Alejandrina
Glücklicherweise leben wir in einer toleranten und weltoffenen Millionenstadt und begegnen auf Grund unseres Familiennamens eher wohlwollender Neugierde und Interesse anstelle von Ablehnung.
Meinem Mann sieht man seine Herkunft so garnicht an.
Man erkennt es jedoch beim Sprechen an seinem starken Akzent.
Nun hat sich am vergangenen Wochenende etwas ziemlich Ungutes ereignet, dass ich schon mit einer gewissen Verachtung von Ausländern in Verbindung bringe.
Mein Mann ist seit längerer Zeit Kunde in einer Videothek in unserer Nachbarschaft.
Die dortigen Mitarbeiter sind alle nett und zuvorkommend, ausser EINEM.
Ich muß dazu erwähnen, dass mein Mann ein absolut friedlicher und ruhiger Mensch ist der jedem Konflikt möglichst aus dem Wege geht.
Jedenfalls hat ihn dieser Mitarbeiter wohl zum wiederholten Male überheblich, verachtend und abfällig bedient und mein Mann hat ihn wohl wütend zur Rede gestellt.
Ich will hier nicht mit Einzelheiten langweilen aber wir haben uns nun schriftlich bei der Hauptniederlassung beschwert.
Mich würde nun interessieren ob Eure Partner/-innen auch schon Erfahrungen mit solchen Menschen gemacht haben und wie Ihr damit umgeht.
CptBlaubaer
Ich bin zwar nicht verheiratet oder in dem Sinne liiert, d.h. ich kann da nicht von direkten Erfahrungen sprechen, aber Diskriminierungen (Aussehen bzw. Hautfarbe; Sprache; Religion usw.) gibt es sicherlich auch in diesem Lande reichlich. Es ist leider traurig, dass viele so einfach darüber hinwegsehen, so dass sich solche Idioten auch noch stark oder bestätigt fühlen. Diskriminierungen, egal in welchem Land oder oder aufgrund welcher Tatsachen, zeugen aus meiner Sicht jedenfalls lediglich von Dummheit!!!
Bebra2005
Nun meine dunkelhäutige Frau hatte in der Schweiz und auch in Deutschland sehr oft Probleme gehabt oder auch noch immer.
Als sie vor über 10 Jahre in Deutschland war und dort zum Beispiel nur in einem Restaurants etwas drinken wollte, riefen die Leute der Polizei an, da sie das komisch fanden und vielleicht sich noch nicht so an dunkelhäutige Leute gewöhnt waren. Sicher werden dunkelhäutige Frauen bzw. einfach Ausländische Frauen anderst behandelt, als die Männer. Obwohl beides nicht gerade nett ist.
In der Schweiz wird meine Frau von leider ebenfalls Ausländischen Männern oftmals angefragt, ob sie mit ihnen nach Hause komme oder so. Das gleiche passiert auch öfters mal in Discos.
Eine Arbeitsstelle musste sie wegen Sexueller Belästigung aufgeben. Ja ich denke mal ihr Problem ist ihre Schönheit. Diese Tage gerade wieder passierte etwas, was sie sehr aufregte. Sie arbeitet jetzt als ausgebildete Arztgehilfin und spricht meineserachtens perfekt Deutsch. Als sie eine Patientin telefonisch kontaktierte, erklärte diese ihr, dass sie nicht verstehe, was sie sage und legte ihr irgendwann auch den Hörer auf.
Ich denke die Probleme sind immer da und werden sicher nicht besser werden. Hier werden halt alle Leute in den selben Topf geworfen, obwohl ja viele Ausländer sich in unserem Land korrekt und angepasst verhalten und sogar Arbeiten ausführen, die wir selber nicht wirklich machen würden.
Was soll man da machen, da gibt es kein Patentrezept, wir nehmen es heute locker und regen uns garnicht mehr auf. Zwischendurch antworten wir mal etwas in ihrer Sprache und die Leute schon komisch rein.
Eine Beschwerdebrief oder sogar Anzeige und so, nun ja das ist nicht meine Sache.
Grüssle
Don Ben
LaBoda
Hallo!
Habe einmal beobachtet wie mein Mann allein in einen Juwelier-Laden gegangen ist. Vorher war eine Verkäuferin zu sehen, als er den Laden betreten hatte, stand das gesamte Personal im Geschäft!
Mehr brauch ich nicht sagen....
wutti
ich bin zwar nicht mit einem Ausländer verheiratet, aber wie viele von euch schon wissen, bin ich selber eine halbe Bosnierin und darum hab ich selber schon oft genug am eigenen leib versprüht, was Diskriminierung bedeutet;
In meiner Kindheit hatte ich sehr große Probleme damit; in der Schulzeit zB wurde ich sogar auf Grund meiner Herkunft (obwohl ich in Österreich geboren wurde) vom Religionsunterreicht ausgeschlossen, weil mein Vater Ausländer ist und nicht mit meiner leiblichen Mutter verheiratet war. Die Begründung lautete damals: Ich sei ein Bastart!
OK...das ist schon lange her, aber trotzdem werde ich heute noch öfter mit Diskriminierung konfrontiert. Es ist mit den Jahren besser geworden, aber ganz verschwunden ist es immer noch nicht und es wird mir wohl auch mein ganzes Leben so bleiben.
Wie schon oben von CptBlaubaer gesagt zeugt Diskriminierung von Dummheit und meines Erachtens von Unwissenheit und Unsicherheit. Viele wissen nicht, wie sie mit Menschen umgehen sollen, die offensichtlich aus einem anderen Land kommen; Sie haben eine andere Hautfarbe, sprechen eine fremde Sprache oder sind auf Grund ihrer äusseren Erscheinung (Kleidung) anders. Aber selbst wenn die oben genannten Gründe nicht vorhanden sind, und einfach nur die Tatsache besteht, dass eben ein Elternteil von einem anderen Land ist, ist es Grund genug für manchen, denjenigen auszugrenzen.
Ich selbst hab mich damit arangiert; ich beachte Kommentare und blöde Bemerkungen nicht mehr;
Und am aller wichtigsten ist, dass die Menschen, die Ihn/Sie lieben, zu einem halten und den diskriminierungen mit selbstsicherheit und konsequenz entgegentreten;
Das stärkt den Betroffenen und vermittelt, dass da jemand ist, dem es egal ist, von wo man kommt und welche Nationalität man hat.
@Alejandrina
ich wünsche euch (und allen anderen, die so etwas betrifft), dass ihr es suveren und mit Selbstsicherheit meistert, denn dann werden auch die anderen merken, dass Liebe keine Grenzen kennt und die Herkunft eines Menschen nichts über den Charakter aussagt.
lg
Planner
Meine Frau hat bisher keinen direkten Fall von Diskriminierung erlebt. Anfang 2002 ist sie mal in Bayern von einer Frau die sie für eine Türkin hielt, im Vorbeigehen blöd angequatscht worden, aber das war auch alles. Es findet sich allerdings gelegentlich, dass in den Geschäften das Personal ungeduldig wird, wenn sie nicht alles gleich versteht oder sich nicht richtig ausdrückt. Ansonsten ist sie bisher weitaus eher von Ausländerinnen angesprochen worden, die dachten, sie käme aus dem gleichen land. So hat sie Brasilianerinnen, Argentinierinnen und eine Griechin kennengelernt.
Allerdings habe wir es in den sieben Jahren, die sie hier ist, vorgezogen, nicht in den Osten zu fahren. Das ist uns doch immer noch zu risikoreich.
mike-o
| Zitat: |
Original von Planner
Allerdings habe wir es in den sieben Jahren, die sie hier ist, vorgezogen, nicht in den Osten zu fahren. Das ist uns doch immer noch zu risikoreich. |
Wenn ich immer diese Verallgemeinerung "Osten" höre, dann könnte ich k.....! Es sind nicht ALLE "Ossis" Rechtsradikale, hier gibt es auch normale Menschen!
Ich lebe mit meiner Frau auch im "Osten" und mir ist bisher noch keine Diskriminierung aufgefallen!
Alejandrina
| Zitat: |
Original von wutti
ich bin zwar nicht mit einem Ausländer verheiratet, aber wie viele von euch schon wissen, bin ich selber eine halbe Bosnierin und darum hab ich selber schon oft genug am eigenen leib versprüht, was Diskriminierung bedeutet;
In meiner Kindheit hatte ich sehr große Probleme damit; in der Schulzeit zB wurde ich sogar auf Grund meiner Herkunft (obwohl ich in Österreich geboren wurde) vom Religionsunterreicht ausgeschlossen, weil mein Vater Ausländer ist und nicht mit meiner leiblichen Mutter verheiratet war. Die Begründung lautete damals: Ich sei ein Bastart!
OK...das ist schon lange her, aber trotzdem werde ich heute noch öfter mit Diskriminierung konfrontiert. Es ist mit den Jahren besser geworden, aber ganz verschwunden ist es immer noch nicht und es wird mir wohl auch mein ganzes Leben so bleiben.
Aber selbst wenn die oben genannten Gründe nicht vorhanden sind, und einfach nur die Tatsache besteht, dass eben ein Elternteil von einem anderen Land ist, ist es Grund genug für manchen, denjenigen auszugrenzen.
@Alejandrina
ich wünsche euch (und allen anderen, die so etwas betrifft), dass ihr es suveren und mit Selbstsicherheit meistert, denn dann werden auch die anderen merken, dass Liebe keine Grenzen kennt und die Herkunft eines Menschen nichts über den Charakter aussagt.
lg |
Das kenne ich auch. Wie oft wurde ich z.B. beim Einkaufen gefragt: "Wo haben sie so gut Deutsch gelernt?" oder wg. meiner dunkleren Hautfarbe war ich für meine Kunden ständig in Urlaub oder wenn sie mein Namensschild lesen, fragen sie "woher" ich komme.
Gut, das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, kann aber manchmal schon ein wenig nerven, sich als hier geborene und aufgewachsene Deutsche andauernd erklären zu müssen. Außerdem empfinde ich diese Fragen als ziemlich indiskret.
Zu Beginn meiner Berufstätigkeit wollte sich ein Kunde nicht von mir (Originalton: "von so einer") bedienen lassen und hat hier Hausverbot bekommen. Dies habe ich persönlich nicht mitbekommen denn es wurde mir von unserem Pförtner erzählt.
Jeder hat ein Recht auf Dummheit und manche machen eben von diesem Recht gebrauch! Ich kann damit leben, da ich mich verbal perfekt zur Wehr setzen kann.
@wutti
Danke für die guten Worte!
Glücklicherweise gehören so ganz böse Erlebnisse nicht zu unserem Alltag. Wenn es denn so kommt zögere ich nicht, dagegen vorzugehen. Da würde Schweigen ja Zustimmung bedeuten!
Planner
| Zitat: |
Wenn ich immer diese Verallgemeinerung "Osten" höre, dann könnte ich k.....! Es sind nicht ALLE "Ossis" Rechtsradikale, hier gibt es auch normale Menschen!
Ich lebe mit meiner Frau auch im "Osten" und mir ist bisher noch keine Diskriminierung aufgefallen! |
Mag sein, dass wir da übervorsichtig sind, aber da wirken die Vorfälle der letzten Jahre halt noch nach. Und ich habe da auch einige verhaltensweise gesehen, die m. E. nach wie vor Vorsicht sinnvoll erscheinen lässt.
Sehr gut möglich, dass uns im Osten gar nichts passiert, aber besser zu vorsichtig als zu optimistisch.
Und es ist ja auch kein Zufall, das von 31 Mannschaften bei der Fussball-WM nur die Ukrainer ihr Quartier in den Neuen Ländern genommen haben.
andres
Hola,
na das finde ich ja mal Klasse und klug überlegt.
Wir reden hier über Dikriminierung und da haut doch einer gleich mal "Planvoll" und diskiminierend auf die "Ossis" ein. Respekt, dass zeugt von ausserordentlicher Klugheit und Toleranz.
Danke dafür, von einem geborenen Preußen, welcher in Sachsen lebt und auweia auch noch viele ausländische Freunde hat......
saludos andres
Planner
| Zitat: |
na das finde ich ja mal Klasse und klug überlegt.
Wir reden hier über Dikriminierung und da haut doch einer gleich mal "Planvoll" und diskiminierend auf die "Ossis" ein. Respekt, dass zeugt von ausserordentlicher Klugheit und Toleranz. |
Schönen Dank für das Kompliment.
Ich glaube zwar nicht, dass es viel Sinn hat, noch was dazu zu sagen, aber trotzdem:
Es ist unsere indivuduelle Wahrnehmung, dass wir uns im Osten nicht wohl fühlen.
Das mag objektiv falsch oder zumindest viel zu undifferenziert sein, das gebe ich zu.
Das stützt sich auch nicht auf konkrete Vorfälle die uns passiert sind, sondern eher auf die Vorfälle der Vergangenheit und einige eigene Beobachtungen
Trotzdem werden wir uns östlich der alten Zonengrenze nur sehr sehr vorsichtig bewegen.
Und noch eins dazu:
Beruflich befasse ich mich viel mit der Standortwahl von Unternehmen. Und ich höre immer wieder als Vorgabe von ausländischen Unternehmen "Nicht in Ostdeutschland". Ausnahmen sind Dresden, Potsdam und Berlin.
Als es bei Airbus um die Frage ging, wo der A 380 gebaut werden sollte war ja auch Rostock als möglicher Standort in der Diskussion.
Der wurde ohne jede Prüfung sofort von den Franzosen eliminiert. Argument: "Wir haben farbige Mitarbeiter".
Der Ruf ist halt ruiniert. Das zu ändern wird noch viele Jahre dauern
Auich da mögen Vorurteile eine Rolle spielen
ichbinderhorst
Ich habe bisher nie eine Diskriminierung mitbekommen. Manchmal hat meine Frau kleine Geschichten erlebt, wenn sie alleine unterwegs war. Aber das war nie schlimm und harmlos.
Eine Zeitlang bin ich mal tanzen gegangen. Der DJ war ein Kubaner. Der ist beim Heimweg dumm von Glatzen angelabert worden. Ich habe mich eingemischt und die Leute haben sich verzogen.
Der Kubaner hat die Sache dann heruntergespielt, weil es ihm wohl peinlich war. Möglicherweise ging es da auch um etwas anderes als Rassismus und ich habe mich getäuscht.
Meine Frau war mit einem Berliner verheiratet. Der ist dann nach Königswusterhausen gezogen. Also tiefste Ossiprovinz mit schlechtem Ruf. Das dortige Ausländeramt hat meine Frau sehr nett behandelt und ihr ohne Probleme die unbefristete Aufenthaltserlaubnis erteilt.
Ich war darüber sehr überrascht, aber das ist auch schon eine Weile her.
edit.
meine Frau hat auch eine Zeit in Spanien gelebt. Dort hat sie den Rassismus mehr erlebt als in Deutschland. Er richtet sich dort insbesondere gegen jitanos (zigeuner) und gegen die kleinen gelben Leute aus Peru und Mittelamerika. Sie nennen sie "changuitos" glaube ich, und das hat meine Frau damals sehr gestört, obwohl sie kein changuito ist.
Leni-P
Ich denke dass Männer generell schlimmer vom Rassismus betroffen sind als Frauen...ich habe es zum Glück auch noch nicht erleben müssen, bin aber doch immer "unruhig", weil es irgendwann ja mal sein könnte - und wie dann reagieren?
Was Planner sagt, ist doch seine persönliche Meinung und Sicht der Dinge, die er aus irgendeinem Grund hat...ich habe es jetzt nicht so verstanden dass er schlecht über alle "Ostdeutschen" denkt, sondern lediglich dort ein größeres Risiko sieht, dem er sich nicht aussetzen will!
Wenn ich jetzt lieber mit "Lufthansa" als mit z.B. "Kenya Airways" fliege, weil es Statistiken gibt, die bestätigen dass mit "Lufthansa" weniger passiert, diskrimminiere ich dann "Kenya Airways" oder versuche ich lediglich mein persönliches Risiko gering zu halten (auch wenn ja nichts passieren muss)!
Wird man denn seit neuestem in diesem Forum ständig gemassregelt nur weil man eine eigene Meinung hat oder was schreibt was andere nicht interessiert oder sie es nicht hören wollen?
ichbinderhorst
| Zitat: |
Original von Leni-P
Wird man denn seit neuestem in diesem Forum ständig gemassregelt nur weil man eine eigene Meinung hat oder was schreibt was andere nicht interessiert oder sie es nicht hören wollen? |
Leni, ich glaube, dass das Forum von Leuten dominiert wird, die ihren Urlaub in Orten wie Boca Chica, Punta Cana oder Sosua verbringen oder dort wohnen oder ihre Partner kennengelernt haben. Das gilt wohl auch für die Macher des Forums. Ich glaube DU weisst, was ich damit meine?
`
Man sieht es an den Reaktionen hier.
Ich würde deswegen nicht verzweifeln. Meiner Meinung siehst du die Dinge schon realistisch.
Wenn man die ganze Urlaubseuphorie einmal beiseite lässt, kommt man oft zu anderen Ergebnissen.
Planner
| Zitat: |
| Was Planner sagt, ist doch seine persönliche Meinung und Sicht der Dinge, die er aus irgendeinem Grund hat...ich habe es jetzt nicht so verstanden dass er schlecht über alle "Ostdeutschen" denkt, sondern lediglich dort ein größeres Risiko sieht, dem er sich nicht aussetzen will! |
...dem ich meine Frau nicht aussetzen will.
Danke. So ist es. Ich habe ebenfalls viel Bekannte in Ostdeutschland, denen ich keine Schlechtigkeit zutraue, und ich kenne auch eine Reihe von Leuten, die den damals in der DDR gepredigten Antifaschismus nach wie vor sehr ernst nehmen.
| Zitat: |
| Wird man denn seit neuestem in diesem Forum ständig gemassregelt nur weil man eine eigene Meinung hat oder was schreibt was andere nicht interessiert oder sie es nicht hören wollen? |
Daran werden wir uns wohl gewöhnen müssen.
| Zitat: |
| Leni, ich glaube, dass das Forum von Leuten dominiert wird, die ihren Urlaub in Orten wie Boca Chica oder Sosua verbringen oder dort wohnen oder ihre Partner kennengelernt haben. Das gilt wohl auch für die Macher des Forums. Ich glaube DU weisst, was ich damit meine? |
Das ist ja wohl kaum mißzuverstehen. Wir haben uns also einfach Nutten von der Straße geholt und geheiratet. Und jetzt wollen wir die Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen.
Das reiht sich würdig in so manchen Blödsinn ein, der hier geschrieben wurde.
andres
@ Planner,
| Zitat: |
Der Ruf ist halt ruiniert. Das zu ändern wird noch viele Jahre dauern
Auich da mögen Vorurteile eine Rolle spielen |
so geschrieben haste natürlich recht.
Das kann ich akzeptieren und auch nachvollziehen.
Nicht zuletzt ist aber ein Vorurteil (ich hebe selber deren viele gegenüber Nichtchristen) leider auch eine Vorstufe zur Diskimkinierung. So gesehen diskriminieren wir, die wir Vorurteile haben andere Menschen.
Dann wäre es noch eine Frage ob es sich nur um ein Vorurteil handelt, oder ob sich das in der Realität bestätigt. So hatte ich mich einmal auf ein langes Gespräch mit einem Mitbürger muslimischen Glaubens eingelassen. Wir konnten uns wohl darauf einigen, dass wir, fundierend auf das alte Testament, alle an einen Gott glauben. Das dieser aber der selbe sein könnte, diese Möglichkeit war für meinen Gsprächspartner völlig ausgeschlossen.
Somit weiter so, wie Planer mit dem Osten der Republik. Er kommt nicht dorthin.
Ich besuche keine Länder in welchem der Islam der vorwiegende Glauben ist. Ach und hier natürlich auch keine Dönerbude.
@ Leni-P,
| Zitat: |
| Wird man denn seit neuestem in diesem Forum ständig gemassregelt nur weil man eine eigene Meinung hat oder was schreibt was andere nicht interessiert oder sie es nicht hören wollen? |
so wollte ich meinen Beitrag nicht verstanden wissen. Es steht mir absolut nicht zu jemanden, in welcher Form auch immer, zu maßregeln. Solle sich auch nicht so anhören.
@ ichbinderhorst,
ich hoffe wird auch von dir angenommen.
Nur am Rande, obwohl ich mich bei meinen paar Beiträgen hier nicht direckt angesprochen fühle, Sosua kenne vom durchfahren

und Boca Chica gar nicht.
saludos andres
Planner
| Zitat: |
| Somit weiter so, wie Planer mit dem Osten der Republik. Er kommt nicht dorthin. |
Ich komme schon dorthin. Immer wieder, aus beruflichen Gründen.
Aber allein.
luislui
| Zitat: |
Original von Planner
| Zitat: |
| Leni, ich glaube, dass das Forum von Leuten dominiert wird, die ihren Urlaub in Orten wie Boca Chica oder Sosua verbringen oder dort wohnen oder ihre Partner kennengelernt haben. Das gilt wohl auch für die Macher des Forums. Ich glaube DU weisst, was ich damit meine? |
Das ist ja wohl kaum mißzuverstehen. Wir haben uns also einfach Nutten von der Straße geholt und geheiratet. Und jetzt wollen wir die Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen.
Das reiht sich würdig in so manchen Blödsinn ein, der hier geschrieben wurde. |
Da kann ich dir nur zustimmen Planner so einen Unsinn kann nur einer schreiben bei dem Sosua nur aus der Piedro Clisante und der Alejo Martinez bis zur Querstrasse Dr. Rosen besteht, zu Boca chica kann ich mich nicht äussern da ich es nicht kenne.
Adios
Luis
Palmbeach
| Zitat: |
Original von Planner
Es ist unsere indivuduelle Wahrnehmung, dass wir uns im Osten nicht wohl fühlen.
Das mag objektiv falsch oder zumindest viel zu undifferenziert sein, das gebe ich zu.
Das stützt sich auch nicht auf konkrete Vorfälle die uns passiert sind, sondern eher auf die Vorfälle der Vergangenheit und einige eigene Beobachtungen
Trotzdem werden wir uns östlich der alten Zonengrenze nur sehr sehr vorsichtig bewegen.
Und noch eins dazu:
Beruflich befasse ich mich viel mit der Standortwahl von Unternehmen. Und ich höre immer wieder als Vorgabe von ausländischen Unternehmen "Nicht in Ostdeutschland". Ausnahmen sind Dresden, Potsdam und Berlin.
Als es bei Airbus um die Frage ging, wo der A 380 gebaut werden sollte war ja auch Rostock als möglicher Standort in der Diskussion.
Der wurde ohne jede Prüfung sofort von den Franzosen eliminiert. Argument: "Wir haben farbige Mitarbeiter".
Der Ruf ist halt ruiniert. Das zu ändern wird noch viele Jahre dauern
Auich da mögen Vorurteile eine Rolle spielen |
Hallo Planner, bei diesem Posting von Dir fehlt mir die Logik. Du schreibst, dass es Eure Wahrnehmung ist, dass Ihr Euch im Osten nicht wohl fühlt. Andererseits war Deine Frau offensichtlich noch nie dort und Du in den letzten 7 Jahren nicht. Interessant, wie oberflächlich sich oft Meinungen bilden.
Aus Sicht der Unternehmen ist es genauso engstirnig, sich nicht wirklich mit den entsprechenden Regionen zu befassen und lediglich Ihre von Unkenntnis geprägte Meinung (diesbezüglich) zum Entscheidungskriterium zu machen. Und wenn Du sie noch berätst, haben Sie nicht gerade einen Fürsprecher gegenüber sitzen - im Gegenteil. Ich will hier jetzt kein Marketing für Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern machen, aber miit so einer Einstellung wird sich nie etwas an den Verhältnissen ändern!
Wenn Dresden, Potsdam und Berlin die Ausnahmen sind, frage ich mich, ob man allen Ernstes davon ausgeht, dass diese Städte "clean" sind und es dort keine Neonazis gibt? Man muss sich schon realistisch mit den Dingen beschäftigen und auseinandersetzen, über die man redet.
dive
hola!
ja, diskriminierung ist verletzend!!
da genügen ja allein schon die schiefen blicke!
mich ärgert das auch immer maßlos!
aber auf jeden fall werden die dummen, und ewigestrigen
sowieso nie aussterben.
der typ, der deinen mann so herablassend behandelt
hat, hat halt einen sehr begrenzten horizont, alejandrina!
armes würstchen!!
traurig....