Firebird
Seit langem trage ich mit dem Gedanken herum, etwas zum Thema "Cafe con Leche Ehe" bei zutragen. Peters Erzählungen habe ich mit viel gemischten Gefühlen gelesen. Er beschreibt sein junges Glück und ich wünsche ihm und seiner Familie von ganzem Herzen für die Zukunft noch viele glückliche Tage.
Auch Mike's Geschichte hat mich fasziniert. Sie ist voller farbiger Seiten und fesselt hoffentlich jeden, der auch nur ein wenig Ahnung von eine Beziehung a la "Cafe con Leche" hat. Ich werde mit meiner Erzählung starten, welche auf Beobachtungen beruhen, die sich nun mehr über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren erstrecken. Die Erzählung ist authentisch, sie ist aber sicher keine Biographie. Ich werde versuchen, die Geschichte einer Liebe so zu erzählen, wie sich diese auch in der Wirklichkeit zugetragen hat. Die Handlung dieser Erzählung ist damit nicht frei erfunden, Namen und Orte wurden aber teilweise verändert.
Die Hauptfigur meiner Erzählung wird Karl sein. Wie komme ich auf den Namen Karl? Mit Karl verbinde ich die Beschreibung eines so typisch deutsches Urgesteins und der Name fügt sich somit hervorragend in die Landschaft einer "Cafe con Leche Ehe" ein.
Ich hoffe nur, dass ich meine Leser nicht enttäuschen werde und in den nächsten Tagen und Wochen die Zeit finden werde, genügend Lesestoff nachschieben zu können. Und damit beginne ich schon einmal mit dem Vorwort.
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Diese Erzählung ist meiner neuen Liebe Elena gewidmet. Elena, ich liebe dich unsäglich.
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VORWORT
Karl hatte in seinem Leben zuvor auch nicht die leiseste Vorstellung gehabt, einmal in einer Beziehung mit einer Dominikanerin zu leben. Exotik war für ihn eher ein äußerst abstraktes Fremdwort. Dass ihn eines Tages der sprühende Funke des exotischen Liebreizes berühren würde, davon hätte er im kühnsten nicht zu träumen gewagt. Seine Ideale waren eine friedliche Familie mit zwei wohlerzogenen Kindern und das perfekte Reihenhäuschen in einem grünen Vorort einer deutschen Großstadt. In seinem Beruf, den er beinahe mehr liebte wie seine Familie, hatte er sich die Anerkennung verdient, die er für erstrebenswert hielt. Dabei hatte er aber leider übersehen, dass sich das Leben mit seiner damalige Ehefrau anders entwickelte, als es seinen Idealen entsprach. Karl führte als selbstständiger Unternehmer ein gut gehendes Ingenieurbüro. Bevor ihm jemals bewusst wurde, dass es auf dem blauen Planeten exotische Urlaubsziele gab, verbrachte einer seiner Angestellten den Urlaub in der Dominikanischen Republik. Nun ja, für Karl war das ein Ziel in sehr weiter Ferne. Karl konnte damit aber nicht umgehen, denn er war der Gefangene seiner Arbeit und so war für ihn der Einstieg in die Exotik schon wieder beendet, bevor ihn die Erzählungen seines Angestellten einholen konnten. Karl sollte sich später aber daran wieder erinnern und er machte dann die für ihn erstaunenswerte Feststellung, dass da auch ein gewisser Kolumbus schon in grauer Vorzeit seine Hand im Spiel hatte.
Trinidad ist eine resolute Dominikanerin, die sehr wohl weiß, was sie will, aber dabei sehr oft übersieht, dass ihr Umfeld ihrem übertriebenem Gehabe nicht immer wohl wollend gegenübersteht. Sie hat es sich zur einzigen Lebensaufgabe gemacht, ihrer Mutter Martha den Verlust des Mannes zu ersetzen und der Tochter Julia ein Leben als Goldkind zu ermöglichen. Trinidad war in erster Ehe mit dem Dominikaner Jose verheiratet mit dem sie die gemeinsame Tochter Julia hat. Jose hatte es nicht lange mit seiner Schwiegermutter Martha ausgehalten. Martha und Trinidad waren eines gutes Gespann, wenn es darum ging, sich gegen einen Mann zu verbünden. Trinidad war vor 18 Jahren aus der Dominikanischen Republik nach Österreich eingereist. Bevor Trinidad mit Karl zusammen traf, war sie in Österreich mit einem Jugoslawen verheiratet und aber alsbald auch wieder geschieden. Diese Ehe hatte nur den einzigen Zweck, um in den Genuss einer halbwegs dauerhaften Aufenthaltserlaubnis zu kommen. So oft sich die Gelegenheit bot, pries sie sich ihrer Umgebung an, dass sie immer sehr fleißig gewesen sei und bei einem Autoimporteur die Ferraris für den Verkauf poliert habe. Doch niemand mochte dem recht Glauben schenken, denn der normale Ablauf ihres Tages begann selten vor 11 Uhr am Vormittag.
Julia, die Tochter von Trinidad, war etwa 13 Jahre alt, als Trinidad der Familie ihren Karl als den Mann ihrer Träume vorgestellt hat. Karl hatte zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Ahnung, wie das dominikanische Familienleben abläuft. Die Prägungen eines idealen deutschen Familienbildes verschleiern den Blick für reale Verhältnisse. Erst sehr viel später sollte Karl erkennen, dass sich Julia zunehmend auf den Beruf als Stieftochter eines Gringos eingestellt hat.
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So das sollte der Einstieg sein und werde alsbald beginnen, das 1. Kapitel zu schreiben.
cu Firebird
wutti
Hallo firebird
Zuerst einmal möchte ich dich ganz herzlich hier im Forum begrüssen!
Und nach deinem sogenannten "Vorwort" zu schliessen, verspricht
deine Geschichte interessant zu werden!
Also...nur los; freue mich schon etwas von deinem "KARL" zu lesen!
lg
Peter
Hola Firebird,
nachdem Du mich schon so nett erwähnt hast, auch von mir ein herzliches "Bienvenidos".
Bin mal gespannt, was da mit Deiner Geschichte auf uns zukommt. Es liest sich sehr vielversprechend.......
Saludos cordiales, Peter
luislui
Hola Firebird,
auch von mir ein herzliches Willkommen und hau in die Tasten ich bin gespannt wie es dem Karl ergeht.
Adios
Luis
Jei
@Firebird
Guter Einstieg in eine bestimmt spannende Geschichte, die viele fesseln wird ;-)))
Ich meinte, ich freu mich drauf.
Firebird
Karl stellte seine Rückenlehne senkrecht. Die Anspannung, die er in einer ziemlich lausigen Gegend von Russland in den letzten Monaten aufgestaut hatte, fiel nun langsam von ihm ab. Bald würde das Bugrad den heimischen Boden berühren, dachte er bei sich. Jetzt würde er die Chance haben, wieder ein normales Leben führen zu können. Doch was war für Karl schon normal? Karl hatte sich als freier Ingenieur über einen Seelenverkäufer an einen großen deutschen Technologiekonzern verkauft. Der Konzern hatte in der Vergangenheit durch spektakuläre Zukäufe von Technologiefirmen von sich reden gemacht. Das war aber nur eine von vielen Facetten. Eine andere war in der letzten Zeit der traurige und eher erbärmliche Bekanntheitsgrad durch viele negative Schlagzeilen im deutschen Blätterwald. „Wie der Herr, so das Gescherr“ dachte Karl bei sich. Wenn also die Spitzenmanager schon keine Scham mehr hatten, durch dubiose Machenschaften von sich reden zu machen, warum sollten sich die direkten Chefs von Karl auch anders verhalten. Sechs Wochen sollte der Einsatz von Karl ursprünglich andauern. Doch es wurden knappe drei Monate, die Karl einer langweiligen Industriestadt in Russland verbrachte. Seine Träume, das Weihnachtsfest mit heimischen Freunden verbringen zu können, waren schon ziemlich bald im Dezember des Vorjahres zerbröselt. Ein Weihnachtsessen auf Kosten des Konzerns hatte sein Projektleiter versprochen. Doch am Ende hatte das Versprechen nicht einmal den Wert von heißer Luft. Sein Projektleiter machte dann auch seine Gründe geltend, warum dieser den Jahreswechsel nicht zusammen mit seiner Mannschaft in Russland verbringen konnte. Karl selbst hatte sich zum Ende des letzten Jahres eine schwere Infektionskrankheit zugezogen, die er aber glücklich überstand. Sein Projektleiter nahm davon aber noch nicht einmal Notiz, denn der war viel zu sehr mit der Realisierung seiner eigenen Abreise zum Jahresende beschäftigt.
Jetzt, da Karl Mitte Februar seinen Einsatz in Russland beendet hatte, freute er sich auf seinen Geburtstag, denn er wollte bald eine runde Zahl an Jahren feiern. Nur allzu gern erinnerte sich Karl an das letzte Ereignis vor nun mehr fast zehn Jahren, an die vielen Freunde und Bekannten, die ihm eine unvergessliche Geburtstagsfeier bereitet hatten. Von diesen Gedanken begleitet konnte es Karl kaum mehr erwarten, bis das Flugzeug in der Parkposition zum Stehen gekommen war. Seine Frau Trinidad würde ihn nicht abholen, das wusste er, denn sie war schon vor einer geraumen Zeit zu ihrer Familie nach Bonao gereist. Für Karl war dies auch so in Ordnung, da er nun endlich in Salzburg den Boden seiner zweiten Heimat betreten konnte. Karl hatte als Kosmopolit viele Städte dieser Welt kennen gelernt und hatte dabei ganz unbewusst auch seine eigenen Gefühle begraben. Offensichtlich war das eine natürliche Eigenschaft der Natur, die letztendlich das Überleben in einer nicht immer friedlichen Umwelt ermöglichte. So freute sich Karl nun ganz besonders darauf, wieder in die ihm persönlich vertraute Umgebung eintauchen zu können. Er wollte ein paar Tage in Salzburg verbringen und dann seine Urlaubsreise in die Dominikanische Republik organisieren.
Karl hing nun während seiner Reisevorbereitungen seinen Gedanken nach. Karl war vor mehr als 10 Jahren von Deutschland nach Österreich gekommen, um seinen beruflichen Verpflichtungen nach zukommen. Er sollte damals in mehreren Etappen einen Auftrag abwickeln, den er von einem belgischen Unternehmen als Unterlieferant übernommen hatte. Insgesamt war hierfür ein Zeitraum von einem Jahr geplant. Es war kurz vor dem Osterfest, als Karl in Salzburg anreiste, denn die Projektabwicklung sollte kurz nach Ostern starten und er hatte bis dahin nur wenig Zeit, die Arbeitsumgebung für seine Projektabwicklung einzurichten. Karl hatte sich nun vorläufig im Novotel häuslich niedergelassen, denn dies sollte nun für einige Wochen sein Zuhause sein. Karl war in diesen Tagen sehr beschäftigt, das Containerdorf zu errichten, in dem die Büros für die Projektabwicklung untergebracht werden sollten. So wurden die Tage nicht langweilig, Karl musste sich um alles bemühen, was für einen reibungslosen Ablauf der Projektabwicklung notwendig war. Und so war seine Zeit damit angefüllt, Kontakte herzustellen, Telekommunikationseinrichtungen und Büromöbel zu beschaffen und vieles mehr. Ja, am Tage konnte Karl sich nicht über Langeweile beklagen, am Ende der Karwoche stellte sich dann doch der Leerlauf ein. Karl war aber kein Kind von Traurigkeit. Eine unter Fahrensleuten allgemein bekannte Weisheit war, den nächst besten Taxifahrer zu befragen, denn Taxifahrer wussten immer, wo sich ein Ortsfremder die Langeweile vertreiben konnte. Karl landete schließlich im Emmanuelle, einem etwas gehobenem Etablissement. Dort lernte Karl Emmi kennen. Emmi war Dominikanerin und verdiente sich im Emmanuelle das Geld, was dann regelmäßig mittels Boten oder Western Union in die Heimat transferiert wurde. Emmi war nicht mehr ganz taufrisch aber trotzdem noch sehr attraktiv und hatte alles, was ein Mann an bestimmten Stellen vorzufinden wünscht. Emmi zeigte sich immer von ihrer besten Seite und war nie aufdringlich. Ihr Wesen war freundlich. Für Karl war dies eine unkomplizierte Begegnung. Da beide wussten, was sie zusammengeführt hatte, gab es nie Diskussionen um das Thema, für das Frauen gelegentlich zur Abwehr ihre Migräne vorhalten. Emmi war schon lange im Geschäft. Sie fand offensichtlich viel Vergnügen daran, sich im Whirlpool aufs Beste verwöhnen zu lassen. Für sie war es die beste Art, Arbeit und Vergnügen mit einander zu kombinieren. Karl war ab sofort als ihr Gast eingeteilt und wann immer Karl im Emmanuelle auftauchte, war Emmi auch zur Stelle.
Nach einer geraumen Zeit stellte Karl aber die Besuche im Emmanuelle ein. Dafür folgte Emmi ihrem Karl sehr oft ins Novotel. Für Karl war es nun aber keine Lösung, für lange Zeiträume in einem Hotelzimmer zu leben. Der Nachtportier an der Rezeption vom Novotel schaute zwar geflissentlich in eine andere Richtung, wenn Emmi zu Karl in seinem Hotelzimmer ging. Doch Karl fühlte sich nicht gut, wenn er am nächsten Morgen dem Nachtportier begegnete. So mietete Karl in einem Vorort von Salzburg eine kleine Wohnung. Tagsüber saß Karl in seinem Bürocontainer und ging seiner Arbeit nach. Hin und wieder kam Emmi, um ihm die Nächte mit heißer Liebe zu versüßen. Für Karl war es nicht schwierig herauszufinden, dass Emmi mit einem Österreicher in Salzburg verheiratet war, gelegentliche Telefonate von Emmi ließen keinen anderen Schluss zu. Emmis Mann schien damit aber auch keine Probleme zu haben, wenn Emmi ganze Nächte mit Karl verbrachte.
Eines Tages wechselte Emmi das Etablissement und Karl folgte ihr. Es war nun aber auch einige Zeit ins Land vergangen und Emmi machte eine Urlaubsreise in ihre dominikanische Heimat. Karl hatte genug zu tun und er ging nur noch selten in das Etablissement, wo Emmi bisher als Tänzerin ihrer Arbeit nachgegangen war. In dieser Zeit nahm Trinidad den verwaisten Platz von Emmi ein. Während Emmi aus Puerto Plata stammte, war Trinidad ursprünglich in Bonao zu hause. Als Emmi ihren Heimaturlaub beendet hatte, wollte sie ihren Platz neben Karl wieder einnehmen aber Karl wollte seine neue Favoritin behalten.
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Bald geht’s weiter, das 1. Kapitel ist noch lange nicht beendet.
cu Firebird
soosi
Hallo Firebird
herzlich Willkommen hier im Forum.
mal eine etwas andere Geschichte,bin schon gespannt wie sie weitergeht
Firebird
Emmi gab sich kampflos geschlagen, wusste sie doch, dass ihre Beziehung zu Karl ausschließlich auf das sexuelle Erlebnis beschränkt war und sie war schon lange in dem Geschäft, so dass sie klaglos ihren Abschied von Karl quittierte. Wenn Karl und Emmi sich heute begegnen, begrüßen sie sich aber trotzdem noch immer freundlich.
Karl war von Natur aus ein herzensguter Mensch und lief oft Gefahr, dass seine Gutmütigkeit stark ausgenutzt wurde. Er hatte nun Trinidad seit drei Monaten nicht mehr gesehen und von Russland aus nur gelegentlich mit ihr telefoniert, es waren immerhin elf Stunden Zeitunterschied und Telekommunikation in die Dominikanische Republik war bei der Nutzung eines Mobiltelefons mit erheblichen Kosten verbunden. Nach seiner Rückkehr aus Russland hatte nun Karl wieder fast jeden Tag von Salzburg aus mit Trinidad den telefonischen Kontakt gehalten. Trinidad beklagte sich gebetsmühlenartig fast bei jedem dieser Telefonate, warum sich Karl nicht öfter von Russland aus gemeldet hätte. Karl versuchte Trinidad die Situation zu erklären, doch seine Versuche scheiterten kläglich und er konnte sich wieder einmal sehr leicht in die Rolle des Don Quichotte hinein versetzen. Die Rolle hatte er in den letzten Jahren seines Zusammenlebens mit Trinidad schon sehr oft üben können. Während Karl nun sich daran machte, Geschenke für Trinidad auszuwählen, gingen ihm immer wieder seine letzten Erlebnisse durch den Kopf. Karl war durch seinen Aufenthalt in Russland geprägt. Er hatte in der russischen Stadt, in die es ihn während seines gerade beendeten Aufenthaltes verschlagen hatte, so viele Eindrücke sammeln können, dass er einige Zeit benötigte, um das Erlebte auch innerlich zu verarbeiten. Er stellte Vergleich an. Bei seinen Vergleichen musste er sich aber nicht auf die Kenntnisse über die Mentalität von Dominikanern und Russen beschränken, seine eigene deutsche Mentalität stand ihm immer noch sehr nahe, obwohl er vor wenigen Jahren für einen langen Zeitraum in der Dominikanischen Republik gelebt und gearbeitet hatte. Sein Versuch der Anpassung an die dominikanische Mentalität hatte ihn bei dem damaligen Aufenthalt nicht seiner eigenen Identität beraubt.
Karl konnte in Russland erleben, dass dort niemand in helle Aufregung verfällt, wenn ein Mann seine Frau in der Öffentlichkeit aufs Brutalste schlägt, tritt dort aber jemand nach einem Hund, ist der öffentliche Aufruhr fast perfekt. Deshalb war es für Karl auch nicht verwunderlich, wenn russische Frauen keine sonderlich gute Meinung über ihre Männer hatten. Karl war nun schon über zehn Jahre mit Trinidad zusammen und konnte nun auf viele mit Trinidad gemeinsame Erlebnisse zurückblicken. Die kleine Wohnung, die Karl zu der damaligen Zeit in Salzburg möbliert gemietet hatte, war im Schlafzimmer mit einer verspiegelten Wand ausgestattet. Das Schlafzimmer war sehr klein, es reichte gerade mal eben für ein französisches Bett. Aber durch die Verspiegelung wirkte der Raum dann doch um vieles größer. Beim heißen Liebesspiel mit Trinidad konnte Karl nun die "Cafe con Leche"-Exotik pur genießen. Er tat es immer wieder und konnte davon nicht genug bekommen. Als Karl mit Emmi zusammen war, war es eine sachliche Beziehung, die sich ausschließlich auf dem Sexuellen begründete. Das war am Anfang mit Trinidad auch nicht anders. Karl erkannte in Trinidad einst sein Aschenputtel und er fühlte sich so wie der Königssohn, der seine Liebste aus dem Elend erlösen wollte. Denn aus der Beziehung zu Trinidad, die wie zuvor bei Emmi auf das Sexuelle aufgebaut war, entwickelte sich mit der Zeit wesentlich mehr, als er am Anfang zu glauben bereit gewesen war. Trinidad arbeitete weiterhin als Tänzerin in dem Etablissement, in dem sie einst Karl kennen gelernt hatte. Sie hatte einen freien Tag in der Woche, den sie dann alsbald auch zu gemeinsamen Unternehmungen mit Karl nutzte. So war es dann nicht verwunderlich, dass Karl sich irgendwann wie der auserwählte Königssohn fühlen musste, zumal er es selbst war, der diese Parallele entwickelt hatte. So dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis Karl eines Tages mit einer gelben Rose in der Hand am vereinbarten Treffpunkt auf Trinidad wartete. Was Karl mit dieser Geste angerichtet hatte, konnte er bei diesem Treffen noch nicht ahnen.
Wenn Trinidad ihren freien Tag hatte, machten beide die Salzburger Szene unsicher. Karl war von Natur aus ein guter Tänzer, er hatte schon als Jugendlicher erfahren können, das Tanzen die schönste Art war, mit der Tür ins Haus zu fallen. Karl lernte alsbald zum Rhythmus von Bachata zu tanzen. „Corazón Culpable“ von Antony Santos oder „Duelle“ von Mimi Ibarra standen fortwährend auf der Wunschliste der Musik, die er immer wieder hören wollte. Karl war nun durch den dominikanischen Bazillus infiziert. Die Infektion sollte lange anhalten. Dieser Exotik war er von nun an vollends verfallen. Mit seiner urtypisch deutschen Einstellung hatte er dem nichts entgegen zu setzten und er konnte sich dieser Dynamik, die sich verselbstständigt hatte, nicht mehr entziehen. Seine Idealvorstellung von einem perfekten Reihenhaus in einem grünen Vorort einer deutschen Großstadt verdrängte er zunehmend, bis er diese Vorstellung zu einem späteren Zeitpunkt völlig aufgeben hatte. Karl erinnerte sich wieder an den Angestellten, der vor Jahren einen Urlaub in der Dominikanischen Republik verbrachte. Das also war ein Hauch der dominikanischen Exotik. Da Karl diese Exotik nur unter Salzburger Bedingungen kennen lernte, blieb ihm aber weiterhin die Realität des wirklichen dominikanischen Daseins verschlossen. Und Trinidad war vorsichtig genug, nur minimale Informationen über ihre dominikanische Heimat weiterzugeben.
Beide trafen sich nun regelmäßig und sie fühlten sich als das verliebte Traumpaar, wie es weit und breit nicht mehr anzutreffen war. In der Salzburger Szene wurden sie bekannt: Er gehört zu ihr und sie zu ihm. Karl übersah gerne, dass Trinidad aus einfachen Verhältnissen stammte. Er lernte schnell, bestimmte Bedingungen zu vermeiden, die in der Öffentlichkeit zur Kompromittierung geführt hätten. Aber auch Trinidad lernte sehr schnell. Während in einfachen Verhältnissen der Dominikanischen Republik als Essbesteck ausschließlich der Suppenlöffel traditionell verwendet wird, war sie alsbald in der Lage, auch Messer und Gabel zu benutzen, ohne sich dabei zu verletzen. Es gab aber immer noch genügend unterschiedliche Auffassungen. Restaurantbesuche entwickelten sich für Karl gelegentlich zu einer Art Geduldsprobe. Ein zart rosa zubereitetes Steak ist für dominikanische Verhältnisse eine Zumutung und wird in die Küche zurückgegeben. Karl konnte schließlich nicht wissen, dass nach dominikanischer Vorschrift Gerichte aus Rindfleisch so lange gegart werden müssen, bis kein Unterschied zu einer Ledersohle mehr vorhanden ist. Karl vermied es von nun an solche Speisen zu bestellen.
Eines Tages traf Karl auf Trinidad und sie hatte verheulte Augen. Trinidad wohnte in einem Zimmer, das sie mit drei anderen Dominikanerinnen teilen musste. Das Zimmer wurde von der Inhaberin des Etablissements, in dem Trinidad als Tänzerin arbeitete, gegen einen horrenden Preis vermietet. Trinidad machte Karl gegenüber deutlich, dass sie dort viele Probleme hätte. Es dauerte nicht lange bis Trinidad ihre wenigen Habseligkeiten in den Koffer gepackt hatte und zu Karl in die kleine Salzburger Wohnung zog. Für Karl mit seiner urdeutschen Einstellung war dieser Vorgang allzu selbstverständlich, nun konnte er doch der auserwählte Königssohn sein, der sein Aschenputtel zu sich genommen hatte. Hätte er auch nur im Geringsten eine Vorstellung darüber gehabt, was Dominikaner durchaus als normal empfinden, wäre seine Bereitwilligkeit sicher nicht so schnell vorhanden gewesen. So fügte sich nun ein Stein in den anderen und das Mosaik begann endlich ein Bild zu werden.
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Bald geht’s weiter, das war nun die 1. Fortsetzung des 1. Kapitels. Einige Fortsetzungen des 1. Kapitels werden noch folgen.
cu Firebird
Firebird
Karl hatte letztendlich noch seine Arbeit zu bewältigen. Die Truppe, die er auf der Baustelle in Salzburg befehligte, war inzwischen auf zehn Kräfte angewachsen und die wollten am Monatsende auch bezahlt werden. Karl hatte aber nie seine Pflichten, die er als Unternehmer übernommen hatte, vernachlässigt. Dabei kamen ihm die Besonderheiten in seiner Beziehung zu Trinidad zu Hilfe. Solange Karl nicht gefordert war, zu bestimmten Terminen in einer Besprechung zu erscheinen, konnte er sich seinen Tagesablauf nach eigenem und bestem Ermessen einrichten. Da Trinidad als Tänzerin in einem Etablissement des Vergnügungsgewerbes arbeitete, war ihre Arbeitszeit festgeschrieben und streng reglementiert. Hierdurch war Karl in der Gestaltung seiner Arbeitszeit völlig frei, so dass er nicht mit den Wünschen von Trinidad kollidierte. Das alltägliche Leben der beiden war so aufs Vortrefflichste verzahnt. Des Nachmittags verließ Trinidad Karls Wohnung, um sich mit ihren Freundinnen zu treffen und um anschließend ihre Arbeit als Tänzerin anzutreten. Für Karl war damit die Freiheit gegeben, seine Arbeitszeit bis in die Abendstunden auszudehnen. Unter der Woche war die gemeinsame Zeit der beiden einem streng eingeteilten Stundenplan unterlegen. Wenn Karl am Abend von seiner Arbeit in seine Wohnung zurückkehrte, so ging er dann auch bald schlafen, denn er musste in den frühen Morgenstunden zeitig aufstehen und Trinidad von ihrer Arbeitsstelle abholen. Als Treffpunkt war ein kleines Imbisslokal vereinbart, in dem sich dann gelegentlich auch übrig gebliebene Nachtschwärmer verirrten, die zuvor die Zeit in dem Etablissement überdauert hatten, in dem Trinidad ihre Tanzkünste vorzuführen hatte. Hin und wieder hatten dann diese frustrierten Nachtschwärmer arge Probleme, die Privatsphäre von Trinidad zu akzeptieren. Meist verlief dies aber glimpflich ab und die Situation konnte mit wenigen Worten geregelt werden. Andere waren hingegen waren erst durch Androhung körperlicher Gewalt davon zu überzeugen, von ihrem Tun abzulassen. Trinidad und Karl waren Michi, der den Imbiss betrieb, bestens bekannt und er leistete dann auch Hilfestellung, wenn es gar nicht mehr anders ging.
Es dauert dann auch nicht lange, bis die entsprechenden Weichen gestellt waren. Karl traf sich mit Trinidad zu einem gemeinsamen Mittagessen in einem von beiden bevorzugten chinesischen Restaurant. Chinesische Restaurants waren nach der Erfahrung mit den „zart-rosa-Steaks“ für Karl die bessere Wahl. Es kam zu einem besonderen Gespräch. Trinidad hatte offensichtlich nicht nur Probleme mit ihrer vormals erzwungenen Wohngemeinschaft – wenn die Probleme in der Wohngemeinschaft überhaupt jemals bestanden haben. Nein, für Karl mit seiner urtypisch deutschen Einstellung erschienen diese Probleme schon als existenzielle Probleme. Aber Karl sprang in der wohl erwarteten Art trotzdem nicht sogleich darauf an, denn Karl hatte in seiner Art immer eine Hemmschwelle zu überwinden, wenn es um finanzielle Dinge ging. Er hörte von einem Kredit, den Trinidad zu bedienen hatte. Christina, die Inhaberin des Etablissements, in dem Trinidad als Tänzerin arbeitete, hatte sich für diesen Kredit verbürgt. Das Geld aus diesem Kredit hatte Trinidad dazu verwendet, in Bonao ein Häuschen zu kaufen, in dem nun die Mutter Martha und die Tochter Julia wohnten. Christina hatte versprochen, den Kredit regelmäßig zu bedienen und die dafür benötigten Aufwendungen vom Lohn, den sie Trinidad auszuzahlen hatte, einzubehalten. Wie sich später herausstellen sollte, so hatte Christina die angeblichen Aufwendungen auch regelmäßig einbehalten, aber den Kredit selbst nur unregelmäßig bedient. Trinidad war nun in eine vermeintliche Zwangslage geraten, die Bank forderte ihr Geld. Karl in seiner Rolle als Königssohn konnte mit diesen Zusammenhängen nicht viel anfangen, hier stand ihm seine Basis, auf die er sein urtypisch deutsches Verständnis aufbaute, total im Wege. Im Zweifelsfalle wäre ohnehin Christina als Bürgin in Anspruch genommen worden. So war es für Karl nicht sofort verständlich, weshalb Trinidad sich überhaupt dieses Kopfzerbrechen bereitete. Trinidad ihrerseits war aber über Karls Zurückhaltung total erschrocken und sie trat die vermeintliche Flucht nach vorne an. Trinidad verabschiedete sich von Karl auf dominikanische Art. Sie brach einen Streit vom Zaun, ihr Stolz ließ es nicht zu, auf normaler Ebene mit Karl zu verhandeln. Trinidad verließ Karl und zog zu ihrer Bekanntschaft Kathi, die aus Kuba stammte.
Trinidad hatte geglaubt, sie müsse sich jemanden suchen, der ihr aus der Patsche helfen würde. Einige Tage später meldete sich Kathi am Telefon und forderte Karl auf, die Habseligkeiten von Trinidad heraus zu geben. Kathi war mit einem Österreicher verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte. Karl hatte Kathis Mann später einmal zu Gesicht bekommen. Er ließ Kathi regelmäßig alleine auf die Walz gehen, während er zu hause in seinem Büro an seiner Arbeit feilte. Kathi lernte viel später einen anderen Österreicher kennen, der hervorragend Salsa tanzen konnte. Gemeinsam hatten dann beide in einem Salzburger Szeneclub Salsa-Unterricht gegeben, ob es nur bei dem Salsa-Unterricht geblieben war, konnte Karl bis heute nicht ergründen. Karl hatte schließlich die Sachen von Trinidad in den Koffer gepackt und war mit dem Koffer zu dem vereinbarten Treffpunkt zur Übergabe des Koffers gefahren. Er traf mit Trinidad zusammen, Trinidad lieferte den Koffer in der Wohnung von Kathi ab und machte anschließend mit Karl einen langen gemeinsamen Spaziergang. Es wurde viel geredet. Später verabschiedete sich Karl und kehrte alleine in seine kleine Wohnung zurück.
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Bald geht’s weiter, das war nun die 2. Fortsetzung des 1. Kapitels. Ich werd mal sehen, wie lange ich heute noch schreiben kann.
Leider ist die Menge an Text, die in einem Beitrag untergebracht werden kann, sehr begrenzt und man darf in diesem Forum erst wieder nach 120 Minuten den nächsten Beitrag absetzen! Wie soll ich mehr als 10 Jahr eines bewegten Lebens erzählen, wenn man solchen Restriktionen unterliegt? Und ich schreib schon im Zeitraffer! Was ist erst dann, wenn ich mich in Details verliere? Die nächste Fortsetzung ist schon fast fertig geschrieben! Oh je! Das wird dann sicher eine Arbeit, die noch Jahre dauern wird :-))
cu Firebird
soosi
@Firebird,
mit den 120min stimmt,aber sie können verkürzt werden,wen eine/r auf deinen
Beitrag antwortet.
Denke mal du kannst jetzt weiterschreiben
...bin schon gespannt
Firebird
Karl war nun wieder alleine. Doch Karl war schließlich ein Gesellschaftstier und wollte nicht gerne alleine leben. So suchte er den Kontakt zu Trinidad. Und damit ergab es sich, dass Trinidad dann doch wieder einmal mit Karl zusammentraf. Zu diesem Treffen wurde aber Trinidad von ihrer kubanischen Freundin Kathi begleitet. Karl, der Kathi mittlerweile nun richtig einzuschätzen wusste, dem passte die Anwesenheit von Kathi gar nicht in den Kram. Kathi führte sich dann auch wie eine Gouvernante auf, was ihr nach Ansicht von Karl überhaupt nicht zustand. Das Treffen, was des Nachmittags in einem Salzburger Biergarten stattgefunden hat, glich dann auch eher einer Inquisition. Und Karl verfiel wieder einmal in die Rolle des Don Quichottes, um gegen die lateinamerikanischen Windmühlen anzukämpfen. Trinidad hatte aber ihre Bankprobleme noch immer nicht gelöst, wie sollte sie auch?
In seiner früheren Zeit hatte Karl einmal das Buch von Eric Berne in die Hand bekommen: „Spiele der Erwachsenen. Psychologie der menschlichen Beziehungen.“ Er glaubte sich gefeit gegen Spiele in einer Beziehung zu sehen, wenn er nur eigene Spielzüge in diesen Spielen unterlassen würde. Dass dies ein tragischer Irrtum war, musste er erst viel später einsehen. Trinidad hatte nun in ihrer Beziehung zu Karl ein erfolgreiches Spielmuster angewendet: Wenn du nicht willst, wie ich möchte, dann geh ich und du bittest mich auf Knien wieder zurückzukehren.
So endete das Treffen mit der Vereinbarung, dass Trinidad am nächsten Tag wieder zu Karl in die kleine Salzburger Wohnung zurückkehren würde. Karl war selig. Er war für diesen Augenblick der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Doch dieses Glück dauerte nicht lange. Trinidad suchte zwar die Nähe von Karl aber gleichzeitig war ihr die räumliche Distanz zu ihren dominikanischen Freundinnen, die ihr auf Grund der Lage Wohnung in einem Salzburger Vorort auferlegt war, ein Gräuel. Die meisten der Freundinnen von Trinidad vegetierten in Hinterhofwohnungen in der Salzburger Innenstadt, Wohnungen in die laut Tierschutzgesetz noch nicht einmal ein Hund hätte untergebracht werden dürfen. Für diese Dominikanerinnen war der österreichische Staat eh eine soziale Institution, die es nach Belieben auszunehmen galt. Karl musste einen gewaltigen Spagat vollbringen. Er war ja nicht ein kleiner Lohnempfänger, dem eh nichts anderes übrig blieb, sondern ihm war schon bewusst, dass er mit seinen Steuerzahlungen in der Nähe einer Progression von fünfzig Prozent am Fortbestand der K*****asseln maßgeblich beteiligt war.
Für Karl ergab es sich nun, dass er sein Ingenieurbüro in Deutschland auflösen wollte. Seine geschäftlichen Aktivitäten hatte er eh schon geraume Zeit von Österreich aus kontrolliert. Der ursprüngliche Grund für seine Anwesenheit in Österreich war durch die desolate Geschäftsführung seines belgischen Auftraggebers schon obsolet genug geworden. Es war nun mehr etwas mehr als ein Jahr vergangen und in der ursprünglichen Planung von Karl wäre damit seine Anwesenheit in Österreich beendet gewesen und somit hätte die Beziehung zu Trinidad vielleicht ein Ende gefunden. Aber dem war nicht so. Und Karl war sicher nicht nur kein Kind von Traurigkeit. Besser noch, er war durch die eigene Präsens in Österreich in der Lage, die Kontakte zu knüpfen, die ihm ein Überleben in dieser schwierigen Situation garantieren würden.
Nun gut, Karl war an Trinidad interessiert und so nahm er die unangenehmen Begleiterscheinungen in Kauf und machte da Beste daraus. Trinidad hatte das am wenigsten gestört und an dem Tage, als Karl ihr eröffnete, eine akzeptable Wohnung in der Innenstadt von Salzburg gefunden zu haben, konnte Trinidad die Punkte in dieser Runde für sich verbuchen. Karl kannte bis zu diesem Zeitpunkt die Dominikanische Republik nur aus Erzählungen. Er war zwar bestens in die dominikanische Szene von Salzburg integriert aber er hatte bis dahin noch nie einen Fuß auf die Insel der Seligen gesetzt. Mit dem Umzug in die neue Wohnung war es dann mit der häuslichen Ruhe von Karl fortan schlecht bestellt. Die hatte er nur noch, wenn Trinidad auf Heimaturlaub in Bonao war.
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Bald geht’s weiter, das war nun die 4. Fortsetzung des 1. Kapitels.
cu Firebird
Nachwort zur aktuellen Fortsetzung, um es vorweg zu nehmen:
Ich schreibe hier in einer drastischen Sprache, wohl wissend, dass ich damit einer bestimmten Leserschaft auf die Füße trete. Dies ist mir aber völlig gleichgültig, da ich den Beweis um meine Formulierung nicht zu fürchten brauche. Ich darf den Zeitgenossen, die mir vielleicht mit einer völlig weltfremden Argumentation den Mund verbieten möchten, gleich Nahe legen, ihre Meinung zu überdenken, wenn sie die Dominikanische Republik ausschließlich nur aus der Perspektive eines Urlaubslandes kennen. Ich kenne die Dominikanische Republik aus verschiedenen Blickwinkeln und ich kenne Karl, dessen Geschichte mich besonders interessiert hat. Und damit noch einmal: meine Erzählung ist authentisch, sie beruht zwar auf einem Einzelschicksal ist aber dennoch typisch für dominikanische Verhältnisse. Ich werde daher auf forumstypische Angriffe mit stoischer Ruhe reagieren, es sein denn, dass man mir hier den Hahn abdreht. Aber dann ist es mir auch egal.
vladi57
Hallo Firebird,
spannend und interessant! Bitte mehr davon und vielen Dank fürs viele schreiben........
Vladi
Peter
Hallo Firebird,
Deine Geschichte liest sich sehr gut, und man wartet förmlich auf die Fortsetzung.
Was allerdings der Nachsatz des letzten Kapitels soll, das kann ich nicht so recht nachvollziehen. Der überwiegende Teil der aktiven Leute hier im Forum ist schon 3 x 6, also keine Panik wegen der angekündigten drastischen Schreibweise....und soweit mir bekannt, kennen diese User die RD auch aus zig Aufenthalten, heißt, ihnen ist bekannt, das die RD nicht nur aus 4 oder 5 Sterne Hotels und Stränden besteht.
Ich gehe davon aus, dass, solange der normale Umgangston gewahrt bleibt, Dir hier niemand den Hahn abdrehen wird. So etwas passiert generell nur dann, wenn jemand andauernd in beleidigender Weise andere angreift und trotz mehrfacher Aufforderung sich ein wenig zu mäßigen, dieses alles ignoriert.
In diesem Sinne, Gruß Peter
Firebird
@Peter
Das kurze Nachwort zu meinem letzten Beitrag war ja auch rein vorsorglich geplant, was aber nicht heißen soll, dass ich mir damit für die Zukunft eine freie Bahn erzwingen wollte. Ich hatte nun einen Begriff verwendet, der mit einer bestimmten Sorte von Menschen assoziiert wird. Der Begriff ist nicht ganz fein und ich habe lange überlegt, ob ich das überhaupt so stehen lassen kann. Aber ich denke mal so, dass ich da eine gewisse dichterische Freiheit habe, damit ich in der Lage bin, die dann doch nicht so schönen Begleiterscheinungen auch treffend charakterisieren zu können. Ich kenne nun genügend Threads, wo ein Aufschrei durch die Menge geht, wenn jemand es gewagt hatte, unfeine Begriffe zu verwenden. Mit meinem Nachwort wollte ich eine aus meiner Sicht unnötige Diskussion vermeiden helfen, damit die Geschichte von Karl in einer solchen Diskussion eben nicht untergeht.
cu Firebird
luislui
Hallo Firebird,
deine Geschichte ist kurzweilig und spannend geschrieben bis jetzt habe ich auch noch nichts gelesen worauf hin jemand negativ reagieren könnte deshalb kann ich deinen Nachsatz trotz Erklärung von dir nicht verstehen und ich hoffe dass du damit nicht genau das Gegenteil erreichst was du erreichen wolltest.
Adios
Luis
Leni-P
@ firebird
einfach genial...
es ist Dein Thread und "Deine" Geschichte, also hast Du auch das Recht sie genauso aufzuschreiben wie sie ist und niemand hat das Recht von Dir zu erwarten die Realität zu verändern, nur weil es besser in deren Weltbild passt...also maaaach weiter

!
Liebe Grüße
Bebra2005
@firebird
Deine Geschichte ist echt amüsant bzw. interessant und toll geschrieben.
Doch ich bin ein kritischer Mensch und muss folgendes loswerden. :lol:
Manchmal verliere ich irgendwie den roten Faden, dass heisst du fängst zwischendurch mit etwas an um dann plötzlich mit etwas anderem weiter zu schreiben. Irgendwo hast du geschrieben, dass der Karl seinen Urlaub plante oder so und dann hört man davon nichts mehr. Auch bezüglich der Rose, habe ich dass überlesen, oder was sollte dies bedeuten? Für mich wird es manchmal schwierig, da mitzukommen, bzw. den Zusammenhang zu verstehen. Vielleicht bin es auch ich, der das einfach nicht so richtig versteht.
Im Weiteren noch bezüglich diesem Karl, in diesem Forum geht es doch um persönliche Erlebnisse. Du schreibst immer über diesen Karl, wer ist er denn, bist es du der nicht so persönlich schreiben will, wenn ja warum und ist doch schade, es sieht dann so aus, als ob du nicht ganz hinter dir bzw. deinen Erlebnissen stehst? Oder ist er bzw. die Geschichte einfach frei Erfunden, dann passt sie nicht in diesen Teil des Forums, persönliche Erlebnisse.
Sorry ich hoffe, ich habe deine Schreiblust mit meinen Fragen bzw. Feststellungen nicht gestoppt oder gestört, aber bin halt jemand der direkt fragt und redet.
Grüssle
Don Ben