In Memorain...............

wutti
Heute vor 10 Jahren, am 6. Februar 1998, starb der Popsänger Falco bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik:

DER TOD DES FALKEN

Er starb wie James Dean. Auf einer Kreuzung.
Der Unfall bleibt mysteriös. Stürzte ihn eine Frau in eine Krise?
War Alkohol im Spiel? Und was passierte in der Stunde vor seinem Tod?

Er muß den heranrasenden Bus in der letzten Sekunde seines Lebens noch wie einen Schock wahrgenommen haben. "Seine Augen waren weit aufgerissen, seine Pupillen vor Angst enorm groß, der Mund war noch offen", so beschreibt ein Augenzeuge die letzten Gesichtszüge von Hans Hölzel, der knapp vor seinem 41. Geburtstag auf einer Landstraße bei Puerto Plata sein Leben ließ. Der Zeuge: "Du hattest das Gefühl, als würdest du den Angstschrei in der Sekunde seines Todes noch hören."

Den Ärzten des "Instituto de Pathologia Forense de la Ciudad de Santiago", dem pathologischen Institut der 90 Kilometer vom Unglücksort entfernten Hauptstadt der Region, bot sich ein Bild, wie es selbst in der an Autounfällen reichen Dominikanischen Republik selten schockierender war. "Der Brustkorb stark zerquetscht und von Schnittwunden übersät, die linke Körperhälfte entstellt, der hintere Teil des Kopfes eingedrückt, die Zähne ausgeschlagen, Arme und Beine gebrochen. Aber am schlimmsten war sein Gesichtsausdruck", bestätigt Christian Maiel, Operation Manager der "Hacienda Resorts", in denen Falco seit fast zwei Jahren lebte: "Es war, als würde sich das ganze Entsetzen, das ganze Erkennen der tödlichen Situation Bruchteile von Sekunden vor dem Zusammenprall in sein Gesicht gegraben haben."

Sterben wie James Dean. "Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte", sagte Falco 1982 in einem Interview mit seinem ebenfalls viel zu früh verstorbenen Journalistenfreund Peter Leopold, "dann wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus." 16 Jahre später saß er im Mitsubishi Pajero, fuhr mit Vollgas vom Parkplatz auf eine staubige Landstraße der Dominikanischen Republik, übersah einen viel zu schnell, mit über 100 km/h von links kommenden lokalen Autobus - und starb wie sein Idol. Falco starb nicht nur wie James Dean - er lebte auch so: Wie eine Kerze, die zu schnell und an beiden Enden brannte. Der einzige Popstar von Weltformat, den unser Land je hatte, lebte zwei Leben.


Pünklich zum 10. Todestag der Film „Verdammt, wir Leben noch“ in den Österreichischen Kinos:
Hier der Link: Film-Premiere: "Falco - Verdammt wir leben noch!"
Maria77
das nimmt jetzt vielleicht so ein bisschen das misteriöse an dem unfall, aber ich habe heute morgen ein interview mit der tochter gesehen und die meinte, dass der unfall nicht all zu überraschend war. denn es war schon falcos vierte autounfall auf der insel. nur war dieser eben tödlich.
soosi
Dieser Mensch hat für mich persönlich Musik Geschichte geschrieben.

Nun ja, das er das er das Leben voll genossen hat,war ja allseits bekannt.

Es ist einfach nur Traurig,das dieses Genie so frrüh Gestorben ist
wutti
Zitat:
Original von Maria77
das nimmt jetzt vielleicht so ein bisschen das misteriöse an dem unfall, aber ich habe heute morgen ein interview mit der tochter gesehen und die meinte, dass der unfall nicht all zu überraschend war. denn es war schon falcos vierte autounfall auf der insel. nur war dieser eben tödlich.


Also ich finde es eigentlich auch nicht mysteriös, denn es war ja definitiv ein Autounfall, der leider Gottes tödlich endete, so wie viele andere auch.
Wenn überhaupt, so ist meiner Meinung nach, das einzige mysteriöse daran, die Spekulationen, warum es zu diesem Unfall kam!
es wurde bzw. wird ja noch immer darüber spekuliert, ob Falco zu diesem Zeitpunkt möglicherweise betrunken oder sogar unter Drogeneinfluss stand.

Ich habe ihn selber ein Jahr vorher in der DomRep getroffen und ich muss sagen, dass er zwar kein Kostverächter war, was den Alkohol betrifft, aber er war, zumindest zu diesem Zeitpunkt, nie zugetröhnt.

Das sagt natürlich nichts drüber aus, in welchem Zustand er am Tag des Unfalls war.
Und was genau an diesem Tag passiert ist und warum es zu diesem Unfall kam, werden wir wohl nie erfahren. Ob es am Alkohol, an Drogen oder an seinem psychischen Zustand lag (oder vielleicht von allem ein bisschen) bleibt ein Geheimnis.

Nur soviel: über Musikgeschmack lässt sich bekanntlicherweise streiten, aber die Musikbranche hat dadurch einen großen Künstler verloren......meine Meinung

PS: Bezüglich der Tochter: Falco´s letztes Interview
Peter
Hallo Petra,

der Mythos lebt, aber die Ursache könnte an Falkos Zustand gelegen haben. Laut Autopsie hatte er nicht geringe Mengen Alkohol und Betäubundmittel konsumiert, die seine Sinne zumindest verlangsamt haben dürften.
Diese Umstände kamen aber schon relativ kurz nach seinem tragischen Unfalltod an das Tageslicht.

Gruß Peter
wutti
Hallo Peter;

da hast du sicher recht; der Mytos lebt und manche glauben sogar mehr.....

Was nun die genau Ursache für den Unfall war, ... ja auch darüber wurde viel geschrieben und veröffentlicht.

Und totzdem gibt es immer wieder wilde Spekulationen drüber.
War er wirklich betrunkten, stand er ausserdem unter Drogen, hat ihm sein Privatleben so sehr zu gesetzt, dass er möglicherweise freiwillig aus dem Leben geschieden ist, bishin zu den Gerüchten: Falco lebt.................

Wir werden es nicht hundertprozentig erfahren und erläutern können. Letzteres glaube ich persönlich auf jeden Fall nicht und falls ich mich doch irren sollte, so bin ich mir sicher, dass Falco gemeinsam mit Elivs gerade ne neue Cd aufnimmt!

Tatsache ist, dass er Musikgeschichte geschrieben hat. Und das ist duch seine Erfolge, die er weit hinaus über die österreichischen Grenzen, ja eigentlich auf der ganzen Welt, gefeiert hat, dokumentiert.
Und er hat mit Sicherheit durch seinen Tod nicht an Popularität verloren.

Ganz nach dem Moto: .....muss ich denn sterben um zu leben?

lg
Jei
@ soosi "Dieser Mensch hat für mich persönlich Musik Geschichte geschrieben."

Für mich hat er wenn dann Mediengeschichte und Schlagzeilen geschrieben, denn seine Selbstinszinierung war wirklich nahezu einmalig.
Jedoch Falco in den einen Topf mit den größten Musikern zu stecken, nein dafür war er mit seiner Musik mind. 2 Nummern zu schmal für mich.