Jei
Das erste Wahlbulletin des Zentralen Wahlrates (JCE) offenbarte um 22 Uhr die Wiederwahl des Präsidenten Leonel Fernández (PLD) mit 53,12 Prozent.
Auf die PLD vielen 42% der Stimmen, den Rest erhielt Leonel durch seine Koalitionen.
Miguel Vargas Maldonado erreichte 41,22 Prozentpunkte.
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TimH
Ja die gekauften Koalitionen...mit Geld geht fast alles.
Ich hatte es ja fast befuerchtet. Nun bleibt zu hoffen, dass die bevorstehende Ausblutung sich in Grenzen haelt.
Jei
Tim ich denke ein Machtwechsel wäre dem Volk teurer gekommen, denke mal an den Wechsel in den gesamten öffentlichen Führungsetagen.
Koalitionen sind Teil der Politik und niemand weiß auf wen die Stimmen gefallen wären ohne die Allianzen, denn jedem Wähler war bewusst wen er damit unterstützt.
TimH
Jei, ich denke in den praekaeren Zeiten die wir leben ist es nicht mehr wichtig wie teuer ein Machtwechsel irgendeiner Mistregierung kommt, sondern was unterm Strich im Portemonnaie der Leute bleibt.
Rechne einmal selbst: Fuer eine durchschnittliche Alimentierung (ohne Fahrtkosten, Extrakosten wie Kleidung, Reperaturen, medizinische Versorgung usw.) muss eine Mittelklassefamilie z.Zt. mindestens ca. 800 Pesos am Tag aufwenden. Wer aber hat das von den anstaendigen Menschen die Tag fuer Tag fuer den Fortschritt schaffen--ohne zu den "Botellas" zu gehoeren ?
Genau das ist der Punkt fuer mich den ich nicht verstehe: Ich habe lieber was zu essen fuer mich und meine Familie als ein Pseudoamerika. Irgendwie stirbt die Hoffnung zuletzt fuer die Mehrheit.
"Von da an ging es bergab...." haette jetzt Hildegard Knef gesagt.
Jei
Tim ein Beispiel das weit ausdehnbar ist, erzählte mir mein Freund Jürgen von Domki:
Gibt es ein Regierungswechsel, so werden auch in den Krankenhäusern und im gesamten Gesundheitswesen die Leitungspositionen neu belegt, d.h. die alten nehmen mit was nur geht und die Kliniken sind am Ende fast nackt - das ist traurig, aber es ist einfach so. Genau diesen Preis zahlt dann das Volk doppelt, keine Versorung oder Minderversorgung, der ohnehin schon katastrophalen Situation in den öffentlichen Kliniken und dann müssen die Aufwendeungen für die Neubeschaffung getragen werden, wenn sie denn überhaupt getätigt werden. Und die Neuen versorgen dann erst mal sich selbst und ihr Umfeld.
"Neue Besen kehren gut" - sagt man - aber dies ist mit Sicherheit in diesem Fall nicht bewiesen und wird nun auch nicht zu beweisen sein.
In drei bis vier Jahren werden wir wissen, ob es eine gute Entscheidung war, gestern. Ob es Vargas besser gemacht hätte bleibt reine Spekulation.
TimH
Jei, dieses Prinzip ist hier nur sehr bedingt anwendbar. Bewise mal einem Politiker dieses Landes das Eins und Eins Zwei ergibt. Gaaanz schwierig.
Jei
Direkter Vergleich der Provinzen PLD vs PRD:
Von den 32 Provinzen der Dominikanischen Republik,
gewann die PLD mit ihrem Kandidaten Leonel Fernandez 27 im direkten Vergleich zur PRD
mit ihrem Spitzenkandidaten Miguel Vargas.
Die PRD schaffte es zu mehr Stimmen in den fünf Provinzen
Dajabon, Sanches Ramirez, Maria Trinidad Sanchez, Monte Cristi und Valverde.
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