Liebe

yenene
Lange ist es her, dass ich zum ersten Mal in diesem Forum gestöbert habe - und danach in meiner damaligen persönlichen Situation doch recht aufgewühlt und verunsichert war.

Ich habe mich am Anfang mit allen hier häufig beschriebenen Realitäten offen und kritisch auseinandergesetzt, auch mit meinem Mann*.

(*nicht verheiratet, aber Freund ist einfach nicht die richtige Bezeichnung...)

Ich habe mich gefreut für die User, die positive Erfahrungen gemacht haben und aus deren Verliebtheit eine tiefe, echte Verbindung gewachsne ist.

Ich habe manchmal hilfreiche praktische Tipps gesucht und gefunden.

Und ich könnte von bücherfüllenden, emotionalen Erlebnissen und von jeweils auf gegenseitigen Besuchen gemachten praktischen Erfahrungen berichten.
Möchte ich aber nicht - ist unsere ganz private Love-Story.

Und das ist sie! Eine gute, echte love-story.
Die in ca. 1 Woche mit dem Beginn eines gemeinsamen Lebens fortgesetzt wird. Geht also, gibt es also!

So wie auch bei einigen anderen von Euch, für die ich mich sehr freue.
Ich wünsche Euch ein dauerhaftes gemeinsames Glück!


Also, wer frisch verliebt ist und unsicher ob der überwiegenden Sankie-Geschichten:
prüft unter den besonderen Umständen ganz gründlich in wen Ihr Euch da verliebt habt!
Seid nicht blauäugig naiv - aber packt auch nicht die Negativschablone über alles und jeden.
Seid Euch der Unterschiede bewusst und auch der Schwierigkeiten, die zunächst eine Fernbeziehung mit sich bringt.
Und hört mit Verstand gut auf Eure innere Stimme und auf Euer Herz.

Liebe bleibt nicht verborgen,
genauso wenig wie deren Abwesenheit - man muss nur genau hinschauen!
Tini_
Yenene, danke für die schönen Worte, vorallem für diejenigen, welche sich selbst in so einer Situation befinden.

Ich freue mich für Dich/Euch und wünsche Euch ganz viel Glück.
CptBlaubaer
Diesen Worten von Yenene gilt es wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Wünsche euch beiden auf eurem gemeinsamen Lebensweg auch alles Gute und viel Glück.
Maria77
Ja, dass hast Du wirklich sehr treffend und schön formuliert.


Zitat:
Seid Euch der Unterschiede bewusst und auch der Schwierigkeiten, die zunächst eine Fernbeziehung mit sich bringt.
Und hört mit Verstand gut auf Eure innere Stimme und auf Euer Herz.


Lass Dir von einer glücklich mit einem Dominikaner verheirateten Frau sagen, dass die Schwierigkeiten nach der FB erst richtig losgehen. Das soll Dich nun nicht verunsichern. Ich bin mir sicher, dass Ihr das schon packen werdet. Aber die kulturellen Unterschiede sind nicht zu verachten und werden zu vielen Konflikten und Diskussionen führen. Wenn Du aber auch an diese Dinge offen und mit Herz rangehst und vielleicht auch mal die deutsche Wertevorstellung kritisch hinterfragst, werdet ihr die Chance haben eine glückliche Ehe zu führen.

Ich habe in den 5 Jahren gelernt, dass es viele Dinge gibt, die wir Deutschen für furchtbar wichtig halten, gar nicht so wichtig sind.

Ich wünsche Euch beiden viel gemeinsames Glück, viel Geduld miteinander und viel Verständnis füreinander.
tonif
@yenene

Ja, ich finde es sehr anmutig und distinguiert, seine innersten Empfindungen, die man mit einem geliebten Menschen teilt, NICHT an die große Glocke zu hängen. Viele (jedoch NICHT "alle") Menschen heutzutage haben einen irren Drang zur "Veröffentlichung". Das kommt einem "Verrat" gleich. Das, wovon Herz & Seele betroffen ist, ist ein "Schatz", der NICHT für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Es ist ein "Schatz", der gehütet und gepflegt werden will.

Alles Glück dieser Erde, ...und einen Haufen Kinder ...wünsch' ich Dir.
Bachatera
Yenene,
ich kann Maria nur zustimmen, finde es aber auch imemr wieder interessant und wichtig, eigene Wertevorstellungen zu hinterfragen und ggf. zu revidieren.
Ich schätze, dass so eine interkulturelle Beziehung, in der man zwangsläufig über den Tellerrand schaut, hilft den Horizont unglaublich zu erweitern.
Sie ist eine Bereicherung fürs Leben, wenn auch manchmal eine Belastung. :lol:
Wichtig ist aber, dass auch der dom. Partner bereit ist seine Wertevorstellung zu hinterfragen und ggf. zu ändern.
simona
Hallo yenene
Ach wie freut mich dein Beitrag! Denn bis jetzt habe ich in diversen Foren nur negatives gelesen. Ich bin im Moment genau in dieser Phase, wo ich manchmal nicht mehr weiss, was ich nun glauben soll. An manchen Tagen meine ich zu wissen, dass es schon gut kommt, an anderen wiederum, bin ich mir gar nicht sicher. Und dann tendiere ich dazu, wie du schreibst, über alles die Negativschablone zu packen, was wiederum meiner Beziehung gar nicht gut tut.
Bist du ab und zu im MSN?
Liebe Grüsse
Simona
Hühnchen
Hallo Yenene,

danke für die schönen Worte.
Es ist wundervoll wenn man von positiven Erfahrungen lesen kann und ich wünsche Euch für die Zukunft alles gute. verliebt

Welche Entwicklung eine Beziehung nimmt, kann man nicht voraussagen; viele Faktoren und Einflüsse spielen eine Rolle.
Ich bin momentan auch in einer Situation, die nicht sehr einfach ist und
auch ich weiss nicht, in welche Richtung sich mein Leben in der nächsten Zeit entwickeln wird,
aber diese positiven Beispiele helfen stark zu bleiben und an sich und seine Liebe zu glauben.

Hühnchen
mariposita
Hallo Yenene,

ich erinnere mich an Dich, Dein Mann stammt auch aus Haiti...
Das freut mich super, daß es so gut für Euch gelaufen ist!!!

Was macht denn die Zukunftsplanung zur Zeit; wenn ich mich richtig erinnere, wolltet Ihr beide nach Canada, steht das noch "zur Debatte"?
yenene
Hallo mariposita,

schön, freue mich Dich zu treffen!
Als es nicht funktionierte wollte ich Dir mal eine pn schreiben - hatte irgendeine Frage..., ist schon lange her.
(Geht das jetzt eigentlich wieder?)

Nein, er hat kein Visum für Canada bekommen (hatte sich seine Tante drum bemüht) und dann blieben 2 Möglichkeiten:

noch bis Sommer 2009 warten bis ich gehen könnte
oder
doch überlegen, zu ermitteln zu welchen Konditionen hier ein Studium möglich wäre.

Wir wollten nicht mehr so lange warten!

Deshalb ist jetzt der Studienbeginn hier in Planung (allerdings muss er wieder ganz von vorn anfangen...).
Und zuvor das Deutschlernen.
Es gibt terminliche Hürden, das alles bis zum Wintersemester DIESEN Jahres zu schaffen, aber der Hauch einer Chance besteht - und wird versucht.
1 Jahr mehr oder weniger macht im Hinblick auf die langfristige Planung ja doch ganz schön was aus - und das Visum ist auch abhängig von der anschließenden Immatrikulation.

Fernziel ist mal in Haiti zu leben. Träume.
Aktuell ja gerade wieder sehr kritisch dort... Mal sehen.

Wann ist Dein Freund denn fertig?
Geht´s Euch gut?

Ganz liebe Grüße
mariposita
Hallo Yenene...

schade mit Canada, aber es freut mich, daß es vermutlich mit Studium in D klappt. ja, da sind etliche Behördengänge zu erledigen, und dann muß er hier das Studienkolleg machen, brrrr... kenn ich alles noch. Aber das Wichtigste: Nur nicht unterkriegen lassen!

Ich will auch irgendwann in Haiti leben ***auch träum*** War zuletzt im August/September dort für einen Monat, und am liebsten wär ich dageblieben... (habe echt Wochen gebraucht, um mich hier wieder einzugewöhnen) aber man muß ja von was leben... Wir wollen ja nicht so enden wie die Auswanderer in den Fernsehshows, die nach drei Monate pleite wieder zurückkommen :lol: Na mal schaun was die Zukunft bringt...
yenene
Hallo simona, hallo Hühnchen;

ist ja ganz schön und gut viele Informationen in den Foren zu finden - und auch wichtig, die Augen nicht vor den vielen Negativ-Fällen zu verschließen.

Ich finde es aber schlimm, dass Einige wirklich immer jedes Vorkommnis und jeden Menschen in diese Sankie- und Ausbeuter-Ecke packen oder halt in die voll-naiv-Ecke - je nachdem.
Für diese Leute gäbe es nichts noch so Positives, das nicht beißend in Frage gestellt wird oder derjenige, der daran glaubt, als Träumer hingestellt wird...

Mich haben damals am Anfang all´ diese Negativ-Informationen sehr verunsichert und mein ganz gesundes Mißtrauen erheblich vervielfacht.

Das war sehr kritisch; denn ohne Vertrauen kann man keine stabile, keine echte Beziehung führen - und das ist aufgrund der übrigen Umstände eh´ schon schwierig genug.
Aber auf Sand möchte man natürlich auch nicht bauen.

Es gibt nicht DEN richtigen Weg herauszufinden, ob die Gefühle auf beiden Seiten echt sind.
Das hängt ganz vom jeweiligen Menschen, den eigenen Bedürfnissen und der Möglichkeit gut miteinander sprechen zu können ab.
Und davon wie intakt Eure innere Stimme ist.

Nur mal ein Beispiel:
wie oft hatte ich von erfundenen Unfällen, schweren Krankheiten, hohen Arzt- und Krankenhauskosten gelesen, um von einem der hilfsbereiten Partner Geld zu zocken - mindestens eine, wenn nicht mehere würden schon genug Mitleid haben und es nicht fertig bringen nein zu sagen.
Dann kam eines Tages die E-mail der Schwager in Haiti sei bei einem Verkehrsunfall verunglückt, kämpfe im Krankenhaus um sein Leben, hohe Kosten, usw.
Mir ist damals fast das Herz stehen geblieben.
Es war keine Frage nach Unterstützung enthalten; aber ich konnte all´ die fiesen Geschichten nicht aus meinem Kopf kriegen.
Ging sogar soweit zu überlegen, ob er, da sehr intelligent, nicht so perfide vorginge, genau diese direkte Anfrage nicht zu stellen, um gerade nicht verdächtig zu sein - und so vielleicht noch viel erfolgreicher bei seinen wer weiss wie vielen "Freundinnen", die ja so üblich sind...
Ich schäme mich heute noch!
Schon beim Telefonat hörte ich wie nahe ihm das ging, weil die beiden eine besondere Verbindung haben; dass er sich frei genommen hatte, um dorthin zu reisen, dass er sein hart Erspartes ohne mit der Wimper zu zucken angegriffen hat um zu helfen.
Gott sei Dank ist alles gut gegangen. Er hatte durch seine Hilfe später selber große Probleme, aber ihm war viel wichtiger geholfen zu haben als er es konnte.
Ich wurde nie gebeten.
Dieses Beispiel soll nur zeigen wieviel auch unnötigerweise vergiftet werden kann mit diesen ganzen Schundgeschichten.

Ein charakterfester Mensch mit Werten ist sicher dort nicht so häufig anzutreffen; d.h. aber noch lange nicht, dass es keine ehrlichen Menschen mit ausgeprägtem Ehrgefühl gibt.

Gut hinzuschauen ist angesichts der Tatsachen sicher sehr wichtig.
Aber wenn die Tatsachen der eigenen Erfahrungen für diesen Partner sprechen, dann hat er es/ habt Ihr es auch verdient, dass man sich nicht ständig beirren läßt.
Dann besser mal die Negativ-Geschichten nicht mehr lesen,
selber gucken und probieren - und wissen, dass es das zumindest auch gibt:
aufrichtige Gefühle, ehrliche Partner und Beziehungen.

Wenn es wirklich Liebe ist, dann sind weder Hautfarbe, Alter, Herkunft, materieller Hintergrund oder die Entfernung ein unüberwindbares Hindernis - Hürden schon, ohne Frage, aber gemeinsam zu bewältigen.

Die Nur-Zweifler glauben mit Sicherheit nicht an Liebe - egal zwischen wem.
tonif
@yenene

...ein GANZ TOLLES Statement von Dir. Und, ...wie recht Du hast.

Leider (schade!), daß das Forum geradezu übersät ist mit "Mord- & Totschlaggeschichten". Aber egal, was jemand erzählt, ...er gibt lediglich seinem ihm ureigensten Charakter Ausdruck.

Sehr wenig "intelligente" Storys sind hier zu finden. Diese User suchen sehr schnell "das Weite". Mit Recht.

Vieles hier im Forum (...das Meiste!) spielt sich im Umfeld des Analphabetismus ab ...und im erweiterten Dunstkreis der Slums. Das sind diejenigen (User), die mit dem Slogan "...du hast ja KEINE Aaaaahnung" herum-schaumschlägern. Erspare mir, die dazugehörigen Nicks aufzulisten. Wohlgemerkt, es handelt sich dabei keinesfalls um DomRepublikanerInnen, ...sondern um bleichgesichterte Gringos (aus D), die vor lauter Selbstdarstellungsdrang geradezu überschäumen. Vielleicht (oder sicher!), weil sie endlich "eine" gefunden haben, ...die sie (noch) nicht "durchschaut" hat. Märthyrerinnen.

S' iss halt so. Andernfalls, ...bitte um "gegenteilige" Stellungnahmen.
CptBlaubaer
Zunächst einmal finde ich die Worte von Yenene wieder einmal recht passend und jeder sollte sich selbst ein Urteil bilden. Dieses heißt aber nicht, dass bei Fragen die User nicht auch Stellung von unterschiedlicher Seite nehmen düfen.

Ob dieses dann immer glücklich ist oder klingt bleibt dahingestellt, aber wenn ich dann lese:

Zitat:
Sehr wenig "intelligente" Storys sind hier zu finden. Diese User suchen sehr schnell "das Weite". Mit Recht.


Zitat:
Vieles hier im Forum (...das Meiste!) spielt sich im Umfeld des Analphabetismus ab ...und im erweiterten Dunstkreis der Slums. Das sind diejenigen (User), die mit dem Slogan "...du hast ja KEINE Aaaaahnung" herum-schaumschlägern.


dann steht mein Mützchen schon ein wenig unter Dampf und der Hut droht hochzugehen.

Frage mich nun ob ich mich für die Unterstellung bedanken oder auf Angriff umschalten soll.

Gehöre ich zu den wenigen Intelligenten hier im Forum oder nicht???? Namen müssen keine Fallen, finde es aber nicht gerade respektvoll so hier über die Allgemeinheit der User oder deren Geschichten zu urteilen. Andererseits frage ich mich was einen bei solch einer Meinung bezüglich der User dann noch hier hält????
yenene
Hallo tonif,

das oberste Gebot sollte sein und bleiben:

Toleranz!

Auch sehr wichtig:

Nicht pauschalieren, nicht angreifen, nicht bewerten


In diesem Forum ist jeder weil er aus irgendeinem persönlichen Grunde mag, freiwillig.
Niemand muss hier lesen, niemand schreiben -
jeder kann seine Meinung kundtun,
jedoch sollten persönliche Diffamierungen unterbleiben.

Und aufgrund der (Art der) Beiträge, Sichtweisen, Erlebnisse auf den ganzen unbekannten Menschen dahinter zu schließen ist aus meiner Sicht genauso oberflächlich wie z.B. aufgrund des Äußeren.

Sicher ist auch die Ausdrucksweise ein Indiz dafür, ob einem jemand persönlich sympathisch sein könnte - aber hier geht es ja nicht darum, mit allen befreundet zu sein.

Die Vielfalt der Menschen macht etwas interessant und lebendig; für jeden ist etwas dabei - und falls nicht, nicht anklicken.
Der Eine sucht auf praktische Fragen bei anderen Praktikern mit Erfahrung gute Tipps und ist ansonsten vielleicht ein stiller Leser, der Andere ist extrovertierter und persönlicher.
Ein bunter Querschnitt halt - auch in der Ausdrucksweise.

Wenn Du grundsätzlich Zurückhaltung angenehmer findest, dann solltest Du Dich nicht selbst zu Diffamierungen hinreißen lassen.
Das wirkt dann nämlich eher arrogant als so wie es wahrscheinlich gemeint ist...
CptBlaubaer


Yenene meine Stimme hast du!!! Absolut auf deiner Seite!!!

Applaus
luislui
Hola Yenene,

ich möchte dir hier zu deiner Berichterstattung gratulieren du bringst es hier total realistisch rüber .

Auch in meiner Beziehung kam der Moment wo ich zu zweifeln begann ob nicht auch ich nur als billige Melkkuh herhalten soll und genau wie du es geschlidert hast war auch bei mir keine direkte Forderung nach Geld im Spiel, so überlegte ich mir was wäre wenn sie mich nur ausnützen würde ? Und was wäre wenn die Frau die ich liebe nun wirklich meine Hilfe braucht und ich sie ihr verweigere da ich mir wegen der negativen Berichte hier nicht sicher bin ob die Story von ihr auch wahr sei ?
Heute weiss ich das es damals wirklich so war wie sie mir es geschildert hat und ich bin froh das ich auf mein Herz und nicht auf meinen Verstand hörte, dies soll jedoch nicht heissen das man den Verstand bei einer solchen Beziehung ausschalten darf, man sollte bei einer solchen Entscheidung einfach gegenüber stellen was man riskiert wenn man die Hilfe ablehnt bzw. ob der Betrag mit dem man helfen kann in Relation zu dem steht was man sich leisten kann und will.
Wären in unserer Beziehung in Regelmässigen Abständen solche Hilferufe gekommen hätte ich mit Sicherheit einen anderen Weg gewählt und wir wären heute nicht verheiratet.

Abschliessend möchte ich noch mein Bedauern zum Ausdruck bringen das dieser schöne Thread von Yenene schon wieder von jemanden benutzt wird mit " Dreck" auf andere User zu werfen ohne das dieser bisher selbst etwas positives hier im Forum beigetragen hat.

Adios
Luis
Planner
Zitat:
Abschliessend möchte ich noch mein Bedauern zum Ausdruck bringen das dieser schöne Thread von Yenene schon wieder von jemanden benutzt wird mit " Dreck" auf andere User zu werfen ohne das dieser bisher selbst etwas positives hier im Forum beigetragen hat.


... und ohne dass der Betreffende nach eigenem Bekunden bisher Kenntnis von Land hat. Naja, dafür spricht er ja die Sprache des Herzens.

Zitat:
Aber egal, was jemand erzählt, ...er gibt lediglich seinem ihm ureigensten Charakter Ausdruck.


Wohl eher dem, was er selbst erlebt hat. Das gilt jedenfalls für die weit überwiegende Zahl der Beiträge. Die meisten von uns waren schließlich schon mehrfach im Lande. Ob das alles verallgemeinerbar ist, mag fraglich sein. Die Informationen diesen schließlich dazu, dass sich jeder seine Meinung bilden kann.

Zitat:
Vieles hier im Forum (...das Meiste!) spielt sich im Umfeld des Analphabetismus ab ...und im erweiterten Dunstkreis der Slums.


Das ist eigentlich schon zu mies, um darauf einzugehen. Wenn das hier alles aber Schrott ist, warum bist Du dann hier?

Zitat:
Das sind diejenigen (User), die mit dem Slogan "...du hast ja KEINE Aaaaahnung" herum-schaumschlägern.


Das ist zugegeben etwas, dass mir auch sehr auf den Wecker fällt. Wir haben ggf. unterschiedliche Informationen, unterschiedliche Erfahrungen oder unterschiedliche Einschätzungen. Da kann man die Beiträge anderer ergänzen oder richtigstellen, aber die Form der Beiträge lässt tatsächlich manchmal sehr zu wünschen übrig.
Leni-P
...Analphabetismus? Slums? smile

kannst/könntest Du das mal ein bisschen näher "erläutern" toni?!
Peter
Armut, schlechte Schulbildung = schlechtere Menschen?
...oder wie soll ich das verstehen?

Meine Partnerin stammt aus einem Barrio, konnte aufgrund der frühen Schwangerschaft die Schule nicht beenden.
Dies hat sie jedoch nicht daran gehindert, nachdem das Kind geboren war, auf einer Schule französich zu lernen. Nachher kam noch ein Grundkurs in Englisch, und dann aufgrund der Anfordrungen "unseres" Landes der Deutschkurs A1 hinzu.
Philosophische Formulierungen und "hochtrabende" Ausdrucksweise sagen nicht immer viel über einen Menschen aus.
Im beruflichen Alltag musste ich nur zu oft feststellen, dass sich dahinter nicht mehr als heiße Luft verbirgt. (Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regeln)

Mal aus persönlicher Sichtweise folgendes:

Hätte ich die sogenannten Erfahrungen berücksichtigt und hätte diese als unumstößliche Wahrheit angenommen, wäre Yudelka heute nicht in der BRD.
Ich kann Alois nur zustimmen. Manchmal spricht die Stimme des Herzens mehr Wahres als die vermeintliche Realität aussagt.

In diesem Sinne beste Grüße,

Peter