beziehungen.......

dive
hola a todos!!
eine frage an alle, die einen dominikanischen partner haben.....
was sind eigentlich die grössten schwierigkeiten und unterschiede
in so einer beziehung im alltag?
ich hab zwar keinen dominikanischen partner, aber ich kenne
einige dominikaner schon länger, es gibt ein paar gute freundschaften,
(sowohl männlich als auch weiblich) mit denen auch immer kontakt besteht.
aber manchmal denke ich, sie nehmen halt viele sachen schon seeeeehr
locker
das muss nicht unbedingt ein nachteil sein, aber für einen europäer stelle ich mir das schon schwierig vor, mit so manchen sachen zurecht zu kommen...
und das besonders in einer beziehung!
ist natürlich auch umgekehrt so!
was habt ihr für erfahrungen gemacht?
muchos saludos!!
***Bandita***
Hola!

Ich würde sagen es kommt immer auf den Dominikaner selbst drauf an, ob er etwas zu locker sieht.
Ich denke eher, dass Dominikaner sehr eifersüchtig sind (AUCH OHNE GRUND) :lol:
mike-o
Und Dominikanerinnen auch :lol:
wutti
Zitat:
Original von ***Bandita***
Ich denke eher, dass Dominikaner sehr eifersüchtig sind (AUCH OHNE GRUND) :lol:


Ach Susanne;
du weisst doch.....die Standartaussage ist doch immer: ICH?....NE, ICH BIN DOCH NICHT EIFERSÜCHTIG!
Mercury
ich habe die erfahrung gemacht das sie sehr vieles einfach als "gegeben" hinnehmen, aber es bei begründeten einwand oder einem vorschlag es besser/anders zu machen, dies dann auch schnell umsetzten!

nun gut eines möchte ich auch anmerken was meine freundin angeht!
sie nimmt mich absolut "wörtlich" und das gesagt als "definitiv" an und erwartet auch das danach gehandelt wird.

das ist jetzt denke ich kein fehler, nur für mich zB. doch etwas anstrengend..denn wenn ich sage das ich "etwas versuchen" werde, dann wird auch erwartet es zu tun...läßt also nicht viel spielraum der interpretation zu....

wie gesagt, hat vor und nachteile für beide seiten...
aber man findet dann halt immer einen mittelweg Augenzwinkern
Planner
Zitat:
sie nimmt mich absolut "wörtlich" und das gesagt als "definitiv" an und erwartet auch das danach gehandelt wird


Wenn es nur immer so wäre!

Ich mache die Erfahrung, dass "vielleicht" und "eventuell" sich schnell in "ganz bestimmt" ändern.

Wenn ich sage "Mal sehen, ob wir Ende Oktober fahren können", heisst es im nächsten Telefongespräch nach Santiago: "Wir kommen Ende Oktober"

Wenn ich sage "Mal sehen, ob es einen billigen Flug nach Madrid gibt", kommt einige Zeit später die Erinnerung "Du hast mir doch versprochen, dass wir nach Madrid fliegen!"

Ein wenig mehr wörtlich-nehmen wäre mir da schon sehr recht.
Mercury
Zitat:
Original von Planner
Zitat:
sie nimmt mich absolut "wörtlich" und das gesagt als "definitiv" an und erwartet auch das danach gehandelt wird


Wenn es nur immer so wäre!

Ich mache die Erfahrung, dass "vielleicht" und "eventuell" sich schnell in "ganz bestimmt" ändern.

Wenn ich sage "Mal sehen, ob wir Ende Oktober fahren können", heisst es im nächsten Telefongespräch nach Santiago: "Wir kommen Ende Oktober"

Wenn ich sage "Mal sehen, ob es einen billigen Flug nach Madrid gibt", kommt einige Zeit später die Erinnerung "Du hast mir doch versprochen, dass wir nach Madrid fliegen!"

Ein wenig mehr wörtlich-nehmen wäre mir da schon sehr recht.


uiuiui das glaub ich dir....na so sind halt div unterschiede...der eine so der andere so Augenzwinkern
Alejandrina
Es ist doch überwiegend eine Frage des Charakters und der Erziehung und nicht der Nationalität, wie sich Menschen verhalten.

Mit Toleranz, Respekt und Entgegenkommen von beiden Seiten steht einem harmonischen Zusammenleben doch nichts im Wege!

Nobody is perfect! Augenzwinkern
carapapa
Das Land oder Heimat oder der Punkt, wo Du aufwächst bestimmt deinen Charakter und Erziehung.
Planner
Zitat:
Mit Toleranz, Respekt und Entgegenkommen von beiden Seiten steht einem harmonischen Zusammenleben doch nichts im Wege!


Natürlich richtig, aber es geht doch hier um all die Reibungspunkte die sich aus unterschiedlichen Gewohnheiten etc. ergeben und woraus sich Mißverständnisse ergeben, die zu größerem Streit führen können . Kennt man die kritischen Punkte kann man sich besser darauf einstellen.

Wobei hier einige Beiträge aus dominikanischer Sicht sicherlich eine wichtige und notwendige Ergänzung wären
Alejandrina
Ich muß anscheinend die Stecknadel im Heuhaufen gefunden haben. Es gibt KAUM größere Reibungspunkte. Wenn mich etwas stört, könnte ich jedoch nicht behaupten, dass sei typisch dominikanisch sondern einfach menschlich.

Es ist vielleicht auch eine Ansichtssache des Einzelnen.
Allerdings bin ich selbst in einem deutsch/arabischen Haushalt aufgewachsen und habe den Wahnsinn von beiden Seiten mitbekommen.

Wenn ich den Eindruck habe, dass ich meinen Partner nerve und ihn darauf anspreche, winkt er immer nur lächelnd ab.
Svety
Ich wollte auch schon zu dem Thema schreiben, eben aus umgekehrter Sicht. Vorneweg - wie immer ein Disclaimer - es handelt sich dabei um meine persönliche Meinung um meine Erfahrungen aus über 13 Jahren Leben in Deutschland. Und - nein - ich kenne nicht ALLE Deutsche;-))
Grundsätzlich finde ich Deutsche sehr angenehm, die sind höfflich, nicht aufdringlich, gründlich (man geht ser Sache immer auf den Grund und macht es gleich "gescheit" und nicht erst irgendwas "provisorisches" was dann die nächste 10 Jahre überdauert. Deutsche sind meist zuverlässig und pünktlich (wobei ich es erst lernen musste um es schätzen zu können), man kann sich auf sie verlassen. Sie sind gute Freunde, wenn ein Deutscher zu deinen Freunden zählt, mußt du dir meistens keine Sorgen machen, dass er es nur aus irgendeinem eigenen Nutzen ist, sondern man kann entspannt die Freundscheft geniessen und sich auf die Freunde verlassen. Das ist in der DR ein krasser Gegensatz. Man kann sich niemals, niemals auf die Menschen verlassen, egal wie oft sie beteuern, deine richtige Freunde zu sein, meistens gibt es ein Interesse, oder Hoffnung, aus der Freunschaft irgendein Nutzen zu ziehen, warum jemand dein Freund ist/sein will. Deutsche sind meistens ruhig und können die Probleme sachlich und ohne Beleidigungen ausdiskutieren, selbst wenn es sich um Beziehungsprobleme handelt, sie schreien nicht rum und machen ein Bazaar wie die Dominikaner (das mit dem ruhig argumentieren habe ich auch lernen müssen) oder versuchen den Partner mit Tränen und Hysteriken und fingierten Schwächeanfällen zu manipulieren - das ist unter Dominikanern dagegen sehr verbreitet, aller Art Manipulationsversuche, beides - Männlein und Weiblein setzen es gerne ein. Im Gegenteil zu den Dominikanern sind die meisten Deutsche gut gebildet und wenn jemand ein "Dipl.Ing." ist, kann kann man ruhig davon ausgehen, dass er von seiner Sache versteht, die DR dagegen ist voller "Dampfplauderer", jeder ist ein "Ingenieur" oder mindestens "Techniker" oder "Administrator", da ist aber absolut nichts dahinter ausser Sprüche.
Jetzt zu den weniger angenehmen Seiten. 1) Was mich von Anfang an etwas schockiert hat, sind die Maniere - in der DR weiß jedes Kind, wie man sich benimmt, wenn man mit einer Dame oder älteren Menschen unterwegs ist - Tür aufhalten, Hand geben beim aussteigen aus einem Bus/Tram, älterem Menschen oder einer Frau ein Platz anbieten, usw. anbieten zu helfen wenn eine Frau was schweres trägt usw... Es ist sogar so bizarr, dass einige, wenn sie darauf engesprochen werden, anfangen zu diskutieren, die Frau sei doch schließlich nicht behindert, dann soll sie ihre Bierkisten doch selber schleppen oder die Tür aufmachen und wenn die Oma schwere Tasche trägt, dann ist sie selber schuld, sollte nicht mehr einkaufen, als sie schleppen kann (!!!). Diese Argumente habe ich tatsächlich gehört!!! 2) Was mich noch total auf die Palme bringt, ist Geiz!!!Egal, ob auf einen Kaffe mit einer Dame oder Stammtisch, oder Biergarten oder zum Essen - beim zahlen schreien dann alle wie im Chor - getrennt!!! um nur nicht ein Bier zviel zu zahlen oder etwas anderes, was man nicht selbst konsumiert hat. Klar, gibt es Ausnahmen, die nicht so sind, aber die Tendenz habe ich in den 13 Jahren schon feststellen können... 3) Egoismus gegenüber eigener Familie und besonders den Eltern. Beispiel: mein Ex-Schwager besitzt etliche Immobilien, die er vermietet, u.a. die Wohnung wo seine eigene Eltern wohnen und die, wo sein Bruder wohnt. Glaubt ihr, er gibt ihnen irgendein "Familienrabatt"??? Von wegen!!! Die zahlen vollen Preis und zwar sogar etwas über dem Mietspiegel. Das wüerde ich niemals verstehen! Klar, er muß sie nicht umsonnst wohnen lassen, aber die gleiche Miete verlangen, wie von den Fremden? Und diese Eltern sparen dann noch von ihrer Rente um dann ihm und seiner Familie einen Umschlag von Osterhasen zu überreichen...
So, das waren jetzt ein paar persönliche Gedanken zu dem Thema, was ich auf die schnelle zusammenschreiben konnte.
Peter
Hola Svety,

muchas gracias.....das finde ich ganz toll, dass Du mal wirklich aus Deiner Sicht etwas Persönliches hier geschrieben hast und Deine eigenen Erfahrungen mitteilst.
Unbestritten hast Du in diesen Dingen schon recht, auch wenn es aus meiner Sicht nicht "ganz so extrem" ist. Habe zwar auch vieles so wie von Dir beschrieben erfahren, aber eben auch Ausnahmen erlebt. Diese sind es dann, die mich immer wieder erfreuen. Auf dominikanischer, wie auch auf deutscher Seite.

Saludos, Peter
Svety
Hola Peter,

Es gab natürlich zu jedem von mir genannten Punkt auch moderatere Beispiele, ich habe aber absichtlich diese Beispiele ausgewählt, die etwas "krasser" ausfallen, um auch mein "Kulturshock" deutlicher zum Ausdruck zu bringen.

Was mir gerade noch einfällt, ist das hier und das kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen:

4) Deutsche und Kleiderordnung. Ich war/bin es gewöhnt/erzogen worden, dass es für jeden Anlass passende Kleidung gibt - man geht nicht mit Strandbekleidung in die Arbeit, in den Büroklamotten zum Sporteln oder mit Trainingsanzug in ein Restaurant... Deutsche scheinen es aber nicht so genau (oder vielleicht eng?) wie wir zu nehmen. Und ich meine dabei nicht die Touristen, die bei einem Ausflug in die Hauptstadt ihre kurze Hose mit Sandalen und weiße Socken tragen, um Gottes Willen, so eng sehe ich es auch wieder nicht, diese Leute haben Urlaub... Aber mein Kulturshock war z.B. der erste Sommer in der Arbeit, wo Ingenieure mit ärmellosen Shirts, kurzen Hosen im Blumendesign (es ist ehrlich wahr!) mit Tunnelzug (die eigentlich Badehose sind) und Adiletten ins Büro gehen.. Oder der andere Kollege (auch aus der Forschung und Entwicklung), der den ganzen Jahr über mit Fahhrad in die Arbeit fährt, hält es aber nicht für nötig, wenigstens ein paar Jeans mit in den Rucksack einzupacken, sondern läuft den ganzen Tag im Büro mit diesen engen Radlhosen mit gepolsterten Arsch herum... Oder die Sekretärin eines Abteilungsleiters, die obwohl weit über 40 ist und nicht die schlankeste (selbst wenn Alter und Gewicht irrelewant sind) anstatt Bürokleidung mit bauchfreie und schulterfreie Partyklamotten (eher aus dem Mädchenladen wie Pimkie) bekleidet ist, dazu noch Jeans mit niedriger Hüfte und gerne hin und wieder einen knallroten Tanga aufblitzen lässt.
Wenn man in normaler (aus unserer Sicht) Bürobekleidung in die Arbeit geht, fragen die Kollegen, on man nach der Arbeit auf 50. Geburtstagsfeier eingeladen ist. Ansonnsten ist man overdressed. Angesagt sind (wenn man nicht gerade der Vorstand des Unternehmens ist) eher Cargohosen und Sweatshirts.

5) Auch mit der Körperpflege scheinen es viele Menschen hierzulande nicht so genau zu nehmen. Das hat mich auch sehr gewundert. Ich denke, viele werden es bestätigen, aber auf der Insel trifft man selten auf Menschen, die stinken. Selbst diejenigen, die auf dem Campo ohne fliessend Wasser und ohne Strom leben, die in überfüllten Guaguas oder Publicos ohne Aircondition fahren müssen, nehmen es mit der Hygiene sehr genau. Wenn man die Mädels aus dem Campo in der Stadt sieht, sind sie immer sauber bekleidet, Haare immer gekämmt und schön gemacht, es passt einfach alles. Da kommen viele nicht auf die Idee, dass diese Mädels in einer Blechhütte ohne Strom und Wasser und ohne gescheiter Toilette leben und ihre Klamotten im Fluß waschen... Und das hat mich in Deutschland auch geschockt, dass obwohl ALLE Zugang zum fliessenden und heißen Wasser und Strom haben, genug Geld für Hygieneartikel haben, Waschmachinen und Trockner besitzen, trotz allen Bequemlichkeiten gibt es hier sehr viele (für meine Nase zu viele) Menschen, die stinken. Nicht, weil sie arm,krank oder übergewichtig sind. Sondern weil sie einfach FAUL sind!!! Faul, sich zu duschen, faul sich zu pflegen, faul die Wäsche in die Maschine reinzustopfen (nicht zum Fluß gehen), faul ein Deo zu benutzen, faul sich Zähne zu putzen oder sich die Axelhaare zu rasieren und dazu noch äusserst rücksichtslos und ignorant, denn mit ihren "Körperdüften" belästigen sie nicht nur die Kollegen oder andere Mitmenschen in der Umgebung, sondern u.U. blamieren noch das Unternehmen in dem sie arbeiten. Einmal haben meine Kollegen so einen "Extremstinker" gefragt, warum er denn die ganze Woche in denselben Klamotten rumläuft, so dass nach seinem Besuch in unserem Büro alle Fenster aufgemacht werden müssen. Die Antwort war - er hat keine Zeit zum Duschen und Wäschewaschen, weil er nach der Arbeit mit anderen Menschen im Internet Komputerspiele spielt.
Ich habe auch Kollegen, die Monatelang (!!) nicht zum Friseur gehen, nicht aus Geiz, sondern wieder aus Faulheit... Ok, man kann ja sagen, dass Dominikaner oder allgemein Lateinamerikaner oder noch allgemeiner Südländer grundsätzlich eitel sind und ZU grossen Wert auf das äussere Erscheinung legen (ok, wenn ein Mann in der früh 1,5 Stunden im Bad braucht, dann ist es schon übertrieben), aber GAR NICHT ins Bad gehen, das ist dann andere Extreme...
Bachatera
Zitat:
Original von Mercury
Zitat:
Original von Planner
Zitat:
sie nimmt mich absolut "wörtlich" und das gesagt als "definitiv" an und erwartet auch das danach gehandelt wird


Wenn es nur immer so wäre!

Ich mache die Erfahrung, dass "vielleicht" und "eventuell" sich schnell in "ganz bestimmt" ändern.

Wenn ich sage "Mal sehen, ob wir Ende Oktober fahren können", heisst es im nächsten Telefongespräch nach Santiago: "Wir kommen Ende Oktober"

Wenn ich sage "Mal sehen, ob es einen billigen Flug nach Madrid gibt", kommt einige Zeit später die Erinnerung "Du hast mir doch versprochen, dass wir nach Madrid fliegen!"

Ein wenig mehr wörtlich-nehmen wäre mir da schon sehr recht.


uiuiui das glaub ich dir....na so sind halt div unterschiede...der eine so der andere so Augenzwinkern


Das ist bei uns genau anders herum, ich nagele meinen Mann (Dominikaner) immer auf seinen "Vielleicht" Aussagen fest und er beschwert sich dann.
Viel. ist es eher typisch weiblich als dominikanisch?

In dem Punkt der Freundschaft kann ich mich Svety voll anschließen, auf Dominikaner kann man sich selten verlassen, wenn sie Lust haben etwas zu tun, tun sie es, sonst kommen sie z.B. einfach nicht, obwohl es abgemacht war.
Letzte Woche Freitag haben wir gefeiert, mein Mann hatte Freunde eingeladen, für einige extra diesen Termin genommen und keiner der Dominikaner ist gekommen.

Dafür aber die Kubaner und Deutschen.

Ansonsten denke ich, dass bei den meisten Männern doch durch die Erziehung und Kultur das Machogehabe vorhanden ist (bei meinem zum Glück nicht ausgeprägt, er íst aber auch mit der Mutter alleine aufgewachsen und der Vater ist auch eher ruhig).

Und die Unzuverlässgikeit, man weiß nie, ob Verabredungen und Verabredetes eingehalten wird, auch hier ist mein Mann die rühmliche Ausnahme.
Gruß´Bachatera
Peter
Hola Svety,

da hast Du ein sehr interessantes Thema angepackt.

Als ich es damals dann endlich geschafft hatte, dass ich mit meiner Freundin in deren Haus ging, war ich erst einmal ein wenig geschockt. Da leben wirklich Menschen?...dachte ich mir und zog den Vergleich zu meiner Grage. Ok, meine Garage gewann... aber das Verblüffende war, dass sie immer sauber und gut gekleidet war, frisch frisiert und geduscht, bzw. gewaschen. Überhaupt ist es nicht vorstellbar, dass sie in irgend einer Form unordentlich das Haus verlässt.
Tja, und sie hat es auch geschafft, dass ich auch im Urlaub in langen Hosen durch die RD laufe...es sei denn, ich bin im trauten Heim, oder aber am Strand.
Naja, früher habe ich im Urlaub das Rasieren schon gerne mal so 2 - 4 Tage unterlassen. Auch diese Zeit ist vorbei.
Du hast recht, Dominikaner kleiden sich angemessener.

Was die Körperhygiene betrifft gebe ich Dir ebenfalls recht. In meiner Behörde arbeiten ja nun einmal sehr viele Menschen...und viele, ok, jetzt ganz deutlich, stinken so vor sich hin. Frag mich nicht warum, denke mal, es ist wirklich Faulheit.
Eine Erklärung?..Fehlanzeige.

Saludos, Peter
la-loca-1978
Meine Erfahrungen sind, dass in deutsch - dominikanischen Beziehungen (vorallem wenn der dominikanische Part der Mann ist) Untreue leider sehr, sehr oft vorkommt. Natürlich, es gibt Ausnahmen....

Was ein häufiges Problem darstellt, ist, das viele Dominikaner ihren Freundes- und Bekanntenkreis auf andere Dominikaner und Kubaner und überhaupt Latinos begrenzen. Der deutsche Partner ist häufig "alleine" mit seinem deutschen Freundeskreis. Oft fällt die Aussage, dass deutsche Festlichkeiten langweilig oder ähnliches wären. Auch hier, nicht immer ist es so und natürlich gibt es Ausnahmen.

Das Essen ist auch ein Thema. Viele wollen weiterhin nur Reis mit Hähnchen und Hähnchen mit Reis essen.

Großes Thema ist auch das regelmäßige Geldschicken für die Familie in der DR. Klar, wenn Kinder drüben sind, ist es selbstverständlich, aber dass Mama, Papa und die vielen Geschwister auch meinen, dass man sie regelmäßig unterstützen muß, ist nicht einfach, vorallem, wenn man in Deutschland selbst nicht so viel hat.

Bei der Bekleidung ist es schon so, dass die Dominikaner extrem auf ihr Äußeres achten, das macht der deutsche Mann vielleicht nicht so extrem. Aber es ist auch nervig, wenn jede Woche eine neue Hose oder ein neues Oberteil gekauft wird oder wenn das Schuhregal so langsam Mühe hat mit den ganzen Schuhen, die die Dominikaner meinen haben zu müssen.

Und ganz allgemein Punkte wie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.
Svety
Zitat:
Original von la-loca-1978
Meine Erfahrungen sind, dass in deutsch - dominikanischen Beziehungen (vorallem wenn der dominikanische Part der Mann ist) Untreue leider sehr, sehr oft vorkommt. Natürlich, es gibt Ausnahmen....


Sehe ich auch so und m.E. liegt es eifach daran, dass Lateinamerikaner sich eher von lateinamerikanische Frauen angezogen fühlen als von weiße Europäerinnen oder Nordamerikanerinnen. Es liegt am Temperament, der Einstellung zum Sex usw. Und die Europäerinnen sind weniger als Sex-Raketen bekannt, sondern eher als Migräne-Patientinnen;-)) Bis auf wenige Ausnahmen, die diese Regel nur bestätigen, würde ich sagen, dass dominikanischer Männer, die mit weißen Europäerinnen verheiratet sind, haben es nicht der Liebe wegen getan, sondern aus anderen Gründen, die auch allen hier bekannt sind.


Zitat:
Original von la-loca-1978
Was ein häufiges Problem darstellt, ist, das viele Dominikaner ihren Freundes- und Bekanntenkreis auf andere Dominikaner und Kubaner und überhaupt Latinos begrenzen. Der deutsche Partner ist häufig "alleine" mit seinem deutschen Freundeskreis. Oft fällt die Aussage, dass deutsche Festlichkeiten langweilig oder ähnliches wären. Auch hier, nicht immer ist es so und natürlich gibt es Ausnahmen.



Das gleiche gilt auch hier - gleich und gleich gesellt sich gerne. Wobei das mit deutschen Festlichkeiten empfinde ich auch so. Wie verlaufen sie meistens? Es wird gegessen und dann anschließend Kaffee und es wird noch stundenlang gesessen und geredet. Es gibt selten eine deutsche Feier, wo z.B. getanzt wird oder es überhaupt Musik gibt. Ich sage ja nicht, dass bei jeder Geburtstagsfeier z.B. gleich eine Salsaparty steigen soll, aber bei den Deutschen ist es schon extrem ausgeprägt, das sitzen und labern bis zum umfallen. Die ganze Abwechslung beschränkt sich daran, dann man ab und zu aufsteht und sich zu den anderen Leuten hinsetzt, um sich mit ihnen auch zu unterhalten. Auch beim normalen fortgehen ist es oft so, dass man in eine Kneipe geht und dort den ganzen Abend am selben Tisch hocken bleibt und labert und dazu Bier trinkt. Bei uns ist es eher Café-hopping - man geht erst zum Essen (zum "vorglühen"), unterhält sich eine Weile weiter und wenn die Getränke ausgetrunken sind - man zieht weiter in eine Bar. Nach ein paar Getränke zieht man wieder weiter zum Tanzen... Danach wieder in eine weitere Bar "zum abkühlen". Auch bei den Familienfeiern - egal ob Geburtstag oder Taufe, es wird fast immer getanzt.
Alejandrina
Zitat:
Original von Svety
Bis auf wenige Ausnahmen, die diese Regel nur bestätigen, würde ich sagen, dass dominikanischer Männer, die mit weißen Europäerinnen verheiratet sind, haben es nicht der Liebe wegen getan, sondern aus anderen Gründen, die auch allen hier bekannt sind.


Das ist genau der Punkt! Dinge wie Unzuverlässigkeit, Untreue und desinteressiertes Verhalten dem Partner gegenüber, resultieren ja aus der Lieblosigkeit!
el bailador
ja, das stimmt so:-)