Salsero
Beide Beteiligten (Opfer und Täter) sind keine Touristen, sondern Residenten. Der von einem Amerikaner getötete Kanadier war Inhaber der Bar Checkpoint in Sosua. Nähere Infos zu der ganzen traurigen Sache findet man hier:
http://www.periodicoelfaro.info/news/118...2007-05-29.html
RIP, Salsero
holaquetal
selten dämliches gesocks treibt sich in sosua rum. naja dieser psycho-ami wird jetzt in einem dominikanischen gefängnis geschliffen werden.
obwohl er wahrscheinlich geistig behindert ist, wird es ihm wohl nichts nützen.
Pikobello
hola holaquetal
Selten daemliches Gesocks treibt sich so ziemlich ueberall auf der Welt herum!Ich sagte ja bereits,die Hemmschwelle schwindet immer mehr.
Und ueber die Motive....Stromausfall,dumm angekuckt,falsch angeredet.
Tja,ich weiss nicht,aber wir stammen halt vom Affen ab!
Ein grosses Problem hier in der DR ist das Waffengesetz,wenn man das denn ueberhaupt als solches bezeichnen kann.Hier kann sich ja fast jeder legal ne Knarre kaufen.Und Leute,die weder lesen noch schreiben koennen,versuch denen mal zu erklaeren,wozu man verdammt nochmal eine Waffe braucht.Aber das macht man ja in Ami-Land auch so,und was da gut ist,ist es hier erst recht!Es lebe der Wilde Westen....
saludos Frank
holaquetal
wie man sieht, braucht man nichtmal schusswaffen. nicht mal ein messer. es reichen auch die blossen hände.
natürlich treiben sich überall chaoten herum. aber an manchen orten konzentrieren sie sich halt.
Peter
..tja, so ist das wohl. Tiere töten meist nur zur Nahrungsbeschaffung, der Mensch hat andere Motive.
Da wir als Spezies in der Natur nicht überleben könnten, zu schwach, zu anfällig, zu langsam, deswegen haben wir wohl unseren "Verstand" bekommen. Damit sind wir den Tieren dann überlegen und konnten uns Waffen beschaffen.
Aber Waffengesetz vor Ort hin oder her, selbst wenn es diese relativ einfache Beschaffung von Schusswaffen nicht gäbe, dann würde man eben den "Feind" mit einem Stein erschlagen.
Man braucht eben nur einen gültigen Cedular, eine permanente Residencia, einen Drogentest und ein paar Fragen in einem Fragebogen zu beantworten, das wars. Ob dabei eine Überprüfung im Strafregister erfolgt?....keine Ahnung. Ach ja, das nötige Kleingeld dazu ist auch notwendig (ab ca. 40.000 Peso).
Saludos, Peter
luislui
| Zitat: |
Original von Peter
Aber Waffengesetz vor Ort hin oder her, selbst wenn es diese relativ einfache Beschaffung von Schusswaffen nicht gäbe, dann würde man eben den "Feind" mit einem Stein erschlagen.
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Hola,
aber wenn "nur" ein Mord durch ein schärferes Waffengesetz verhindert werden würde wäre es schon ein Erfolg. Das alleine ein schärferes Gesetz die Lösung ist glaub ich auch nicht (sonst würden ja bei uns überhaupt keine Morde mehr geschehen) aber es wäre wenigstens mal ein Anfang.
Adios
Luis
Peter
Hola Luis,
immer wenn etwas passiert, schreien die Politiker sofort nach einer Verschärfung des WaffG. So auch nach der Sache in Erfurth.
Klar, muss man der Bevölkerung doch suggerieren, das man sofort etwas gegen die aufkeimende Kriminalität unternimmt.
Seit Jahrzehnten ist es so, dass der legale Waffenbesitzer in der BRD eigentlich keine Rolle in der Kriminalität spielt. Zwar immer wieder gerne seitens der Politik genommen, aber das ist völliger Blödsinn.
Die hierzu veröffentlichte Kriminalstatistik verfälscht die tatsächlichen Fakten.
In dieser Statistik werden die Straftaten prozentual aufgeführt, die innerhalb eines Jahres mit legalen Schusswaffen begangen wurde. Und jetzt kommt die große Lüge:
Hierzu zählt die Straftat eines "irre geleiteten" offiziellen Waffenträgers (Polizist, BND´lers, usw), die Straftaten mit gestohlenen legalen Waffen (die entwendete Schusswaffe eines Jägers oder Sportschützen), aber auch Gas-und Schreckschuswaffen, wenn sie zur Ausübung einer Straftat benutzt werden. So als Hinweis. Werden mit den Dienstwaffen der beiden getöteten Polizeibeamten Straftaten begangen, dann wird man auch diese wieder dazu zählen.
Bei einer genauen Aufschlüssellung ergab sich 2005 folgendes Ergebnis:
Die von legalen Waffenbesitzern mit ihren eigenen Waffen verübten Straftaten lagen im "Promillebereich". Zu gut deutsch: SIE SPIELEN KEINE ROLLE!
In der Schweiz hat jeder Bürger nach Ableistung seiner Wehrdienstzeit sein Sturmgewehr zu Hause, inklusive Munition. Gefährliches Land?...doch wohl eher nicht. In Andorra ist jeder Einwohner verpflichtet Schusswaffen zur Verteidigung des Landes zu besitzen. Wo sind da die Horrormeldungen?
In einer kleineren Stadt im Süden der USA hat man sich seitens der Bürger vor 8 Jahren entschieden alle Waffen abzugeben. Innerhalb eines Jahres stieg die Kriminalität dort um 70 % !!!! an. Also machte man das schleunigst wieder rückgängig.
Du siehst also, das Gesetz hat eigentlich keine Auswirkung.
Die Erkenntnisse in unserem Land sind eigentlich recht einfach, aber man will sie nicht hören, geschweige den publizieren: In den Händen des vernünftigen Bürgers ist eine Waffe so gefählich wie eine Bohrmaschine. Wenn man damit normal umgeht, passiert nichts, nur bei Unachtsamkeit.
Das Problem in der RD dürfte sein, dass meistens der eigentlich vorgesehen sogenannte psychologische Test, wo anhand eines Fragebogens die Gewaltbereitschaft ermittelt werden soll, meist nicht durchgeführt wird.
Tatsache ist eins: Der, der sich eine Waffe für Straftaten besorgen will, der wird es tun. Da spielt es keine Rolle ob legal, oder illegal.
....und wie gesagt, es reicht ein Hammer, eine Axt, ein Küchenmesser, ein Knüppel.
Saludos, Peter
olivermanuel
Hallo Peter,
Du hast zwar von Deinem proffesionellen Standpunkt aus recht, trotzdem bin ich für eine konesequente Regelung des Waffenbesitzes.
Gerade in Gesellschaften wie bei unseren dominikanischen Freunden wäre eine schärfere Kontrolle sinnvoll.
Meinem 19-jährigen Neffen wurde vor zwei Jahren bei einer Party in die Backe geschossen, er hatte Glück nur zwei Löcher links und rechts. Der Schuss hatte sich aus der Waffe seines Freundes gelöst, der damit im Rausch rumgespielt hat.
War ein Versehen.
Die Steitigkeiten mit 4 Todesopfern letzte Woche in Capital waren nur 200 Meter vom Haus einer Freundin entfernt.
Ohne Waffen hätte es vielleicht nicht so starke Konsequenzen gehabt.
Vor einer Flasche oder einem Messer lässt es sich einfach besser weglaufen.
Michael
luislui
Hola Peter,
du kannst da schon recht haben, ich kann auch nur meine eigene Meinung zu dem Thema Waffengesetz abgeben diese Meinung kann ich weder durch Statistken noch durch irgendwelche Untersuchungen belegen.
Ich glaube ganz einfach wenn es den normal Bürger schwerer gemacht wird Waffen zu besitzen sind automatisch weniger Waffen im Umlauf und Amokläufe wie z.B. in Erfurt, Bad Reichenhall, Brannenburg, Neubeuern usw. würden auf alle Fälle erschwert werden wenn die " irren" nicht so leicht an Waffen kommen würden.
Auch mir ist klar wenn jemand an Waffen kommen will dann bekommt er sie auch mit schärferen Waffengesetz, verbote helfen da wenig .
In der RD. ist dies noch etwas schwieriger als bei uns da die Einstellung der Menschen dort zu den Waffen eine andere ist als hier und für viele der Besitz einer Pistole oder eines Revolvers etwas ganz normales ist.
Adios
Luis
Peter
Hallo Michael,
natürlich hast Du recht, dass dieses geregelt werden muss...aber wie?
Wir stehen doch vor dem Problem, dass die Überprüfung zu Beginn steht, also wo die staatlichen Organe nachprüfen, was der Antragsteller für jemand ist. Eine Überprüfung des Strafregisters setze ich jetzt mal voraus, ebsnso die Tatsache, dass bereist enschlägig vorbestrafte Menschen keine Waffe bekommen.
Davon ausgehend, dass der Antragsteller dann noch den eigentlich vorgesehenen Test macht, müßte alles klar sein...ist es aber nicht!
Jetzt weiß man lediglich, dass betreffende Person zum Zeitpunkt der Antragstellung befähigt ist....und danach?
Ein generelles Verbot des Mitführens von Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen, Festen oder sonstigen Dingen, wo Alkohol ausgeschenkt und konsumiert wird sollte eingeführt werden. Weiterhin sollte Waffen vielleicht nur Personen überlassen werden, die den Lebensunterhalt aufgrund einer Arbeitsstelle oder des Vermögens bestreiten können.
Ob das dan zu einer Besserung führen würde, keine Ahnung.
Aber einen Versuch wäre es sicher wert.
Saludos, Peter
Peter
Hola Luis,
der sogenannte Normalbürger wird keinen Amoklauf veranstalten...
Nun gut, auch wenn es nicht die RD betrifft, dann eben zu geltendem Recht der BRD.
Personen unter 25 Jahren erhalten unter den notwendigen Voraussetzungen nur großkalibrige Schusswaffen, wenn sie einen psychologischen Test, ähnlich dem MPU, hinter sich bringen.
Ansonsten gilt:
Mitgliedschaft von mindestens 1 Jahr in einem Schießsportverein, der wiederum einem durch das Bundesverwaltungsamt anerkannten Dachverband angeschlossen sein muss.
Regelmäßige Teilnahme am Training in dem Verein. Hierüber sind Nachweise zu führen.
Nach dieser einjährigen Mitgliedschaft muss der Antragsteller eine sogenannte Sachkundeprüfung ablegen. Dies hat in schriftlicher, sowie in mündlicher und praktischer Prüfung zu erfolgen. Bei dieser Prüfung ist in der Regel ein Behördenvertreter anwesend.
Natürlich wird dann bei der Antragstellung auf Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis betreffende Person in Berlin durch das Amt "IS" (innere Sicherheit) überprüft.
Andere Möglichkeit ist die Abslovierung der Jägerprüfung nach Teilnahme an einem Jungjägerkurs.
Das alles berechtigt in unserem Lande lediglich zum Besitz der Waffe und zur Nutzung bei der Jagd, bzw. der Ausübung des Schießsports.
Hierzu haben die Personen dann die entsprechende WBK (Waffenbesitzkarte).
Waffenscheine, also die Berechtigung zum Führen einer Schusswaffe, werden so gut wie gar nicht ausgegeben.
Derjenige, der plant Straftaten zu begehen, der nimmt das alles nicht auf sich. Der fährt zu den Bahnhöfen der großen Stadte oder begibt sich ins Millieu und kauft dort.
Die dort erworbenen Waffen stammen aus Dienstählen und z.T. aus Beständen von Militär (nach Zusammenbruch der UDSSR kam eine regelrechte Schwämme).
Tja, glaube mir, es gibt kein richtig geeignetes Mittel. Aber denke mal über folgendes nach:
Eine Waffe schießt, aber der Mensch tötet damit.
Saludos cordiales, Peter
luislui
Hola Peter,
vielleicht kam es in meinen Beitrag nicht so rüber aber ich dachte vielmehr an ein schärferes Waffengesetz in der RD. hier bei uns stimme ich dir Grossteils schon zu dass eine weitere verschärfung umsonst ist.
Adios
Luis
Peter
Hola Luis,
ich habe das schon so gedeutet und unsere Gesetzgebung nur deshalb eingestellt damit klar wird, gegen kriminelle Elemente gibt es keine Gestze.
Die Schweiz mit ihrem sehr liberalen Waffengesetz ist da ein gutes Beispiel. Dort sind die vollautomatischen Sturmgewehre bei den Leuten zu Hause. Was passiert?....Kaum etwas. Sind die Schweizer also die besseren Menschen? :-))
In der RD sieht es eigentlich folgendermaßen aus:
Sofern Du Dominikaner bist oder die permanente Residencia hast, gehst Du mit Deinem Cedular in ein Waffengeschäft. Dort suchst Du Dir eine Waffe aus und bezahlst sie. Der Cedular bleibt dort. Dann geht es in ein Krankenhaus und man entnimmt Dir Blut, welches auf verbotene Substanzen getestet wird. Der Händler setzt sich zwischenzeitlich mit Deiner Polizeibehörde in Verbindung ung fragt nach Vorstrafen. Ist alles ok, gehts zu der Polizei. Da sollte Dir nun ein Fragebogen vorgelegt werden, anhand dessen man Deine Gewaltbereitschaft feststellen kann.
Du musst eine Versicherung für die Waffe abschließen, was ca. 700,- bis 800,- Peso im Jahr kostet.
So, alles ok, dann bekommst DU die Waffe binnen 2 Tagen inklusive Waffenschein.
Aber mal eine Frage, die mich immer beschäftigt hat. Wir wissen, was ein Dominikaner durchscnittlich verdient. Eine Waffe nebst Verwaltungsgebühren kostet so zwischen 45.000,- Peso und 60.000,- Peso. Woher haben die nur das Geld dafür??????
Saludos, Peter
CaribGirl
| Zitat: |
Original von Peter
Aber mal eine Frage, die mich immer beschäftigt hat. Wir wissen, was ein Dominikaner durchscnittlich verdient. Eine Waffe nebst Verwaltungsgebühren kostet so zwischen 45.000,- Peso und 60.000,- Peso. Woher haben die nur das Geld dafür??????
Saludos, Peter |
mein freund erzählte mir, dass die leute die "connections" haben, die Waffen auch um einiges billiger bekommen. Es ist ja generell so drüben, dass man mit Beziehungen leichter an Dinge rankommt (oder eben billiger).
so könnte ich mir das auf der einen Seite erklären.
andererseits hab ich mir die frage auch schon oft gestellt
El Gato grande
Es geht aber auch noch billiger,such dir einfach irgendeinen der dumm genug ist seine Waffe im Hosenbund mit sich rumzuschleppen.Dem ziehst du dann von hinten mit einem Baseballschläger eins über und schon hast du deine Wumme für lau. :lol:
Aber jetzt mal im Ernst,diese Gefahr besteht wirklich,das man nur wegen einem vermeintlichen Waffenbesitz überfallen wird.Wenn überhaupt sollte man seine Waffe stillschweigend zu Hause verwahren um bei eventuellen Einbruchsversuchen zur Abschreckung ein paar Luftlöcher zu schießen.
Ich beziehe mich jetzt auf die DR. In Deutschland bin ich gegen jeglichen Waffenbesitz,denn hier gibt es (noch) eine gut funktionierende Polizei.
in der Hoffnung das wir niemals eine Waffe benutzen müssen,
friedliche Grüße,
Hajo
Peter
Hola Hajo,
nun, ein sehr schwieriges Thema. Aber dazu mehr, bei Interesse in einer privaten Mail. Möchte hier niemanden mit Statistiken aus der BRD langweilen.
In der RD kosten Waffen offiziell in einem Geschäft (Sto. Domingo) 58.000,- Peso. Über Beziehungen 40.000,- Peso. Dies sind allerdings auch nur persönliche Erfahrungen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Saludos, Peter
El Gato grande
Hallo Peter,
du kannst mir gerne eine PN schicken (falls das Programm wieder läuft) ist kein Problem.
Nur eins noch zum Verständnis,grundsätzlich bin ich gegen jeden Waffenbesitz von Privatpersonen,sowohl in Deutschland als auch in der DR. Grade als unausgebildeter Laie kann man sich mit einer Schusswaffe sehr schnell in eine ganz üble Sackgasse begeben.
Ich hoffe das ich,wenn ich demnächstin Higüey lebe,ohne Waffe auskomme.
muchos Saludos,
Hajo