mc-diver
Nach meiner Vorstellung hier im Forum
Siehe hier
möchte ich nun wie versprochen mit meinem Erfahrungsbericht beginnen.
Das wird eine längere Geschichte. Komentare sind willkommen.
Meine Erlebnisse in der Dom.Rep.
Ein Reise-Erfahrungsbericht eines reisenden Tauchlehrers.
Das Vorwort
Ich werde immer wieder Dom.Rep. schreiben wenn ich von der Dominikanischen Republik erzähle, zum einen weil ich zu faul bin "Dominikanische Republik" immer auszuschreiben und zum anderen weil das Land dort, von allen ausser den Dominikanern, die Santo Domingo sagen wenn sie das Land meinen und La Capital wenn die die Stadt meinen, damals immer so genannt wurde. Heute hat die Bezeichnung Dom.Rep. anscheinend einen negativen Touch? Nun ich meine es nicht wertend. Für mich ist es die Dom.Rep., das ist mein Wort dafür.
Ich werde von meinem über einjährigen Aufenthalt in der Dom.Rep. 1994-1996 berichten, ein paar kleine Geschichten erzählen, welche die unterschiedlichen Welten aufzeigen die es damals dort gab, die der Touristen, die der dort Arbeitenden Ausländer, die der Einheimischen und so weiter.
Ich werde davon berichten was ich dort in den unterschieldichen Gegenden erlebt habe und wie es mich verändert hat. Ich habe dort an so unterschiedlichen Orten, unter so unterschiedlichen Bedingungen, gelebt, das es so wirken mag als berichte ich über verschiedene Länder und verschiedene Menschen. Aber das war jedes mal "Ich in der Dom.Rep.".
Ich werde euch mitnehmen an den Bavaro Beach, in 5 Sterne Hotels, nach Higuey, in Stundenhotels, nach Boca Chica, in einen Slum in Santo Domingo, nach Bayahibe, nach Sosua und an weitere Orte. Ihr werdet lesen vom Leben eines Tauchlehrers in einem Urlaubsort, ich werde euch mitnehmen hinter die Kulissen des Service und der Animation. Ich werde berichten vom Überlebenskampf sowohl der Dominikaner als auch der dort lebenden Gringos. Von Gewalt und Liebe, von Sextouristen, Sanky Pankies und Putas werden die Geschichten handeln.
Schaun wir mal wie sich mein 12 Jahre später verfasster Reisebericht entwickeln wird, an was ich mich erinnern werde. Ich werde mir Zeit nehmen beim schreiben. Ich kann nicht versprechen das die Geschichte euch interessieren wird, ich kann euch aber versichern das sie abwechslungsreich sein wird. So wie meine Zeit in der Dom.Rep. So als ginge es um unterschieldiche Menschen in unterschiedlichen Ländern. Und doch ist es der Reise-Bericht von núr etwa einem Jahr in der Dom.Rep.
Warum ich das alles schreibe? Damit ihr was schönes zum lesen habt?
Nein, ok das auch, aber hauptsächlich weil es schön ist, sich zu erinnern nach 12 Jahren, weil ich mir vieles wieder ins Gedächtniss rufen möchte und das Schreiben eine gute Möglichgkeit dazu ist. Weil ich hoffe den einen oder anderen Menschen den ich dort kennenlernte wiederzufinden. Vieleicht liesst ja jemand eine Gesichte die er kennt und wir finden wieder Kontakt zu einander. Weil ich in einem Jahr wieder in die Dom.Rep. fahre und mich auf die Reise vorbereiten möchte. Und vieleicht könnt ihr mir im Gegenzug davon berichten was sich dort alles so verändert hat in all den Jahren.
Ich bin gespannt darauf wie sich dies entwickeln wird. Sollte ich von etwas berichten das ihr kennt, lasst es mich wissen denn ich bin auch auf der Suche nach Informationen.
All das, was ich in meiner Geschichte berichten werde, ist also 12 Jahre her, man mag mir verzeihen wenn ich mich nicht an alles 100% erinnern kann. Ich werde mich bemühen. Auch möchte ich meine Tippfehler in der deutschen Sprache verziehen wissen, denn manchmal kommen die Wörter schneller in den Sinn als die Finger auf der Tastatur folgen können und diese geraten gern mal ins stolpern. Besonders meine schreibweise im Spanischen solltet ihr nicht so genau beachten, ich spreche Sapanisch sehr gut, da ich es mir aber selbst beigebracht habe, habe ich das Schreiben der spanischen Wörter nie gelernt und oft weiss ich nicht wie mann ein Wort im Spanischen schreibt.
Die Vorgeschichte...
... hat nichts mit der Dom.Rep. zu tun, ist aber für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig.
In der Türkei lernte ich vor vielen vielen Jahren einen irischen Touristen auf einem Tauchboot kennen, wir machten beide einen Tauchkurs. Ich mag Irland und die Iren sehr aber Jerry den konnte ich nicht ausstehen.
Zwei, oder waren es drei, Jahre später, arbeitete ich in derselben Tauchschule als Divemaster um mich auf meine Tauchlehrerprüfung vorzubereiten.
Und wer arbeitete auch dort? Jerry! Und wer musste zusammenarbeiten? Jerry und ich.
Und das war gut so, denn wir verstanden uns auf einmal wunderbar, wurden Freunde und hatten viel Spass miteinander.
Wir wollten in Zukunft auch zusammenarbeiten, sogar eine eigene Tauchbaiss zusammen eröffnen. Jerry hatte das geld dazu und es sehr eilig. Ich schlug vor das wir zuerst einmal Tauchlehrer werden und dann noch mindestens ein Jahr für andere arbeiten um Erfahrungen zu sammeln bevor wir was eigenes aufmachen.
Nach der Saison in der Türkei absolvierte ich in Deutschland meinen Tauchlehrerkurs und die Prüfung die ich bestand. Jerry bestand seine nicht. Ich nahm dann erst einmal einen Job auf den Seychellen an. Jerry ging in der folgenden Saison noch einmal in die Türkei und danach nach Israel um dort seine Prüfung zu machen. Er bestand endlich und nachdem ich 1 1/2 Jahre auf den Seychellen gearbeitet hatte, wollte er sofort eine eigene Basis aufmachen. Ich hätte nichts investieren müssen ausser meiner Erfahrung die ich ihm mittlerweile vorraus hatte. Ich wollte dennoch zuerst einmal ein Jahr noch für andere arbeiten damit Jerry auch Erfarhungen sammeln kann. Es wäre auch eine gute Möglichkeit gewesen sich ein paar weitere Stammkunden zu angeln vor dem Eröffnen einer eigenen Basis. Ich konnte Jerry überzeugen und fand für uns einen Job in der Dom.Rep.
Zwei Tauchlehrer wurden gesucht, mit Deutsch-, English- und Spanischkentnissen.
Das Land sagte mir nichts, ich wusste nichts darüber ausser: Karibik und Spanisch als Landessprache. Das klang sehr gut. Ich mag die Tropen und die Karibik kannte ich nocht nicht. Ich sprach alle 3 Sprachen fliessend und hatte als Tauchlehrer schon einige Erfahrung. Jerry sprach zwar kein Spanisch hatte aber behauptet das er mittlerweile Deutsch gelernt hat, das dies nicht der Wahrheit entsprach war fatal für ihn und unserer Freundschaft wie sich später zeigen wird.
Zusammen mit mir bekam auch Jerry den Job, denn Tauchlehrer die in 3 Sprachen unterrichten sind rar und Jerrys 2 Sprachen reichten also auch.
Die konsequenz die sich aus Jerrys Lüge ergab hat alles verändert, ohne diese Entwicklung unserer Freundschaft wäre ich wohl nicht lange in der Dom.Rep. gebleiben oder hätte in dem Jahr nicht viel von Land und Leuten mitbekommen. Ich sagte ja, die Vorgeschichte ist für den späteren Verlauf meiner Geschichte wichtig.
.... to be continued
Siehe hier
möchte ich nun wie versprochen mit meinem Erfahrungsbericht beginnen.
Das wird eine längere Geschichte. Komentare sind willkommen.
Meine Erlebnisse in der Dom.Rep.
Ein Reise-Erfahrungsbericht eines reisenden Tauchlehrers.
Das Vorwort
Ich werde immer wieder Dom.Rep. schreiben wenn ich von der Dominikanischen Republik erzähle, zum einen weil ich zu faul bin "Dominikanische Republik" immer auszuschreiben und zum anderen weil das Land dort, von allen ausser den Dominikanern, die Santo Domingo sagen wenn sie das Land meinen und La Capital wenn die die Stadt meinen, damals immer so genannt wurde. Heute hat die Bezeichnung Dom.Rep. anscheinend einen negativen Touch? Nun ich meine es nicht wertend. Für mich ist es die Dom.Rep., das ist mein Wort dafür.
Ich werde von meinem über einjährigen Aufenthalt in der Dom.Rep. 1994-1996 berichten, ein paar kleine Geschichten erzählen, welche die unterschiedlichen Welten aufzeigen die es damals dort gab, die der Touristen, die der dort Arbeitenden Ausländer, die der Einheimischen und so weiter.
Ich werde davon berichten was ich dort in den unterschieldichen Gegenden erlebt habe und wie es mich verändert hat. Ich habe dort an so unterschiedlichen Orten, unter so unterschiedlichen Bedingungen, gelebt, das es so wirken mag als berichte ich über verschiedene Länder und verschiedene Menschen. Aber das war jedes mal "Ich in der Dom.Rep.".
Ich werde euch mitnehmen an den Bavaro Beach, in 5 Sterne Hotels, nach Higuey, in Stundenhotels, nach Boca Chica, in einen Slum in Santo Domingo, nach Bayahibe, nach Sosua und an weitere Orte. Ihr werdet lesen vom Leben eines Tauchlehrers in einem Urlaubsort, ich werde euch mitnehmen hinter die Kulissen des Service und der Animation. Ich werde berichten vom Überlebenskampf sowohl der Dominikaner als auch der dort lebenden Gringos. Von Gewalt und Liebe, von Sextouristen, Sanky Pankies und Putas werden die Geschichten handeln.
Schaun wir mal wie sich mein 12 Jahre später verfasster Reisebericht entwickeln wird, an was ich mich erinnern werde. Ich werde mir Zeit nehmen beim schreiben. Ich kann nicht versprechen das die Geschichte euch interessieren wird, ich kann euch aber versichern das sie abwechslungsreich sein wird. So wie meine Zeit in der Dom.Rep. So als ginge es um unterschieldiche Menschen in unterschiedlichen Ländern. Und doch ist es der Reise-Bericht von núr etwa einem Jahr in der Dom.Rep.
Warum ich das alles schreibe? Damit ihr was schönes zum lesen habt?
Nein, ok das auch, aber hauptsächlich weil es schön ist, sich zu erinnern nach 12 Jahren, weil ich mir vieles wieder ins Gedächtniss rufen möchte und das Schreiben eine gute Möglichgkeit dazu ist. Weil ich hoffe den einen oder anderen Menschen den ich dort kennenlernte wiederzufinden. Vieleicht liesst ja jemand eine Gesichte die er kennt und wir finden wieder Kontakt zu einander. Weil ich in einem Jahr wieder in die Dom.Rep. fahre und mich auf die Reise vorbereiten möchte. Und vieleicht könnt ihr mir im Gegenzug davon berichten was sich dort alles so verändert hat in all den Jahren.
Ich bin gespannt darauf wie sich dies entwickeln wird. Sollte ich von etwas berichten das ihr kennt, lasst es mich wissen denn ich bin auch auf der Suche nach Informationen.
All das, was ich in meiner Geschichte berichten werde, ist also 12 Jahre her, man mag mir verzeihen wenn ich mich nicht an alles 100% erinnern kann. Ich werde mich bemühen. Auch möchte ich meine Tippfehler in der deutschen Sprache verziehen wissen, denn manchmal kommen die Wörter schneller in den Sinn als die Finger auf der Tastatur folgen können und diese geraten gern mal ins stolpern. Besonders meine schreibweise im Spanischen solltet ihr nicht so genau beachten, ich spreche Sapanisch sehr gut, da ich es mir aber selbst beigebracht habe, habe ich das Schreiben der spanischen Wörter nie gelernt und oft weiss ich nicht wie mann ein Wort im Spanischen schreibt.
Die Vorgeschichte...
... hat nichts mit der Dom.Rep. zu tun, ist aber für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig.
In der Türkei lernte ich vor vielen vielen Jahren einen irischen Touristen auf einem Tauchboot kennen, wir machten beide einen Tauchkurs. Ich mag Irland und die Iren sehr aber Jerry den konnte ich nicht ausstehen.
Zwei, oder waren es drei, Jahre später, arbeitete ich in derselben Tauchschule als Divemaster um mich auf meine Tauchlehrerprüfung vorzubereiten.
Und wer arbeitete auch dort? Jerry! Und wer musste zusammenarbeiten? Jerry und ich.
Und das war gut so, denn wir verstanden uns auf einmal wunderbar, wurden Freunde und hatten viel Spass miteinander.
Wir wollten in Zukunft auch zusammenarbeiten, sogar eine eigene Tauchbaiss zusammen eröffnen. Jerry hatte das geld dazu und es sehr eilig. Ich schlug vor das wir zuerst einmal Tauchlehrer werden und dann noch mindestens ein Jahr für andere arbeiten um Erfahrungen zu sammeln bevor wir was eigenes aufmachen.
Nach der Saison in der Türkei absolvierte ich in Deutschland meinen Tauchlehrerkurs und die Prüfung die ich bestand. Jerry bestand seine nicht. Ich nahm dann erst einmal einen Job auf den Seychellen an. Jerry ging in der folgenden Saison noch einmal in die Türkei und danach nach Israel um dort seine Prüfung zu machen. Er bestand endlich und nachdem ich 1 1/2 Jahre auf den Seychellen gearbeitet hatte, wollte er sofort eine eigene Basis aufmachen. Ich hätte nichts investieren müssen ausser meiner Erfahrung die ich ihm mittlerweile vorraus hatte. Ich wollte dennoch zuerst einmal ein Jahr noch für andere arbeiten damit Jerry auch Erfarhungen sammeln kann. Es wäre auch eine gute Möglichkeit gewesen sich ein paar weitere Stammkunden zu angeln vor dem Eröffnen einer eigenen Basis. Ich konnte Jerry überzeugen und fand für uns einen Job in der Dom.Rep.
Zwei Tauchlehrer wurden gesucht, mit Deutsch-, English- und Spanischkentnissen.
Das Land sagte mir nichts, ich wusste nichts darüber ausser: Karibik und Spanisch als Landessprache. Das klang sehr gut. Ich mag die Tropen und die Karibik kannte ich nocht nicht. Ich sprach alle 3 Sprachen fliessend und hatte als Tauchlehrer schon einige Erfahrung. Jerry sprach zwar kein Spanisch hatte aber behauptet das er mittlerweile Deutsch gelernt hat, das dies nicht der Wahrheit entsprach war fatal für ihn und unserer Freundschaft wie sich später zeigen wird.
Zusammen mit mir bekam auch Jerry den Job, denn Tauchlehrer die in 3 Sprachen unterrichten sind rar und Jerrys 2 Sprachen reichten also auch.
Die konsequenz die sich aus Jerrys Lüge ergab hat alles verändert, ohne diese Entwicklung unserer Freundschaft wäre ich wohl nicht lange in der Dom.Rep. gebleiben oder hätte in dem Jahr nicht viel von Land und Leuten mitbekommen. Ich sagte ja, die Vorgeschichte ist für den späteren Verlauf meiner Geschichte wichtig.
.... to be continued
freu mich jetzt schon auf die geschichten.. hört sich jetzt schon super spannend an..