderbemittelt weil man sich mit 14-18 ein Kind "andrehen" lässt...
Puh, Du bist echt der Knaller!!!
In Deutschland gibts das nicht oder wie?
Aber da haben wir den Sozialstaat, der sich kümmert!
Liegt wohl auch daran, dass eben in solchen Ländern die Pille nicht schon ab 13 verschrieben wird sowie in Deutschland (ist auch Ansichtssache ob das gut ist)!
Hast Du denn diese Mädels auch mal gefragt ob sie unglücklich sind, Kinder zu haben?
Die meisten nicht, denn dort freut man sich noch darüber Kinder zu bekommen.
holaquetal
marbella, du warst zwischen santo domingo und sosua unterwegs? na dann kannst du dir sicher ein urteil über die dominikanerinnen erlauben.
genauso wie der ballermann oder marbella spanien repräsentieren spiegeln die einschlägigen ecken von sosua die domrep wieder.
du bist echt gebildet. weisst bescheid. nicht nur über die domrep. sondern über die ganze welt. solltest vielleicht ein buch über die frauen schreiben :-)