Peter
ay Vani,
wie heißt es doch immer so schön in der Werbung?.....
man (n) gönnt sich ja sonst nichts....
"Kaufen" musste ich ihn zum Glück auch nicht...lediglich die Pflege vor Ort und anschließend die Einfuhr, sprich Transportkosten, muste ich tragen.. :-))
Und jetzt heißt es genießen, jeden Tag auf´s neue.
Saludos, Peter
la-loca-1978
Seit über acht Jahren wohne ich im wunderschönen Freiburg und ich habe es noch keinen Tag bereut. Freiburg ist multikulti, die Menschen sind offen und freundlich, Ausländerfeindlichkeit gibt es nicht (oder zumindest merkt man es nicht) und man kann sich hier wohlfühlen.
Ich sage immer, Freiburg ist für mich die Karibik Deutschlands....
Der Ausländeranteil ist sehr hoch hier. Es gibt sehr viele gemischte Päärchen. Und mir ist es noch nicht aufgefallen, dass diese Päärchen "komisch" oder "anders" angeschaut werden.
Meine Eltern wohnen in einer kleinen Stadt in der Nähe von Leipzig. Da wohnen Vietnamesen und Inder, aber keine teilweise sehr dunkelhäutigen Menschen wie Afrikaner und Kariben. Sind meine Eltern nun bei mir zu Besuch, dann muß ich immer wieder aufs Neue schmunzeln und lachen. Gerade meine Mutter ist immer wieder "erstaunt" über die vielen dunkelhäutigen Einwohner in Freiburg und vorallem über gemischte Päärchen. Sie sagt nichts, aber sie guckt und guckt und guckt....
Ich bin froh darüber, in Freiburg zu wohnen. Hier kann jeder leben wie er mag und auch mit wem er mag.
vani
auf nach freiburg leute!!!!
lg vani
alexandra
Ja, genau, ich kann mich vani nur anschließen "auf nach Freiburg"!!!!
Obwohl ich muss sagen in Frankfurt ist es auch überhaupt kein Problem. Hier gibt es auch sehr viele Ausländer und man sieht sehr viele gemischte Pärchen durch die Stadt laufen oder in den Discotheken.
LG Alex
la-loca-1978
Ihr seid jederzeit und herzlichst eingeladen!!!
Ich bin echt froh, dass es in Freiburg so ist und möchte nie wieder irgendwo leben, wo die Menschen "noch nicht so weit sind"....
PS: Wobei ich ja natürlich nicht für alle Freiburger sprechen kann oder vielleicht nicht jeder Freiburg so sieht.... Aber ich schon!
Peter
...nun, ich lebe in einer Stadt, wo der Ausländeranteil, oder wie es neudeutsch so schön heißt, Anteil von Personen mit Migrationshintergrung, sehr hoch ist.
Überwiegend sind diese allerdings türkischer Abstammung, und ich würde lügen würde ich behaupten, es würden keine Probleme auftreten. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig, und ich denke nicht, dass sich dieses in absehbarer Zeit ändern wird.
Nun habe ich meine Beiden ja hier und natürlich "fallen wir auf". Negative Erscheinigungen gab es bisher nicht. KLar, manche schauen, aber dafür haben wir ja unsere Augen. :lol:
Der Stadtteil, in dem ich hier lebe, ist eher ruhig, für eine Stadt fast schon dörflich.
Jedenfalls fühlen sich meine Beiden hier wohl, und das ist schließlich die Hauptsache.
Saludos, Peter
luislui
Hola,
ich glaube das es in vielen Teilen Deutschlands kein Problem ist wenn man einen dunkelhäutigeren Partner hat, sicherlich gibt es immer wieder mal Ausländerfeindlichkeiten aber diese beschränken sich doch auf wenige Gebiete der Grossteil Deutschlands ist da meiner Meinung nach toleranter als wir denken.
Adios
Luis
Alejandrina
| Zitat: |
Original von vani
mein kaffee ist leider schlecht geworden. macht aber nix. ich kauf mir einfach einen neuen.
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Genau DAS meine ich u.a. auch. Ich weiß, dass dies als Wortspiel gedacht war.... aber irgendwie haben die Bemerkungen der Leute in Bezug auf eine binationale Ehe oft den Beigeschmack: "Hast du denn hier keinen Mann abbekommen, du siehst doch gut aus!"
"Geht er denn arbeiten?"; irgendwie wird manchmal schon der Stempel "Der/die gekaufte Mann/Frau" aufgedrückt.
Bei unserem letzten Besuch auf der Insel meinte ein deutscher Hotelgast mit einer nickenden Kopfbewegung in Richtung meines Mannes: "Na, ist das der Boyfriend?"
Vielleicht bin ich ja auch überempfindlich wegen meines eigenen Lebenslaufes und Aufwachsens aber ich habe zum Beispiel im Urlaub keine großartigen Ambitionen mehr, mit anderen Hotelgästen in´s Gespräch zu kommen, weil es immer wieder auf dieselben ( indiskreten) Fragen und Bemerkungen hinausläuft.
Allerdings weiß ich auch, dass diese Frage von Interesse zeugen und nicht immer mit bösen Hintergedanken gestellt werden....
la-loca-1978
Obwohl Touristen doch nun wirklich keine Ausnahmeerscheinung mehr sind in der Dominikanischen Republik (ich rede jetzt nicht vom abgelegenen Campo oder absoluten Nicht-Touristenzentren....), passiert es mir immer und immer wieder, dass dumme Sprüche kommen oder getuschelt wird...
Ob ich mit meinem Partner unterwegs bin oder auch einfach nur mit Freunden, Familie oder Bekannten - immer wieder kommt es auf das selbe raus. Ich die "dumme Touristin" und er der glückliche ..... Vielleicht ist es nicht immer böse - oder ist es überhaupt böse gemeint? Aber die wenigsten Dominikaner können ein binationales Päärchen sehen, ohne einen Kommentar abzugeben.
Aktuellstes Beispiel: Wir waren am 27.Februar in Santo Domingo am Malecon und wer an dem Tag schon mal dort war, weiß, wie es da ab Nachmittag abgeht und wieviel Menschen da am Malecon sind.
Auf jeden Fall standen alle Dominikaner in Reih und Glied da und waren kurz vorm Anfang der Parade, als wir zwei über die Strasse gelaufen sind. Und was passierte? Auf einmal fingen die Feuerwehrleute an zu singen, und zwar....
"Y si la tipa llora es porque la duele y si el moreno es duro ella lo mantiene..."
Dann stimmte die Gruppe der Marinesoldaten ein usw. Nun ja, und bis wir über die Strasse waren, sangen es eine ganze Menge Menschen.... Wir zwei mussten darüber lachen, aber irgendwie....
Oder ein guter Freund in San Pedro de Macorix hatte für eine Weile den Jeep seiner Schwester, die in Santo Domingo wohnt. Auf jeden Fall wurde er dann in San Pedro mehrmals beglückwünscht. "Hey, hat dir die Americana den Jeep gekauft? Mensch, da hat die Gringa aber was springen lassen!"
Oder während des Guaguafahrens. Mehrmals schon kam es da zu Begegnungen, wo die Dominikaner einfach nur frech sind - Frauen wie Männer und sich zum Schluss der ganze Bus über das binationale Päärchen unterhält. Am besten ist es dann noch, wenn automatisch angenommen wird, dass man kein spanisch versteht oder es vielen auch egal ist, ob man es versteht oder nicht.
Binationale Freundschaften oder Partnerschaften scheint es wohl einfach nicht geben zu können in der DR. Automatisch wird ein finanzieller (oder andere Gründe wie Visum ect.) Hintergrund vermutet. Klar überwiegen die " typischen Urlaubsbekanntschaften" und sehr oft ist es ja auch so, dass die Dominikaner finanziert werden von den Touristen. Aber es läuft nicht immer so und es nervt mich total, wenn die Dominikaner das pauschalisieren und alle gleich sind....
Und wie gesagt, in Deutschland hatte ich noch keine Begebenheiten solcher Art.... Sprich meine persönliche Erfahrung ist so, dass ich als "Cafe con Leche" Päärchen in Deutschland noch nie negative Erfahrungen gemacht habe - dafür einige Male in der DR....
vani
richtig erkannt, das war nur ein wortspiel zwischen mir und peter. da braucht sich jetzt KEINER auf den schlips getretten zu fühlen.
im gegenteil. ich habe meinen ex sehr geliebt und war mit ihm auch in deutschland. das ich ihn als kaffee bezeichne kommt nur daher das der thread cafe con leche heißt. ich hab kein problem wenn mich jemand als milch bezeichnen würde. das bin ich nun mal in diesem wortspiel. und als ich in der dom gelebt habe musste ich mir auch vieles anhören. also das ich vielleicht intolerant erscheinen weil ich dieses wortspiel angewendet habe darüber kann ich nur laut :lol:. ich hab mich doch auch auf den arm genommen. take it easy!
lg vani
gatita
Also bisher habe ich hier in Dtl. keine schlechten Erfahrungen mit meinem dominikanischen Freund gemacht. ICH bin da eher etwas überempfindlich, was die allgemeine Meinung von mir/ uns denken könnte und lass deshalb hin und wieder meine Augen in die Gesichter der Passanten wandern. Etwas Auffälliges ist mir dabei aber nie begegnet *hurra*
Meist wird einem ja tatsächlich ein Stempel aufgedrückt, gerade auch, weil mein Freund eher der dunklere Dominikaner ist und gern mal als Afrikaner deklariert wird...aber ich bin nicht fett, nicht arm, habe keine wasserstoffblond gefärbten und fettigen Haare, keine dutzend Kinder und wohne auch nicht in einer Platte...aber genau vor diesen Vorurteilen hab ich Angst, weil sich angeblich immer nur die sozialschwachen Frauen schwarze Männer "angeln". Ich habe das mal beobachtet und leider ist es wirklich oft so :o( Ich habe in meiner 200.000 EW-Stadt bisher lediglich mal ein Pärchen gesehen, was wirklich nicht diesem Klischee entsprach und es war ein sehr stolzes Paar. Schön!
Stattdessen haben wir in Santo Domingo andere Erfahrungen gemacht. Dort rief uns (ihm) mal ein Mann hinterher: "bien hecho Sanky Panky"! Auch dumme Sprüche und laszive Pfiffe über mein Äußeres in seiner Anwesenheit...in der Konzentration wie auf der Insel findet man diese Denunzierungen hier nicht. Allerdings möchte ich dieses Verhalten nicht pauschalisieren, da wir in dem Dorf, in dem er lebt, ganz anders, liebevoller, wahrgenommen wurden. Man unterscheidet auf der Insel sicherlich auch wie hier zwischen den diversen Schichten und muss differenzieren, in welchen Stadtvierteln man sich bewegt.
Alejandrina
| Zitat: |
Original von vani
also das ich vielleicht intolerant erscheinen weil ich dieses wortspiel angewendet habe darüber kann ich nur laut :lol:. ich hab mich doch auch auf den arm genommen. take it easy!
lg vani
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@vani
Deine Wortspielerei war für mich einfach nur ein prima Aufhänger für meinen Beitrag, nicht mehr und nicht weniger.
Somit ist alles gut!
Rosi
ich möchte nur eins dazusagen.
in der DR sagen sie was sie denken und in deutschland wird es genauso oder schlimmer hinter vorgehaltener hand gemacht.
schön für die leute die es nicht merken.
Rosi!
Alejandrina
| Zitat: |
Original von Rosi
in der DR sagen sie was sie denken und in deutschland wird es genauso oder schlimmer hinter vorgehaltener hand gemacht.
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@Rosi
Damit könntest du recht haben. Aber glaube mir, dass auch reichlich Deutsche ganz ungeniert und unzensiert einem ihre Sicht der Dinge in´s Gesicht sagen.
Peter
Hola a todos,
in der RD habe ich es nur ein einziges Mal erlebt, dass man "laut" über Yudelka und mich gesprochen hat, und das waren 3 junge Männer. Dafür waren ihre Kommentare allerdings auch gleich unterste Schublade, aber das ließ sich damals ja klären......
Sicher, es wird in der RD geredet...allerdings auch dort nur hinter unserem Rücken. Es hatte sich gezeigt, dass man, sofern ich dann da war, immer sehr freundlich war. Lediglich Yudelka bekam das Gerede ab, Santo allerdings in der Schule auch.
Hier in Duisburg, ca. 500.000 Einwohner, beachtet man uns kaum. KLar, einige Männer schauen auf Yudelka, sie haben anscheinend das gleiche "Schönheitsempfinden" wie ich.....aber da ist nichts anzügliches oder gar feindliches. Hoffe, es bleibt so.
Liebe Grüße, Peter
Svety
| Zitat: |
Original von la-loca-1978
Binationale Freundschaften oder Partnerschaften scheint es wohl einfach nicht geben zu können in der DR. Automatisch wird ein finanzieller (oder andere Gründe wie Visum ect.) Hintergrund vermutet. Klar überwiegen die " typischen Urlaubsbekanntschaften" und sehr oft ist es ja auch so, dass die Dominikaner finanziert werden von den Touristen. Aber es läuft nicht immer so und es nervt mich total, wenn die Dominikaner das pauschalisieren und alle gleich sind....
Und wie gesagt, in Deutschland hatte ich noch keine Begebenheiten solcher Art.... Sprich meine persönliche Erfahrung ist so, dass ich als "Cafe con Leche" Päärchen in Deutschland noch nie negative Erfahrungen gemacht habe - dafür einige Male in der DR.... |
Binationale schon, inter-raciale - da liegt aus dominikanischer Sicht das Problem. Durch ihre gesamte Geschichte, seit Kolumbus, sind Dominikaner auf helle (weiße) Hautfarbe fixiert. Jeder will nur heller sein und niemals dunkler. Jeder Dominikaner, wenn man ihn nach seinen Vorfahren frägt, wird gleich erklären, dass er direkt von spanischen Eroberern abstammt, selbst wenn einem eher Haitianer entgegen guckt. Niemand versteht, wie ein weißer sich freiwillig mit dem schwarzen zusammentut. Da muß doch etwas anderes dahinter sein. Deshalb werden bei gemischten Paaren automatisch andere Absichten unterstellt. Dem farbigen Partner wird immer Habgier (Sanqui-Panqui) unterstellt, dass er sich erfolgreich eine/n Gringo/a geangelt hat. Bei dem weißen Partner wird eher vermutet, dass er "nicht alle Tassen im Schrank hat" oder irgendein schwerwiegenden Defekt haben muß, warum er auch unter seinesgleichen keinen mehr abbekommt und deshalb sich mit farbigen abgibt, denn wer würde sich schon freiwillig "verdunkeln"?? [Disklaimer: um immer wieder aufflammende Diskussionen über "Rasismus" zu vermeiden, muß ich gleich mitschreiben, dass es sich dabei nicht um meine persönliche Meinung handelt, sondern um die Landessitten.] Es ist leider so, seit Jahrhunderten und wird vermutlich eine Weile noch so bleiben. Nicht nur in der Dom.Rep., sondern auch in vielen anderen Ländern. U.a. auch USA (nach wie vor). Ich kenne einige bi-raciale US-Paare, die aus den oben genannten Gründen z.B. nach ihrem Dienst in Europa nicht in die USA zurückkehren wollen, sondern lieber für immer in Europa bleiben möchten.
Europa ist da unvergleichbar toleranter und offener. Mit Sicherheit wird immer noch hinter dem Rücken getuschelt, aber das tun ja meistens alte/ältere Leute, den Jungen ist Farbe, Rase und Herkunft meistens wurscht. Von daher ist Europa füe solche gemischte Paare eigentlich mehr geeignet, als die Dom.Rep. sie haben hier viel mehr Akzeptanz und können sich insgesamt wohler fohlen, als dort.
Planner
| Zitat: |
| Jeder Dominikaner, wenn man ihn nach seinen Vorfahren frägt, wird gleich erklären, dass er direkt von spanischen Eroberern abstammt, selbst wenn einem eher Haitianer entgegen guckt. |
So ganz wird kaum ein Dominikaner den schwarzen Blutanteil leugnen können. Aber darüber wird dann schnell hinweggegangen und manchmal auch eine Vergewaltigung einer Vorfahrin durch haitianische Soldaten als Grund angegeben.
Stattdessen wird erstaunlich häufig auch ein Anteil indianisches Blut angegeben. Die Indianer sind zwar praktisch alle in Windeseile von den Spaniern praktisch ausgerottet worden, ihr Blut hat sich aber in erstaunlich vielen Dominikanern erhalten. Und auf diesen Blutanteil sind sie wieder stolz.