Tini_
Wie macht ihr das, wenn Ihr Eure Freunde/Familien in der Dom Rep besucht. Mietet ihr Euch in einem Hotel/Appartment in der Nähe ein oder bleibt ihr direkt bei der Familie zu Gast?
Wie schaut das Haus, haben Eure Verwanten/Freunde/Bekannten in der Dom Rep Strom und Wasseranschluss? Wenn nein, wie kommt ihr damit zu recht, könnt Ihr Euren Urlaub so verbringen? Abenteuer Urlaub pur?
Ich werde demnächst wieder rüber fliegen und bin bei einer ganz lieben Familie eingeladen. Jedoch bin ich hin und her gerissen. Der Lebensstandard weicht weit von dem ab, den ich kenne und gewohnt bin. Würde aber trotzdem gerne bei mittlerweile "meiner Familie" bleiben.
Eine Idee wäre es, die Campingausrüstung (oder Teile davon) einzupacken (Solardusche
soosi
@ Tini
beschreib mal genauer
wo wohnt "deine Fam",sind sie arm,normal oder reich u.s.w
Wenn wir dort sind mieten wir uns immer im Hotel ein,und dann besuchen wir die Verwandtschaft,unter anderem auch im Campo,dort sind oft und teilweise rechtlang Stromausfälle was mit unter schon recht hart sein kann...
Mach es doch einfach mal,und spring ins kalte Wasser,duschen kannste immer und wenn du dir auch nen eimer kaltes wasser über den Kopp kippst,und keine Angst vorm Plumpsklo hast...
Ninja74
Hallo,wenn ich dort bin,wohne ich bei meiner Freundin, habe mich mittlerweile an alles gewöhnt bis auf die RIESIGEN
CUCARACHAS (Kakerlaken),vor denen habe ich Angst. :lol:
Wasser und Srom setzt manchmal aus aber zum Duschen mach ich mir immer einen Topf Wasser warm und es funktioniert.
Was mir aufgefallen ist bei besuchen,Klobrillen gibt es selten aber ein Fass mit Wasser steht zum Glück immer in der nähe.
Probier es einfach mal aus,ins Hotel kannst ja immer noch gehen.
Viel Spass
haitiano
Man gewöhnt sich ja im Laufe der Zeit an fast alles, ich habe gern tagelang im Barrio gesessen und gelebt und die Menschen studiert. Des Guten zuviel war dann aber ein abendlicher Toilettenbesuch, wo erst der Strom (also kein Licht) weg war und ich dann noch feststellen musste, dass auch gerade kein Wasser lief. Es war stockdunkel und es musste Hilfe herangerufen werden .... Es wurden Kerzen, Eimer Wasser vom Nachbarn und Papier gereicht
mike-o
Wir schlafen immer im Barrio bei meiner Schwägerin oder einem Freund (früher noch in der Wohnung meiner Frau). Wasser ist immer da, wenn auch kalt, das ist aber kein Problem für mich und Strom ist eben einen Tag da und am anderen Tag nicht, da gewöhnt man sich auch dran.
Um ein bissl Spaß zu haben fahren wir diesmal 3 Tage nach Cabarete ins Wyndham Tangerine und lassen uns es gut gehen (so wie es die Dominikaner am WE machen).
Jippeeee, in 10 Tagen gehts los, Santiago ich komme :lol: :lol: :lol:
tranquilo
Hallo zusammen,
ich habe auch schon so einige Tage mit meiner Urlaubsbekanntschaft alleine und auch mit ihrer Familie verbracht. Ich würde sagen so dominikanischer Durchschnitt was der Lebensstandard betrifft. Fest gemauertes Haus mit Strom bzw Planta, "normales" WC wo jedoch die Spülung häufig nicht funktioniert und "kaltes" Wasser ist auch immer da was man sich mit einem Eimer über den Kopf schütten kann. Ist für ein paar Tage schon interessant dort zu wohnen und das normale Dominikanische Leben kennenzulernen. Ich war aber auch immer wieder froh wenn ich nach ein paar Tagen zurück ins Hotel gekehrt bin.
Vom Reisepreis her ist eh kein allzu grosser Unterschied ob ich jetzt nur Flug nehme oder ein Pauschalangebot nutze. Und so habe ich immer eine Rückzugsmöglickeit wenn ich mich nach Ruhe und Luxus sehne. Das mit der Privatsphäre ist nämlich auch nicht so gegeben im Barrio der Familie meiner Bekannten.
Salu2
tranquilo
Hühnchen
Hallo Tini,
ich bin vor kurzem auch von meinem ersten Besuch bei der Familie zurück gekommen. Es war eine sehr interessante Erfahrung, im positiven Sinn. Allerdings leben sie nicht auf dem Land sondern in San Pedro de Macoris. Das Haus liegt relativ zentral, umgeben von Wellblechhütten. Es gibt mehrere kleine Apartments und alle Bewohner gehören irgendwie zur Familie. Mein erster Eindruck des Hauses war besser als erwartet: Es ist alles vorhanden, was nötig ist und es war sehr sauber.
Fliessend Wasser gab es nicht, aber einen Brunnen im Hof und einen starken Mann, der immer für Nachschub sorgte.
Etwas gewöhnungsbedürftig war das "Badezimmer", es befand sich hinter einem Duschvorhang im Schlafzimmer!
Ein Klo war vorhanden und es war alles gefliesst, so konnte man mit dem Wassereimer in der Hand ganz gut duschen, aber die fehlende Tür machte mir schon zu schaffen.......
Aber ich denke, daran gewöhnt man sich irgendwann :lol:
Der Familie geht es relativ gut, alle haben Arbeit und so fehlt auch kein Fernseher oder Waschmaschine, aber die Umgebung des Hauses ist recht ärmlich.
Alles in allem habe ich mich bei ihnen sehr wohl gefühlt und ich möchte die Erfahrung nicht missen!
Hühnchen
Pilsator
Hallo,
also wenn ich die Familie besuche dann sind das 3 Orte die ich abklapper, Loma de Cabrera, Jarabacoa und Santo Domingo.
Mutter, Tante, Schwester... Duschn mit kaltem wasser ist zwar nich das tollste auf der welt aber damit komm ich 2 wochen klar... strom faellt ab und an aus is auch alles kein Ding!
Nur in den wirklich heissen monaten ist es in Santo Domingo in der stadt fast unertraeglich und mosquitos koenn einem schon zu schaffen machen.
Wenn es an platz mangelt is das auch eigentlich kein Problem denn man kann immer in der naehe ne wohnung nehmen die irgend eine dominikanische familie vermietet... da muesst ihr nur mal Eure Familie fragen... irgendwie geht ja immer alles irgendwie...
Wohn ruhig bei der Familie, die freun sich und Du hast mal was anderes als Hotel. Hotel kannst Du doch immer haben...
Is auch irgendwie viel zu erleben, die Dominikaner besuchen sich gegenseitig viel oefter und es kommt staendig irgendwer vorbei, sagt hallo, trinkt nen kaffe... man lernt sehr viele leute kennen!
la-loca-1978
Tini, zuerst einmal finde ich deine Frage sehr interessant und ich hoffe, das ganz viele Beiträge dazu kommen.
| Zitat: |
Original von Tini_
Wie macht ihr das, wenn Ihr Eure Freunde/Familien in der Dom Rep besucht. Mietet ihr Euch in einem Hotel/Appartment in der Nähe ein oder bleibt ihr direkt bei der Familie zu Gast? |
Wenn ich in San Pedro de Macorix, Bavaro oder auch in einem Dorf in der Nähe von Azua bin, dann wohne ich bei meinen Freunden, die eigentlich schon wie meine Familie sind. Ich "spare" mir die Kosten für die Unterkunft und vorallem bin ich sowieso nur zum Schlafen in der Unterkunft und den ganzen Tag bei meinen Freunden und Bekannten zu Hause. Und wenn ich bei denen auch schlafen kann, warum soll ich dann ein Apartment zahlen?
| Zitat: |
Original von Tini_
Wie schaut das Haus, haben Eure Verwanten/Freunde/Bekannten in der Dom Rep Strom und Wasseranschluss? Wenn nein, wie kommt ihr damit zu recht, könnt Ihr Euren Urlaub so verbringen? Abenteuer Urlaub pur? |
Mein Freund in Bavaro wohnt mit seiner Frau und Tochter in einem Haus, das sehr schön ist und "europäischen Standard" hat. Pool, Jacuzi usw.... Wenn ich bei ihm bin, dann geniesse ich schon den "Luxus und Komfort". Den habe ich in Freiburg bei mir zu Hause nicht...
Meine Freunde in Hato Nuevo (kleines Dorf in der Nähe von Azua) haben ein nettes kleines Häuschen und ich dort ein Zimmer für mich. Bei ihnen ist Stromausfall sehr häufig. Der Strom ist gegen 19:00 weg und kommt am nächsten Morgen wieder. Sprich, der Ventilator funktioniert nicht mehr. Fließend Wasser gibt es nicht bzw. nur aus dem Wasserschlauch. Wenn ich duschen will, dann entweder direkt aus dem Wasserschlauch oder das Wasser wird aufgefangen und ich schütte mir das Wasser mit einem Behältnis über. Das Wasser ist auch kalt. Stört mich aber nicht besonders."Schlimmer" finde ich allerdings, mit der Kerze auf die Toilette zu gehen, die auch noch vor dem Haus ist. Da sehe ich so gut wie nichts und es "stresst" mich dann immer ein wenig, da ich nicht sehen kann, was da für Tierchen rumlaufen und wo ich hintrete. Aber trotzdem würde ich immer wieder bei ihnen übernachten. "So schlimm" bzw. so sehr stören tut es mich nicht, aber haben müßte ich es nicht unbedingt so.
Bei meinen Freunden in San Pedro de Macorix, die wie meine Familie für mich sind, wohne ich eigentlich immer während meiner Zeiten in Macorix. Die haben ein Haus mit 6 Zimmern, wo 5 Erwachsene und mindestens immer 5 Kinder wohnen. Wenn einer der Söhne des Hauses nicht anwesend ist (was oft der Fall ist), dann habe ich sein Zimmer für mich alleine. Ansonsten teile ich mir das Zimmer und das Bett mit einer Tochter des Hauses. Das klappt gut. Fließend Wasser gibt es meistens zum Duschen - ansonsten halt aus dem Wassereimer. Haare waschen tue ich mir im Garten bzw. lasse sie mir da waschen mit dem Wasserschlauch. Die Toilettenspülung geht nicht bzw. nur manchmal, so das ich dafür sorgen muss, das ein Eimer Wasser in der Toilette steht zum Nachspülen.
Im Dezember und Januar war es zweimal für drei Tage so, das gar kein Wasser da war. So mußten wir Wassereimer für Wassereimer von den Nachbarn und Freunden holen. Manchmal war es so, das die auch kein Wasser mehr hatten und wir dann für ein paar Stunden komplett ohne Wasser waren. Die Krönung war aber, dass die Abflußrohre der Toilette und auch der Dusche verstopft/kaputt waren, so das die Toilette/Dusche drei Tage überhaupt nicht benutzt werden durfte. Sprich, im Garten hat man sich im "Schutz der Bäume" mit Wasser aus Eimern "geduscht". Kleine Notdürfte im Garten oder bei Nachbarn verrichtet. Für andere Dinge gab es die Toiletten im Jumbo, der zu Fuss 5 Minuten entfernt ist vom Haus.
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Original von Tini_
Ich werde demnächst wieder rüber fliegen und bin bei einer ganz lieben Familie eingeladen. Jedoch bin ich hin und her gerissen. Der Lebensstandard weicht weit von dem ab, den ich kenne und gewohnt bin. Würde aber trotzdem gerne bei mittlerweile "meiner Familie" bleiben. |
Mich stören die o.g. Umstände nicht massiv und ich komme damit klar. Allerdings könnte ich auf Stromausfälle, kein Wasser und nicht benutzbare Toiletten sehr gut verzichten. Desweiteren ist immer sehr viel Trubel und wenn du kein Zimmer für dich alleine hast, dann hast du auch keine Rückzugsmöglichkeit. Privatsphäre ist gleich Null. Da ist ein eigenes Apartment natürlich etwas Tolles. Für mich ist ein Bett mit sauberer Bettwäsche und eine halbwegs saubere Dusche und Toilette wichtig. Ansonsten komme ich ohne "Luxus und Komfort" klar.
Ich fliege primär in die DR, um meine Freunde und Bekannte zu sehen. Das Urlaub machen ist "nebensächlich" bzw. nutze ich meine Urlaube, um bei meinen Leuten sein zu können. Inzwischen habe ich so viele Toiletten, Dusch und Unterkunftsmöglichkeiten gesehen und auch schon genutzt, das mich so schnell nichts mehr schockt. Das heißt aber nicht, das das Leben im Barrio für mich was von Abenteuer oder gar Romantik bei Stromausfall hat. Auf all das könnte ich gut verzichten, aber meine Leute wohnen da und wegen ihnen bin ich da.
Du mußt für dich abwägen und entscheiden, was besser für dich ist. Möchtest du bei deinen Freunden wohnen und kommst mit den Lebensumständen von ihnen klar, dann mach es. Wenn du sagst, du hast ja schließlich Urlaub und willst dementsprechend etwas "Luxus, Komfort usw." haben, dann nimm dir ein Apartment.
Jei
Meine Schwiegereltern und der Rest der Familie würde es nicht verstehen können, würden wir wo anders wohnen als bei ihnen. Und wir möchten auch, außer bei Ausflügen, nicht wo anders schlafen und wohnen, als bei der Familie.
Gut die Verhältnisse sind dort recht ordentlich, das einzige was öfters fehlt ist der Strom und der Generator wird nur im Notfall angeschmissen. Wasserdruck ist auch nur da, wenn Strom für die Pumpe vorhanden ist.
Kein Hotel und kein Frühstüchbuffett kann mir den morgentlichen Kaffee in der Küche mit der gesamten Familie und manchmal einigen Nachbarn und Freunden ersetzen.
Planner
Das hängt ja nun auch davon ab, wieviele Besucher es sind, wie die Raumverhältnisse vor Ort sind und vielleicht auch, wo die Familie wohnt.
Wenn wir zu dritt kommen, wird es bei meinen Schwiegereltern schon schwer. Immerhin sind die schon fünf Personen in einem kleinen Haus, die gegenwärtig auch noch beengter leben als sonst, weil ein Teil des Gebäudes abgerissen ist und meine Schwägerin gerade ein neues Gebäude baut. Drei Personen mehr machen den Raum dann schon ziemlich eng und es kommt auch öfter zum Streit. Ich habe auch bemerkt, dass mein Kleiner in dieser Situation deutlich unruhiger und aggressiver wird.
Ob wir zukünftig in diesem Gebäude bleiben, wenn es fertig ist, bezweifele ich aber auch. Das Barrio einer Schwiegereltern in Santiago ist schon ein etwas heikles Quartier, das nach Auskunft meines Neffen derzeit auch noch weiter abrutscht. Für Ausländer könnte es dabei ein heisses Pflaster sein. Ausserdem wird gelegentlich auf der Straße geschossen, und meine Frau fühlt sich bei dem Gedanken gar nicht wohl, dass unser kleiner nur eine Holzwand von einer Kugel entfernt ist. Folgerichtig ist sie auch das letztemal ins Hotel gegangen, obwohl sie vorher, wenn sie vor mir gereist ist, immer bei ihren Eltern geschlafen hat. Dementsprechend sind wir auch regelmäßig in einem Hotel untergekommen.
In anderen Quartieren oder in einem kleine Dorf auf dem Campo kann es schon anders aussehen. Man msus da nur mal in Wuttis Bericht "Besuch bei einem Freudn in Padre de las Casas" reinschauen.
Alejandrina
Wir buchen uns immer ins Hotel ein.
Wir fahren dann immer für einige Tage zur Familie. Der Standard bei ihnen ist völlig in Ordnung. Jeder hat sein eigenes Zimmer, es existiert eine Planta und das Badezimmer ist auch neu und ordentlich. Nur leider haben wir dort keinerlei Intim- b.z.w. Privatsphäre und meinen Mann nerven die ständigen Fragen nach Geschenken (hauptsächlich von Nachbarn und entfernten Verwandten) enorm, somit genießen wir die "Ruhe" im Hotel.
mike-o
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Original von Planner
Das Barrio einer Schwiegereltern in Santiago ist schon ein etwas heikles Quartier |
Wie heisst es denn? Wir sind immer in Santiago/Hato Mayor, auch nicht gerade die sicherste Gegend.
Planner
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| Wie heisst es denn? Wir sind immer in Santiago/Hato Mayor, auch nicht gerade die sicherste Gegend. |
Pueblo Nuevo. Eigentlich recht zentral und macht auf den ersten Blick nicht unbedingt einen gefährlichen Eindruck. Ich habe mich da bisher auch nie bedroht gefühlt. Aber wenn mich schon die ganze Verwandtschaft warnt...
mike-o
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Original von Planner
Aber wenn mich schon die ganze Verwandtschaft warnt... |
Ja ja, die Verwandtschaft, meine Schwiedermutter sagt auch immer "wenns dunkel ist nicht mehr auf die Straße gehen". Ich habe bisher noch nichts außergewöhnliches bemerkt.
Planner
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| Ja ja, die Verwandtschaft, meine Schwiedermutter sagt auch immer "wenns dunkel ist nicht mehr auf die Straße gehen". Ich habe bisher noch nichts außergewöhnliches bemerkt. |
Ähnlich kommt es mir vor.
Auf der anderen Seite will ich es aber auch nicht darauf anlegen, mal wirklich etwas Außergewöhnliches zu bemerken
mike-o
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Original von Planner
Auf der anderen Seite will ich es aber auch nicht darauf anlegen, mal wirklich etwas Außergewöhnliches zu bemerken |
Ja, recht hast du. Ich möchte es auch nicht wirklich erleben.
Karsten
Tja, was soll ich sagen. Wenn ich zu meiner Fmilie fliege wohne ich natürlich auch dort, den das ist meine Mutter in unseren Haus. Und da ist so wie hier, eigentlich noch besser. Ist ein Pool vor dem Haus und in den Schlafzimmern Klimaanlage. Strom 24 Stunden und wenn nicht, gibt es eine Dieselplanta, welche sich automatisch einschaltet. Wasser auch immer, wen nicht dann 6000 Litersisterne. also auch kein Problem. Warmwasser auch immer, außer die Gasflasche ist mal leer (Gasdurchlauferhitzer). Wenn ich allerdings zu der Familie meiner Frau in Santo Domingo gehe. Da ist es natürlich so wie viele schildern. Öfters kein Strom und auch kein Wasser. Aber wenigstens ein vernüftiges Badezimmer mit Toilette, Dusche und Badewanne, klappt auch wenn Wasser und Strom gibt. Warmwasser gibt es allerdings nicht. Finde ich ist auch kein Problem, so kalt ist das Wasser nicht. Planta gibt es keine. Bin schon mal Nachts schweißgebadet aufgewacht, weil der Strom weg war und damit der Ventilator nicht mehr ging und die Mosquitos über mich hergefallen sind. Komischerweise nur ich, meine Frau hat nicht einen einzigen Stich abbekommen. G. Karsten
casa-colibri-sosua
Ein Teil der Familie meiner Frau lebt in Las Terrenas und zwar wirklich sehr abgelegen, kaum zu finden, aber schön gelegen, eben Karibik pur.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass man auf der Halbinsel Samana in Sachen Strom weiter ist wie beispielsweise im Touristenort Sosua. Denn es gibt, man soll es nicht für möglich halten, 24-Stunden-Strom und das wie gesagt in ländlicher Gegend weit weg vom Massentoruismus. Auch für die Wasserversorgung ist gesorgt, durch eine Zisterne. Also auch in den entlegensten Ecken dieser Insel sorgt man immer mehr für europäischen Lebensstandard...bye-bye Dominican way of life!!!!!
Trotz der beschriebenen Anehmlichkeiten war der dortige Aufenthalt, insbesonders was die Nachtruhe betraff, unvergeßlich.
Neben Schweinen, Hühnern, gab es auch einige Hähne und die haben die ganze Nacht fast pausenlos gekräht....ich konnte kein Auge zumachen!!! Ich hätte nur zu gern diesen Gallos den Hals umgedreht; heute in der Nachbesinnung muß ich darüber schmunzeln. Ürigens die restliche Familie hat sich an dem nächtlichen "Konzert" nicht gestört, es ist halt vieles wie immer eine Frage der Gewöhnung!
Nun, was dann noch gewöhnungsbedürftig war, war halt die Tatsache, dass man nachts, sein "kleines Geschäft" im Nachttopf, welcher unter jedem Bett zu finden war, zu erledigen hatte. Der Inhalt wurde dann morgens routinemäßig entleert.
Die eigentliche Toilette befand sich weiter weg vom Haus und war halt das allbekannte Plumsklo und in der Nacht einfach zu weit weg und weder das Plumsklo noch der Weg dorthin waren natürlich nicht beleuchtet.
Okay, dann doch nicht bye-bye Dominican way of life????
Tini_
Ich war bereits ein paar Tage zu Gast bei der Family und mich haben die Lebensumstände keines Wegs gestört. Allerdings wußte ich, dass ich nach ein paar Tagen wieder ins Hotel kann um meine so geliebte "Schönheitspflege" zu betreiben
Für die paar Tage hatte ich mit dem fehlenden Wasseranschluss kein Problem. Die Elektrizität fiel zwar manchmal aus, aber das war auch nicht weiter schlimm. Privatsphäre war gegeben und kein Problem.
Ob ich es mehrere Wochen aushalten würde, darüber muss ich noch nachdenken. Ich bin ein ziemlicher Badewannen verfechter und Schönheitspflegetussi.
Alles in allem war es ein sehr schöner Besuch. Die Familie kennen zu lernen hat mir sehr viel bedeutet und ich war sehr glücklich darüber, wie lieb sie mich aufgenommen haben.
Das einzige Problemchen hatte ich mit den "Mitbewohnern". Das nächste mal bringe ich den Gockel um, welcher die ganze Nacht ohne pause schreit.
Nach der ersten Begegnung mit "la cucaracha" war mit etwas Flau im Magen. Ich saß Nachts mit der Taschenlampe am Klo und dachte nur "verdammt es lebt"...Ich saß dann ne Weile da und habe das Tierchen beobachtet. Und dann haben "Hugo" und ich Freundschaft geschlossen. Ebenso wie mit "Emil", "Friedolin" und "Konrad"...