Kriminalität - unbeliebtes Thema, aber aktuell

el loco
Ständig erreichen mich neue Nachrichten. Kriminalität gab es schon immer, aber sie erreicht mittlerweile eine neue Qualität, d.h. die Brutalität nimmt zu. Ich werde mich mit meinem eigenen Kommentar zurück halten, versuche, nur Info's weiter zugeben:
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Stand: 25.01.2006 Unverändert gültig seit: 07.12.2005
Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings nur selten gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und daher auch die ausländischen Touristen und Residenten. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten.

Auswirkungen der wechselnden innenpolitischen Situation in Haiti vor allem auf die Sicherheitslage in grenznahen Gebieten der Dominikanischen Republik sind nicht auszuschließen. Die Grenze zu Haiti wird vorübergehend immer wieder geschlossen. Auf die entsprechende Reisewarnung für Haiti wird hingewiesen.
Quelle: Auswärtiges Amt
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Österreicher in der Dominikanischen Republik ermordet

Tatort: Provinz Puerto Plata
Puerto Plata 25.Januar 2006 gmm Der Niederösterreicher Karl F. ist in der Karibik einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Nach Presseberichten ist der vor zwei Jahren in die Dominikanische Republik ausgewanderte 61-jährige Loosdorfer in der Nacht auf 13. Januar in seinem Haus nahe Puerto Plata von Einbrechern erschossen worden. Den Berichten zufolge wurde die Schwester des 61-Jährigen von einem Maskierten aus dem Bett gezerrt. Als ihr Bruder, der den Lärm gehört hatte, mit einer Waffe in ihr Zimmer kam, stürzte sich einer der beiden Täter auf ihn. Dann seien "viele Schüsse gefallen". Bei dem Schusswechsel wurde der 61-Jährige getötet, einer der Täter wurde ebenfalls getroffen und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der zweite Täter, der ins Haus eingedrungen war, wurde von einem der drei Hunde der Familie gestellt und in der Folge von der Polizei festgenommen. „Das ganze Haus war voller Blut“, schildert die Schwester des Opfers, Brigitte H., die Szenen, wie man sie nur aus den schrecklichsten Filmen kennt. „Die Verbrecher waren eine von der Polizei bekannte Bande Drogensüchtiger, die bereits seit längerem gesucht wurde“. Die Tragödie geschah in der Nähe von jener Stelle, wo der österreichische Popstar Falco am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall ums Leben kam.
Quelle: Dominicananews
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Kommentare von Residenten:
Ja... leider hat in unserem Bereich die Gewalt sehr stark zugenommen. Eigentlich werden jeden Tag Leute am Strand überfallen oder in Häusern eingebrochen. Zudem geht keiner mehr zur Polizei (die fragt auch meistens immer nach Unterstützung für Fahrtkosten). Die ist auch schon völlig frustriert. Sie greift zwar die teils sehr jungen (15-17 Jahre alt) Diebe auf, die werden dann aber vom Staatsanwalt schnell wieder freigelassen. Ich wohne in Juan Dolio und viele Residenten denken jetzt wieder ernsthaft über eine Ausreise nach.
gesendet am 05.01.2006 um 13:49:49

Ja,ich kann die Aussage von XXXX bestätigen. Täglich werden Menschen überfallen, umgebracht und verschleppt um Geld zu erpressen. Im November hat man einen Franzosen auf offener Strasse vor den Augen der Leute entführt, einen Deutschen hat man tagelang festgehalten und gefoltert. In den Medien hört man nichts darüber, im Gegenteil, angeblich sinkt die Gewalt. Das ist allerdings Demagogie. Es herrscht Anarchie. Schade...es ist so ein schönes Land.
Saludos XXXXX
Quelle: Diskussionsforum DomRep-Magazin
Anmerkung: Namen von mir gelöscht. el loco
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Es würde zu weit führen, hier alles nur mal der letzten 2 Monate aufzuführen. Überfälle im Süden unter Beteiligung des Militärs auf Jeep-Safaris. Im Westen bewaffnete Überfälle auf Autofahrer, diese wurden nach Abnahme der Fahrzeuge extra brutal zusammen geschlagen, um erstmal nicht Hilfe holen zu können. Einbrüche und Plünderungen in Sosua, Casa Linda....

Bewaffnete Raubüberfälle in der Casa Linda
4. November (CN): In den letzten Wochen kam es in der Urbanisation Casa Linda bei Sosua zu mehreren Raubüberfällen. Trotz Wachgesellschaft wurden Häuser überfallen und auch ausgeraubt.
Quelle: Cayena-News
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Ist das eine Erklärung ?
Verbreitete Armut in der Dominikanische Republik

3.607.320 Personen = 42 Prozent der Bevölkerung sind arm
Santo Domingo 22.Dezember 2005 gmm In der Dominikanischen Republik gibt es 3.607.320 Arme, d.h. 42,24 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Diese Zahlen ergeben sich aus einer Studie des nationalen dominikanischen Planungsbüros (ONAPLAN), unterstützt von der UNO-Abteilung für Entwicklung (PNUD) und der Weltbank. Das Ergebnis dieser Studie wurde heute vom dominikanischen Staatsminister Temistocles Montas vor der Presse vorgestellt.
Quelle: Dominicananews
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Sind das die ersten Reaktionen ?
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Von der Domrep. nach Paraguay?

7. November (CN): Immer wieder hört man in letzter Zeit von hier lebenden Residenten, dass sie sich entschieden haben die Insel zu verlassen. Viele davon haben sich Paraguay als nächsten Wohnort ausgesucht. Sehr günstige Lebenshaltungskosten ist der Hauptgrund. Vielen Residenten ist die Domrep inzwischen zu teuer geworden.

In Paraguay bekommt man Villen zur Miete bereits ab 100 US pro Monat. Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie uns Ihre Meinung:
Umfrage: Cayena-news
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Nun will ich niemanden Angst machen, doch man sollte die Augen offen halten. Ich selber bin wieder ca. in der 1. März Woche dann vor Ort.

Gruss Klaus
el loco
Das vergass ich leider, gehört aber mit dazu:
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Korruption bei der Polizei aufgedeckt

Neuer Polizeichef spricht von einem Riesenskandsal
Santo Domingo 27.08 2005 gmm Der neue Polizeichef der Dominikanischen Republik, Generalmajor Sanatana Paez (Foto) hat vor Journalisten einen "Riesenskandal" in seiner Behörde aufgedeckt. Tausende Polizisten standen nur auf der Personalliste, hatten aber tatsächlich gar keinen Polizeidienst abgeleistet oder waren an Privatfirmen "ausgeliehen". Viele Vorgesetzte verdienten an diesem "Personalverleih" und zusätzlich an dem "normalen" Gehalt ihrer Untergebenen kräftig mit. Paez wörtlich: "Sehr viele Polizeibeamte waren nur an einem Tag im Monat im "Dienst", nämlich am 25. Das ist der Tag, an dem es den Gehaltsscheck gibt!" Durch neue Dienstpläne soll ein derartiger Skandal in Zukunft ausgeschlossen werden.
Quelle: Dominicananews

Ach ja, sämtliche Beiträge stammen aus den Dominikanischen Zeitungen, nur mangels Sprachkenntnisse der meisten User hier, nehme ich diese Quellen zu Hilfe.

Gruss Klaus
Katrina
... das mit dem ermordeten österreicher hab ich heute in der früh bei uns in der kronen-zeitung gelesen ... unglücklich da fragt man sich nur,war das nötig?! generell jetzt mein ich!

schönen abend noch
Maryplaya
Zitat:
Eigentlich werden jeden Tag Leute am Strand überfallen


In Juan Dolio?
Halte ich doch für sehr übertrieben...
Und: uneigentlich oder eigentlich oder sicher oder vielleicht?

Aber dass die Kriminalität generell zunimmt, kann ich mir gut vorstellen.
el loco
Zitat:
Original von Maryplaya
In Juan Dolio?
Halte ich doch für sehr übertrieben...
Und: uneigentlich oder eigentlich oder sicher oder vielleicht?

Nur ein Hinweis, wenn Du Dir den Kommentar noch einmal durch liest, dann wirst Du sicherlich bemerken, dass er sich auf das ganze Land bezog, er lebt nur in Juan Dolio.

Und ansonsten, es soll sich jeder seine eigenen Gedanken zu der Entwicklung machen.

Gruss Klaus
Svety
Ich finde den Eingangsbeitrag von Klaus keineswegs Angstmacherei. Es wäre nicht sehr klug, alles schönzureden, bloss damit die Touristen nicht "wegbleiben". Das, was in diesem Beitrag beschrieben wurde, passiert täglich in der DR und zwar überall, irgendwann trifft es auch mal einen, den man kennt. Das Land hat durch diesen Gewaltausbruch einfach ein anderes Gesicht bekommen. Wer immer noch glaubt (oder glauben will) alles sei wie früher, weil ihm selber bis jetzt "nichts passiert" ist, betreibt "Straussenpolitik" und das ist sehr gefährlich.
Philipp
Hi
Die Insel meiden???
el loco
Zitat:
Original von Svety
Wer immer noch glaubt (oder glauben will) alles sei wie früher, weil ihm selber bis jetzt "nichts passiert" ist, betreibt "Straussenpolitik" und das ist sehr gefährlich.

Trotz unserem "lächerlichen" Disput bisher, besser kann auch ich es nicht besser formulieren. Danke. Ich versuche nur, einen Blick über die Sonnenbrille, Strand, Cuba Libré eine Entwicklung aufzuzeigen. Es ist nicht das erste Land, viele werden sich sicherlich an die Entwicklung in Jamaica erinnern und wie es heute dort aussieht.

@ Philipp
Das Land meiden ? Nein, auf keinen Fall, es ist ein wunderschönes Land mit freundlichen Einwohnern. Eine Mentalität, die ihresgleichen sucht. Ich schreibe dies nur, damit die Leute ihre Augen offen halten und vor allem, damit sie auch erkennen, dass nicht alle Dominikaner für diese Entwicklung verantwortlich sind. Im Gegenteil, denn letztendlich bezahlt der einfache, ehrliche Dominikaner die Zeche.

Die Zunahme der Brutalität begann mit der Abschiebung der Strafgefangenen - übrigens vorzeitig - aus den USA direkt nach Santo Domingo. Was natürlich auch verständlich ist, warum sollen die USA Strafgefangene teuer wegsperren, also besser zurück in ihre Heimat. Und damit beginnt die bedrohliche Situation für die Zukunft.

Was der dominikanische Gangster vorher noch nicht wusste, hat er spätestens in den USA gelernt und diese erschreckend hohe Zahl wird auch in der nächsten Zeit zurück "deportiert", bestens ausgebildete Leute:
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25.000 Dominikaner in US-Gefängnissen

Allein 15.000 sitzen in New York
Santo Domingo 14.Juni 2005 gmm In den USA sind rund 25.000 Dominikaner inhaftiert. Diese überraschend hohe Zahl gab das dominikanische Generalkonsulat in New York bekannt. Allein dort "sitzen" 15.000 Dominikaner. Haftgründe sind überwiegend Drogen- und Gewaltdelikte. Das Generalkonsulat weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder gefangene Dominikaner konsularische Hilfe in Anspruch nehmen kann. Diplomatische Hilfe werde unabhängig von Religion, Rasse oder politischer Meinung gewährt.
Quelle: Dominicananews
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Und es wartet bereit's eine "Firma", die vielen von denen sicherlich Arbeit geben wird und wo die (unfähige) dominikanische Polizei überhaupt keine Chance hat:
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Die Drogenmafia auf dem Vormarsch

Angriff der Kartelle auf die Dominikanische Republik
Santo Domingo 11.November 2005 gmm Große Drogenkartelle aus Nord- und Südamerika drängen in die Dominikanische Republik. Dies ist die Erkenntnis von Polizei- und Drogenbehörden. Auch die Justizbehörden der USA haben sich in diesem Zusammenhang sehr besorgt geäußert. Die Dominikanische Republik soll ein bedeutender Umschlagplatz der "Branche" werden. Die Voraussetzungen wie Mentalität, Infrastruktur, personelle Ressourcen und Korruptionsbereitschaft werden als sehr günstig eingeschätzt.
Quelle: Dominicananews
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Ich sehe nur eine Entwicklung, die mir echte Sorgen bereitet. Zumal ich ja auch persönlich davon betroffen bin. Nur aber alles wegschweigen - wem nützt das ? Wie schon einmal von mir geschrieben, es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Man mag mir verzeihen, aber es ist Blödsinn, im Regen zu stehen und von der Sonne zu Träumen...

Gruss Klaus
Svety
Zitat:
Original von el loco

Die Zunahme der Brutalität begann mit der Abschiebung der Strafgefangenen - übrigens vorzeitig - aus den USA direkt nach Santo Domingo. Was natürlich auch verständlich ist, warum sollen die USA Strafgefangene teuer wegsperren, also besser zurück in ihre Heimat. Und damit beginnt die bedrohliche Situation für die Zukunft.

Was der dominikanische Gangster vorher noch nicht wusste, hat er spätestens in den USA gelernt und diese erschreckend hohe Zahl wird auch in der nächsten Zeit zurück "deportiert", bestens ausgebildete Leute:

Gruss Klaus


"Früher" haben sich diese Probleme mit den "Rückkehrern" aus den USA wie von selbst gelöst... Die Unfallquote bei diesen Leuten unmittelbar nach der Rückkehr in die Heimat war erstaunlich hoch... Der eine ist mal betrunken unter Lastwagen gelaufen, der andere ist im Fluss beim Baden ertrunken, der dritte an der Alkoholvergiftung gestorben, wetere 2 haben sich gegenseitig im Streit erschossen... Vielleicht sind jetzt diese magischen "Kräfte", die dieses Problem bis jetzt gelöst haben, einfach überfordert, von der Zahl der deportierten Verbrecher? Oder tummeln sich zuviele Menschenrechtler im Land?

Was die "Drogenmafia auf dem Vormarsch" betrifft, das ist wirklich sehr besorgniserregend. Im Moment ist die DR auf dem besten Weg, Kolumbien in dieser Disziplin zu schlagen...

Ich muss ehrlich sagen, diese Entwicklung bereitet mir auch viele Sorgen, ich habe schon mal so ein Abrutsch von einem Land mitgemacht und auch der Jamaika-Beispiel gibt uns kein Grund zum Optimismus... Für mich persönlich ist das Thema "in die DR zu gehen" im Moment komplett vom Tisch und auch von jegliche Investizionen in diese Richtung nehme ich jetzt Abstand.
Philipp
Hi
Das finde ich echt krass. Natürlich wäre es leichtsinnig in einem Drittweltland in einer Art und Weise zu investieren, dass die eigene Existenzgrundlage gefährdet wird. Das Wagnis mit einem kalkulierten Risiko gehe ich ein. Falls in der Dominianischen Republik mir das Leben unerträglich werden sollte, weiss ich immer noch in welcher Richtung Europa liegt.
el loco
Auch wenn die Entwicklung den meisten anscheinend in diesem "Spassforum" nicht interessiert oder es ja einfacher ist, einfach wegsehen, wieder einmal sind Unschuldige betroffen. Anlässlich der Feierlichkeiten des Sieges der "Tigres del Licey" schossen Dominikaner mit ihren Waffen "Freudenschüsse" ab. Resultat 1 totes Baby, 2 Verletzte in Santo Domingo, 1 Verletzter in Santiago:

http://www.elnacional.com.do/app/frontpage.aspx

Das grosse Vorbild USA - also Waffenfreiheit. Jeder Depp kann sich eine Waffe besorgen.
Gast
http://www.domrep-magazin.de/
Liste aktueller Verbrechen in der DomRep! Schwarzes Brett

Schwarzes Brett für Residenten! - Eine Liste über bekanntgewordene Verbrechen in der Dominikanischen Republik:
gesendet am 26.04.2006 um 09:42:00
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14.02.2006: Gestern Nacht war wieder ein schwarzer Moment für Juan Dolio. Fast überall wurden die Fahrzeuge aufgebrochen und die Radios gestohlen. Leider wurde dabei mehr beschädigt als gestohlen. Am heutigen Morgen wurde dann auch von uns sofort die Polizei gerufen für die Aufnahme der Schäden (für Versicherung). Die konnten aber wie immer in den letzten Wochen nicht kommen, weil keine Fahrzeuge vorhanden waren für Ihren eigenen Transport. Nach meinen Rundgang (jeden Morgen) durch die Hotels und der Small-Talk über die nächtlichen Ereignisse ist mir schwindelig von dem geworden was ich von den Angestellten der Hotel gehört habe. So wurden abends auf der Straße Leute überfallen worden und die Polizei ist bei einem Notruf nicht gekommen. Grund, man wäre woanders beschäftigt und es fehlen Treibstoff für die Fahrzeuge. Die Diebe hier im Land können in eine rosige Zukunft blicken bei dieser Situation im touristischen Sektor.

gesendet am 26.04.2006 um 09:44:49
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21.04.2006: Gestern sind zwei Touristen in Huan Dolio keine 300 Meter von mir am Strand (und das mittags!) ausgeraubt worden. Die beiden Diebe waren mit Pistole und Machete bewaffnet.

gesendet am 26.04.2006 um 09:47:20
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22.04.2006 / Gegen 20:00 Uhr wurde Rafael (Italiener und Besitzer der ehemaligen Capuccino Bar) in seiner Wohnanlage im Zentrum von Juan Dolio erschossen.

gesendet am 26.04.2006 um 09:47:52
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In allen größeren Städten sind es meist jugendliche bandas, die wie Pilze aus dem Boden sprießen, die für Überfälle stehen. Sie werden auch nicht selten von den deportierten dom. Schwerkriminellen aus den USA als Handlanger eingesetzt. Zwei Drittel der Bevölkerung ist halt unter 25 Jahren und wo das hinführt ist doch klar. Blutige Bandenkriege, die Hemmschwelle wird immer niedriger, Drogenkonsum steigt, Überfälle häufen sich. Und was @Pedro geschrieben hat, ist auch Besorgnis erregend. Abgesehen von den alten pädophilen Säcken (und da ist die eigene Bevölkerung stark vertreten!), die gezielt sogar nach Zehnjährigen Ausschau halten (wofür es kein Perdon geben dürfte) ist die Problematik auch die, dass eben schon Vierzehnjährige, die wie 18 aussehen, in immer größeren Ausmaß auf die Straße geschickt werden, um sexuelle Dienste anzubieten. Auch innerhalb der Familie und Verwandschaft ist das kein Tabu, wenn die Kohle fließt, wird weggeschaut.
In Touristenzonen sollte jeder alleinreisende Mann sich hüten, den Verlockungen blutjunger Chicas zu erliegen. Es könnte ein böses Erwachen geben, denn der Einfallsreichtum durch Erpressung an Geld zu kommen, wenn man beim Sex mit Minderjährigen erwischt wird, ist groß. Was will ein Touri machen, wenn die Chica behauptet, er hätte sie mißbraucht .... äußerste Vorsicht ist da geboten!

gesendet am 29.04.2006 um 08:47:56
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So etwas, wie folgendes, kommt jetzt leider anscheinend auch immer öfter\'s vor, so jedenfalls wurde mir berichtet.

Ein Bekannter von mir kaufte sich in Puerto Plata neue Schuhe. Mit dem Karton unter dem Arm bestieg er ein Motorconcho.

Dieser wich aber plötzlich von der Strecke ab, in eine dunkle Gasse. Dort wurden sie bereit\'s erwartet. Man nahm ihm nicht nur die neuen Schuhe ab, sondern auch alles (Geldbörse, Handy ect.) was er dabei hatte.

gesendet am 29.04.2006 um 11:01:00
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No comment !

http://www.elnacional.com.do/app/article.aspx?id=53512

gesendet am 29.04.2006 um 15:31:18
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Ist das nicht ein Mistpack?
01.05.2006 - Absichtliches Unfallhindernis Was meinen Sie?:
Kommentare (6)

Pneu auf der Autobahn verursacht zwei Verkehrunfälle.
Piedra Blanca - Drei Fahrzeuge wurden am Samstag bei zwei Verkehrunfällen auf der Autopiste Duarte, wo Unbekannte absichtlich einen Lastwagenpneu in der Fahrspurmitte platziert hatten, teilweise beschädigt.

Der Pneu wurde auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Polizeiposten in La Cumbre und Piedra Blanca platziert und ein Jeep, welcher von der Lic. María Sánchez de Guerrero gefahren wurde, stiess mit dem Pneu zusammen und überschlug sich.

Sánchez de Guerrero, sowie ihre Tochter María Teresa und die Nichte Rosa Angélica, mit welchen sie im Jeep Richtung Cibao unterwegs war, wurden beim Überschlag des Jeeps “Honda CRV“ nicht verletzt.

Nach dem Unfall hielt ein roter Lieferwagen an und der Fahrer wollte mit winkenden Händen den Fahrer eines kommenden Sattelschleppers zum Stoppen veranlassen, aber der Sattelschlepper stiess in einen anderen Jeep “Honda CRV“ und drückte diesen gegen einen Baum.
Bei diesem Unfall wurden eine Minderjährige und ihre Mutter, sowie eine weitere nicht identifizierte Person, verletzt.

Der Chauffeur des Sattelschleppers wurde verletzt, als der Sattelschlepper umkippte. Der umgekippte Sattelschlepper verursachte danach auf der Autopista Duarte einen langen Stau.

Nach dem Unfall kamen mehrere Personen und plünderten das Fahrzeug der Lic. María Sánchez de Guerrero, welche zusammen mit ihrer Tochter und der Nichte furchtsam beobachten musste, wie sie Opfer eines Überfalls wurden.

Gleichfalls hielten mehrere Personen, welche in Privatfahrzeugen an der Unfallstelle vorbeikamen an und stahlen Teile der verunfallten Fahrzeuge. Die Vorkommnisse passierten am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr.

Bild: María Sánchez de Guerrero betrachtet zusammen mit einer anderen Person ihren zerstörten Jeep “Honda CRV“.
Quelle: El Nacional

gesendet am 01.05.2006 um 21:17:06
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Leider nur ein kleiner Auszug der mittlerweile kriminellsten Insel der Karibik !
Gast
Uni-Rektor besorgt: "Unser Land ist nicht mehr sicher!"
-- Santo Domingo, 25. April 2006 --
Der Rektor der katholischen Universität "Madre y Maestra" (PUCMM) hat in eindringlicher Form vor der wachsenden Kriminalität im Land gewarnt. Monseñor Agripino Nuñez Collado wörtlich: "In unserem Land gibt es keine Sicherheit mehr - und dies zu keiner Zeit und an keinem Ort!" Um überhaupt noch etwas zu ändern, müssten Polizei und Sicherheitsorgane einen "chirurgischen Eingriff" vornehmen, d.h. die Situation analysieren und dann tatkräftig handeln, um die Sicherheit für die Bevölkerung wieder herzustellen, so der Geistliche.

Quelle: DomRep-Magazin
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Korrupte Polizeibeamte und DNCD-Agenten gefeuert

Pérez: "Ein Angriff auf die Gesellschaft und die Institutionen"
Santo Domingo 28.April 2006 gmm Die Beteiligung von Beamten der Policia Nacional sowie Agenten der Drogenbehörde DNCD an Verbrechen in der Dominikanischen Republik schockiert die Öffentlichkeit. Verteidigungsminister Sigfrido Pared Pérez (Foto) erklärte: "Die Beteiligung von Beamten an Verbrechen ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft und ihre Institutionen." Er begrüsste die Entlassung mehrerer Beamten in diesem Zusammenhang. Gleichzeitig wies Pèrez darauf hin, dass in vielen Fällen zivile Delinquenten in gestohlenen Uniformen auftreten und mit der dadurch angeeigneten "Autorität" Verbrechen begehen würden. Der Verteidigungsminister forderte die Behörden auf, Massanhmen zu ergreifen, um Uniformdiebstahl zu verhindern.

Quelle:Dominicananews
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Also, rosarote Brille aufgesetzt - mir ist noch nie was passiert...
Gast
Auszug aus einer Mail an mich, der nach ca. 12 Jahren seine 2 Fabriken mit 130 dominikanische Angestellte verkauft hat und lieber zurück nach Europa geht:
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wieder ist was passier, gestern abend wurde ein zusteller einer farmacia in
unserer siedlung mit einer bestellung ausserhalb beordert. auf der strasse
wurde er offensichtlich erwartet, niedergeschossen, moped geraubt und peso
1000 wechselgeld ebenfalls. habe die blutlache gesehen ob er noch lebt weiss
ich nicht.
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Immer mehr von den Residenten, die nicht's auf den Kerbholz haben, gehen wieder Heim oder in andere Länder...
Gast
No comment
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Verfasst am: 02.05.2006, 23:09 Titel: Nun hat es mich auch erwischt

Ich habe überlegt, ob ich es überhaupt erwähnen sollte, aber ich glaube es tut mir gut, alles von der Seele zu schreiben.

Leider hat es mich nun auch erwischt, denn am Freitag nacht wurde ich in meiner Wohnung mit dem Messer bedroht und überfallen.
Gott sei Dank ist mir dabei nichts angetan worden, sondern wirklich nur gedroht worden und alle meine Wertsachen entwendet worden.

Warum ich dies hier schreibe??? Überfallen kann man schliesslich überall werden. Richtig!!! Jedoch ist der Überfall auf Grund der Nachlässigkeit meiner dominikanischen Nachbarin passiert, denn sie hat wieder einmal die Gittertüre nicht verschlossen und auch gestern wieder fand ich die Türe unverschlossen vor, obwohl sie informiert wurde über das Geschehene, aber sie findet das alles halb so schlimm, denn ihr ist ja nichts passiert und ich bin nur eine Gringa.

Desweiteren trägt die Unfähigkeit der Polizei auch nicht zur Verbesserung der Situation bei, denn erst nach dem zweiten Anruf und weitern 45 Minuten standen 2 Polizisten da und schauten sich nur kurz um, bevor sie wieder gingen, mit meinem Schweizer Taschenmesser muss ich dazu sagen, denn vielmehr war nicht mehr übrig, sonst hätten sie dies wahrscheinlich auch noch eingesteckt.

In der gleichen Nacht und wahrscheinlich von den gleichen Tätern wurde auch noch bei meinem Vermieter eingebrochen, jedoch scheinen sie dort gestört worden zu sein, denn sie konnten gerade noch das Handy mitnehmen, dafür versuchten sie es gestern Nacht gleich noch einmal bei ihm, Gott sei Dank erfolglos.
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Verfasst am: 03.05.2006, 00:31 Titel:

Hola Chinola,

zuerst einmal: wie du selbst schreibst, ist dir Gott sei Dank selbst nichts passiert. Ich las erst letzte Woche, dass in Julian Dolio ein Italiener (ehem. Besitzer einer Espresso-Bar, den ich selbst mal kennengelernt habe) in seiner Wohnung erschossen wurde. Einem Deutschen soll in Juan Dolio ein Arm mit der Machete abgeschlagen worden sein.

Ich habe lange Zeit solche Berichte eher nur zur Kenntnis genommen. Wenn ich jetzt aber in einem amerikanischen RD-Blog lese, dass sich in NY eine dominikanische Mütteriniative gegründet hat, die ihre Kinder in den Sommerferien wegen der zunehmenden Kriminalität nicht mehr in die Heimat fahren lassen, frage ich mich doch, wo das alles noch hin führt.
el loco
Die letzten 4 Beiträge stammen von mir. Einfach zusammen gefügt aus anderen Bereichen - wo die Leute / Residenten sich der Wahrheit stellen.

1.) Ich schrieb diese als " Gast ", weil ich ja vor einigen Monaten gebeten hatte, mich hier in diesem Forum zu löschen. Gerade probierte ich mal aus mich einzuloggen und siehe da, aus welchen Gründen - meinem Wunsch ist man nicht nach gegangen.

2.) Warum ich das schrieb ? In der Hoffnung, dass nicht alle so verblendet sind wie die pubertierenden, hormongesteuerten jungen Damen mit ihren Schatzi's und Animateuren.

Vielleicht setzt der eine oder andere doch mal seine rosarote Brille ab und ihm passiert nicht's...

Alles was dort steht, stammt nicht von Urlaubern oder von Schatzi-Anhängern, die behütet von einer dominikanischen Familie dort herum geführt werden - sondern von langjährigen Residenten, die wissen, wovon sie reden !
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Verfasst am: 03.05.2006, 03:14 Titel:

du hast wirklich viel glueck gehabt unbeschadet aus dieser situation zu kommen. sei froh dass dir nichts geschehen ist denn die verbrecher werden wie @el mayimbe richtig schreibt immer dreister. die sachen kann man ersetzen auch wenn es sehr aergerlich ist. es gibt nur eines in zukunft aufpassen, aufpassen und lieber 2x umdrehen und schauen. bei dieser gelegenheit moechte ich mitteilen, dass meine familie und ich nach 15 jahren die insel verlassen werden. es ist uns zuviel passiert und auch in unserer unmittelbaren umgebung geschehen fast taeglich derartige vorfaelle. wir fuehlen uns einfach nicht mehr sicher und wollen nicht weiter in angst und schrecken leben. alleine der kinder wegen.
Juan
Hola el loco,

schön dass Du wieder da bist.

Wie ich Dir bereits per Mail mitteilte, freuen wir uns sehr über Deine Beiträge, die wir als Bereicherung für unser Forum sehr schätzen.

Meinungsverschiedenheiten gibt es zum Glück und das macht doch so ein Forum mit seinen verschiedenen Standpunkten so bunt und interessant.

Animateuranfragen sind nicht unbedingt typisch dominikanisch, aber scheinbar gibt es auch in unseren "Lieblingsland" genügend Gesprächspotenzial. Erstaunlich finde ich, dass Themen dazu auch immer wieder die Residenten etc. magisch anzuziehen scheinen und aus meiner Sicht sinnlose Bekehrungsversuche gestartet werden. Das Nachbarthema zeigt gerade wieder, dass Belehrungen, Aufklärungen und Informationen nichts bringen und Jede am Besten ihre eigenen Erfahrungen sammelt.

Wir würden es begrüssen, wenn Euer Insiderwissen, welches zweifelslos vorhanden ist, genutzt wird, um hier auch wichtige und sehr aktuelle Themen wie Kriminalität in der Dominikanischen Republik zu behandeln. Hier sehen wir eine Aufklärungsarbeit noch dringender und notwendiger, da sie alle betrifft, die sich auf der Insel aufhalten, von den Residenten bis zu den Ersturlaubern.

Saludos Cordiales
Juan

P.S. Damit viele Themen und deren Beiträge auch für neue Besucher und Mitglieder weiterhin nachvollziehbar und verständlich bleiben, verzichten wir auf die Löschung der Autorennamen.
J.C.Denton
das fínde ich sehr erschütternd...als ich da war vor einem Monat wurde meine Tante auch ausgeraubt ... eine 25-jährige Dominikanerin die ich dort kennenlernte wurde bereits 5mal unter Bedrohung mit Pistole und Messer ausgeraubt ... gegen organisierten Raub kann man nichts tun, aber was man tun kann ist, sich so zu verhalten das man die Leute nicht dazu animiert einen auszurauben.... das bedeutet z.B. nicht mit teurem Gerät (Digicam, Videokamera, Uhren,) herumfuchteln und nicht mit dicken Handtaschen ...es ist doch klar das der jugendliche Dominikaner der nicht viel zu verlieren hat und sich mit den Gegebenheiten bestens auskennt nicht zögert mit ein paar Kumpels reiche Leute abzuziehen..

Insgesamt ist es aber eine traurige Entwicklung deren Image die meisten Dominikaner wohl absolut nicht verdient haben...

grüsse
el loco
Zitat:
Original von JuanWir würden es begrüssen, wenn Euer Insiderwissen, welches zweifelslos vorhanden ist, genutzt wird, um hier auch wichtige und sehr aktuelle Themen wie Kriminalität in der Dominikanischen Republik zu behandeln.

Hola Juan,

Stimmt, ich habe mal wieder dieses Forum nach Monaten aufgerufen. Wollte mal sehen, ob sich was verändert hat. Ich glaube nicht. Es gibt sehr viele Foren, wo über Schönheiten des Landes, positive Dinge gesprochen wird - aber auch negative nicht verschwiegen werden.
Das ist hier eigentlich nicht erwünscht. Zumindest mein Eindruck. Und wenn ich darüber nachdenke, schreiben deswegen hier keine langjährigen Residenten und Deine User sind auch hier - nicht auch noch woanders - weil sie vieles verdrängen.

Sie begreifen nicht, dass es niemanden Freude bereitet zu sehen, in einem Zeitraum wie bei mir und vielen anderen, von nur ca. 10-15 Jahren, wie es total bergab geht. Das will keiner sehen. Wir geben es aber offen zu und sagen, nach all den Jahren müssen wir erkennen, wir haben leider aufs falsche Pferd gesetzt. Und gehen wieder - manche mit ziemlichen Verlusten. Wir müssen nicht, aber wir sind nicht blind geworden in all den Jahren und haben unsere Vorstellung, Ziele nicht vergessen. Wenn das Land es mir nicht mehr bieten kann - die Welt ist unwahrscheinlich gross. Es ist enorm, was z.Z. passiert und von den Politikern und (Print)Medien verschwiegen wird. Denn es geht um den Tourismus.

Tja und Deine Bemerkung wegen dem anderen Thema - wir wissen, wir können nicht's daran ändern. Und doch hoffen wir, vielleicht die eine oder andere zum Nachdenken zu bewegen, denn sie sind in der Regel anständige Mädchen.

Ich werde das Forum jetzt wieder öfter verfolgen, mal sehen, wie die Resonanz ist.

Gruss Klaus
el loco
Zitat:
Original von J.C.Denton
es ist doch klar das der jugendliche Dominikaner der nicht viel zu verlieren hat und sich mit den Gegebenheiten bestens auskennt nicht zögert mit ein paar Kumpels reiche Leute abzuziehen..

Es stimmt einiges daran, aber leider ist das nicht so harmlos. Zwei Faktoren haben die Welle der Gewalt beschleunigt. Erstens baut das südamerikanische Drogenkartell die Dominikanische Republik zur Drehscheibe aus. Es ist auf dem besten Weg, das Zentrum in Mittelamerika zu werden. Ob der 200 Millionen US-Dollar Kredit an die Regierung in Santo Domingo von Kolumbien den "Fortschritt" beschleunigt hat? Augen rollen

Noch schwerwiegender ist die Deportation dominikanischer Schwerkrimineller durch die USA in die Heimat. In diesem Jahr kommen ca. 5000 bestens in den Slums der USA ausgebildete Verbrecher zurück. Mehr wie 10.000 waren es in den letzten Jahren. Was sie vorher nicht wussten, haben sie drüben gelernt. Und die nutzen sich die Unerfahrenheit/Dummheit gerade junger Dominikaner aus und setzen sie für ihre Ziele ein. Darum auch der drastische Anstieg der Gewaltkriminalität. Denn ein Menschenleben spielt bei vielen nun keine Rolle mehr.

Hierzu ein Bericht:
Versinkt die Dominikanische Republik in Kriminalität?

Jaime David ruft zur gemeinsamen Kraftanstrengung auf
Santo Domingo 08.März 2006 gmm

Die Kriminalität in der Dominikanischne Republik breitet sich immer weiter aus. Gewalt-, Drogen- und Raubdelikte häufen sich. Auch die Bandenkriminalität steigt an. Jüngste Meldungen der Polizei sprechen von einer "Welle der Gewalt im gesamten Cibao-Tal". Ladengeschäfte und Privathaushalte würden dort "reihenweise" überfallen und ausgeraubt. Ein Schaden für die heimische Wirtschaft sei bereits zu erkennen. Der dominikanische Ex-Vizepräsident und PLD-Präsidiumsmitglied Jaime David Mirabal (Foto) hat zu einer Kraftanstrengungen von Polizei, Justiz und sonstigen Sicherheitsbehörden aufgerufen. "Unser Land hat ein gravierendes Problem, die Kriminalität, der wir jetzt mit aller Kraft begegnen müssen" so der Ex-Vizepräsident. Die ganze dominikanische Gesellschaft sei aufgerufen, hier mitzuwirken. Dabei sei "viel zu tun".
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QUELLE: Dominicananews

Schuld hat aber ausnahmsweise nicht die USA. Warum sollten sie Schwerverbrecher jahrelang durchfüttern, ab damit in die Heimat, wo sie hin gehören !