CptBlaubaer
Zwei Italiener bei Überfällen getötet, ein Dritter wurde verletzt!!!
Wie soll man sich fühlen bzw. handeln wenn man diese Schlagzeilen auf den Seiten der Dominikanischen Presse bzw. in Foren findet????
Es ist sicherlich richtig, dass es auch in Deutschland reichlich Kriminalität gibt, sowohl in den Großstädten als auch inzwischen auf dem Lande, aber ist es in der Dominikanischen Republik noch schlimmer oder gefährlicher durch die Armut der Menschen und den durch Touristen gebotenen Verlockungen???? Inwiefern sind die dominikanischen Gesetzeshüter in der Lage derartige Kriminalität zu verfolgen und einzuschränken, wo sie doch auch unterbezahlt sind und sich mitunter um diverse Nebeneinkünfte kümmern müssen????
Bisher bin ich in bei meinen Reisen immer gut durchs Land gekommen, war dieses Glück oder ist es doch eher die Regel???
soosi
| Zitat: |
Original von CptBlaubaer
Zwei Italiener bei Überfällen getötet, ein Dritter wurde verletzt!!!
Bisher bin ich in bei meinen Reisen immer gut durchs Land gekommen, war dieses Glück oder ist es doch eher die Regel??? |
Das ist die Regel
Peter
Hola,
ein gegeneinander Aufwiegen ist sicher schwer, wenn nicht gar unmöglich. Straftaten passieren aus Habgier, aus Not und anderen Ursachen.
Ich war in den vergangenen 20 Jahren sehr oft in der RD, bisher immer ohne behelligt zu werden. Eine Garantie für die Zukunft ist dies sicher nicht. Ein Vertrauen in die dortigen Ordnungsbehörden fehlt mir allerdings völlig, zu oft sind diese selber in kriminelle Machenschaften verstrickt.
Man sollte, sofern man nicht wohlbehütet in einem AI-Resort dort verweilt, Augen und Ohren schon offen halten. Bemerkt man, dass die Stimmung kippt, also aggressiv wird, besser vorzeitig gehen.
Sonst würde ich empfehlen auch dort die Gegenden meiden, die man auch in seinem Heimatland nicht aufsucht. Die Wahrscheinlichkeit in Hamburg des Nachts auf der Reeperbahn in Bandenkämpfe der Albaner zu geraten ist nun auch unweit höher, als in Düsseldorf auf der "Kö" in solche Dinge zu geraten.
Saludos, Peter
Leni-P
@ soosi,
fragt man die in der RD lebenden Dominikaner, so geben sie Dir eine ganz andere Antwort!!!
Natürlich wird nicht jeder bedroht oder umgebracht der die RD besucht und dort ausserhalb von "geschützten" Anlagen lebt oder durchs Land reíst, aber die Gefahr dass es passieren könnte, wird immer grösser - mal unabhängig davon in welchen Gegenden und mit welchen Personen man sich aufhält.
Natürlich sind solche Geschichten nicht gerade förderlich für den Tourismus, aber man sollte nichts verherrlichen oder bagatellisieren...wobei ich der Meinung bin dass jemand der die RD "kennt" und schon öfter ausserhalb von AI-Anlagen gelebt hat, auch weiterhin dort hinfliegen wird, weil er die Lage ganz anders einschätzen kann!
Um sich dem Ernst der Lage bewusst zu werden und evtl. etwas ändern zu können, dürfen nicht diejenigen als Massstab genommen werden, denen (noch) nichts passiert ist, sondern jeder einzelne, unschuldige der ohne Sinn sein Leben gelassen hat!
saludos
Mercury
nun aus meiner erfahrung kann ich euch eine kleine geschichte erzählen welche ich im letzten urlaub im august ja hatte:
wir saßen, wie in der RD üblich abends vorm haus, die familie, freunde und wir unterhielten uns und hatten spaß...
die gegend wo die familie meiner freundin wohnt ist nicht gerade für ihre kriminellen gegenden bekannt, aber auch da ist es dann passiert...
so gegen 22-23 uhr knallte es zweimal auf der anderen straßenseite...also 30-40 meter von uns weg und wir haben uns ziemlich erschrocken und gingen sofort ins haus...nun was war passiert? eine familienfede...der eine hat den anderen einfach auf der straße erschoßen und dabei gleich seinen schwager auch noch versucht mitzunehmen...so, nun war die halbe straße in aufregung und wir wollten wissen ob wieder alles vorbei sei und da ging dann der Bruder meiner freundin dorthin und kam zurück...Ja alles klar...alles vorbei...wir können wieder raus kommen...
Nun frag ich euch hier...sollte ich deshalb nicht mehr hinfliegen? habe ich mich falsch verhalten und mich selbst in diese Situation gebracht?
Nun ich denke nicht!
Denn es dauerte 2 Tage, als ich in Santo Domingo früh Morgens auf dem Weg zum Frühstück, von einer weiteren Schießerei überzeugt wurde, vielleicht doch nochmal in mein Zimmer zurück zu gehen um zu gucken, ob da vielleicht noch das Licht brennt...auf gut deutsch, ich hatte ziemlich schiess....
gut eine stunde später ging ich dann runter und erfuhr das man bei der angrenzenden Militärkaserne einen Eindringling am hellichten Tag erschoßen habe...
Also was sollte ich nun machen um nicht vielleicht doch mal selbst erwischt zu werden?
Ich denke das einfachste wäre nicht mehr hinzufliegen, oder?
Nun, aber so einfach ist das nicht...Ich bin der Meinung, wenn ich mich normal verhalte und mich nicht leichtsinnig in gefahr begebe, kann ich ohne weiters immer wieder dort hin fahren und muss lernen mit der gefahr zu leben...
das ist natürlich nur meine persönliche erfahrung und meinung
bis später
Leni-P
@ mercury
sicher ist es hilfreich sich nicht leichtsinnig in Gefahr zu begeben, aber was ist denn wenn so ein Schuss an der vorgesehenen Zielperson vorbei geht und evtl. Dich trifft, weil Du zufällig vor Deinem Haus sasst?
warst Du dann leichtsinnig, weil Du vor dem Haus sasst oder war es das berühmte "zur falschen Zeit am falschen Ort" oder sollte man vielleicht doch weiter vorne anfangen und sich fragen, warum dort mitten auf der Strasse rumgeballert wird???
Inwiefern verhält sich eine junge Ehefrau und Mutter eines 3-jährigen Kindes falsch wenn sie nach der Arbeit in einen guagua steigt um nach Hause zu fahren und ein Verrückter sie in den Kopf schiesst, weil sein durchgeknalltes Hirn nicht seinen Willen bekommt, dort auszusteigen wo er gerne mag?
Falscher Zeitpunkt? Falscher Ort?
Ob sich ihr Kind, dass nie mehr von der Mama in den Arm genommen werden kann mit dieser Erklärung zufrieden geben wird?
...und diese falschen Zeitpunkte und falschen Orte mehren sich in letzter Zeit in einer für mich erschreckenden Art und Weise
Svety
| Zitat: |
Original von Leni-P
...und diese falschen Zeitpunkte und falschen Orte mehren sich in letzter Zeit in einer für mich erschreckenden Art und Weise |
Das ist die treffendste Beschreibung, die ich seit Monaten lese.
Palmbeach
Ich kann mich der Meinung von Leni-P voll und ganz anschließen - nur war diese Meinung in der Vergangenheit hier im Forum nie gern gesehen...
Franko
Ich verstehe diese Sicherheitsdiskussionen überhaupt nicht, weder heute, noch die vor vielen Jahren.
Wenn ich ein südamerikanisches / mittelamerikanisches Land besuche muss ich damit rechnen beraubt oder bestohlen zu werden unabhängig von Ort und Uhrzeit. Das ist einfach Fakt.
Ich kann meine Situation nur verbessern, wenn ich gewisse Regeln einhalte. Ein Restrisiko bleibt aber immer wenn man auf Reisen geht.
Franko
Werner
Sehr häufig gibt es auch noch ganz andere Hintergründe, über die selten oder gar nicht berichtet wird.... Nicht bezahlte Drogengeschäfte usw....
soosi
| Zitat: |
Original von Leni-P
@ soosi,
fragt man die in der RD lebenden Dominikaner, so geben sie Dir eine ganz andere Antwort!!!
Natürlich wird nicht jeder bedroht oder umgebracht der die RD besucht und dort ausserhalb von "geschützten" Anlagen lebt oder durchs Land reíst, aber die Gefahr dass es passieren könnte, wird immer grösser - mal unabhängig davon in welchen Gegenden und mit welchen Personen man sich aufhält.
Natürlich sind solche Geschichten nicht gerade förderlich für den Tourismus, aber man sollte nichts verherrlichen oder bagatellisieren...wobei ich der Meinung bin dass jemand der die RD "kennt" und schon öfter ausserhalb von AI-Anlagen gelebt hat, auch weiterhin dort hinfliegen wird, weil er die Lage ganz anders einschätzen kann!
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Du hast ja Recht.
Trotzdem bin ich der Meinung,das es nicht Alltag ist,das dort Touristen ermordet werden.
Was bei den Einheimischen(kriminellen) abläuft,das kann ich nicht sagen,will es auch gar nicht wissen.Das sind nicht die Kreise wo wir verkehren,weder hier in D oder dort.
Peter
Hola,
auch ich bin über die Ereignisse der letzten Zeit in der RD besorgt, nicht erst seit der Schießerei am Strand während meines Urlaubes.
Eigenartigwerweise tritt dieses Phänomen immer dann zu Tage, wenn es auf die Wahlen dort zugeht. Zumindest habe ich es in den vergangenen Jahren so erlebt.
Ob es an der Zunahme der Drogen liegt, ich weiß es nicht. Natürlich benötigt der Süchtige sehr viel Geld zur Befriedigung der Sucht, und da ist es egal, ob es einen Einheimischen oder einen Touristen trifft. Da steht nur die "Beute" im Vordergrund.
Somit steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, selber einmal zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein. Meine Freundin muss nun viermal in der Woche mit dem Bus nach Sto. Domingo zu dem Deutschkurs, und kommt erst gegen 20:00h zurück nach Boca Chica. Auch ich mache mir so meine Gedanken....nicht zuletzt wegen dem wahnsinnigen Mord im Guagua.
Saludos, Peter
luislui
| Zitat: |
Original von Franko
Ich verstehe diese Sicherheitsdiskussionen überhaupt nicht, weder heute, noch die vor vielen Jahren.
Wenn ich ein südamerikanisches / mittelamerikanisches Land besuche muss ich damit rechnen beraubt oder bestohlen zu werden unabhängig von Ort und Uhrzeit. Das ist einfach Fakt.
Ich kann meine Situation nur verbessern, wenn ich gewisse Regeln einhalte. Ein Restrisiko bleibt aber immer wenn man auf Reisen geht.
Franko |
Genau Franko nur leider unterschätzen viele dieses Restrisiko und begeben sich deshalb immer öfter in mittelbare Gefahr wer dieses Restrisiko komplett ausschliessen möchte sollte sein Hotel nicht verlassen bzw. sollte Urlaub auf Balkonien machen.
Adios
Luis
kajo1503
Hola
Ich denke es gibt keinen Ort auf der welt wo man 100 %ig sicher vor Überfällen ist. Auch hier in Deutschland nicht . Wie oft hört man das Taxifahrer oder Tankstellen wegen ein paar Euro ausgeraubt werden.
Vielleicht ist es in solchen Ländern etwas extremer . Aber dort ist die Armut auch viel größer .
Also ich habe bisher noch keine Probleme gehabt und finde man sollte das ganze nicht überbewerten.
Muchos Saludos
Franko
| Zitat: |
| das ganze nicht überbewerten |
Aber auch nicht vergessen und die Augen immer offen halten.
Ich besuche ja auch andere Länder in Südamerika. Und jedes Land hat seine eigene Sicherheitslage.
Ein großer Fehler ist es, sich nach der Ankunft sofort ins Getümmel zu stürzen. Flug und Zeitverschiebung trüben manchmal die Warnehmungsfähigkeit. Also erstmal einen Tag Ruhe und nur das machen was man kennt und ausschlafen.
Den Tag nutzen um Pass, Flugticket und die Reisekasse (Kreditkarte) an einem sicheren Ort unterbringen.
Die Kleidung, sollte nicht unbedingt auffällig sein. Es muss nicht auf dem signalroten T-Shirt stehen "Ich bin neu hier".
Auffälliger Schmuck und die teure Uhr sollten sowieso zu Hause bleiben.
Bargeld sollte immer getrennt getragen werden. In einer Tasche nur soviel Geld wie man an dem Tag verbrauchen will, in der anderen soviel wie man im Moment braucht.
Es macht sich immer besser wenn man in seiner Tasche kramt und geradeso seine Zeche bezahlen kann.
Geld für Taxi oder Concho abgezählt bereit halten.
Niemals weitergeben wo man wohnt und wie lange man bleibt.
Man sucht sich den Taxifahrer oder motoconchofahrer seines Vertrauens. Das ist besonders wichtig am späten Abend.
Neue Orte, Bars und sonstige Ziele sollte man nie alleine besuchen, das gilt besonders Abends. Getränke nie aus den Augen lassen.
Taschen immer fest umhängen und niemals zur Fahrbahnseite tragen.
Immer freundlich bleiben, auch wenn einem die Halskrause zu platzen droht.
Niemals in Streitigkeiten anderer eingreifen.
Wenn man ein ungutes Gefühl bekommt, sofort den Ort wechseln oder Rückzug antreten.
Bei Überfällen locker bleiben und nicht den Helden spielen. Geld und Kamera kann man ersetzen.
Überfälle werden in der Regel von drei Peronen getätigt. Einer von hinten, die anderen beiden sichern die rechte und linke Körperhälfte.
(Habe ich selber schon zweimal erlebt, einmal sogar tagsüber auf einer belebten Straße)
Usw. usw.....
Einen schönen Urlaub
Franko
Leni-P
@ palmbeach
ich denke es kommt auch immer ein Stück drauf an, wie man gewisse Dinge sagt...ich persönlich finde es z. B. schlimm, wenn man aufgrund bestimmter Vorkommnisse anfängt ein ganzes Land und dessen Menschen schlecht zu machen und dabei Worte benutzt die weit unter die Gürtellinie gehen.
Aber ich kann es genauso wenig verstehen, wenn man sich die Dinge einfach schön redet und meint ein "DR-Knigge" würde alle Probleme beseitigen und vor allen Gefahren schützen!
Man kann es drehen und wenden wie man möchte - natürlich gibt es in jedem Land und jeder Stadt der Welt Gefahren, aber ich muss ehrlich sagen wenn ich mich in Hamburg, München oder Düsseldorf befinde, halte ich mich nicht an all die von Franko aufgezählten Dinge, wenn ich jedoch in der RD bin dann schon!
Kondor
Nobelresort „Casa de Campo“ leidet unter Einbruchswelle
-- Casa de Campo (La Romana), 3. Februar 2008 --
Einbrüche, Plünderungen, Morde, Geld- und Juwelenraube - die nobelste Ferienanlage der DomRep ist nicht mehr sicher. Seit Wochen wird das Luxusresort von einer Welle der Ge-walt erfasst, die eine spürbare Angst unter den Residenten wie Hotelgästen ausgebreitet hat. Selbst Dienstmäd- chen wurden bereits von maskierten Einbrechern geknebelt, private Sicher-heitskräfte ermordet, um unbehelligt Wertsachen entwenden zu können. Trotz alledem hat die Administration der exklusiven 5-Sterne-Anlage bis-lang Polizeikräften den Zutritt zu dem Casa-de-Campo-Komplex verwehrt, aus Angst um ihre prominente Klientel wie Bill und Hillary Clinton, Pop-Sängerin Shakira, Microsoft-Chef Bill Gates, Michael Gorbatschow u.v.a. in die Schlagzeilen der internationalen Presse zu geraten...
kajo1503
Hola
Ich habe im Dezember im Haus meiner Freundin gewohnt und hatte auch keine Probleme. Für diejenigen die sich etwas in Las Terrenas auskennen. Die Straße richtung Viva Windham. Dakommt irgendwann eine Gastankstelle auf der rechten Seite . Etwa 300 m vor der Tankstelle geht links ein Weg ab. ( an der Abzweigung ist auch ein Kindergarten oder Schule ). Da noch etwa 1 km wohnt meine Freundin . Ist schon sehr abgelegen .
Aber das einzige was mir Sorgen gemacht hat waren Spinnen ( hatten wir jeden Tag in verschiedenen Größen im Haus ) und Schlangen . Hatten wir auch mal eine zu besuch .
Kann halt nicht sagen ob die Schlangen dort giftig sind .
Die Nachbarschaft war immer sehr nett und ich habe mich dort auch sehr wohl gefühlt. Nur der Mann von der Nachbarin wra immer am grinsen wenn meine Freundin arbeiten war und ich das Haus gepuzt habe. Das ist ja dort die Aufgabe der Frau .
Muchos Saludos
soosi
@ Kajo
mir hat man gesagt das es in RD keine giftigen Schlangen gibt
luislui
| Zitat: |
Original von kajo1503
Kann halt nicht sagen ob die Schlangen dort giftig sind .
Muchos Saludos |
Nur die 2-beinigen Schlangen sind dort giftig

ansonsten gibt es in der RD. meines Wissens keine giftigen Schlangen.
Adios
Luis