Arbeitszeiten und Lebensqualität

Jei
aber wenn man mit Freude arbeitet und dabei gut lebt, ist das auch nicht verkehrt

nicht jeder hat Arbeitsfrust
wutti
Zitat:
Original von Jei
aber wenn man mit Freude arbeitet und dabei gut lebt, ist das auch nicht verkehrt

nicht jeder hat Arbeitsfrust


da geb ich dir vollkommen recht!

Ich hab meinen Beruf mit Freunde und Begeisterung ausgeübt. Ich liebte meine Arbeit und als ich sie damals aus privaten Gründen aufgeben musste, viel mir das alles andere als leicht.

Unabhängig davon, dass ich sehr gut verdient habe und ich danach von einem Tag auf den anderen mich darauf einstellen musste, dass ich um ein vielfaches weniger am Konto habe.

Geld ist nicht alles
Guddy
Zitat:
Original von Mercury

Ein ganz kleines Beispiel dazu aus meinem Leben:

Ich war aufgrund "meiner" falschen Überlegungen einmal für 2 Monate in finanzielle bedränginss gekommen und brauchte Geld um wieder einen Auftrag übernehmen zu können...also eine Art Überbrückungsgeld...Der neue Auftrag lag vor, auch die Vertragssumme die dabei rum kommt, also eigentlich eine gute Rückversicherung, da es sich auch um eine entsprechend große Firma handelte...
So ich nun den Gedanken, weißte was, gehste aufs Arbeitsamt und fragst mal ob es so etwas wie Hilfe gibt....Nein...keine Chance...hmm nun ich mal zum Sozialamt..fragen kostet ja nichts....da bekam ich dann die Antwort meines Lebens....Die sagten mir, das Sie mir nur helfen würden wenn ich erstmal alles was ich verkaufen könnte, wie Auto und andere Güter, denn erst dann wäre ich "Hilfsbedürftig"!!!!!

Das find ich wirklich mal unbürokratische Hilfe!!!

Dies und ähnliche Beispiele kenn ich persönlich mehr als mir lieb ist....

hasta luego
Augenzwinkern


:lol: :lol: :lol: Entschuldige bitte das ich lache, aber hattest du ernsthaft erwartet, dass du da Hilfe bekommst? Da hätte dir eher eine Bank geholfen und das wäre schon schwer geworden denn die vergeben ja auch nur noch Kredite wenn du genug hast.

Und im übrigen ist es auch durchaus möglich in Deutschland zu verhungern. Ich hatte einen Bekannten der ist natürlich durch eigenes Verschulden in ganz tiefe finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da er aber Selbstständig war bekam er auch kein Arbeitslosengeld. Ihm blieb also nichts anderes übrig als zum Sozialamt zu gehen und dort hat er sage und schreibe € 270,00 pro Monat erhalten davon sollte er dann leben
Leni-P
@mercury

wenn ich mir mal den Arbeitstag eines "normalen" Angestellten in Deutschland ansehe, dann ist das für mich keineswegs "Leben um zu arbeiten"...das Problem ist, dass wir chronisch unzufrieden sind! Es ist doch eine ganz einfache Rechnung, wenn ich mehr will, muss ich auch was dafür tun (denn wer hat die Verpflichtung mir was zu schenken???) und wenn ich mehr Freizeit will, muss ich eben kleinere "Brötchen backen" und kann nicht zwei Autos haben, zweimal im Jahr in den Urlaub fahren und in einem 200 qm-Haus wohnen!

Ein weiteres Problem hat Jei schon angesprochen...viele haben keinen Spass an ihrem Job und tun so als ob sie täglich eine Haftstrafe bei wideren Bedingungen absitzen müssten - aber wer ist denn dafür verantwortlich? ich doch selbst und nicht der Staat und auch nicht mein Arbeitgeber!

Sag mir doch mal wie für Dich ein annehmbarer Arbeitstag aussehen würde?!
Bzw. was ändert sich gravierend an Deinem Arbeitsleben, wenn Du auswanderst?
Arbeit definiert sich in jedem Land gleich - dass aber in Ländern wie z.B. Brasilien oder der RD oft nicht nach dieser Definition "gelebt" wird, zeigt sich ja an der wirtschaftlichen Lage!

Deine Aussage, dass man in Deutschland keine Hilfe bekommt wenn man sich selbständig machen will, stimmt so nicht...wenn man einen ordentlichen Businessplan aufstellt/aufstellen lässt und sich dann an die richtigen Stellen wendet, gibt es jede Menge Möglichkeiten!

...um nochmal darauf zurückzukommen, in meinen Augen ist einfach die Aussage falsch, dass das Arbeitsleben in der RD besser, leichter, schöner ist und mehr Lebensqualität gibt - was auch die Aussagen vieler über die Arbeitszeiten ihrer Familien bestätigt!
Deswegen @ Jei verstehe ich Deine Aussage auf mich bezogen leider immer noch nicht smile ...ich bin ja genau der Meinung dass der arbeitende Teil in der RD sehr schwer und sehr hart arbeitet und nicht auf der faulen Haut liegt!
luislui
Hola,

also eines muss einem schon klar sein bevor man sich hier in D. selbständig macht, ab den Moment wo man seinen Job kündigt und eine Gewerbeanmeldung auf dem Rathaus macht kann man auf keine wirkliche Hilfe des Staates zurückgreifen, deshalb Mercury (sorry wenn ich es so schreibe ) finde ich dein Verhalten als Selbständiger aufs Arbeitsamt bzw. Sozialamt zu gehen mit der Erwartung das dir da geholfen wird etwas naiv, eine Bewertung ob dies richtig oder falsch ist hier in D. möchte ich damit jedoch nicht abgeben.

Wenn wir hier in D. behaupten wir "Leben nur hier um zu arbeiten" ist dies bei vielen eine maßlose Übertreibung, vielmehr trifft hier das von Leni angesprochene " immer mehr haben wollen " zu. Einem Angestellten stehen 30 Urlaubstage zu dann haben wir ca. 12 Feiertage jedes Jahr und das alles bezahlt, bei einer 40 Std Woche ( was viele hier sowieso nicht mehr haben ) sind in der Woche auch noch sowieso 2 freie Tage mindestens drinn also von überarbeiten kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Schaut doch mal in die Freizeitcentren oder in der Stadt in die Fussgängerzonen unter der Woche sind das alles Workaholics die sich dort rumtreiben ? Das Problem was wir hier in D. haben ist dass einem Grossteil unserer Bevölkerung einfach mal wieder klar werden muss dass sie für ihr Geld das sie verdienen wollen auch Leistung bringen müssen.

Adios
Luis
Bachatera
Vor allem da man in der DR davon nur träumen kann (30Tage Urlaub, 2 freie Tage, bezahlte Feiertage, ALG2, Rente).

Auch die 40Stunden Woche gibt es dort nicht, wer dort viel Zeit hat, arbeitet nicht und kann das Leben nicht genießen, da er ja keine finanz. Sicherheit hat.

Die Verwandten meines Mannes , die zurzeit keine ARbeit haben genießen ihr Leben jedenfalls nicht und hängen am Strand rum. Die die arbeiten sind an den freien Tagen froh, mal Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, können sich aber fnanziell auch nicht viel leisten.

Finde mal in der DR jemanden, der ein tolles Auto fährt, sich Reisen leistet, ein tolles Eigenheim hat und zumindest eine schöne Wohnung, da gibt es nur wenige, während sich das hier schon mehrere leisten können.
Svety
Zitat:
Original von Leni-P
@mercury

wenn ich mir mal den Arbeitstag eines "normalen" Angestellten in Deutschland ansehe, dann ist das für mich keineswegs "Leben um zu arbeiten"...das Problem ist, dass wir chronisch unzufrieden sind! Es ist doch eine ganz einfache Rechnung, wenn ich mehr will, muss ich auch was dafür tun (denn wer hat die Verpflichtung mir was zu schenken???) und wenn ich mehr Freizeit will, muss ich eben kleinere "Brötchen backen" und kann nicht zwei Autos haben, zweimal im Jahr in den Urlaub fahren und in einem 200 qm-Haus wohnen!

Ein weiteres Problem hat Jei schon angesprochen...viele haben keinen Spass an ihrem Job und tun so als ob sie täglich eine Haftstrafe bei wideren Bedingungen absitzen müssten - aber wer ist denn dafür verantwortlich? ich doch selbst und nicht der Staat und auch nicht mein Arbeitgeber!
Sag mir doch mal wie für Dich ein annehmbarer Arbeitstag aussehen würde?!
Bzw. was ändert sich gravierend an Deinem Arbeitsleben, wenn Du auswanderst?
Arbeit definiert sich in jedem Land gleich - dass aber in Ländern wie z.B. Brasilien oder der RD oft nicht nach dieser Definition "gelebt" wird, zeigt sich ja an der wirtschaftlichen Lage!

Deine Aussage, dass man in Deutschland keine Hilfe bekommt wenn man sich selbständig machen will, stimmt so nicht...wenn man einen ordentlichen Businessplan aufstellt/aufstellen lässt und sich dann an die richtigen Stellen wendet, gibt es jede Menge Möglichkeiten!
...um nochmal darauf zurückzukommen, in meinen Augen ist einfach die Aussage falsch, dass das Arbeitsleben in der RD besser, leichter, schöner ist und mehr Lebensqualität gibt - was auch die Aussagen vieler über die Arbeitszeiten ihrer Familien bestätigt!
Deswegen @ Jei verstehe ich Deine Aussage auf mich bezogen leider immer noch nicht smile ...ich bin ja genau der Meinung dass der arbeitende Teil in der RD sehr schwer und sehr hart arbeitet und nicht auf der faulen Haut liegt!


@Leni-P: danke, dass Du es so treffend beschrieben hast, bin ganz Deiner Meinung!

@mercury: ich habe Dich ganz und gar nicht missverstanden, ich frage mich nur, warum Du an Sozialamt denkst, wenn Du ein "Überbrückungsgeld" brauchst - der Weg führt meiner Meinung nach, direkt zu einem (Klein)kredit bei einer Bank.

Was mir gerade in unserem Forum oft so auffält, ist dass viele, die sich über Arbeitsbedienungen und Lebensqualität in Deutschland so beschweren, fliegen 3 bis 4 Mal im Jahr á 2-3 Wochen in die Karibik und oft unterstürzen sie dort sogar noch jemanden. Und das alles, weil sie so schlecht bezahlt werden und so wenig Freizeit haben? Bitte, Leute, kommt wieder runter! Ich möchte mal wissen, wenn ihr in der Dom.Rep. im gleichen Beruf arbeiten würdet, wie oft und wie weit ihr für ihr Lohn und Freizeit weg von der Insel in Urlaub fliegen könnt (oder besser gesagt ob überhaupt).
Mercury
Zitat:
Original von Svety
Zitat:
Original von Leni-P
@mercury

wenn ich mir mal den Arbeitstag eines "normalen" Angestellten in Deutschland ansehe, dann ist das für mich keineswegs "Leben um zu arbeiten"...das Problem ist, dass wir chronisch unzufrieden sind! Es ist doch eine ganz einfache Rechnung, wenn ich mehr will, muss ich auch was dafür tun (denn wer hat die Verpflichtung mir was zu schenken???) und wenn ich mehr Freizeit will, muss ich eben kleinere "Brötchen backen" und kann nicht zwei Autos haben, zweimal im Jahr in den Urlaub fahren und in einem 200 qm-Haus wohnen!

Ein weiteres Problem hat Jei schon angesprochen...viele haben keinen Spass an ihrem Job und tun so als ob sie täglich eine Haftstrafe bei wideren Bedingungen absitzen müssten - aber wer ist denn dafür verantwortlich? ich doch selbst und nicht der Staat und auch nicht mein Arbeitgeber!
Sag mir doch mal wie für Dich ein annehmbarer Arbeitstag aussehen würde?!
Bzw. was ändert sich gravierend an Deinem Arbeitsleben, wenn Du auswanderst?
Arbeit definiert sich in jedem Land gleich - dass aber in Ländern wie z.B. Brasilien oder der RD oft nicht nach dieser Definition "gelebt" wird, zeigt sich ja an der wirtschaftlichen Lage!

Deine Aussage, dass man in Deutschland keine Hilfe bekommt wenn man sich selbständig machen will, stimmt so nicht...wenn man einen ordentlichen Businessplan aufstellt/aufstellen lässt und sich dann an die richtigen Stellen wendet, gibt es jede Menge Möglichkeiten!
...um nochmal darauf zurückzukommen, in meinen Augen ist einfach die Aussage falsch, dass das Arbeitsleben in der RD besser, leichter, schöner ist und mehr Lebensqualität gibt - was auch die Aussagen vieler über die Arbeitszeiten ihrer Familien bestätigt!
Deswegen @ Jei verstehe ich Deine Aussage auf mich bezogen leider immer noch nicht smile ...ich bin ja genau der Meinung dass der arbeitende Teil in der RD sehr schwer und sehr hart arbeitet und nicht auf der faulen Haut liegt!


@Leni-P: danke, dass Du es so treffend beschrieben hast, bin ganz Deiner Meinung!

@mercury: ich habe Dich ganz und gar nicht missverstanden, ich frage mich nur, warum Du an Sozialamt denkst, wenn Du ein "Überbrückungsgeld" brauchst - der Weg führt meiner Meinung nach, direkt zu einem (Klein)kredit bei einer Bank.

Was mir gerade in unserem Forum oft so auffält, ist dass viele, die sich über Arbeitsbedienungen und Lebensqualität in Deutschland so beschweren, fliegen 3 bis 4 Mal im Jahr á 2-3 Wochen in die Karibik und oft unterstürzen sie dort sogar noch jemanden. Und das alles, weil sie so schlecht bezahlt werden und so wenig Freizeit haben? Bitte, Leute, kommt wieder runter! Ich möchte mal wissen, wenn ihr in der Dom.Rep. im gleichen Beruf arbeiten würdet, wie oft und wie weit ihr für ihr Lohn und Freizeit weg von der Insel in Urlaub fliegen könnt (oder besser gesagt ob überhaupt).



also nu mal bitte etwas langsam....
ich habe in keinem Posting behauptet das es mir hier schlecht geht!!! Auch nicht das ich zuwenig verdiene....!!!!!!!!!!!!!!

Lediglich die Lebensqualität ist für mich hier nicht das was ich mir als Gegenleistung meiner Arbeit vorstellt!!!!!!
Das ist ein kleiner aber doch feiner Unterschied....

Augenzwinkern
sureste
@Bachatera
ob D um ein Vielfaches besser ist als die DR möchte ich von meiner Sicht her anzweifeln. Kein Widerspruch, nur ein anderer Blickwinkel.

Ich arbeite und lebe! hier seit mehr als 8 Jahren.
Davon viele Jahre ohne KV und Absicherung. Heute kann ich mir eine gute KV leisten und habe auch sonst ein gutes Leben.
Damit bin ich sicher eine Ausnahme unter vielen hier lebenden Residenten. Und ganz sicher stehe ich im Vergleich zu dominikanischen Arbeitern gut da.

Vergleiche hinken. Man kann Deutschland und DR nicht vergleichen. Auch nicht die Arbeitszeiten und Löhne. Wie schön sagte es schon jmd, Birne mit Apfel.

Hier muß der Dominikaner mehr arbeiten als ein deutscher Arbeiter. Doch betrachtet bitte dennoch die Freiheiten die sich ein Dominikaner aufgrund seiner Mentalität heraus nimmt. Oft unpünktlich bei der Arbeit, oft auch schlampige Arbeit (im Handwerk) oder gar desinteressiert (im Verkauf). Ihr seht hier immer nur die Leute die im Tourismus arbeiten. Doch welches Büro/Bank macht pünktlich auf?
Wo finde ich qualifizierte Verkäufer/Sachbearbeiter? Fast nie, da es schon an der Ausbildung scheitert. Und dann nimmt sich der Dominikaner auch die Freiheit die Arbeit hinzuschmeissen wenn sie ihm nicht passt. Der Deutsche hingegen lässt sich unter Druck setzen und fürchtet um den Verlsut des Arbetisplatzes. Dabei hat er eine bessere Absicherung als der Dominikaner mit seiner Abfindung (wenn sie dann gezahlt wird und richtig berechnet.
Trotz 6 Tage Woche mit mehr als 8 Stunden Arbeitszeit, hier haben wir aber einen ganz großen Vorteil gegenüber Deutschland:
viele Arbeiter/Angestellte zahlen keine Steuern, nach Feierabend kann man hier auch das Leben geniessen. Man sitzt auf der Terasse (Dominikaner vor ihrem Häuschen) und geniesst den Feierabend. Man redet mit Nachbarn, man trinkt, man ist gesellig. Und dies draußen, unter freiem Himmel. Und in Deutschland? Gehetzt nach Hause, gehetzt einkaufen, dann Fernsehen. Den Nachbarn kennt man nciht, auch wenn man ihn oft im Fahrstuhl trifft. Man weiss nur wo er ein/aussteigt. In Deutschland hat man das Leben verlernt.

Und darum halte ich für mich fest: DR ist besser als D! Denn hier hat man trotz harter Arbeit und teilweise widrigen Umständen etwas, was man in D nicht hat. LEBEN! FREUDE! Ängstliche werden nun sagen: ja - aber in D habe ich zumindest eine Absicherung! Arbeitsamt/Sozialamt/Gesundheitsversorgung. Das habe ich alles nicht, ich habe eine dominikanische Frau mit entsprechender Familie als Anhang. Nie wurde ich hier um Hilfe gebeten. Doch sie wurde mir oft angeboten. Nicht finanzielle Hilfe, es gibt auch andere Formen.

Deutschland mit all den Vorschriften (haben wir auch, doch werden die flexibel umgangen), Verordnungen und Bevormundungen will ich NIE MEHR eintauschen gegen das Leben hier. Natürlich braucht man hier etwas zum Leben. Geld. Und das braucht man hier mehr als in Deutschland, denn man ist auf sich gestellt und sollte entsprechend sein Leben gestalten. Doch das haben wir im Gegensatz zum Dominikaner als Deutsche ja gelernt. Ein Bankkonto ist eben besser als ein goldenes Armband. Glänzt zwar nicht, ist aber sinnvoller. Denn das beim Compraventa versetzte Armband muss/kann man zwar zurückkaufen, doch hat man es dann bald doppelt bezahlt dank der irren Zinsen.

Soviel zum Residenten. Der Dominikaner, oft als faul bezeichnet, ist sicher das Gegenteil. Vor allem im Lande. Klar, der Giftshopverkäufer sonnt sich und brabbelt pro Minute 10x luckilucki, saubillig. Für mich mehr Wegelagerei als Arbeit. Doch die Feldarbeiter, die Arbeiter der Zona Franca, die im Bau beschäftigten, die leisten auch heute oft Sklavenarbeit. Für weniger als 100 Euro im Monat! Und dennoch haben sie Freude am Leben. Das sollte jedem Deustchen zu Denken geben.
dive
@ sureste....

Applaus

so sehe ich das auch!

ich komme aus einer sogenannten "problemfamilie".
hier in österreich geboren und aufgewachsen! ich erinnere mich nicht
so gern an meine kindheit zurück.
ABER ich habs geschafft! jetzt in ich 30, verdiene gut, und hab mich
aus dem ganzen mief befreit.
WARUM? weil ich immer´gearbeitet hab wie wahnsinnig!
ich hab zum teil heute noch eine 80 stunden woche.
jetzt bin ich an dem punkt, wo ich denke, ein einfacheres
leben würde mich glücklicher machen!

muchos saludos!
carapapa
... die Arbeiter der Zona Franca.....

viele Gruesse aus der Zona Franca San Isidro.
Spass bei Seite, Du hast schon auf der ganzen Linie Recht.
Holzer
Zitat:
Original von Bachatera


Finde mal in der DR jemanden, der ein tolles Auto fährt.


Also Du musst ja blind sein ich habe in Europa noch nie soviel benzinfressende teure Autos wie in der Dom.rep gesehen wo treibst Du Dich in der Domrep denn rum hast Du noch nie gezählt wieviele Landcruiser 125.000Dolar oder Prado alleine hier rumkurven.
Bachatera
JA,die aus der Oberschicht. DIe meinte ich ja auch nicht, es ging um den normalen Bürger, für die ist das unerschwinglich.
soosi
Zitat:
Original von Bachatera
JA,die aus der Oberschicht.


..und das ist bekanntlich net die Masse,somit fallen sie umso mehr zwischem dem ganzen Schrott auf
Pikobello
Um ueber diese 2 doch so unterschiedlichen Lebensqualitaeten zwischen D und der DR urteilen zu koennen,sollte man diese vielleicht auch vorher einmal erleben!?!?Und dann muss jeder fuer sich selbst entscheiden,was fuer Ihn besser ist.

saludos Frank
soosi
Zitat:
Original von Pikobello
Um ueber diese 2 doch so unterschiedlichen Lebensqualitaeten zwischen D und der DR urteilen zu koennen,sollte man diese vielleicht auch vorher einmal erleben!?!?Und dann muss jeder fuer sich selbst entscheiden,was fuer Ihn besser ist.

saludos Frank


da gebe ich dir Recht,jeder der dort Leben/Arbeiten will,sollte es erstmal testen,ob es wirklich dort besser/einfacher ist

Eines ist klar,dort so zuleben wie hier,dürfte sehr schwer sein...
Pikobello
So wie hier gepostet wird,geht man m.E. davon aus,das alle Residenten in der DR arme,im Leben gescheiterte Schlucker sind.Die Residenten,die ich kenne,und das sind einige,leben alle hier,um das Leben mehr zu geniessen als zu Hause,sei es,Sie arbeiten hier oder haben es einfach gar nicht mehr noetig.Ich behaupte mal,das die meisten Auslaender hier,ob Italiener,Spanier,Schweizer,Oesterreicher,Deutsche usw. ein sehr gutes Leben fuehren.Aber nur die wenigsten von Ihnen schreiben so etwas in einem Forum nieder.....

saludos Frank
carapapa
Zitat:
Original von soosi
Zitat:
Original von Pikobello
Um ueber diese 2 doch so unterschiedlichen Lebensqualitaeten zwischen D und der DR urteilen zu koennen,sollte man diese vielleicht auch vorher einmal erleben!?!?Und dann muss jeder fuer sich selbst entscheiden,was fuer Ihn besser ist.

saludos Frank


da gebe ich dir Recht,jeder der dort Leben/Arbeiten will,sollte es erstmal testen,ob es wirklich dort besser/einfacher ist

Eines ist klar,dort so zuleben wie hier,dürfte sehr schwer sein...


Soosi, der Hauptgrund warum ich mich in den 7 Jahren nicht in die deutsche Gesellschaft hab integrieren können und auch im Berufsleben angeeckt bin ist, dass ich Arbeit als notwendiges Übel um zu leben verstehe.
Das das grosses Konfliktpotential im deutschen Arbeitsleben birgt ist klar. Mir geht es hier wesentlich besser, da fast alles so denken.
Und mach einmal die Beobachtung wenn Du einen Firmenausflug oder ein gemütlichen Beisammensein der Firma hast. In D wird dann meistens über die Firma oder die Arbeit geredet, hier über Baisbol, Frauen, Musik etc., nur net über Arbeit.
Ich halte es mehr mit dem Satz: Der wahre Sinn des Lebens besteht net in der Arbeit, sondern in der Muse".
sureste
@Bachatera
Siehst Du, Dein Denkfehler ist: wer hier lebt, der WILL NICHT SO LEBEN wie in DEUTSCHLAND!
Wozu brauche ich eine grüne Umweltplakete? Was soll ich mit Wärmeschutzverordnung und Fußbodenheizung?
Aber keine Angst, ich weiß was Du meinst: man will auch hier leben mit etwas Komfort. Statt Lehmboden bitte Fliesen. Statt Holzhütte mit Zinkdach oder alternativ Bananenblättern wäre es schon besser in Blocksteinhaus und festes Dach. Klimaanlage. Pool. Garten. Hab ich was vergessen?
Tja, sogesehen lebe ich auf einmal sogar besser als in Deutschland! Nämlich Pool für der Tür, Blick aufs Meer, in drei Minuten bin ich mit meinen Hunden am Strand und erschreckte die Fischer. Was für ein Leben! Jeden Tag muss ich mir Sonnenauf-und -untergänge anschauen.
Habe eigentlich kaum mehr ein Auge für diese Schönheiten. Touristen machen mich darauf aufmerksam. Und dann höre ich wieder wie sche..e es in Deutschland ist. Es sind verdammt viele Deutsche, Ösis und Schweizer die uns Residenten hier beneiden, aber den Schritt nicht wagen. Denn insgeheim will keiner die soziale Hängematte vermissen die einen auffängt. Und wer genau hinsieht, der sieht auch: Residenten sind selten sonnengebräunt, weil uns die Zeit zum Sonnenbad fehlt.
Also diese Diskussionen können wir hier endlos führen. D und DR sind unterschiedlicher wie es kaum sein kann. Und ich zitiere hier und immer wieder einen Spruch:
Die Summe der Scheisse ist in allen Ländern gleich, sie riecht nur anders. So muß sich jeder eben den Misthaufen aussuchen wo es für ihn am angenehmsten riecht.
Und mir stinkt auch hier vieles, will sicher nichts schönreden. Aber ein Blick in die D-Nachrichten und ich vergesse den Ärger über Kokosköppe, Korruption und Polizeischikanen. Man lebt damit eigentlich ganz gut und mit der Zeit weiss man damit umzugehen.
Was ich hier schon an Polizeikontrollen für Erlebnisse hatte, mit einem Lächeln oder auch einem Anruf zu einer "Beziehungsperson" ging es weiter. Das soll mal wer in D versuchen. Punkte, Führerscheinentzug....
Was soll's. Die Einen leben hier, die Anderen in Deutschland.
Und es gibt genügend Residenten die es hier nciht schaffen und wieder gehen müssen oder hier überleben statt zu leben. Doch wieviele schlafen auch in D unter der Brücke oder im U-Bahnschacht?
Zu den Autos: Hier fahren mehr Mercedes als in Stuttgart, da bin ich mir sicher. Und wer glaubt die Oberschicht ist klein, der möge mal die Porsche und Ferrarivertretung in SD besuchen. Ich glaube es gibt in D kleinere Vertretungen. Und das ist die 1. Welt! Hier nur die 3te.
luislui
Hola,

also jetzt fängt diese Diskussion hier ganz schön an zu hinken, wenn es so hingestellt wird als ob es den Dominikanerin wirtschaftlich besser geht als dem Durchschnittsdeutschen dann verschliesst man die Augen in dem Land wo man wohnt , logisch gibt es eine Oberschicht in der RD aber ob man es daran feststellen kann wie gut es einem Volk geht wenn man die Mercedes oder BMW zählt die dort rumfahren möchte ich bezweifeln und das in der RD. mehr Mercedes als in Stuttgart rumfahren ist auch wieder nur eine Vermutung.
Wenn du Lebensqualität daran festmachst dass man durch Beziehungen den Führerscheinentzug bzw. ein Fahrverbot verhindern kann möchte ich wissen ob du genauso denken würdest wenn derjenige der deshalb noch Autofahren darf dich zum Krüppel fährt weil er wiedereinmal besoffen wie ein Schwein sich ins Auto gesessen hat und davon gibt es in der RD genug und nicht nur Dominikaner sondern auch Residenten. Möchte nicht wissen wie hoch die Lebensqualität in der RD ist wenn man im Rollstuhl sitzt und vom Verursacher keine Hilfe erwarten kann.
Eine grüne Umweltplakette wäre auch in der RD. nicht schlecht eine Wärmeschutzverordnung für Fussbodenheizung dagegen wäre ein Schmarrn aber scheinbar hat sureste das Umweltverhalten der Dominikaner schon angenommen das auf dem Motto nach mir die Sintflut aufgebaut ist.

Abschliesend möchte ich feststellen das nur der der es gewöhnt ist hart zu arbeiten in der RD es zu etwas bringen kann und alle anderen scheitern, dagegen wird bei uns hier in D. auch der faulste vom Staate durchgefüttert und derjenige der viel arbeitet muss für diesen mit malochen.

Adios
Luis