Deutsch lernen in Santo Domingo

Peter
Hola Lenorfrau,

ok, hier ist eine Kontaktadresse:

info@edase.com oder omit_02@hotmail.com[/EMAIL]

Letztere ist die direkte Mailadresse von Timo, einem der Chefs und Lehrer dort.

Ob es auch einen "Erhaltungskurs" gibt, kann ich nicht sagen. Schreib Timo an, denke er wird sehr kurzfristig antworten. Habe bei meinem ersten Kontakt gerade mal 20 Minuten gewartet, da hette ich bereits Antwort.

Saludos, Peter
Cichlida
Also soweit ich infomiert bin, sind die Kurse, die ueber die Botschaft organisert werden von der Qualitaet her am besten.
Ich verstehe auch nicht so richtig, was jetzt genau so schlecht daran ist, wenn man bevor man in das Land reist, wo man wohnen will, ein paar Brocken von der Sprache lernt... what`s the problem? haben denn nicht alle Deutschen, die hier in DR wohnen zumindest ein bisschen Spanisch gelernt, bevor wir ausgereist sind ??? kann mich mal bitte jemand aufklaeren ...
Peter
Hola,

nun, generell ist nichts dagegen einzuwenden, dass man sich im Vorfeld die Sprache aneignet, wenn mann in ein anderes Land auswandert.
Bei dem Neuen Aufenthaltsgesetz geht es aber im hiesigen Fall nicht um eine Auswanderung, sondern um den Nachzug der Ehefrau.
Der Unterschied dürfte leicht zu erkennen sein. Auswanderung, hier gehen Menschen in ein "fremdes Land", Nachzug der Ehefrau, in diesem Fall, worüber ich mich persönlich ärgere, zieht eine Frau oder auch ein Mann zu seinem deutschen Ehegatten/in. Somit ist, oder besser gesagt sollte, eine Integration eigenlich automatisch geschehen.

Aus dunklen, sprich Regierungskreisen kann man vernehmen, dass dieses Gesetz erlassen wurde, damit der Zuzug der Ehegaten nicht ungezügelt geschieht...allerdings bei nicht deutschen Bürgern dieses Landes.
Leider hat sich hier in der BRD eine Art Schein-oder Nebenwelt gebildet, in der sich Menschen bewegen, die seit Jahren, sogar Jahrzehnten hier leben, aber der deutschen Sprache so gut wie nicht mächtig sind. Darunter müssen nun alle "leiden".
Es mag sicher Nationen geben, wo bei dem Partner eine Integration aus welchen Gründen auch immer nicht erwünscht ist....leider.

Ich kann nur für mich sprechen. Da sich mein Freundeskreis aus fast auschließlich deutschsprachigen Personen zusammensetzt, ist das Erlernen der deutschen Sprache für meine Freundin unasuweichlich und von mir primär erwünscht. Allerdings bin ich dr Auffasung, dass man auch die Sprache hier lernen kann..und mit Sicherheit besser.

Saludos, Peter
Cichlida
Hallo Peter,
ah, ja, jetzt kann ich den Unmut besser verstehen... Du hast mit deiner Beschreibung ganz Recht, ich kann mich noch ganz gut an die nachgezogenen tuerkischen Frauen in meiner Heimatstadt erinnern, die nach 20 Jahren in Deutschland immer noch kein deutsch sprachen und bei denen die Ehepartner auch absolut kein Interesse hatten, dass die was lernten, im Gegenteil, war doch ganz praktisch, wenn die nix verstanden...Die Mutter von einem Studienkollegen von mir durfte sich noch nicht mal mit an den Tisch im WZ setzen und zusammen mit uns essen, die musste immer raus in die Kueche um zu essen. Tolle Integration. In meiner Heimatstadt, berichten mir meine Freunde, gibt es in bestimmten Bezirken Schulklassen, in denen von 25 Kindern gerade mal 5 deutsch sprechen bei der Einschulung. Das sind dann ganz tolle Startbedingungen ins Bildungs- und spaeter Sozialhilfesystem ...
Wahrscheinlich u.a aus diesem Grunde will da der Gesetzgeber staerker durchgreifen und bildungswillige "Nachzieher" muessen das dann leider mit ausbaden. Ich finde, da sollte etwas mehr differenziert werden.
luislui
Zitat:
Original von Cichlida
Hallo Peter,
ah, ja, jetzt kann ich den Unmut besser verstehen... Du hast mit deiner Beschreibung ganz Recht, ich kann mich noch ganz gut an die nachgezogenen tuerkischen Frauen in meiner Heimatstadt erinnern, die nach 20 Jahren in Deutschland immer noch kein deutsch sprachen und bei denen die Ehepartner auch absolut kein Interesse hatten, dass die was lernten, im Gegenteil, war doch ganz praktisch, wenn die nix verstanden...Die Mutter von einem Studienkollegen von mir durfte sich noch nicht mal mit an den Tisch im WZ setzen und zusammen mit uns essen, die musste immer raus in die Kueche um zu essen. Tolle Integration. In meiner Heimatstadt, berichten mir meine Freunde, gibt es in bestimmten Bezirken Schulklassen, in denen von 25 Kindern gerade mal 5 deutsch sprechen bei der Einschulung. Das sind dann ganz tolle Startbedingungen ins Bildungs- und spaeter Sozialhilfesystem ...
Wahrscheinlich u.a aus diesem Grunde will da der Gesetzgeber staerker durchgreifen und bildungswillige "Nachzieher" muessen das dann leider mit ausbaden. Ich finde, da sollte etwas mehr differenziert werden.



Genau diese Probleme wurden 25 Jahre oder mehr bei uns verschlafen und wenn jemand dies öffentlich ansprach dann wurde er auch gleich in die Nähe von rechten Gruppierungen gestellt und deshalb hat unsere Regierung nun wieder ein Gesetz geschaffen wo alles in einen Topf geworfen wird. Wobei ich mittlerweile zugeben muss dass das neue Gesetz auch seine guten Seiten hat nur wäre eben für mich der Sprachkurs meiner Partnerin nach dem Zuzug sowieso selbstverständlich gewesen .

Adios
Luis
Franko
Das Problem ist nur, dass der Gesetzgeber über das Ziel hinausgeschossen ist.
Sprach unsere Regierung von etwa 200 Worten die zumutbar sind um sich in einem Mindestmaß zu verständigen, ist daraus ein "genormter A1 Abschluss" bei einem Goetheinstitut geworden.
Warum soll jemand, der sowieso einen Integrationskurs hier in Deutschland muss, schon im Vorfeld die Gramatik richtig beherrschen?

Viele von uns "Urlaubern" beherrschen gerade mal soviel spanisch, dass wir uns im wesentlichen verständigen können. Also Bier bestellen, ein Busticket kaufen, nach dem Preis fragen, nach dem Weg fragen usw.

Damit kommen wir klar. Wenn wir das entsprechende Spanischzertifikat A1 erwerben müssten und vor allen Dingen die Prüfung bestehen müssten sehe es aber böse aus.

Also einfache spanische Sprachkenntnisse hätten wir und genauso einfache Sprachkenntnisse sollten doch auch für die Familienzusammenführung reichen.
Das ist meine Meinung.

Franko
Peter
Tja, ihr Lieben,

so sieht es aus. Hatte einen riesen Stress bei dem Telefonat mit dem auswärtigen Amt, da entsprechender Gesprächspartner darauf beharrte, es gäbe ein Goethe Institut in der RD...gibt es aber nicht! Es gibt ein "Casa de Goethe", und da ist auch eine Schule. Dorthin geht meine Freundin. Wenn das alles nicht reichen sollte, dann drehe ich langsam durch, ja, dann nehme ich das meiner Heimat persönlich übel.

Irgendwo muss Schluss sein. Sonst muss man seitens der Regierung deutlich sagen: Ausländer unerwünscht...aber dann bitte alle!

In diesem Sinne, beste Grüße, Peter
luislui
Hola Peter,

jetzt warten wir mal ab wie es im Januar wenn ich auf der Botschaft und den Termin zur Fzf. mache gehandhabt wird , ich bin echt darauf gespannt . Vielleicht ist es nach dem Termin auf der Botschaft doch gleich sinnvoller wenn ich einen Antrag für die Resedencia stelle :lol:.

Adios
Luis


PS. Ist hier im Forum den niemand der seit September auf der Botschaft einen Termin zur Fzf hatte ?
Lenorfrau
Die Botschaft ist in diesem Jahr letztmalig am 20.12. angeblich zu sprechen und dann erst wieder ab dem 08.01....

Termine für Janaur siollen erst ab dem 15.12. vergeben werden und weiß jemand, ob die Emailadresse von denen wieder funktioniert.