Probleme mit der Polizei - was tun?

Planner
Die Geschichte von Kasaja "Freud vermisst" hat für mich die Frage aufgeworfen, was passiert eigentlich bzw, was kann man tun, wenn man tatsächlich Probleme mit der Polizei in der DR hat.

Damit meien ich nicht die üblichen kleinen Erpressungen am Rande wegen tatsächlicher oder angeblicher Verkehrsvergehen, sondern eine richtige Festnahme, sei es wegen falscher Anschuldigungen (siehe Marco in der Türkei), sei es wegen eines Verkehrsunfalls mit Personenschaden, sei es von mir aus auch wegen eines richtigen Deliktes.

Ich nehme mal an, die Polizei ist bei der Festnahme von Ausländern nicht verpflichtet, dies der jeweiligen Botschaft zu melden. Aber welche Rechte hat man dort? Kann man sich mit der Botschaft in Verbindung setzen? Zu was ist die Polizei verpflichtet? Wie verhält man sich? Und wie kann die Heimatbasis das erfahren?

Praktische Erfahrungen werden wohl die wenigsten beisteuern können. Aber vielleicht hat jemand was gehört oder weiss von einschlägigen Fällen.
fila2
super planer .. danke das du dieses thema eröffnet hast, würde mich also auch brennend interessieren
wutti
Ja Danke Planner; dieses Thema ist sicher sehr interessant und kann schließlich jeden von uns mal betreffen;

Was man auf jeden Fall immer machen kann, zumindest wenn man eine Pauschalreise gebucht hat ist, dass man im Hotel Bescheid sagt, wenn man die Anlage verlässt; zumindest, wenn man vor hat, dass man mehrer Tage außerhalb der Anlage verbringt. Außerdem gebe ich zB. dem Hotelmanager immer meine Handynummer, wo ich zu erreichen bin. Abgesehen davon, dass meine Familie zu Hause immer davon unterrichtet ist, wo ich mich gerade aufhalte.

Das schütz natürlich nicht davor, dass mir irgend etwas passiert oder ich in Schwierigkeiten komme;

Aber zumindest hoffe ich, dass wenn das Hotel darüber informiert ist, wann ich wieder zurück kommen sollte und ich dann nicht auftauche, etwas unternehmen werden. Und die haben wahrscheinlich Vorort schon mehr Möglichkeiten.
Das trifft natürlich nur für den Fall zu, wenn man auch in einer Hotelanlage eingecheckt hat.
olivermanuel
Hallo Planner,

die Frage ist wirklich gut. Also wie in jeder Demokratie hat man ein Recht auf einen Anwalt.
Sicher kommt es auf den Delikt an, ich würde als ertes versuchen ob ich einen der "Aufseher" dazu bringen kann gegen Bezahlung ein Fax an eine Vertrauensperson in Deutschland zu schicken.

Die soll dann über die Deutsche Botschaft, die auf alle Fälle informiert gehört, einen Anwalt besorgen.

In meinem Fall, wie bei vielen anderen hier auch wird ich sicher die Familie drüben kümmern.

Bei einem Verkehrsunfall mit Todesfolge (z.B. Kind überfahren) was natürlich nie passieren sollte, auf alle Fälle versuchen mit Bestechung in ein Gefängnis möglichst weit weg zu kommen.
Da muss man vor der Familie berchtigterweise mehr Angst haben als vor der Justiz.

Mein Schwager war letztes Jahr mal drin wegen einer Schlägerei in Las Terrenas für 2 Tage. Dort gibt es nicht mal was zu essen, der hat danach ausgeschaut wie "Pappillon" nach 3 Monaten Einzelhaft.

Ich möchte es auf alle Fälle nicht erleben.

Grüsse

Michael
Peter
Hola,

pauschal kann man sagen, am besten geht man der Polizei dort aus dem Weg. Rechte?....gleich null.
Es ist völlig richtig, dass man von vornherein versuchen sollte einem Gefängnisaufenthalt duch Bestechung zu entgehen. Es ist ebenfalls völlig richtig, dass eine Verpflegung dort seitens des Staates während der Untersuchungshaft nicht vollzogen wird. Entweder man hat Geld, oder aber Angehörige und Freunde, die dem Inhaftierten Essen bringen. Solange man noch auf der Polizeistation ist, geht es...aber wehe, man wird nach la Capital überstellt.
Bei geringeren Delikten ist es ohne Weiteres möglich sich von der Schuld frei zu kaufen. Der Resident, der am 02.02.07 das Motoconcho, auf dem Julisa und Santo saßen, über den Haufen gefahren hat, hat dies getan. Tja, somit blieb sie auf den Krankenhaus- und Arztkosten sitzen.
Hany wurde mal aufgrund einer Falschanschuldigung festgenommen, und sie entging auch nur aufgrund einer "Kautionszahlung" dem Gefängnis. Man hatte ihr sogar angedroht sie in einen Raum mit 30 Männern zu sperren.
Ein Freund von ihr sass wegen dem Besitz einer erlaubnisfreien Schreckschusspistole im Gefängnis und es kam sogar zu einem Gerichtsverfahren. Der zuständige Richter sponn eine Fantasiegeschichte, was man mit der "Waffe" alles machen könnte, und so wurde der Mann sogar verurteilt. Natürlich konnte er nach Zahlung einer erheblichen Summe das Gefängnis verlassen. Hany war jeden Tag über Wochen nach Sto. Domingo gefahren um dem Freund Essen und Trinken zu bringen.
Tja, hat man Freunde dort, die die Botschaft verständigen, ok....aber was, wenn man alleine ist? Sicher wird man irgendwann die Möglichkeit erhalten sich mit der Botschaft in Verbindung zusetzen, die Frage ist eben nur wann.
Die Hafträume in den Gefängnissen dort sind mit bis zu 40 Menschen belegt, natürlich ohne ausreichende Schlafmöglichkeiten. Toilette?...naja, ein Loch im Boden. Dazu muss man noch aufpassen, dass man nachts nicht von einem der Mitinsassen ausgeraubt, oder vielleicht sogar getötet wird.

Hotel: als ich damals in Juan Dolio war hatte das Hotel Decameron Beach Resort so eine Art Abkommen mit der dortigen Polizei. Die durften alle kostenlos im Hotel essen und trinken, dafür wurde die Hotelleitung sofort informiert, wenn ein Gast dieses Hotels festgenommen wurde. Ob die dortige Polizei dies ansonsten aus eigenem "Antrieb" tut, na, das wage ich mal zu bezweifeln.

So, dann mal liebe Grüße, Peter
Karsten
Was soll man dazu sagen.
Man hat auch in der Domrep Rechte. Also wenn man verhaftet wird, darf man einen kostenlosen Anruf tätigen,z. b Botschaft/Freunde usw.. so steht es im Gesetz und ist auch nomalerweise als Aushang in jeder Polizeistation vorhanden. Desweitern muß nach 48 Stunden Anklage erhoben werden.geschieht dieses nicht muß man nach 48 Stunden frei gelassen werden. Natürlich steht einem auch sofort ein Rechtsanwalt zu (auf eigene Kosten). Soviel zum Recht.
In der Wirklichkeit ist folgendes. Das Telefon ist kaputt, also bietet eventuell der Polizist sein Handy an, gegen Bezahlung natürlich. Da in der Regel nicht sofort die Anklage erhoben wird, hat man in der Regel die Möglichkeit sich innerhalb 48 Stunden sich frei zu kaufen, solange keine Anklage erhoben worden ist (ist nicht legal, kann aber viel Ärger ersparen, u. a. langen Gefängnisaufenthalt und sehr hohen Geldstrafen).Nach 48 Stunden wird die Anklage erhoben und man wird nach Santo Domingo überstellt. Und da kann man sich nicht mehr so leicht frei kaufen (geht natürlich teilweise auch, aber merklich wesentlich teurer).Tja und dann sitzt man in Untersuchungshaft. Mit Glück kommt man als Tourist vor dem Schnellrichter oder auch nicht.
Also sollte man immer versuchen innerhalb der 48 Stunden alles zu regeln geht natürlich nur mit Geld. Und die Höhe der Bezahlung ist von der Straftat abhängig. Man kann sich eigentlich von fast alles frei kaufen. Bei Drogengeschichten wird es aber für Otto Nomalverbraucher schon fast unbezahlbar.Es gibt noch eine Möglichkeit frei zu kommen, man kennt einen Politiker oder Colonel der Polizei, dann geht das auch.Sollte man aber in dei Verlegenheit kommen von der Geheimpolizei oder Staatpolizei verhaftet zu werden, wie z. B. bei großen Razzien, dann sind die Chancen schlecht und es kann wirklich nur ein Rechtsanwalt helfen. Dann aber einer der von der Botschaft empfohlen ist. Hoffen wir für us alle das wir nie verhaftet werden. Leider muß ich sagen, das die Hälfte der Residenten die ich kenne schon einmal verhaftet waren. Meist aus lächerlichen Gründen. Ach ja wen man ins Gefängnis kommt, braucht mann jemanden der einen versorgt (von draußen. Geld für die Einzelzelle (besser ist das), den wer verbringt gerne seinen Aufenthalt mit mehr als 20 Personen und einem Loch in der Mitte. Ich hoffe Ihr seid nicht zu sehr geschockt. G. Karsten

PS. Vieleicht sollte man das auch positiv sehen, das man sich frei kaufen kann.
luislui
Zitat:
Original von Karsten

PS. Vieleicht sollte man das auch positiv sehen, das man sich frei kaufen kann.


Das sollte man mit Sicherheit positiv sehen, wenn einem das Missgeschick passiert das man in der RD. im Knast sitzt sollte jeder auch wenn er unschuldig ist zu diesem Mittel greifen, ich glaube nicht das einem da unser Glauben an den Rechtssstaat weiterhelfen kann .

Adios
Luis
Pikobello
@Luis
Du glaubst gar nicht,wieviele Unschuldige in dominikanischen Gefaengnissen einsitzen.Den meisten von Ihnen fehlen die finanziellen Mittel,um sich frei zu kaufen oder zumindest auf Kaution frei zu kommen.
Ich selber hatte schon das "Vergnuegen",La Victoria,der Knast schlechthin in Santo Domingo,zu besichtigen,als Besucher versteht sich.
Leute,ich hab schon viel gesehen,aber das ist schon sehr heftig.Und wenn ich mir dann noch vorstelle,Du kommst als Tourist in solch ein Loch
ohne ein Wort spanisch zu sprechen,na dann prost mahlzeit....
Alleine in den Knast hereinzukommen kostet einem schon mal 200 Pesos Schmiergeld,angefangen vom Parkplatzwaechter bis zum Laibes-
kontrolleur,alle erwarten eine kleine "Aufmerksamkeit".Dafuer gibts im Knast aber fast alles,sogar Colmados,die bis auf Alkohol alles verkaufen.
Und vielen Knasties gehts echt prima,die haben Fernseher,Stereoanlage
Ventilatoren usw.Die wirklich gut betuchten schlafen sogar mit ner Klimaanlage!Man kann sich alles kaufen,nur Kohle muss Du haben.Ich war trotzdem immer wieder froh,diese haessliche Welt nach 2 bis 3 Std. wieder verlassen zu duerfen.Und Rechte gelten hier nur auf dem Papier.
Wir prozessieren nun seit Februar 2006 in einer Angelegenheit,bei der eines unserer Familienmitglieder unberechtigt beschuldigt wird.Es gibt keine zwingenden Beweise,wir haben unser Familienmitglied schon 2 mal auf Kaution aus dem Knast geholt,wir unterhalten 3 Anwaelte,wir haben ALLE Zeugen gekauft,nur dieser scheiss Staatsanwalt kommt mit immer neuen hirnlosen Beschuldigungen und im November haben wir den naechsten Prozesstag.Die ganze Sache hat uns bisher ca. 20.000 Euro gekostet.Soviel zu Kosten und Rechtslage in der DR.Aber wenn sich naechstes Jahr das Regierungsblatt wenden sollte,dann sind wir wieder am Druecker,und dann wird die Geschichte anders "bereinigt".
So laeuft das eben hier,me encanta mi pais....

saludos Frank
luislui
@ Pikobello,

ich glaube dir das sehr viele unschuldige in der RD. im Knast sitzen denen das Geld fehlt sich freizukaufen ich dachte auch mehr an die Urlauber die womöglich einmal in den " Genuss" kommen ein solches Erlebniss zu haben.

Adios
Luis
Planner
Meie Frau empfiehlt auch das Sich-Freikaufen, wenn die Möglichkeit besteht. Aber wer hat schon jederzeit eine Bestechungsreserve in der Tasche? Sollte man sich vielleícht zurücklegen. Und die Telefonnumer und Faxnummer der Botschaft eintätowieren.

Eine Ergänzung zu dem Ort der Unterbringung. Generell werden Verhaftete nach drei Tagen an einen zentralen Ort gebracht. Das ist aber nicht nur Santo Domingo, sondern für den Norden auch Santiago, hier in die Fortaleza San Luis. Auch kein angenehmer Ort. Immerhin ist es ganz hilfreich zu wissen, dass man nach drei Tagen nur noch an zwei Orten suchen muss.

Aus dem bisherigen ergibt sich schon fast das nächste Thema: Welche Beträge sollte man bei welchem Delikt für den Freikauf veranschlagen?
Grundsätzlich wird man davon ausgehen können, dass der zuerst verlangte Betrag bei weitem zu hoch ist. Sollte man handeln, und was sollte man bieten?
olivermanuel
Warum willst Du Deine Schwiegermutter beseitigen? :lol:
Planner
Zitat:
Warum willst Du Deine Schwiegermutter beseitigen?


Da blick ich jetzt nicht durch.
Karsten
@Planer
Nicht nach 3 Tagen, sondern in der Regel nach 48 Stunden. Und Handeln lohnt sich, der erste Preis ist immer zu teuer.
Nur mal eine Antwort zum Preis. Der Bruder eines Dominikanisches Freund von mir wurde wegen Mordes verhaftet, weil er zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes war, und weil der Fiscal (Staatsanwalt des Dorfes) unbedingt einen Schuldigen haben wollte, konnte er sich erstmal nicht freikaufen. Als er dann überführt worden ist und dieser Staatsanwalt nicht mehr zuständig war, wurde Ihm das Angebot zur Freilassung gemacht und zwar sollte das Geld innerhalb 2 Tagen bezahlt werden, sonst wäre nichts mehr möglich. Hatte damals 35000 Pesos gekostet, das war zur Zeit als 1 DM 7 Pesos war, also 5000 DM. Die ganze Familie hat zusammengelegt und auch Kredite aufgenommen.
Möchte nicht wissen was es für einen Weißen gekostet hätte. Aber hätten sie nicht bezahlt, wäre er wahrscheinlich verurteilt worden (30 Jahre), den ein Sündenbock wird immer gebraucht. G. Karsten
vani
also ich weiß, das es die Policia in der DR nicht wirklich interessiert was ganau mit den Touristen passiert. Da ich schon einige mal mit Touris auf der Polizei war wegen Diebstähle. Die nehmen ein "Protokoll" auf, das in irgend ein Buch geschrieben wird oder auf einen Zettel das dann am ende doch im papierkorb landet. Auf jedenfall würde ich mich mit der Botschaft in verbindung setzen, dafür sind die ja vor ort. Oder dann mit der Reiseleitung falls man Urlauber im Hotel ist. Ich weiß auch, das in Totelfällen die Botschaft entscheidet was mit Dir passiet, fall sich in Deutschland keiner um Dich kümmert.

Lg vani
Planner
Zu den Thema "Zustand in den Gefängnissen" hier ein interessanter Artikel aus dem Listin Diario von heute


Una comisión del Patronato Nacional Penitenciario, encabezada por el cardenal Nicolás de Jesús López Rodríguez visitó la cárcel del 15 de Azua, donde anunció la remodelación del recinto, junto a miembros de la Pastoral de la Iglesia para las cárceles

Las cámas son de cemento y sumamente incómodas, mientras el espacio resulta pequeño para la cantidad de reos que hay en el recinto.

Los baños de la cárcel lucen en pésimas condiciones.

Los reclusos aprovecharon la presencia del cardenal Nicolás de Jesús López Rodríguez para plantearle sus quejas.
AZUA.- Para la mayoría de la población dominicana, La Victoria es la cárcel más difícil e inhumana del país, cuya dureza incluso ha sido llevada al cine.

Una opinión muy distinta tienen los más de 250 reclusos de la llamada “Cárcel del 15 de Azua”, quienes consideran que sería un premio su traslado a La Victoria y así poder abandonar lo que llaman “El infierno en la tierra”. Y es que todos los presos de este recinto añoran ser trasladados, alegando diferentes motivos.

La realidad en esta cárcel fue contactada durante una visita al lugar que hicieron la semana pasada miembros del Patronato Nacional Penitenciario, encabezados por el cardenal Nicolás de Jesús López Rodríguez.

“Esta es una cárcel negativamente especial.

A esta se traen reclusos de todas partes del país; los inadaptados, los que se portan mal, lo que producen muertes, los que insisten en meter drogas en la cárcel, lo que quiero decir, que es lo que ustedes van a encontrar siempre, es que todos los reclusos quieren que los trasladen, pero alguien tiene que estar aquí”, admitió el director general de Prisiones, Juan Ramón de la Cruz Martínez.

Un documento elaborado por la parroquia de La Sagrada Familia (Sabana Yegua) fue leído al cardenal López Rodríguez y otros miembros de la Pastoral Penitenciaria que visitaron el lugar para contactar la situación.

Quejas
Participaron en la visita el coordinador de la Pastoral Penitenciaria, Fray Arístides Jiménez Richardson; el empresario Manuel Arsenio Ureña y su esposa, así como el procurador general de la República, Radhamés Jiménez, junto al director de Prisiones, De la Cruz Martínez.

Entre las quejas expuestas se encuentran las deficiencias en el suministro de agua potable y la que reciben para tomar viene del canal, que es para la agricultura.

Los presos también denuncian deficiencias en el sistema de salud y alegan que el médico asignado va una o dos horas al día entre semana, y cuando receta medicinas los internos no las pueden comprar. No hay ningún siquiatra disponible y si hay una emergencia por la noche o durante el fin de semana, no hay ambulancia para atenderlas.

Las condiciones higiénicas también son diferentes. Hay una urgencia de fumigación, porque hay muchos mosquitos, ratones, cucarachas y otras alimañas. Los sépticos se taponan semanalmente. No hay detergente o material de limpieza disponible.

La comida es de mala calidad, pero lo peor es que escasea, porque están trayendo del comedor popular de Azua la misma cantidad, pese a que ahora hay 300 internos y no 200 como anteriormente. En la cárcel no hay comedores, y en consecuencia los reos ingieren los alimentos en sus celdas y en galones plásticos cortados, porque no les suministran platos.

PRISIONES
El director de Prisiones argumentó que la edificación no fue originalmente diseñada para una cárcel, sino para una fortaleza del Ejército Nacional en la zona.

En 1996, las Fuerzas Armadas cedieron el edificio a la Procuraduría General de la República, entendiendo que no era necesario la permanencia de un batallón táctico en ese lugar, debido a su cercanía con la Fortaleza 19 de marzo en Azua.

De inmediato, y debido a la sobrepoblación que tradicionalmente ha primado en el sistema penitenciario dominicano, se alojaron reclusos en el recinto sin habilitarlo adecuadamente.

De la Cruz Martínez dijo que desde que asumió la dirección de Prisiones ha estado solicitando que se dote esta cárcel de las herramientas para que sea manejable. Precisó que actualmente se hace un levantamiento y se están dando los toques finales para alcanzar ese objetivo.

“Esta cárcel la encontramos son celdas de reflexión o castigos, lo que quiere decir que cuando un interno origina una riña en el interior de la prisión no hay donde llevarlo para separarlo, y eso crea dificultad, la única solución es el traslado”, apuntó.

Reveló que se contempla la construcción de dos celdas de reflexión o castigo, un segundo patio para que haya dos cárceles en una, dos patios, un salón multiuso y economatos que administrará la Pastoral Penitenciaria.

“La cárcel resulta difícil por razones de seguridad porque no se tienen las herramientas para un control efectivo. Esa es la realidad que encontramos.

Yo no llevé la corrupción ni los privilegios a la cárcel pero los combato. No llevé el hacinamiento pero luchamos para mejorarlo. Tenemos el propósito de que aquí no haya sobrepoblación”, agregó.

En cárcel predominan precariedades
Los presos viven hacinados. Las celdas no tienen condiciones para la cantidad de internos que albergan. Los reclusos duermen en pésimas condiciones y la estructura del edificio está en muy mal estado (columnas y paredes con grietas).

Hay necesidad de una línea telefónica y un fax para poder agilizar y facilitar los tramites burocráticos y de proceso judicial. Sin comunicación telefónica, o de fax, es muy difícil notificar de los posibles traslados o de los cambios de sentencias.

Tampoco hay un minibús con las condiciones mínimas para trasladar los internos a los tribunales cuando tienen audiencias en Santo Domingo, San Cristóbal o hasta en el Cibao. No se les facilita de ninguna manera certificaciones de buena conducta para poder pedir traslados.

Solo los internos que dan problemas se les facilita un traslado rápido, pero los que se portan bien permanecen en la cárcel. Más del 50% de los internos proceden de Santo Domingo, El Cibao, La Romana e Higuey. Esto causa cuatro problemas: 1) acaba con la pobre economía de las familias. 2) reciben muy pocas visitas y apoyo de sus familiares. 3) retrasa el proceso judicial. 4) los internos se meten en problemas innecesarios porque la frustración genera violencia.