Bericht unseres ersten Urlaubs in der RD von Anfang bis zum Ende - Teil 1

wfigel
Reisebericht Dominikanische Republik
13.6. – 27.6.2007


13.6.2007
Abflug in München um 10:45 (Ortszeit). Der Flug war etwas eng und die Klimaanlage ein bisschen zu kühl.
Das Essen war für mich etwas wenig, aber OK. Nach knapp 10h Flug erreichten wir den Flughafen Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Die Organisation des Rollstuhltransfers war miserabel, in München wusste niemand etwas davon, dass wir mit unserem Rollstuhl bis an Board fahren und in Punta Cana wurde erst während des Fluges Bescheid gegeben daß wir 2 Rollstuhlfahrer an Board haben. In Punta Cana gibt es keinen Aufzug oder Ähnliches, daher mussten Sabine und die 2. Rollstuhlfahrerin (Tirolerin) die Stufen hinuntergetragen werden, was auch ohne Probleme funktionierte.
Nachdem wir im Flieger mitbekommen haben dass es bewölkt ist und „NUR“ 28 Grad hat waren wir Anfangs enttäuscht, jedoch nach der Ankunft durften wir am eigenen Leib erfahren wie das Klima mit 28 Grad in der Karibik so ist. Man steigt aus, und es bleibt einem einfach einmal die Luft weg, und das gesamte Gewand ist gleich einmal nass von der hohen Luftfeuchtigkeit (75-95%).
Bis zum Abend (Ortszeit) war es noch eine lange Zeit, da wir ja um 14:37 angekommen sind und da war es bei uns daheim schon 20:37.
Wir gingen nur noch Abendessen und danach sofort ins Bett, es war zwar erst 8:00 Uhr aber unserer Zeit ist das schon 2:00 Uhr Morgens.
Das Schlafen ohne Klimaanlage ist unmöglich wenn man das feuchte Klima nicht gewohnt ist, und alles was Textilien oder Papiere sind, ist feucht wenn man es angreift.
Das Zimmer und auch der Rest der Anlage waren auf den ersten Blick komplett in Ordnung und man hat uns so wie alle Anderen auch sehr herzlich willkommen geheißen.

14.6.2007
Nach einer erholsamen Nacht (ich hatte zu kämpfen einzuschlafen) gingen wir um 7:00 (OZ) erstmal ausgiebig frühstücken. Das Frühstücken ist aber gar nicht so einfach, wenn man nicht weis was man nehmen soll.
Also bei uns könnte ein Mittagsmenü auch so aussehen.
Nach dem „großen Fressen“ drehten wir die erste große Runde in der Anlage und schauten uns einmal das Meer, den Strand, den großen Pool und natürlich die ganzen Bars und Restaurants an.
Also der Strand ist auf den ersten Blick super, wir werden das meiste mit dem Rollstuhl bewältigen können.
Der Pool ist riesig, und es gibt überall Möglichkeiten wo man problemlos hineinkommt.
Auch Liegen und Palmenschirme gibt es genügend, vor 10 Uhr kann man sich noch so ziemlich jeden Platz aussuchen (am Pool und am Strand).
Ich brauchte noch eine leichte kurze Hose da ich nur ¾-Hosen mitgenommen habe, daher gingen wir zum kleinen Geschäft im Hotel. Die Hose kostet 560 Pesos, das wären laut unserer Umrechnung ca. 21 Dollar. Verlangt hätten Sie jedoch 38 Dollar. Also muss die Hose warten oder ich finde was Billigeres.
Vor Mittag wollten wir am Pool noch ein bisschen lesen, jedoch ist es so drückend heiß und feucht dass selbst das Umblättern der Seiten zur Qual wird. Das heißt, am Besten sitzt man sich in eine der vielen Bars und genehmigt sich einen Cocktail mit RUM, dann ist auch wieder alles OK.
Überall hört man spanische Musik, und alle Angestellten sind super und freundlich drauf.
Um 12:30 gingen wir in die Strandbar essen, unter Palmendächern speisten wir Salate, Hühnersuppe, Paella, Fischgerichte, Garnelen, Muscheln, und viele Nachspeisen mit Obst (Ananas usw. gibt es hier in Mengen).
Die meisten Kellner und Angestellten können Englisch, oder Spanisch, aber mit Hola (Hallo), gracias (danke) und Hände winken kommt man eigentlich durch. Außer Einer, es stehen Einheimische mit Ständen im Hotel wo man Kettchen und Holz-Sachen gezwungenermaßen erwerben kann. Und einer hat sich uns vorgestellt dass er auch deutsch kann und sein Name wäre „Francesco Saubillig“ alle anderen Kollegas sind seiner Meinung nach Banditos und viel zu teuer. Wir haben von ihm auch ein Halsband zur Begrüßung geschenkt bekommen (wahrscheinlich nix wert aber egal).
Zum Abendessen haben wir uns heute entschieden in das japanische Spezialitäten-Restaurant zu gehen, dort wird vor maximal 8 Personen live gekocht natürlich nur aus der asiatischen Küche, was mir nicht so toll geschmeckt hat, aber für Sabine super in Ordnung war.
Danach war es schon dunkel, da es ab 7:30 Nacht ist hier (Äquatornähe).
Ich habe mir noch das Internet freischalten lassen (10 Dollar für 24 Stunden nonstop), habe noch einige Downloads gestartet um das Internet die vollen 24 Stunden ausnutzen zu können.

15.6.2007
Nachdem wir am Morgen frühstücken waren, hat Sabine den ganzen Vormittag geschlafen, da Sie Probleme mit dem Magen hatte und sich auskuriert hat.
Ich habe inzwischen das Internet genutzt meine Mails, die Homepage zu checken, und per MSN mit Petra daheim zu chatten.
Zu Mittag waren wir im Palapa Hut (Strand-Restaurant und BAR) essen und danach begaben wir uns das erste Mal zum Pool. Wir hatten über die Mittagszeit die Chance einen Platz direkt am Becken zu bekommen, und nutzten auch die Palmenschirme um etwas Schatten zu bekommen, obwohl es bei der sehr hoch stehenden Sonne (den ganzen Tag sehr gleichbleibend) schwierig ist ein schattiges Plätzchen zu finden.
Eine Amerikanisch-Spanische Familie gesellte sich auch zu uns, wobei wir es ruhig angehen ließen und einfach ein Buch gelesen hatten, dazwischen kurz ins Pool um sich zu erfrischen, was aber bei den warmen Wassertemperaturen auch nicht so der Bringer ist. Auf jeden Fall kann man gleich zur Poolbar schwimmen und sich kühle Getränke und Cocktails direkt im Pool genehmigen.
Abends nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten (Sabine ausgeruht, und ich im Internet) gingen wir in das Spezialitätenrestaurant Taio, wo man Dominikanische und mexikanische Gerichte bekommt. Wir haben einiges gekostet aber für unseren Geschmack nicht so toll.
Nach dem Essen gingen wir in der weitläufigen Hotelanlage noch etwas spazieren und fotografieren, und dann ab ins Bett, da uns die Hitze und Luftfeuchtigkeit immer noch sehr hernimmt.

16.6.2007
Frisch und munter gingen wir heute gegen 8:00 Uhr frühstücken mit, allem was man sich so vorstellen kann.
Der frischgepresste Orangensaft ist ein Hammer, der ist richtig süß und nicht so süß-sauer wie bei uns daheim.
Als Highlight dieses Vormittages versuchten wir einmal auf den Strand zu kommen. Im ersten Moment war ich etwas skeptisch ob wir das mit dem Rollstuhl überhaupt schaffen, jedoch ging es besser voran als ich gedacht hatte.
Um diese Zeit (8:30) waren wir die Ersten am Strand und konnten einen guten Platz in der ersten Reihe finden (alle Reihen natürlich fußfrei *gg*). Das letzte Stück zum Meer (ca. 20m) gingen wir zu Fuß was mit Sabine und meiner Hilfe sehr gut ging. Sobald aber die ersten Wellen an den Strand schlugen wurde es schwierig, da einem der Sand unter den Füssen einfach weggespült wir, aber Schritt für Schritt haben wir es trotzdem geschafft, und ich muss sagen das Wasser ist herrlich warm, hat eine türkise glasklare Farbe, und ich habe sogar ein abgebrochenes Stück des naheliegenden Korallenriffs gefunden wo noch Blumen drauf blühten.
Das herauskommen aus dem Meer ist eine weitere schwierige Sache, denn da hat man ja die Wellen im Rücken und Sabine hatte zu kämpfen sich bei mir festzuhalten, und ich kämpfte damit nicht zusammen wieder ins Meer zu fallen. Aber mit vereinten Kräften hat auch das wunderbar geklappt. Nach ca. 2 Stunden am Strand entschieden wir uns ins Zimmer zu gehen und einmal unsere mitgenommene Schottergrube (überall Massen an Sand im Gewand) zu abzuwaschen und noch ein wenig zu faulenzen im Bett bis dann wieder meine Happy-Zeit kommt, nämlich ESSEN.
wfigel
17.6.2007
Nachdem mein Notebook den Geist aufgegeben hatte und ich keine Chance mehr bekam Fotos irgendwie ins Internet zu stellen oder überhaupt Windows zu starten, verwendete ich die Nacht dazu alles neu aufzusetzen.
Ich habe ja sämtliche Windows- und Treiber-CD’S sicherheitshalber mitgenommen, und daher war auch die Nacht sehr kurz.
Am Morgen, oder besser gesagt um 9:30 gingen wir wie immer gut frühstücken mit allem was das Herz begehrt und noch ein bisschen mehr.
Am späten Vormittag begaben wir uns dann an den Pool, um uns einmal abzukühlen, und ein bisschen zu lesen.
Da wir aber in unseren Büchern so gefangen wurden, lagen wir bis 13:30 beim Pool ohne einmal geschwommen zu sein. Egal, wir gingen in die Strandbar noch schnell was Essen, da wir um 15:00 einen Termin mit unserer Reiseleitung hatten. Wir haben erfahren dass es nicht so sicher ist wenn man Ansichts-Karten hier frankiert und wegschickt, und niemand garantieren kann ob diese jemals in Österreich ankommen. Daher haben sich die Personen unserer Reiseleitung einen Trick einfallen lassen. Sie sammeln die Karten ein, man bezahlt pro Karte 2 US-Dollar (genauso viel wie hier die Marken kosten würden) und die gehen dann erstmal privat nach Miami ins Postamt, und von dort aus erst in Richtung Österreich.
Zwischendurch blieben wir natürlich auch das eine oder andere Mal an einer Bar hängen um uns einen kühlen Cocktail zu holen à kostet ja nix.
Den Rest der Zeit bis zum Abendessen, nutzten wir aus um unser Wirlpool im Zimmer auszuprobieren. Das ist klasse, aber man muss sich Zeit nehmen. Es geht so viel Wasser hinein, dass man schon ca. eine halbe Stunde vor dem Baden zum einlassen anfangen muss. Aber es ist toll, man hat super zu Zweit drinnen Platz, und wenn man genug Schaum produziert, dann sieht man seinen Wannenpartner nicht einmal. Zur Feier des Tages haben wir uns noch eine Flasche Sekt gegönnt die wir natürlich auch im Wirlpool zu uns genommen haben.
Am Abend sind wir wieder in ein Spezialitätenrestaurant gegangen und zwar das Le Gourmet. Dort haben wir ein ausgesprochen gutes 4-Gängemenü genossen, das wirklich gut geschmeckt hat.
Total fertig von der Hitze und der drückenden Luftfeuchtigkeit sind wir nach dem guten Essen gleich aufs Zimmer noch ein bisschen lesen und fernsehen, aber für eine Abendunterhaltung in einer Bar oder so hatten wir echt keine Lust mehr. Gute Nacht.

18.6.2007
Der Bericht wird immer kürzer da sich ein immer gleichwerdender Alltag einstellt. Wir waren wieder einmal sehr gut frühstücken und begaben uns dann gleich wieder an den Pool, wo wir uns auch sofort wieder zur Poolbar schwimmenderweise einfanden. Nach einem wie immer guten Cocktail mit Rum, lagen wir den ganzen Vormittag im Schatten und lasen unsere Bücher fertig, bevor wir wieder zum Mittagessen fuhren und gingen.
Ein Highlight des Tages war es dass wir von der Früh bis zum Nachmittag im gesamten Hotelkomplex keinen Strom hatten, das heißt es ging keine Musik, keine Kühlgeräte für die Cocktails und auch keine Klimaanlagen im Zimmer oder in den Restaurants. Auf jeden Fall gingen die Herde die sind nämlich mit Gas betrieben.
Am späteren Nachmittag fuhren wir nochmals an den Pool um noch ein bisschen zu lesen und in der Sonne zu liegen. Erst gegen 18:15 gingen wir ins Zimmer um uns fürs Abendessen fertigzumachen. Sabine hat ein bisschen gedöst und ich habe wie blöd Flatout 2 (Crashrennspiel) am Notebook gespielt. Dabei haben wir die Zeit etwas übersehen und machten uns erst um 20:30 auf zum Abendessen à wir hatten uns wieder für das Steak-Restaurant entschieden, wo wir super medium rosa Steaks gegessen haben. Zum Abschluss des Abends sahen wir uns noch die Abendveranstaltung bei Pina Collada und Cuba Libre ein bisschen an. Trotzdem war für uns gegen 23 Uhr Schluss da uns das Klima und die Luft am Meer noch immer ganz schön fertig machen.
19.6.2007
Wie schon in den letzten Tagen hatten wir wieder ein sehr gutes Frühstück jedoch heute ging es nicht gleich zum Pool oder zu Strand, sondern zum Fotographen. Wir haben einen Termin ausgemacht für eine professionelle Foto-Session in der Anlage unseres Hotels. Der Fotograph war ein junger Argentinier mit Gamsbart und langen Haaren zusammengebunden auf einen Schwanz, also eher ein lässiger Typ, aber trotzdem professionell und kreativ wie sich dann herausstellte.
Wir fuhren an alle möglichen Stellen in der Anlage (mit dem Rollstuhl) und machten eine Menge Fotos in romantischer Kulisse. Unter Palmen, mit Blumen, bei einer Kapelle, beim Hochzeitspavillon und am Strand schoss unser Fotograph viele Fotos von uns. So schön das photographieren auch aussieht, aber bei blauem Himmel, stechender Sonne und mehr als 70% Luftfeuchtigkeit ist es ein hartes Stück Arbeit nicht zu zerfließen. Noch dazu hat sich Sabine nicht eingecremt und das mit ihrer Sonnenallergie. Aber es war alles toll, wir quatschten eine Menge mit dem Fotographen, wo wir eigentlich gar nicht mehr wissen wie er geheißen hat. Eine Stunde voller Anspannung bei den verschiedensten Posen (alles legal und unzensiert) gingen wir dann komplett durchnässt ins Zimmer um uns erstmal zu erholen (Sabine im Bett, ich beim Spielen am Notebook).
Am frühen Nachmittag wie sonst auch immer gingen wir Mittagessen, und danach sahen wir uns am Strand noch kurz eine Hochzeit ganz in Weiß an.
Gegen 19:15 gingen wir los Richtung Foto-Shop um unsere gemachten Bilder anzusehen. Leider wurde uns gesagt dass der Fotograph erst ca. um 20:00 Uhr eintreffen wird darum nutzten wir die Zeit um wieder einmal ESSEN zu gehen. Dieses Mal gingen wir wieder zum Japanischen Restaurant, jedoch nicht wie beim letzten Mal im Einzelraum beim Schaukochen sondern ganz einfach im großen Restaurant mit Menükarte und Vorspeisenbuffet.
Als Vorspeise gab es dort Sushi und auch auf der Menükarte war alles aus Fernost vorhanden.
Wir schlangen das wieder einmal sehr gute Essen relativ schnell runter da wir den Fotographen nicht warten lassen wollten.
Als wir dann schnell in den Foto-Shop liefen, hätten wir uns eigentlich auch Zeit lassen können, da in dem kleinen Shop (ca. 4x5m) so um die 15 Leute standen und alle auf ihre Fotos warteten. Da man die Session, die man während einer Stunde gemacht hat, präsentiert bekam und dann aus dem gesamten Foto-Material sich die schönsten Fotos aussuchen konnte, dauerte es eine Weile bis wir an der Reihe waren.
Als wir nach langem Hin und Her unsere Auswahl getroffen hatten, wurde uns gesagt dass man nur Cash, also nicht mit Kreditkarte, zahlen kann, musste ich ins Kasino laufen, mir von der Bank dort US-Dollar mit meiner VISA-Karte holen und dann wieder zurück. Währenddessen wollte der Fotograph die Fotos und noch eine Menge Fotos vom Hotel und der Dominikanischen Republik auf CD brennen. Als ich im Casino erfuhr dass ich mich zum Geld beheben ausweisen muss, musste ich wieder ins Zimmer zurück meinen Reisepass holen, dann wieder ins Casino Geld holen, und danach wieder in den völlig überfüllten Foto-Shop zurück. Sabine war in der Zwischenzeit entweder mit mir mit dem Rollstuhl unterwegs oder wartete beim Foto-Shop in der schwülen Nacht und schwitzte vor sich hin.
Endlich nach 3 Brennversuchen und einem Laptopwechsel bekamen wir unsere CD mit den Fotos.
Nach diesen Strapazen gönnten wir uns natürlich noch einen Cocktail an der Bar und schauten uns noch ein Stück von der Abendveranstaltung an.
Dann ging es gegen 21:45 wieder zurück ins Zimmer wo ich jeden Abend brav meinen Bericht schrieb, im Internet surfte, eine oder mehrere Zigaretten dabei rauchte oder Computer spielte.
Dann übermannte auch mich der Schlaf und kurz nach Mitternacht sah auch mich das Bett wieder einmal für kurze Zeit.

20.6.2007
Nachdem wir lange (sehr lange) geschlafen haben, haben wir dieses Mal das Frühstück ausgelassen, und sind erst gegen Mittag zum Spätfrühstück an die Strandbar gegangen.
Nach dem Frühstück, was so spät nur noch die Sparvariante war (Semmeln, Butter, Marmelade, Schinken, Käse, Melonen), gingen wir gleich mal zum Pool, wo wie immer das Wasser keine Abkühlung mehr war (30-32 Grad).
Doch die Cocktails genauso wie mein Cola Rum waren auf jeden Fall eiskalt an der Poolbar. Wir schwammen mit unseren Getränken noch weiter und beobachteten die vielen lustigen Leute wie sie brav bei der Animation mitmachten und alle wie Affen im Wasser herumsprangen und fuchtelten (meine Meinung à böse Blicke von Sabine). Da die hier nur ¼ Becher haben, war das gute Kalte gleich wieder leer, und wir machten es uns unter den Palmenschirmen am Poolrand bequem um etwas zu lesen. Ich musste ja unbedingt braun werden und legte mich wie sonst auch immer ohne eincremen in die Mittagssonne. Nach einer guten halben Stunde wurde es mir aber so heiß, dass ich zuerst einmal an die Poolbar musste um mir ein Cola Rum und Sabine einen Cocktail zu holen.
Am Abend nach dem Sonnen und Lesen gingen wir ins Spezialitätenrestaurant in der Strandbar, wo wir guten Fisch und Langusten aßen.
Dann war nicht mehr viel, mein Kopf und mein gesamter Körper waren heiß, und ich wollte im Zimmer noch etwas lesen.
Aus dem etwas lesen wurde, dass das Buch so fesselnd war und ich noch in der Nacht die restlichen 380 Seiten fertiglas. Dann wie üblich ab ins Bett und Gute Nacht.
wfigel
21.6.2007
Böses erwachen mit Kreuzschmerzen, da die Matratzen sehr weich waren, und dann noch das Bild vorm Spiegel von meinem Krebsroten Körper (von Kopf bis Fuß à aber leider nur vorne).
Kurze Rede, Frühstück war wieder gut, Mittagessen haben wir verschlafen (Sabine geschlafen, ich wieder einmal siegreich beim Computerspielen). Gegen 15:30 rafften wir uns auf, und holten uns Fingerfood von der Strandbar, um nicht bis 20:00 Uhr warten zu müssen, denn da hatten wir wieder einen Tisch reserviert im Le Gourmet – Restaurant.
Ich war dazwischen noch kurz einen Sprung im Meer, das seit den letzten Tagen auch nicht kühler wurde und immer noch schätzungsweise 30 Grad hatte. Auf dem Weg zum Meer lief mir ein kleiner Gecko über den Weg, aber wie immer wenn es was Interessantes zu fotografieren gab hatte ich keine Kamera dabei.
Als ich vom Meer zurück war, gingen wir noch kurz in unsere Einkaufsstraße (einige kleine Geschäfte in der Hotelanlage) um für Elisa ein Kettchen oder anderes Mitbringsel zu besorgen, leider hatten die nur „Klumpert“ also entschieden wir uns ein kleines Schlauchboot mitzunehmen, das konnte sie dann auch echt verwenden und liegt in Zukunft nicht gleich irgendwo herum.
Bevor zurück ins Zimmer fuhren, schauten wir noch beim Zigarrenladen vorbei um für Ewald Zigarren oder Zigarillos zu besorgen, dafür dass er uns nach München auf den Flughafen gebracht hat.
Das war gar nicht so einfach gewesen, es gab eine Menge an Zigarren und Zigarillos, wobei wir aber wussten dass wahrscheinlich keine einzige original war. Der Typ der hinter dem Tresen stand war etwas komisch, er schaute vor allem mich etwas böse an, da ich so ziemlich jede Packung und jede offene Zigarre in die Hand nehmen musste um zu sehen was das Zeug kostet. Also die Preise waren der blanke Horror, wir haben eine kleine Packung mit 10 Zigarillos genommen, wo wir nicht einmal wussten was genau der Inhalt ist, aber diese Packung war die billigste um 20 $ und mehr hatte ich leider nicht mehr eingesteckt. Als ich das kleine Metallpäckchen auf den Tresen legte um zu bezahlen brach der Verkäufer in helles Gelächter aus. Er dachte sich soll das alles sein, für das, dass ich 10min alle Schachteln angegriffen habe?
Dann laberte er auch noch auf Spanisch irgendwas daher und ich habe kein Wort verstanden, ich bekam nur soviel mit, dass er uns etwas „verarscht“ hat. Ich musste mich zurückhalten um ihn nicht meine Standard-Frage zu stellen „ „Brauchst a Poar?“ aber gedacht habe ich es mir zumindest.
Nachdem dieses komische Geschäft verlassen war, waren wir froh uns nicht auf eine Diskussion einzulassen, denn wir hatten sowieso nix verstanden was diese Witzfigur erzählt hat.
Etwas später als wir nochmals aus dem Zimmer gingen um schnell noch Zigaretten zu besorgen, musste ich feststellen, dass der einzige Laden mit Zigaretten dieser komische Typ in der Lobby war wo wir erst vor einiger Zeit die Zigarren gekauft hatten und uns dieser Lustige ausgelacht hatte. Doch zufrieden sah ich beim eintreten in den Laden, dass jetzt auf einmal 3 andere Personen drinnen verkauften, und die waren sofort beim Grüßen sympathisch und freundlich. Als ich um Zigaretten fragte, zeigte mir einer von denen dass er eigentlich alles da hatte, inländische dominikanische und auch importierte wie Marlboro (sicher nicht originale). Ich fragte erstmal vorsichtig um den Preis, und dann hätte es mich fast umgehauen. Die billigsten waren die inländischen (Original dominikanisch) um 5$/Pkg. und die importierten kosteten 10$/Pkg. Also entschied ich mich sehr schnell nicht eine Stange sondern nur 4 Packerl dieser billigen inländischen um insgesamt 20$ zu kaufen. Das ist die reine Abzocke und dabei lassen sie nicht einmal handeln mit sich so wie z.B. in Tunesien. Wenn es einem zu teuer ist, dann bekommt man es eben nicht. Aber egal, ich musste entweder aufhören zu rauchen oder mich damit begnügen dass ich eine Woche mit irgendeinem Kraut von hier in 4 Pkg. zu je 20 Stk. auskomme.
Der Rest des Tages verlief mit Essen wie schon oben erwähnt im Le Gourmet mit Fisch und anderen guten Sachen, und dann wieder ab ins Bett und Gute Nacht.

22.6.2007
Früh gegen 8:00 genossen wir wieder das gute Frühstück.
Gleich nach dem speisen, gingen wir wieder einmal an den Strand, um festzustellen dass noch Ebbe war und das hineinkommen zu Fuß noch schwieriger war als beim letzten Mal. Selbst das herauskommen mit Sabine gestaltete sich sehr schwierig, da die Wellen immer wieder den Sand untern den Füssen wegspülte und wir 2 Anläufe benötigten um aus dem Wellenbereich herauszukommen. Diese kleinen aber problematischen Details bekommt man als Mensch mit gesunden Füssen gar nicht mit, aber wirkt sich so aus, dass man für einen Schritt schon mal 10 bis 20 sek benötigt. Trotzdem war‘s sehr schön im warmen Meer und am Strand beim Lesen holten wir uns nach kurzer Zeit den nächsten Sonnenbrand, aber bekanntlich Schönheit (Bräune) muss leiden.
Nach dem Strand war wieder faulenzen im Zimmer angesagt (d.h. wie immer Sabine lesen und schlafen ich bei meinem Rennspiel weiterkämpfen).
Als nächster wichtiger Punkt stand natürlich das Mittagessen am Programm und danach wieder Zimmer und faulenzen.
Mittlerweile war es dann auch schon Abend geworden und wir erwischten um punkt 19:00 Uhr den Sonnenuntergang den wir ca. eine viertel Stunde genossen um dann wie schon bekannt zum Abendessen zu gehen.
Nach dem Abendessen, dieses Mal wieder Steak und Spieß, noch eine kurze Runde in der Anlage und dann wieder ab ins Bett à schlafen und verdauen für nächsten Tag.
wfigel
23.6.2007
Heute waren wir mit dem Frühstück wieder etwas früher dran als sonst, deswegen hat es aber wieder ausgezeichnet geschmeckt.
Nachdem wir uns ausgiebig gesättigt hatten fuhren wir gleich zum Pool um uns einen guten Platz im Schatten zu holen. Die ersten Reihen waren bereits reserviert, aber die 2. Reihe war auch OK.
Gleich mal ins „kühle“ Nass, kühl war es zwar nicht aber gut, und zur Poolbar einen kühlen Cocktail holen.
Nach ca. einer viertel Stunde plantschen machten wir es uns auf den bequemen Liegen gemütlich um wieder etwas zu lesen. Sabine begann bereits ihr 5. und ich war beim 3. Buch. Das Mittagessen ließen wir aus, dazwischen gingen wir wieder einmal ins Wasser um uns etwas abzukühlen und natürlich um einen Cocktail zu holen. Dann wieder zurück um weiterzulesen. Ich nahm, als ich mal kurz weg war, endlich einmal eine Kokosnuss mit, da wir schon seit Tagen darauf warteten eine zu ergattern. Da der Mann, bei dem man so unter der Hand die Kokosnüsse bekam, keine Machete zum öffnen hatte nahm er gezwungenermaßen ein normales Buttermesser und hackte wie wild darauf herum um ein Loch zu bekommen.
Als er es nach wenigen Minuten doch schaffte, bedankte ich mich für die Mühe und holte mir noch einen Strohhalm.
Sabine und ich tranken die vollgefüllte Kokosnuss leer, wobei mir der Geschmack nicht so gut zusagte aber wann bekommt man schon eine echte Kokosnuss die gerade von einer Palme runter geholt wurde.
Gegen 16:00 gingen wir wieder aufs Zimmer um uns noch etwas auszuruhen und dann essen zu gehen.
In der Zwischenzeit war ich eine gute halbe Stunde beschäftigt mit meinem Leatherman die Kokosnuss von ihrem Fleisch rund herum zu befreien und sie zu teilen. Im Zimmer sah es aus als ob gerade der Tischler am werken gewesen wäre. So eine Nuss ist ziemlich dick eingepackt in einem sehr faserigen Holz aber mit einer guten Säge und Geduld bekommt man den eigentlich kleinen Kern, den man als Kokosnuss kennt, gut heraus. In Kleinarbeit holte ich noch das ganze Kokos heraus, das sich mit dem Messer ähnlich wie bei einem Ei herausschälen lässt. Dann putze ich die 2 Hälften nochmal, da wir die getrockneten Nusshälften mit nach Hause nehmen wollten.
Das Kokos schmeckte genauso wie die Flüssigkeit (Wasser) selbst, nämlich leicht salzig und etwas warm. Aber wie schon gesagt wie oft bekommt man die Möglichkeit sonst noch, aus einer echten Nuss zu trinken und zu essen.
Nachdem ich das ganze Durcheinander und den angefallenen Mist (Holzreste und Späne) aus unserem Zimmer weggeputzt hatte machten wir uns wie immer fertig zum Abendessen à dieses Mal wieder Fisch.

24.6. – 26.6.2007
Es gibt nicht viel zu berichten, wie immer am Morgen Frühstück, dann Pool oder weiterschlafen, einmal dazwischen waren wir für 2 Stunden am Strand und im Meer, danach wieder im Pool. Unsere Bücher haben wir auch bereits ausgelesen, das Mittagessen und Abendessen gestaltete sich auch immer gleich, wobei das nicht heißt, dass es nicht gut gewesen wäre. Heute am letzten Tag im Hotel war es relativ langweilig für Sabine, ich bin mit meinen Gedanken schon längst zu Hause und bei Tochter Elisa, wobei Sabine noch den Tag voll auskosten will oder wollte.
Aber auch dieser Tag ging vorüber. Wir haben die gröberen Sachen bereits gepackt und werden heute Abend noch gemütlich und fein Essen gehen und dann wieder ab ins Bett à Gott sei Dank haben wir bald wieder unsere Betten daheim, da die Matratzen hier sehr weich waren und wir immer mit Kreuzweh aufgestanden sind, aber der schöne Ausblick von der Terrasse aus hat alles wieder gut gemacht.

27.6.2007
Am Morgen haben wir nochmals ausgiebig gefrühstückt und danach unser Gepäck reisefertig gemacht.
Um 12:30 holte uns bereits der Bus zum Flughafen ab. Ca. 40 min später ging es schon ans einchecken und warten in der drückenden Hitze bis 16:30.
Wir waren die Ersten die an Board der LTU-Maschine (LT0847) durften. Beim Einchecken gaben wir an einen besseren Platz zu benötigen, um mit Sabine besser sitzen zu können. Wir bekamen auch eine komplette 4er-Sitzreihe für uns, jedoch wurde das nirgends bestätigt, und somit mussten wir anfangs 2 Plätze wieder hergeben.
Nachdem ich aber bei den Flugbegleiterinnen lange gejammert hatte, fand sich doch noch ein Platz für die beiden Anderen und wir hatten für die nächsten 10h 4 Plätze für uns. Jedoch war das ziemlich egal, denn zum Schlafen war es zu unbequem. Wir taten den ganzen Flug über kein Auge zu, und kamen relativ fertig in München um 7:30 an.
Unser Vater wartete bereits zum Abholen, wir genehmigten uns noch einen gemütlichen Kaffee, und machten uns danach an die letzten 3h Autofahrt von München nach Amstetten. Komplett übernachtig kamen wir in Amstetten an und Tochter Elisa begrüßte uns total herzlich. Nach einem kurzen Mittagessen fuhren wir trotzdem alleine heim, um erstmal ein paar Stunden zu schlafen da wir ja doch 23h munter waren und das unter ärgster Hitze und danach ärgster Klimaanlage im Flieger.

SOMIT IST UNSERE SCHÖNE REISE IN DIE KARIBIK FAST SCHÖN BEENDET WORDEN.

Wolfgang & Sabine Figel
soosi
Hallo Wolfgang,

schöne geschichte,die du hier geschrieben hast.
Klar mit der Abzocke bei den Kippen wäre ich auch sauer gewesen,aber was will man machen wenn man nit versteht.
Beim nächsten mal weißt du halt bescheid,was zutun ist.

Wieviel kilo hast du eigentlich zugenommen?
die meiste zeit habt ihr beiden doch mit essen verbracht
Hany
Wenn ich diesen Bericht so lese, gewinne ich den Eindruck, dieser Urlaub könnte überall stattgefunden haben. Warum Leute, die außer Hotel, Hotelstrand, Hotelpool, Hotelbar, Hotelessen und Hotelunterhaltung nichts zum Glücklichsein brauchen, sich einen 10-Std.-Flug in die Karibik zumuten, werde ich nie begreifen. Es gibt genug Sonnenziele mit sehr guten Hotels, die näher liegen und leichter erreichbar sind. Oder geht es nur darum sagen zu können, "ich war in der Karibik!" ?........ siehe Fotosession mit Fotografen ......... tz tz tz ........ Entschuldigung, aber mir kommt das alles irgendwie "spanisch" vor.

Lasst es euch gut gehen!
Hany
wutti
Also ich finde, dass es sicher nicht darum geht, dass man sagen kann, dass man auch mal in der Karibik war;
viel mehr geht es vielleicht darum, einmal in ein Land zu fahren, wo ein ganz anderes Klima herrscht, ein anderes Meer ist, der Strand einfach schöner ist usw. ,als bei uns hier in Europa;

Auch ich habe einige meiner Urlaube im Hotel verbracht. Wenn ich heute so zurück denke, dann könnte ich es mir nicht mehr vorstellen, nur mehr im Hotel zu sein, mir würde die Decke auf den Kopf fallen, aber ich möchte die Urlaube, in denen wir nur im Hotel waren auch nicht aus meinem Leben streichen. Sie gehören einfach zu meinem Leben dazu und es war so eine Art Reifeprozess, der mich, und auch meinen Mann, zu den Menschen machte, die wir heute sind.

Auch finde ich, dass man, wenn man das erstemal irgend ein Land besucht und die Landessprache überhaupt nicht beherrscht, sicher besser in einem Hotel aufgehoben ist.
Es gibt unterschiedliche Arten, wie man seinen Urlaub verbringt, nicht jeder will in ein AI-Hotel, aber es gibt auch Menschen, die sich in ihrem Urlaub verwöhnen lassen wollten. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen dann nur mehr im Hotel Urlaub machen...wir, mein Mann und ich , sind ein sehr gutes Beispiel dafür.

Wir werden unsere Urlaube in Zukunft kombinieren; einen Teil davon in einem Hotel oder in einer Pension und den zweiten Teil bei unseren Freunden im Landesinneren.


PS: Wolfgang, .......danke nochmals fürs Presidente .....leider is es schon alle
soosi
@Petra,

denke mal so fängt jeder Urlaub in einem fremden Land an,gehe ins Reisebüro,suche mir diverse Kataloge aus,und suche mir das Hotel was zu meinem Geldbeutel passt.

Was ich dann aus meinem Urlaub vor Ort mache,ist jedem selbst überlassen,denke dabei spielen viele Faktoren eine Rolle.
Einige lassen den Abenteurer raus ,andere wollen nur Sonne und Strand.

Auch wir wollen den Luxus eines Hotels nicht mehr missen,was ist auch so schlimm daran,einfach nur die Seele baumeln lassen und nichts tun.

Aber dann kommt auch die Zeit wo es ein wenig langweilig wird ,und wir kehren dem Hotel einige Tage den Rücken,und ziehen unser Ding durch,und gehen ins Campo.

Dort ist es ganz anders,aber nicht weniger schön, denn dort ist das Leben und die Menschen ehrlich,was man ja von den Laden Besitzern oder auch vielen Angestellten nicht immer behaupten kann.

Aber das ist nur meine Meinung.

Jede Anlage hat einen Ein/Ausgang die Türen stehen immer offen....
wutti
@Frank

Genau so ist es Frank;
Es bleibt jeden selbst überlassen, wie er die Zeit auf der Insel verbringt;
die einen wollen eben Abenteuer pur, reisen mit dem Rucksack durch die Gegend, schlafen auf den Boden und sagen jeglichen Komfort lebe wohl, die anderen fahren ins Landesinnere zu den Einheimischen, leben mit ihnen unter einem Dach, essen und schlafen mit ihnen gemeinsam, obwohl sie die Leute dort eigentlich gar nicht kennen (siehe unser Beispiel), und die nächsten wiederum wollen eben einen Urlaub in einer sicheren Hotelanlage verbringen, wo ihnen eigentlich jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird.

Es gab auch in meinem Umfeld sehr viele Menschen, die nicht verstehen konnten, wieso ich den Urlaub in einem Dorf bei den Einheimischen, das Schlafen zu fünft in einem Zimmer, das Duschen im Freien mit Wasserkübeln usw. dem Urlaub in einem 5 Sterne Hotel vorgezogen haben. Noch dazu wo wir für die gesamte Zeit das Hotel bezahlt hatte, weil wir eben nicht genau wussten, ob wir auch wirklich zu unserem Freund fahren würden.
Aber nur, weil es die Anderen nicht verstanden haben, wieso wir das getan haben, heißt dass nicht, dass es für mich nicht richtig war. Ich selbst hab es so für mich entschieden und mir hat es gefallen, sonst hätte ich es nicht getan. Und ich habe es nicht bereut, auch wenn es die anderen nicht verstehen.

Das Wichtigste ist doch, dass es meinem Mann und mir gefällt. Es ist UNSER Urlaub und nicht der , der ANDEREN.

PS: wir werden ja mal testen können, wie es ist, wenn wir unsere Urlaube gemeinsam verbringen. Aber ich denk, dass wir da keine Schwierigkeiten haben werden, gelle..........

lg
Planner
Zitat:
Ich brauchte noch eine leichte kurze Hose da ich nur ¾-Hosen mitgenommen habe, daher gingen wir zum kleinen Geschäft im Hotel. Die Hose kostet 560 Pesos, das wären laut unserer Umrechnung ca. 21 Dollar. Verlangt hätten Sie jedoch 38 Dollar. Also muss die Hose warten oder ich finde was Billigeres.


Die Preise in den Hotels oder im unmittelbaren Umfeld der Hotels sind auf Touristenniveau. d.h. in der Regel um 100% über den Preisen in dominikanischen Läden. Wenn man ausserhalb kaufen will, sollte man aber zumindest etwas Spanischkennnisse haben. In Punta Cana fällt es ausserdem schwerer, weil dort mangeld Bevölkerung kaum andere Läden gibt. Zumindest aber kannst Du dem - unverschämten - Ladenwechselkurs ausweichen, indem du im Hotel in Pesos tauschst
wutti
Zitat:
Original von Planner
Die Preise in den Hotels oder im unmittelbaren Umfeld der Hotels sind auf Touristenniveau. d.h. in der Regel um 100% über den Preisen in dominikanischen Läden. Wenn man ausserhalb kaufen will, sollte man aber zumindest etwas Spanischkennnisse haben.


@ Planner

ja, da kann ich dir nur zustimmen; die preise in den hotel bzw. in der umgebung der hotels sind um ein vielfaches teurer, als beispielsweise im Landesinneren;
das haben wir sehr gut bei unsem letzten urlaub vergleichen können; egal ob nun um bekleidung, essen, trinken, souveniers oder auch um etwas anderes geht; in und um den Hotelanlagen bezahlt man mit sicherheit mehr als das doppelte dafür;
aber auch beim wechselkurs, zahlt man im hotel fast immer drauf; wir waren immer in einer kleinen wechselstube ausserhalb und hattenb dort immer einen besseren kurs bekommen, als im hotel...

und wenn man überhaupt kein spanisch spricht, dann hat man es sowieso schwerer, denn dann wird man als leichtes Opfer eingestuft, weil angenommen wird, dass man sich sowieso nicht auskennt, was in den meisten fällen ja auch stimmt;

lg
Hany
Ihr habt mich gründlich mißverstanden. Es geht nicht darum, daß sie im Hotel waren. Es geht darum, daß sie es nie verlassen haben. Noch nicht mal die nähere Umgebung erkundet, keine Tour mitgemacht, wo man was mehr vom Land sieht ......... das meine ich.
Selbstverständlich kann und soll jeder machen was er meint und möchte. Genauso darf ich sagen, daß mir dieser Bericht viel Fragezeichen im Kopf beschert hat.

Ihr müsst mir nicht immer gleich was unterstellen, sondern meine Beiträge so lesen, wie sie geschrieben und gemeint sind. So emotionslos und unvoreingenommen wie möglich.

Habt einen schönen Sonntag
Hany
wutti
Hallo Hany

Also, ich kann nur von meiner Person sprechen, aber ich denke nicht, dass ich dich falsch verstanden habe und ich will dir auch in keiner Weise etwas unterstellen. Warum sollte ich das tun?
Ich denke, so großartig unterscheidet sich unsere Einstellungen nicht, was die Gestaltung eines Urlaubes betrifft, denn du weißt ja in der Zwischenzeit, wie wir (Helmut und ich) darüber denken.
Du weißt, dass auch ich meine Urlaube nicht nur im Hotel verbringe, sondern rausgehe und einen Teil meines Urlaubes bei den Einheimischen verbringe. Selbst diese Art Urlaub zu machen, ist sicher nicht für Jeden das richtiger, aber für mich, oder besser gesagt für uns, ist es das.
Nur war es nicht immer so. Es hat Zeit gebraucht, bis es so weit war.
Und meine Meinung ist, dass es, wenn man das erste Mal ein Land besucht, die Sprache überhaupt nicht beherrscht und niemanden dort kennt, sicher einmal besser ist, seinen Urlaub in einem Hotel zu verbringen.
Und die Tastsachen, dass jemand auf einen Rollstuhl angewiesen ist, erschwert sicherlich auch das Ganze ein wenig, was die Ausflüge betrifft

In diesem Sinn, es sollte kein Angriff deinerseits oder auf deinen Beitrag sein und natürlich darf, kann und soll jeder seine Meinung zu einem Beitrag sagen.

Dafür ist schließlich so ein Forum da. Damit jeder seinen Erfahrung, Erlebnisse und Eindrücke hier reinschreibt. Und je mehr verschiedene Meinungen und Erfahrungen hier ausgetauscht werden, desto interessanter ist es doch...

Liebe Grüße
Little Star
Hola Wolfgang und Sabine

Vielen Dank für Euren Reisebericht. Hab ihn mit Begeisterung gelesen. Ich finde es immer wieder intressant, wie Leute ihren Urlaub erleben und geniessen.

Wolfgang, Du schreibst, dass Du auch einige Fotos geknipst hast? Hast Du welche vom Hotel? Würde mich sehr intressieren. Magst Du hier welche reinstellen? Oder kannst Du mir welche per Mail zukommen lassen? Möchte gerne wissen, wie so die Umgebung und die Einrichtung von diesem Hotel so aussieht. Habe mich mal auf der Hotel-Website durchgeklickt - hat aber leider nicht allzuviele Fotos. Schade.

Liebe Grüsse, Little Star
wfigel
Hallo,

Ich habe auf meiner Homepage Fotos vom Urlaub.

wfigel.oyla21.de

Solltest du noch mehr Infos brauchen, einfach nur sagen.

lg
Wolfgang