Aussteiger Report auf 3 SAT, 9. Jan. 08

sioba
Insel der verlorenen Träume

21.30 Uhr auf 3 SAT

Die Dominikanische Republik ist bei Schweizer Auswanderern äußerst beliebt. Über 1.600 Schweizerinnen und Schweizer sind in Santo Domingo gemeldet. Doch die Korruption macht vielen Neuankömmlingen zu schaffen, und viele liebestolle Männer verlieren zuerst den Kopf, dann ihr Vermögen. - Die Reportage "Insel der verlorenen Träume" zeigt das Scheitern von Auswanderern in paradiesischer Kulisse.
Kloane
Danke für die Info!!!! Ich werds anschauen
rho
Jepp, ich danke für den Tipp das werde ich mir natürlich auch anschauen.
xchris
für den Tipp
Alejandrina
Das war ein sehr interessanter Bericht und hat wieder einmal die Gefahren einer zu blauäugigen Sichtweise auf das Land aufgezeigt.
Mercury
...für mich war an dem Bericht nun nichts besonders! Das gleiche kann Dir überall auf der Welt passieren...Ich habe jetzt nichts gehört was dir "ausschließlich" nur in der RD passieren kann...Jeder auf der ganzen Welt wird irgendwie übers Ohr gehauen! Kriminallität gibt es hier wie dort...allein wenn ich gestern an den Bericht und die Diskusion im Ersten denke....Die Polizei in Duisburg berichtete darüber das an "JEDEM" Wochenende eine Messerstecherei zu verzeichnen sei...auch in Hessen, FFM das gleiche Bild, verletzte, tote...usw.

Wenn dann mal jemand in der RD überfallen wird, so wird dies automatisch auf die gesamte Statistik des Landes angewandt und da heißt es dann gleich das es dort aj wohl ziemlich schlimm sei....klar ist es das, aber ebend nicht mehr oder weniger wie hier...gut auf grund der größe des landes ist halt alles ein bisschen komprimierter....

aber wie auch immer, für mich war das ein bericht ohne jeglichen nährwert an informationen....

Ich meine, welcher trottel kauft eine immobilie und stellt die verträge auf die frau aus???? also bei aller liebe....so wird das nix...da ist nicht die RD schuld sondern der Mann. wenn dann zumindest schon mal auf "beide" personen...ok, wenn es dann schief geht, kann man sich wenigstens selbst keinen Vorwurf machen etwas falsch gemacht zu haben, schließlich waren wir ja mal ineinander Verliebt und wollten alles gemeinsam machen, aber NUR auf die Frau....hmmm...na gut, muss jeder selber wissen...er sollte dabei halt nicht immer die schuld bei den anderen suchen....

hasta luego
Augenzwinkern
Alejandrina
@Mercury

Ich wünsche dir, dass du auch in Zukunft deine unkritische Sichtweise auf das Land beibehalten kannst.

Ich bin seit mittlerweile 5 Jahren glücklich mit meinem dominikanischen Mann verheiratet und wir bereisen hauptsächlich seine Heimat, da er verständlicherweise sein Land und seine Familie besuchen möchte. Uns stört aber beide ganz gewaltig, dass bei jeder Gelegenheit versucht wird, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen und auch ansonsten ist der Ton uns "Viajeros" gegenüber sehr scharf geworden.

Sicher mag es diese "Phänomene" auch in anderen Schwellen- oder Dritteweltländer geben, aber wir haben nun einmal Angehörige in der Dominikanischen Republik und uns betreffen die dortigen Zuständen nun einmal.

Und zum Thema Sicherheit kann ich nur sagen, dass wir uns hier in Deutschland ( selbst in der berüchtigten Stadt Hamburg ) weitaus sicherer fühlen als in der Dominikanischen Republik.
Jedenfalls muß man hier nicht ständig um sein Hab und Gut fürchten und auf einer Pumgun nächtigen.
Mercury
@Alejandrina

Ich kann Dir nur zustimmen, das die zustände sicher suboptimal sind was einige Lebensbereiche betrifft und auch ich würde mir mehr Sicherheit wünschen.
Es ist ja bei mir nicht anders, meine Süße und ihre Familie sind zwar nicht von Armut betroffen, aber dennoch gibt es genug Punkte die auch sie nicht gutheißen oder verändert sehen wollen.
Nun sicher ist es mit etwas Geld dort einfacher zurecht zu kommen, aber ich mache halt ständig vor Ort die Erfahrung das es wichtiger ist sich einfach mit den Einheimischen auseinander zu setzten und sie nicht versucht zu meiden wie die Pest nur weil man der "irrwitzigen" Annahme ist, das jeder dort ein potenzieller Verbrecher ist und mir eventuelle meine paar Euros klauen möchte...

Selbst in kleinen Dörfern, oder wie in San Cristobal, einer echten dominikanischen Kleinstadt, ohne den Touristenrummel, findest du arme und reiche, kriminelle und ebend nicht kriminelle, drogenprobleme, bettler, usw. Es ist sicher nicht einfach dort zu leben, auch Angst zu haben überfallen zu werden, aber die Frage ist ob ich mir dadurch mein Leben bestimmen lasse???

Auch der Vater meiner Süßen geht nie ohne Pistole aus dem Haus, schon alleine deshalb weil er auch bekannt ist und man weiß das er eben ein Unernehmen hat, Abeitsplätze schafft und demzufolge Geld haben muss...aber es läßt sich hier niemand davon abhalten normal zu leben! Auch wenn das Risiko einfach höher ist als meinetwegen hier in Deutschland.

Und wenn ich sehe das die Familie meiner Süßen auch noch den Armen helfen, mit Geld, Essen, Kleidung oder Medizin und dabei erfahre und sehe dass das hier einfach eine andere Form des Sozialsystems ist und man sich auch für den Mitmenschen verantwortlich fühlt, nun dann haben wir in der RD wohl teilweise mehr Respekt vor den Mitmenschen als hier in Deutschland.

Und ich darf anmerken das ich ein sehr kritischer Mensch bin und alles hinterfrage was mir "spanisch" Augenzwinkern vorkommt. Aber um so weniger ich versuche die Menschen in der RD zu ändern und mich mehr in den Bräuchen, Sitten, Gepflogenheiten und der Sprache integriere, umso mehr stelle ich fest, das es möglich ist dort auch ein ganz normales und friedliches Leben zu führen, wobei ich an dieser Stelle den Wert einer Familie hervor heben möchte, auch allen widrigkeiten zum trotz!


hasta luego
Augenzwinkern
Sonne66
Ich habe den Bericht gestern auch gesehen.

Sorry, nichts für ungut und ist auch nicht böse gemeint, aber da wurden ja Typen vorgestellt, die zum Gruseln waren und die meisten waren auch nicht von Intellegenz geprägt.

Ich denke mal, dass das nicht allgemein so ist, sondern in diesem Bericht gerade solche "Fälle" gezeigt wurden.

Die wären auch in jedem anderen Land gescheitert.

Und der Ort Boca Chica (hoffe das ist so richtig geschrieben) sah auch in diesem Bericht nicht wirklich toll und einladend aus.
Alejandrina
Zitat:
Original von Sonne66
Ich habe den Bericht gestern auch gesehen.

Sorry, nichts für ungut und ist auch nicht böse gemeint, aber da wurden ja Typen vorgestellt, die zum Gruseln waren und die meisten waren auch nicht von Intellegenz geprägt.

Ich denke mal, dass das nicht allgemein so ist, sondern in diesem Bericht gerade solche "Fälle" gezeigt wurden.

Die wären auch in jedem anderen Land gescheitert.

Und der Ort Boca Chica (hoffe das ist so richtig geschrieben) sah auch in diesem Bericht nicht wirklich toll und einladend aus.


Den Fall des Ehepaares deren Kaffeeplantage enteignet werden sollte war schon sehr schlimm.

Ich finde es wichtig, solche Schicksale zu präsentieren um andere Auswanderungswillige vor gewissen Gefahren zu warnen.
Der Bericht war m.E. auch in keinster Weise Sensationslüstern sondern recht sachlich.
Mercury
Zitat:
Original von Alejandrina

Ich finde es wichtig, solche Schicksale zu präsentieren um andere Auswanderungswillige vor gewissen Gefahren zu warnen.
Der Bericht war m.E. auch in keinster Weise Sensationslüstern sondern recht sachlich.


Ja er war sachlich, aber warum gibt es nicht auch dazu die Möglichkeit über LEute zu berichten, die es zu etwas gebracht haben, wenn man schon nicht auf Sensationsgier setzt, sondern Informieren möchte????

Oder möchte man mir damit erzählen das es nicht möglich ist in der RD es zu etwas zu bringen, im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten?????

Augenzwinkern
Tschaki
Habe den Bericht auch gesehen - schon das 2. mal wie ich festgestellt habe.

Den Fall der Kaffeeplantage fand ich auch schlimm, aber zeigt mal das nicht vor solchen Taten zurück geschreckt wird, auch wenn unschuldige leute anschliessend in den knast müssen.

Was ich noch gut fand, was die dame vom konsulat gesagt hat, wegen den vielen schweizern die sehr viel geld verloren haben... oft sind es auch menschen die hier schon keine perspektive hatten und dann denken viele, dass ein neuanfang auf der insel klappt... nur leider ist es meistens nicht so.
muss Sonne66 recht geben ein paar darunter waren echt gruselig

Grüsse
Tschaki
Alejandrina
Zitat:
Original von Mercury
Ja er war sachlich, aber warum gibt es nicht auch dazu die Möglichkeit über LEute zu berichten, die es zu etwas gebracht haben, wenn man schon nicht auf Sensationsgier setzt, sondern Informieren möchte????

Oder möchte man mir damit erzählen das es nicht möglich ist in der RD es zu etwas zu bringen, im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten?????

Augenzwinkern


Doch, aber diese Sendung hieß "Insel der verlorenen Träume", da müßte man vielleicht eine eigene Sendung der "erfüllten Träume" kreieren. :lol:
Doreen
Zitat:
Original von Sonne66Und der Ort Boca Chica (hoffe das ist so richtig geschrieben) sah auch in diesem Bericht nicht wirklich toll und einladend aus.


Also das versteh ich jetzt net ... was wurde denn da groß von Boca Chica gezeigt, dass du zu so einem "Urteil" kommst?! Nun wirklich viel von BC war da nicht zu sehen und wenn du die Leute meinst, das sind eigentlich alles ganz Liebe & Anständige.

Und die haben da auch nicht wirklich ihre "Träume verloren" ... ich kenn die alle persönlich. Gut, der Otto ... bei dem isses wirklich saudoof gelaufen, der hat sich einfach übers Ohr hauen lassen ... trotzdem fliegt er immer noch hin und genießt seinen Urlaub dort.
rho
Hallo, ich finde leider auch das BC wieder einmal negativ dargestellt wurde. Rotlichtmillieu gibt es auf der ganzen Welt.
Wir haben uns in Boca Chica verliebt was wohl gerade daran liegt das man mit der Bevölkerung schnell in Kontakt kommt. Wir könnten nie in so einem Tourikäfig Urlaub machen.
Auch wenn wir auf unserer zweiten Reise wieder ins Dominican Bay einchecken. Wir werden uns dieses Mal nach etwas anderem umschauen und haben da auch schon was ins Auge gefasst.
Sonne66
Also das versteh ich jetzt net ... was wurde denn da groß von Boca Chica gezeigt, dass du zu so einem "Urteil" kommst?! Nun wirklich viel von BC war da nicht zu sehen und wenn du die Leute meinst, das sind eigentlich alles ganz Liebe & Anständige.[/quote]

Ich meinte auch eigentlich, das was sie von BC gezeigt haben, sah nicht sehr einladend aus.
über den Rest des Ortes kann ich mir natürlich keine Meinung bilden, da ich noch nicht da war.
Günter
Mercury verniedlicht das Ausmaß der im Augenblick in der Dominikanischen Republik herrschenden Kriminalität. Im letzten Jahr war der Rekord in zwei Monaten 118 Morde! Das in einem Lande so groß wie die Schweiz oder Niedersachsen. Auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet müßten wir in Deutschland 1.000 Morde in zwei Monaten haben. Davon sind wir glücklicherweise weit entfernt. Im letzten Jahr wurden zwei Touristenhotels (Las Terrenas, Maimón) von Polizisten überfallen. So etwas habe ich von Deutschland noch nicht gehört. In Deutschland laufen auch nicht so viele Leute mit einer Waffe herum.
Es wird auch nicht „denn mal jemand überfallen“ sondern was wir von Überfällen auf unserer letzten Reise gehört haben, überstieg alles bisher Dagewesene. Früher wurden die Leute einfach ausgeraubt. Heute bringt man sie um, um Zeugen zu beseitigen. Die Kriminalität ist brutaler geworden.
Wir gehen nicht so weit, daß wir sagen, jeder ist dort ein potentieller Verbrecher. Wir sind nach wie vor der Meinung, das ist eine absolute Minderheit. Das Problem der Ordentlichen ist nur, daß keiner weiß, was ist das für ein Typ, dem ich da begegne. Nach dem zweiten Überfall reiste ständig die Angst mit uns. Immer, wenn wir in der Einsamkeit – wir gehen meistens dorthin – jemandem begegneten, war die bange Frage, ist er gut, ist er böse? Was uns noch aufgefallen ist, ist die Angst der Einheimischen vor den eigenen Banditen. Wir sind noch nie so oft vor ladrones gewarnt worden wie im letzten Jahr. Uns haben noch nie so viele Menschen, auch Dominikaner, gesagt, daß sie Angst hätten. Früher verabschiedeten uns die Leute mit vaya con díos, bien viaje; heute heißt es nur noch cuidense (Seien Sie vorsichtig)!
Wir wurden letztes Jahr das zweite Mal überfallen und sind zwei möglichen Überfällen durch rechtzeitige Flucht entgangen. Wir wandern viel, auch in Deutschland, besonders sonntags früh, wenn noch alles schläft. Bisher gab es noch keine kritische Situation. In einem Punkte hat Mercury Recht, es gibt dort keine kriminellen Situationen, die nicht auf der ganzen Welt eintreten können, bis auf die unrechtmäßigen Enteignungen, die absolute Rechtsunsicherheit. Hier gilt, nur wer Geld hat, hat auch Recht!
Mercury hat auch darin Recht, der Bericht bot wenig Information. Er war einseitig gefärbt, darin gebe ich Sonne66 und Alejandrina Recht.
Wir waren zweimal in Rancho Arriba (im Bericht hieß es immer Arribe). Auf einer unserer Wanderungen von Mahoma nach Rancho Arriba begegnete uns der Nachbar des Kaffeefarmerehepaares. Auch ein Schweizer. Er fuhr eine teure Jeepeta, war gut angezogen und machte auf uns den besten Eindruck. Den Namen nenne ich nicht. Wir unterhielten uns ca. 15 Minuten sehr angeregt. Ich drängte dann auf Fortsetzung des Marsches, denn die gesamte Strecke betrug etwa 16 km, und wir mußten das letzte Fahrzeug von Rancho Arr. nach Ocoa bekommen, weil wir dort wohnten. Im letzten Jahr hatten wir von dem begüterten Schweizer noch mehr Positives gehört, so daß wir beschlossen, ihn dieses Jahr (200cool -Das Smily ist nicht von mir und ich bekomme das auch nicht weg! da soll 2008 stehen - zu besuchen.
Wenige Tage später erfuhren wir, daß er ermordet worden war, weil er zwei dominikanische Arbeiter ins Gefängnis gebracht hatte, weil sie einen haitianischen Arbeiter vergiftet hatten.
Für den, der wenig von uns weiß: Wir waren 15 mal drüben – insgesamt 127 Wochen, 13 mal sind wir mit dem Rucksack durch das Land gezogen. Wir kennen viele Leute drüben. Über 150 Dominikaner, bei 59 haben wir gewohnt – im Gegensatz dazu nur bei 6 Europäern. Von letzteren kennen wir 53. Die Anzahl derer, die in Wohlstand leben, kann man an einer Hand abzählen. Wir sind auch ganz sicher, daß der Wohlstand nicht im Lande erworben wurde. Von einigen wissen wir, daß bei Bedarf oder ständig Geld aus der Heimat fließt.
Und noch ein Punkt, den man nicht vergessen sollte: Von keinem wissen wir, daß er so viel Geld drüben verdient, daß er fürs Alter vorsorgen kann.
Insofern ist der Bericht gar nicht schlecht, denn die Anzahl der Erfolgreichen ist sehr klein. Und wenn es dann mal jemand geschafft hat, dann kommt Noel und zerstört seine 60.000 Platanepflanzen. Seine Arbeit von mehreren Jahren war um sonst. Wenn dann kein Geld mehr da ist, ist man am Ende. Jede andere Darstellung könnte Optimisten verleiten, blauäugig zu werden.
Als wir noch keine Website hatten, erhielten wir jedes Jahr 60 – 80 Anfragen von Leuten, die auswandern wollten.
An diesem Forum gefällt mir besonders der Umgang miteinander. Es gibt Foren, da nutzen die Residenten ihre rechtlichen Freiräume rücksichtslos aus, indem sie andere verleumden, beschimpfen und mit Unrat bewerfen.
Viele Grüße
Günter
Mercury
@Günter

Ich danke Dir sehr für deine Eindrücke und Erfahrungen aus der RD.
Es lag mir fern die Situation in diesem Land zu verniedlichen, im Gegenteil, als ich meine erste Schießerei erleben durfte, hatte ich mehr Angst als Vaterlandsliebe, dass kannst du dir sicher vorstellen! Augenzwinkern

Jedoch, erlaube mir nochmals eine Frage:

"WAS ERWARTEN WIR VON DER RD?"

"MIT WELCHEN VORSTELLUNGEN TRETEN WIR EINE REISE IN EIN SO FERNES LAND ÜBERHAUPT AN?"

Jeder Mensch hier in Europa, weiß das es in Dritte Welt Länder stärkere Kriminalität gibt, oder?

Wenn du dann in ein so "schönes" Land fliegst und dann vor Ort ausgeraubt wirst, hmm, nun dann ist es ebend so, oder??
dann haben sich doch alle vorhersagen bewahrheitet?!?! oder nicht?

Wirst du 10 Jahre nicht ausgeraubt und lebst dort in Frieden und Eintracht, nun was würdest du den Menschen dann sagen, wenn sie dich fragen, was einem dort erwartet?

Ich persönlich reise und lebe in der RD mit meinen vorstellungen, das es ebend nicht perfekt ist, das es neben strand und sonne auch ein leben gibt, ein leben welches mir zumindest bis dahin fremd war, man hat ganz andere probleme zu bewältigen als hier in D, man stößt auf unverständniss bei verbesserungsvorschlägen, bekommt aber jegliche hilfe von wildfremden menschen wenn es notwendig ist...

man sieht wie einige neureiche ankommen, ihr geld verprassen, oder ausgenommen werden und die selben trifft man dann in einer Fernsehshow wieder mit aussagen wie schlecht doch die menschen dort sind...."alles gauner"..."alles verbrecher"....

gut ist auch ein weg, aber nicht meiner...

wenn ich johannesburg hernehme, wo die mordrate um einiges höher ist als in der RD, wo jedesjahr mehrere hunderte polizisten erschoßen werden, da frag ich mich auch warum menschen in ein solches land auswandern!?!?!? Nun da ich Freunde dort habe weiß ich das sie das Land lieben, mit all ihren fehlern und einschränkungen, mit all den mißständen die dort sind und sie sind glücklich da...

nun bitte nicht wieder alles über einen kamm scheren...es ist mir durchaus bewußt wie es in Afrika sonst zugeht, aber darum gehts mir gar nicht, sondern darum das es menschen immer irgendwo hinziehen wird!
Mit Träumen, wünschen, vorstellungen...die einen werden damit fertig, freuen sich über eine neue heimat, die anderen kehren heim, oder schaffen den kulturschock nicht und kommen dort unter die räder usw....Nur deshalb veruteile ich kein Land welches ICH mir ausgesucht habe und wo ICH dafür verantwortlich bin für mein tun und handeln...und nicht die Leute in diesem Land.

Und ich bin nun wirklich einer der sich nicht zu den leichtsinnigen Menschen zählt, aber wenn ich der Meinung bin ich will in die RD und das ist ein armes Land, aber ich möchte dort leben und vielleicht auch arbeiten, dann hab ich mich gefälligst dort anzupassen, die sprache zu sprechen und mit mißständen die dort herschen klar zu kommen...oder ich bleib daheim. (punkt)
Wenn ich im kleinen Kreis die Situation verbessern kann, dann werde ich dies tun!


hasta luego
Günter
Hallo, Mercury,
Du hast Recht, nur hilft uns das nicht weiter, wir suchen jetzt ein Land, wo wir preiswert der Kälte und dem schlechten Wetter in Norddeutschland für einige Wochen entfliehen können.
Da war die DR bisher ideal. Als wir 1989 erstmalig ins Land kamen, stand für uns fest. Spanisch lernen, auf die hygienischen Zustände vorbereiten und wiederkommen. Das ging von 1994 - 2003 bestens, wir fanden nur Freunde und nette Menschen - dann war der erste Überfall auf dem Weg zum Salto Del Limón. Ich habe zwei Jahre gebraucht, bis ich das Trauma losgeworden bin. 2006 war dann der Einbruch ins Hotelzimmer und letztes Jahr der zweite Überfall an der Playa Poza de Bojolo - bei Nagua.
Die Kriminalität war vor 10 Jahren nicht so groß, das ist sicher.
Gruß
Günter
Mercury
Zitat:
Original von Günter
Hallo, Mercury,
Du hast Recht, nur hilft uns das nicht weiter, wir suchen jetzt ein Land, wo wir preiswert der Kälte und dem schlechten Wetter in Norddeutschland für einige Wochen entfliehen können.
Da war die DR bisher ideal. Als wir 1989 erstmalig ins Land kamen, stand für uns fest. Spanisch lernen, auf die hygienischen Zustände vorbereiten und wiederkommen. Das ging von 1994 - 2003 bestens, wir fanden nur Freunde und nette Menschen - dann war der erste Überfall auf dem Weg zum Salto Del Limón. Ich habe zwei Jahre gebraucht, bis ich das Trauma losgeworden bin. 2006 war dann der Einbruch ins Hotelzimmer und letztes Jahr der zweite Überfall an der Playa Poza de Bojolo - bei Nagua.
Die Kriminalität war vor 10 Jahren nicht so groß, das ist sicher.
Gruß
Günter


Auch da kann ich dir nur zustimmen...Wir wollen mal hoffen das diese negative Entwicklung auch mal ein Ende hat!!!