Umfrage: Leonel siegt im 1. Wahlgang

Pikobello
Also wenn man sich die Autokorsos von MV in SD angeschaut hat,sieht es fuer Miguel nicht schlecht aus.Leonel nutzt das Staatsbudget ohne Ruecksicht aus,um als der Gewinner bereits vor der Wahl fest zu stehen.Soviele Plakate mit seinem laechelnden Antlitz,die die ganze Stadt zupflastern,Geld spielt da keine Rolle.Und auf Umfragewerte setze ich nicht einen einzigen Peso,denn in diesem Land ist wirklich ALLES kaeuflich....

saludos Frank
carapapa
Zitat:
Original von Pikobello
... denn in diesem Land ist wirklich ALLES kaeuflich....

saludos Frank


Selbst ich.
Jei
"denn in diesem Land ist wirklich ALLES kaeuflich" Zitat

Alles hat seinen Preis überall und alles ist käuflich nur die Summen sind unterschiedlich.
tranquilo
Hallo zusammen,
von wem ist eigentlich der Spruch "E palante que vamos"? Ist doch von einem dieser hier genannten Politiker?

salu2
tranquilo
Alejandrina
Mein Mann hat gestern beim Dominikanischen Konsulat in Hamburg erfahren, dass in Deutschland lebende Dominikaner in Amsterdam an der Wahl teilnehmen können. Die Anreise wird er sicher nicht in Kauf nehmen um seine Stimme abzugeben.... unglücklich
tonif
@ carapapa

Zitat:
Si no pueden comer arroz, que coman piedras
(José Michelén-ex-director de Inespre cuando subió el arroz)
Heißt das (irgendwie?) "...wenn man keinen Reis (mehr) essen kann, zu essen hat, ißt man halt Steine" ??? Mich hätte der gedankliche Hintergrund dazu sehr interessiert.

...weiters:
Zitat:
Naci en la Triana, me bautizaron en la Macarena y me lave la cara en Triana, con agüita del rió Guadalquivir.
Soy payo y no gitano, pero la Romeria nunca me pierdo. Canto a mi virgen con todo mi alma y a mi cristo suelto una saeta al pasar.
Yo no ando pila ... yo andaluz!
Möchtest/kannst Du mir (vielleicht) hierzu deutschsprachige Verlinkungen... zukommen lassen? Bin Dir für jede Info hierzu dankbar.

Toni
carapapa
@tonif
"Wenn sie keinen Reis essen koennen, sollen sie Steine essen" Ist eiin Originalzitat des Genannten. Habe ich ergooglet unter "frases celebres de dominicanos".
Der Hintergrund war anschienemd, dass der Reis ein Rekordhoch hatte und viele eben wegen dem Preis gestoehnt haben.
Der gedankliche Hintergrund meinerseits ist, dass ich mich in einem Land hier befinde, wo es der sogenannte Elite sch ... egal ist, wie es dem "Volk" geht. Dieses soll durch dieses Originalzitat unterstrichen werden.

Der Ausspruch von triana ist eine Mischung aus einem Lied von Rocio Jurado und einem Ziguernerausspruch.
Hintergrund: Ich war nur 7 Jahre in Deutschland, bin in Andalusien gross geworden. War auf dem Opus Dei in Granda, wo ich einen Teil meiner Ausbildung genossen habe.
Andalusien ist mein Herz und meine Seele.
tonif
Danke!

"Überstrenge Katholen-Schule", denke ich. Ich kam als Kind mit "Mater Dei" in Italien in Berührung. Viele Sommermonate an Sonne, Strand & Meer ...und "mehr" von Riccione. Hatte dort immer an Gewicht "abgenommen", weil ich das "Essen verweigerte", ...die Erholung fand immer erst wieder nachher, zu Hause, statt. Als junger Mensch kann man (denke "ich") gerne darauf verzichten (Horror), ...jetzt, Jahrzehnte später, ...jetzt, in der heutigen Zeit, sehe ich das anders. Ja, sogar als "notwendig". Aber, es ist unumkehrbar ...wie eben das Leben selbst auch.

Danke nochmals. Toni
carapapa
Mal was anderes.
Stimmt das eigentlich, dass man in die Wahlkabienen nicht mit Handy darf?
la-loca-1978
Zitat:
Original von tranquilo
von wem ist eigentlich der Spruch "E palante que vamos"? Ist doch von einem dieser hier genannten Politiker?


Pa`lante que vamos ist von Leonel Fernandez - PLD. Schau mal HIER....

Für alle, die es interessiert:

Dr. Leonel Fernández Reina - Erklärungen zur Wiederwahl...
TimH
Jetzt duerfen dann doch Auslaender bei Wahl mitmischen. Wohl aber nur wenn es fuer die Wahlpropaganda der Regierung ausgeschlachtet werden kann. Vin Diesel wird bestimmt nicht zu den Leidtragenden im Falle iener Wiederwahl des Praesidenten sein. Genauso wenig wie all die anderen "Comesolos". Die Haelfte der Bevoelkerung wird dann bald wohl wirklich ihe Schuhe fressen muessen.
tranquilo
Hola a todos

@la-loca-1978
Danke für die Info! Jetzt hätte ich aber schon wieder ne Frage... Was hat denn Vin Diesel mit der PLD zu tun? Vin Diesel ist doch ein amerikanischer Schauspieler. Warum lässt sich ein Ami Schauspieler dazu hinreissen Wahlkampfpropaganda für einen Dominikanischen Politiker zu machen?

Salu2
tranquilo
Rosi
carapapa,

glaubst du in deutschland hat von der " Elite" jemand interesse am normalem volk? das ist den sch.... egal.



Rosi!
tonif
Zitat:
...glaubst du in deutschland hat von der " Elite" jemand interesse am normalem volk? das ist den sch.... egal.

Jedes Individium der irdischen Welt, egal welcher Rasse, welcher Hautfarbe usw..., und egal, mit welcher "Maske" er auftritt, sei sie politisch, soziologisch, privat, religiös usw..., hat in aller erster Linie 1 Ansinnen, NUR 1 Ansinnen: SICH SELBST. Je mehr Menschen seines direkten und indirekten Umfeldes er "auf sich selbst" einschwören kann, desto "aussichtsreicher" gilt er. Mutter "Natur" muß ihn mit solchen Fähigkeiten ausgestattet haben. "Wille" allein ist zu wenig. JEDER will Macht, NICHT jeder bekommt diese auch. Geld spielt KEINE Rolle.

Auch die ärmsten Länder kaufen Waffen/Kriegsmaterial - NOCH NIE mußte für Kriegsmaterial etwas "gespendet" werden (...nur als Beispiel). JEDER Mensch ist käuflich. Viele Frauen gehen für den Preis eines Abendessens mit einem Mann ins Bett (... viele für "noch weniger"), manchen Frauen müßte man "dafür" einen Pelzmantel kaufen, manchen ein Auto, ...eine Reise, ...eine Sonnenbrille, ...vielen genügen "Versprechungen".

Dodi Alfayette, der arme Teufel, mußte dafür, daß "eine" (zB. Lady Diana) mit ihm ins Bett ging, jedes Mal hunderttausende Dollar in eine Diamantkette/-ring investieren. L.D. hat ihr "Zentrum der Welt" SEHR TEUER verkauft. (Dies nur als kleiner Ausflug und als Beispiel.)

Jeder "Otto-Normalverbraucher" tut SEHR VIEL für (sogar) "sehr wenig" Geld, ...auch auf Leute schießen/töten. Es heißt dann "...MUSS, ...oder BEFEHL, ...usw.!

Wenn man sich eingehend mit den Gesetzen der "Arithmetik" beschäftigt, ist das alles, was reihum "geschieht", KEIN Zufall (mehr). Nicht einmal "Außerkraftsetzen" läßt sich das. Begriffe dazu: Arithmetik - Wahlarithmetik mit seinen Subarithmetiken - Gesetz der großen Zahlen - Quantenphysik - Zufall (gibt's ja "keinen") - usw...;

Wenn man (noch) jung ist, mag man sich bezüglich diverser Geschehnisse vielleicht noch WUNDERN, ...später aber NICHT MEHR. JEDE Statistik läßt sich "machen", kommt immer drauf an, auf was man hinauswill und was man bereit ist zu zahlen. Mit Geld sind die Leute blitzschnell (aber BLITZSCHNELL!!!) "eingeschworen". Der Öffentlichkeit werden Köder hingeschmissen, mit denen sie sich vielleicht (oder sicher) die Zähne ausbeißen ...das dient zur "Ablenkung". Beim (doofen sogar) Kartenspielen sagt man "...der Ober sticht den Unter" und das gilt für ALLE Bereiche des Lebens, ...letztendlich.

...der Präsident wählt sich ja nicht selbst, ...sondern "er WIRD gewählt" (er läßt sich wählen), ...unter Einsatz ALLER (Geld-)Mittel und seinen "Eingschworenen" (Wasserträgern). Wer sich nicht einschwören lässt, ist schneller weg, als er gekommen ist. Es gibt aber KEINEN Mangel an "Einschwörungsbereiten", ...egal wo auf der Welt. Die Menschen kämpfen unter sich um solche "Rollen". Der Politiker hat ein leichtes Spiel, ...weil er (bzw. seine Berater) das weiß/wissen.

Es ist ein Thema, das sich NICHT auf ein paar Seiten Papier zippen läßt. Jedenfalls GELD ist GENUG "unterwegs". Es braucht NICHT um Spenden aufgerufen werden. Diejenigen Menschen, die dieses Spiel am Leben erhalten, sind die Menschen selbst. Wir alle. Es bleibt auch keine andere Wahl. Jeder Versuch, dieses auf den Kopf zu stellen, stirbt bereits, bevor es geboren wird. Wer die Spielzusammenhänge kennt ...und (zB.) NICHT mitmacht, ist und bleibt trotzdem Teil dieser Spirale.

Viel Spaß bei der Wahl. Toni :lol:
Jei
@tonif

Niemand sollte sich anmaßen für Mehrheiten zu sprechen, außer er wurde von ihnen beauftragt. Schon gar nicht für "Jedes Individium der irdischen Welt" oder "JEDER will Macht"

"GELD ist GENUG "unterwegs"" - nur stimmt die Verteilung nicht, deshalb sollte jeder selbst nach seiner Auffassung und Gewissen entscheiden, ob er sich sozial für Schwächere einsetzt oder nicht - sei es mit Spenden oder persönlichem Einsatz - altkluge Sprüche haben mit Sicherheit noch keinen Hungernden gesättigt.

Das Politik ein Machtkampf, oder in Falle der DR eine Schlacht um die Position an der Macht ist, dem stimme ich voll und ganz zu.
tonif
@Jei

Ja, Du hast recht & ich stimme DIR VÖLLIG zu. Es war ein kurzer "Ausflug" von mir in das vereinnahmende "wir", das ich -so wie Du- wirklich NICHT mag. Trotzdem geschieht es einem rundum "so". Man wird auch selbst vereinnahmt und "ver-wir"-t. Es ist wirklich völlig egal, für "was" sich jemand entscheidet, der "Spirale" kann sich NIEMAND entziehen, ...egal, was er tut ...oder "nicht tut". Die Verteilung stimmte bisher nie (überall auf der Welt) ...und wird auch in Zukunft NIE "stimmen". Für den Politiker ist Verteilung ein Einbahnthema.

Nochmals: Gegen das vereinnahmende "wir" wehre auch ich mich vehement. Situationsbezogen übertritt man fallweise diese Demarkationslinie ...mit dem Bewußtsein, ...einen Schritt "zu weit" gegangen zu sein.

Allerdings: Des "Politikers tägliches Brot" besteht aus der Vereinahmung "ALLER" zum "wir", obwohl er nur 50%+1 Stimme der "zur Wahl gegangenen" bekam, bei einer Wahlbeteiligung von (zB.) 38% heißt das, daß er sein "wir" aus einem Fünftel (~ 20-21,5%) der Gesamtbevölkerung "zieht".

Toni (nochmals "pardon")
Jei
@tonif

freut mich ganz ehrlich, dass du das so siehst und sei dir sicher, dass das nicht nur dir passiert.
Aus dem Sprachgebrauch wird oft eine nicht gewollte Pauschlisierung gemacht wird, da sind "wir" uns alle ähnlich ;-) :lol:

Ein Politiker hat auch eine Art von Auftrag, als Vertreter seiner Partei und seiner Wähler
(eigentlich auch gegenüber seinem Gewissen, aber daran zweifle ich bei vielen), für viele zu sprechen.
Sie sollten auch in diesem und nicht im eigenen Interesse handeln, aber das fällt schwer und ist am Ende auch ein wenig menschlich,
wie andere Fehler auch.
Wer heute in der Politik aufsteigt muss sich in derart vielen Abhänigkeiten verstricken (auch wirtschaftliche),
dass die Sache bei einem Bilck hinter die Kulissen sehr schwierig zu beurteilen ist
und das System an sich schon den grundlegenden Fehler enthält.
Hinzu kommen menschliche Schwächen.
haitiano
Und siegt, und siegt – und siegt?

Leonel Fernández will ein drittes Mal zum Präsidenten der Dominikanischen Republik gewählt werden

Santo Domingo

Wenn die Wahlprognosen nicht völlig aus der Luft gegriffen sind, wird in der Dominikanischen Republik der bisherige Präsident Leonel Fernández an diesem Freitag bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt werden. 5,7 Millionen Menschen sind zu den Urnen gerufen.

»El Leon«, der Löwe, wie er von seinen Anhängern gerufen wird, ließ sich auf der abschließenden Wahlkundgebung seiner Partei der Dominikanischen Befreiung (PLD) am Montag schon als der sichere Sieger feiern. In allen Umfragen erhielt der 54-jährige PLD-Chef Leonel Fernández weit über 50 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent von der sozialdemokratischen Revolutionären Dominikanischen Partei (PRD), Miguel Vargas Maldonado, dümpelt seit Monaten bei 35 Prozent.

Fernández, der bereits von 1996 bis 2000 Präsident war und 2004 erneut gewählt wurde, präsentiert sich als Garant für Sicherheit und Fortschritt. Und als Modernisierer hat er den knapp neun Millionen Einwohnern versprochen, mit seiner neoliberalen Politik die Dominikanische Republik ins 21. Jahrhundert zu katapultieren.

Seit Monaten sind die Werbespots geschaltet, die zu Halleluja-Klängen vom neuesten Projekt der Moderne künden: Das kleine Karibik-Eiland wird über die erste U-Bahn der Region verfügen. 14,5 Kilometer ist die erste Linie der ober- und unterirdisch geführten Bahnstrecke lang und verbindet einen der bevölkerungsreichsten Vororte Santo Domingos mit der Innenstadt der Drei-Millionen-Metropole. »Ich habe euch eine Metro versprochen«, verkündete Fernández, der in New York aufgewachsen ist, vor drei Monaten vor dem Parlament. Danach brach er mit den Parlamentariern zur ersten Probefahrt auf.

Dass der »Zug der Moderne« eine halbe Milliarde Euro gekostet hat, darüber wird natürlich nicht gerne gesprochen. Und natürlich auch nicht von der Tatsache, dass ein Viertel der Einwohner in Armut lebt. Rund die Hälfte der dominikanischen Bevölkerung hält sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Das Mindesteinkommen liegt bei rund 135 Euro.

»Das Geld für die Metro wäre besser in die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation der Menschen investiert worden«, kritisiert Scarlet von der Bäuerinnenorganisation Conamuca. In den ärmeren Stadtvierteln gibt es noch immer keine regelmäßige Wasserversorgung. Und in vielen gibt es über Stunden keinen Strom.

Nur eine freie Marktwirtschaft führe aus der Armut, hält Fernández, der in jungen Jahren marxistische Positionen vertreten hatte, Kritikern entgegen. Mit 8,5 Prozent Wirtschaftswachstum befindet sich die Dominikanische Republik im Spitzenfeld Lateinamerikas. Die neuesten Geländefahrzeuge und Dutzende neuer Hochhäuser zeugen davon. Dem haben die Mitbewerber um das Präsidentenamt inhaltlich wenig entgegenzusetzen. Amable Aristy Castro von der rechtskonservativen Sozialchristlichen Reformistischen Partei (PRSC) gibt sich als »Mann der Armen«. Zwar balgen sich alle, wenn er »Papeletas« – 500- und 1000-Peso-Scheine (etwa 10 und 20 Euro) – regnen lässt, aber mit gerade mal acht Prozent in den Umfragen liegt er aussichtslos im Rennen.

Die Kandidatur des Sozialdemokraten Maldonado hat die Partei gespalten und damit geschwächt. Außerdem war der erfolgreiche Bauunternehmer Gefolgsmann und Bauminister des ehemaligen Präsidenten Hipólito Mejía, der als Leonels Vorgänger das Land durch Missmanagement und Vetternwirtschaft an den Rand des Bankrotts geführt hat.

Erstmals in der Geschichte des Landes präsentiert die dominikanische Linke einen gemeinsamen Kandidaten. Der ehemalige Generalstaatsanwalt Guillermo Moreno ist ein anerkannter Verfolger von Korruption, der unter Leonel Fernández berufen, aber sehr schnell wieder entlassen wurde, als er unterschiedslos gegen Durchstechereien im Staatsapparat vorging. Er hat aber in der kurzen Zeit zwischen Nominierung und Wahldatum kein Profil entwickeln können.

Allein die vage, rein rechnerische Hoffnung, dem PLD-Spitzenmann einen zweiten Wahlgang abringen zu können, beflügelt derzeit noch die Opposition. Aber bereits bei den Wahlen 1996 hatte Fernández dabei sein strategisches Geschick bewiesen. Zweitplatziert im ersten Wahlgang, schmiedete der ehemalige Marxist mit dem damals noch lebenden Langzeitpräsidenten Joaquín Balaguer und dessen rechter PRSC ein »patriotisches« Bündnis gegen die Sozialdemokratie – und siegte.

(Quelle: Neues Deutschland)
Pikobello
1. Hochrechnung gerade aus den Nachrichten:

PLD mehr als 53 %

PRD 41 %
TimH
Tja, schade eigentlich. Zieht Euch warm an, denn nun fallen fuer die Normalsterblichen bald nicht mal mehr Kruemel ab.