Waterlove
Hallo ihr Lieben,
Also dann will ich es Peter und Tanita mal gleich tun, und erstmal eine Geschichte wie ich sie erlebte hier einstellen! Es werden wohl noch ein paar folgen, aber das kann dauern, denn man braucht schon etwas Zeit um diese Storys niederzuschreiben.
Der Heiratsantrag
Es zeichnete sich schon ab, dass es in diesem Urlaub (06.12.-15.01.2007) zu dem „erwarteten“ Heiratsantrag kommen würde. Wie ich da drauf kam??? Naja, Andy machte mir seit ca. 1 Jahr immer mal wieder einen Antrag – AM TELEFON – den ich jedes Mal mit einem netten NEIN ablehnte. Der arme Kerl war schon am verzweifeln, aber in einem unserer endlosen Telefonate erklärte ich ihm dann, das es nicht an der Tatsache läge, dass ich ihn nicht heiraten wollte, sondern eigentlich nur an der Art und Weise wie er mich fragte.
Einige, vor allem Frauen, werden mich verstehen, denn einen Antrag am Telefon nimmt man nicht gerne an. Für mich gehört da schon etwas romantik dazu. Was jetzt nicht heißen soll, er muss mit Rosen ankommen, alles mit Kerzen dekorieren, es muss auch kein spezielles Abendessen sein, aber der Moment sollte eben stimmen und vor allem sollte man sich dabei in die Augen schauen können.
Der erste „Live-Antrag“ ließ auch nicht lange auf sich warten, an meinem ersten Abend, als wir auf dem Bett saßen und eines der noch vielen folgenden Baseballspiele schauten, aber wie konnte es anders sein, der Moment passte einfach nicht. Was sollte ich tun bin halt hoffnungslos romantisch, also gab es wieder ein nein, gefolgt von einem lieben lächeln und einem Kuss als Wiedergutmachung.
Es folgten noch 2-3 Anträge, aber auch die ließen mich nicht dahin schmelzen und es kam wie es kommen musste immer mein nein. Klar das finden vielleicht einige gemein, wo er doch zeigte das er es unbedingt möchte, aber ich empfand diese nein´s eher als Anreiz. Ich versuchte ihm sogar zu helfen und zeigte ihm z.B. wo ich die Teelichter die ich von Zuhause mitgebracht hatte versteckt hatte.
Und dann kam der Abend! Andy hatte mir morgens noch gesagt das er abends für uns kochen würde, dass überraschte mich nicht sonderlich, denn er bekochte mich den ganzen Urlaub über, wie er es immer tut, wenn wir uns ein Appartement nehmen. Aber diesmal war es anders. Er kam wie jeden Abend gegen 19:00 Uhr nach „Hause“, aber diesmal war er schwer bepackt. Ich half ihm beim auspacken, zum Vorschein kamen eine große Flasche Cidre und ein großes Päckchen Pulpo, gefolgt von vielen Kleinigkeiten wie z. B. meinem Shampoo.
Während Andy zu kochen anfing, d.h. mit der Haut des nun gekochten Pulpos kämpfte, hüpfte ich schnell unter die dusche, und machte mich danach ein wenig zu recht.
Ein Stündchen später, ich hatte Andy wie jeden Abend fasziniert beim kochen zugesehen, gab es dieses super leckere Essen. Der Pulpo in einer leckeren Soße und dazu selbst gebrutzelte Tostones, es war ein Gedicht. Zu trinken gab es den gekühlten Cidre und es fanden sich auch 2 Kerzchen auf dem Tisch und dann……………………………………Nichts.
Nach dem essen gingen wir ein wenig am Strand spazieren und entschlossen uns für ein paar Runden Billard. Am nächsten morgen bekam ich meine Augen kaum auf, doch bevor Andy um 07:00 Uhr wieder zur arbeit ging, konnte ich es mir nicht verkneifen, und fragte ihn warum er mir den gestern keinen Antrag gemacht hatte, es war schließlich so ein perfekter Abend gewesen. Er meinte nur beiläufig, er habe sich was anderes ausgedacht, gab mir noch einen Kuss und verschwand zur Arbeit und ich schlief noch ein Ründchen.
Und dann kam der 12.01.2007, Andy kam nach Hause machte sich paar Sandwichs und ich machte mich schick, denn wir wollten in Levis Carwash gehen. Wir nahmen den Bus von Juan Dolio Richtung San Pedro, doch plötzlich (naja wohl eher mit Absicht) änderte sich der Plan von Andy, wir stiegen um und fuhren in Richtung Malecón. Dort marschierte Andy ziemlich Zielstrebig auf ein kleines Restaurant zu es sah nicht besonders schick aus, aber wir wurden sehr nett bedient.
Andy bestellte für uns 2 eine Paella, auf die wir 45 Minuten warten mussten, aber das war egal, denn ich hatte noch nicht so viel Hunger und Andy hatte ja kurz zuvor erst die Sandwichs verdrückt. Wir redeten über alles mögliche an diesem Abend und dann kam unsere Paella , die einfach nur köstlich war.
Andy war schon fertig mit essen und ich pickte noch die kleinen Köstlichkeiten aus der Paella heraus, als Andy meine Hand nahm, er sah mir tief in die Augen und fragte mich ob ich ihn heiraten will. Ich schluckte ganz schnell mein essen runter (naja, ein fast perfekter Moment) und sagte Ja. Dann wurde „unsere Zeremonie“ mit einem Kuss besiegelt.
Und dann kam mein Part. Ich wusste ja das Andy kaum Geld hat, und das er für uns sicher keine Verlobungsringe besorgen würde, deshalb hatte ich in Deutschland 2 schöne aber doch sehr schlichte Silberringe gekauft (schließlich hatten wir bis dato eigentlich kein Schmuckstück oder ähnliches, dass unsere Verbundenheit ausdrückte, zwar trug ich Andys Ring, den er einmal von seiner Mama bekommen hatte, aber das war nichts „gemeinsames“). Ich ließ mir von Andy meine Handtasche geben und holte ein kleines Schmuckkästchen raus. Andy wusste im ersten Moment gar nicht was das denn sollte, doch als er den Ring am Finger hatte und noch einen zweiten im Kästchen sah, war es ihm doch klar und er steckte mir den zweiten Ring an den Finger und wir küssten uns noch einmal.
So war das mit unserem Heiratsantrag, er hat zwar lang auf sich warten lassen, aber es war ein Wunderschöner Abend.
Hoffe ich habe euch nicht gelangweilt.
Bis demnächst.
Christine
Also dann will ich es Peter und Tanita mal gleich tun, und erstmal eine Geschichte wie ich sie erlebte hier einstellen! Es werden wohl noch ein paar folgen, aber das kann dauern, denn man braucht schon etwas Zeit um diese Storys niederzuschreiben.
Der Heiratsantrag
Es zeichnete sich schon ab, dass es in diesem Urlaub (06.12.-15.01.2007) zu dem „erwarteten“ Heiratsantrag kommen würde. Wie ich da drauf kam??? Naja, Andy machte mir seit ca. 1 Jahr immer mal wieder einen Antrag – AM TELEFON – den ich jedes Mal mit einem netten NEIN ablehnte. Der arme Kerl war schon am verzweifeln, aber in einem unserer endlosen Telefonate erklärte ich ihm dann, das es nicht an der Tatsache läge, dass ich ihn nicht heiraten wollte, sondern eigentlich nur an der Art und Weise wie er mich fragte.
Einige, vor allem Frauen, werden mich verstehen, denn einen Antrag am Telefon nimmt man nicht gerne an. Für mich gehört da schon etwas romantik dazu. Was jetzt nicht heißen soll, er muss mit Rosen ankommen, alles mit Kerzen dekorieren, es muss auch kein spezielles Abendessen sein, aber der Moment sollte eben stimmen und vor allem sollte man sich dabei in die Augen schauen können.
Der erste „Live-Antrag“ ließ auch nicht lange auf sich warten, an meinem ersten Abend, als wir auf dem Bett saßen und eines der noch vielen folgenden Baseballspiele schauten, aber wie konnte es anders sein, der Moment passte einfach nicht. Was sollte ich tun bin halt hoffnungslos romantisch, also gab es wieder ein nein, gefolgt von einem lieben lächeln und einem Kuss als Wiedergutmachung.
Es folgten noch 2-3 Anträge, aber auch die ließen mich nicht dahin schmelzen und es kam wie es kommen musste immer mein nein. Klar das finden vielleicht einige gemein, wo er doch zeigte das er es unbedingt möchte, aber ich empfand diese nein´s eher als Anreiz. Ich versuchte ihm sogar zu helfen und zeigte ihm z.B. wo ich die Teelichter die ich von Zuhause mitgebracht hatte versteckt hatte.
Und dann kam der Abend! Andy hatte mir morgens noch gesagt das er abends für uns kochen würde, dass überraschte mich nicht sonderlich, denn er bekochte mich den ganzen Urlaub über, wie er es immer tut, wenn wir uns ein Appartement nehmen. Aber diesmal war es anders. Er kam wie jeden Abend gegen 19:00 Uhr nach „Hause“, aber diesmal war er schwer bepackt. Ich half ihm beim auspacken, zum Vorschein kamen eine große Flasche Cidre und ein großes Päckchen Pulpo, gefolgt von vielen Kleinigkeiten wie z. B. meinem Shampoo.
Während Andy zu kochen anfing, d.h. mit der Haut des nun gekochten Pulpos kämpfte, hüpfte ich schnell unter die dusche, und machte mich danach ein wenig zu recht.
Ein Stündchen später, ich hatte Andy wie jeden Abend fasziniert beim kochen zugesehen, gab es dieses super leckere Essen. Der Pulpo in einer leckeren Soße und dazu selbst gebrutzelte Tostones, es war ein Gedicht. Zu trinken gab es den gekühlten Cidre und es fanden sich auch 2 Kerzchen auf dem Tisch und dann……………………………………Nichts.
Nach dem essen gingen wir ein wenig am Strand spazieren und entschlossen uns für ein paar Runden Billard. Am nächsten morgen bekam ich meine Augen kaum auf, doch bevor Andy um 07:00 Uhr wieder zur arbeit ging, konnte ich es mir nicht verkneifen, und fragte ihn warum er mir den gestern keinen Antrag gemacht hatte, es war schließlich so ein perfekter Abend gewesen. Er meinte nur beiläufig, er habe sich was anderes ausgedacht, gab mir noch einen Kuss und verschwand zur Arbeit und ich schlief noch ein Ründchen.
Und dann kam der 12.01.2007, Andy kam nach Hause machte sich paar Sandwichs und ich machte mich schick, denn wir wollten in Levis Carwash gehen. Wir nahmen den Bus von Juan Dolio Richtung San Pedro, doch plötzlich (naja wohl eher mit Absicht) änderte sich der Plan von Andy, wir stiegen um und fuhren in Richtung Malecón. Dort marschierte Andy ziemlich Zielstrebig auf ein kleines Restaurant zu es sah nicht besonders schick aus, aber wir wurden sehr nett bedient.
Andy bestellte für uns 2 eine Paella, auf die wir 45 Minuten warten mussten, aber das war egal, denn ich hatte noch nicht so viel Hunger und Andy hatte ja kurz zuvor erst die Sandwichs verdrückt. Wir redeten über alles mögliche an diesem Abend und dann kam unsere Paella , die einfach nur köstlich war.
Andy war schon fertig mit essen und ich pickte noch die kleinen Köstlichkeiten aus der Paella heraus, als Andy meine Hand nahm, er sah mir tief in die Augen und fragte mich ob ich ihn heiraten will. Ich schluckte ganz schnell mein essen runter (naja, ein fast perfekter Moment) und sagte Ja. Dann wurde „unsere Zeremonie“ mit einem Kuss besiegelt.
Und dann kam mein Part. Ich wusste ja das Andy kaum Geld hat, und das er für uns sicher keine Verlobungsringe besorgen würde, deshalb hatte ich in Deutschland 2 schöne aber doch sehr schlichte Silberringe gekauft (schließlich hatten wir bis dato eigentlich kein Schmuckstück oder ähnliches, dass unsere Verbundenheit ausdrückte, zwar trug ich Andys Ring, den er einmal von seiner Mama bekommen hatte, aber das war nichts „gemeinsames“). Ich ließ mir von Andy meine Handtasche geben und holte ein kleines Schmuckkästchen raus. Andy wusste im ersten Moment gar nicht was das denn sollte, doch als er den Ring am Finger hatte und noch einen zweiten im Kästchen sah, war es ihm doch klar und er steckte mir den zweiten Ring an den Finger und wir küssten uns noch einmal.
So war das mit unserem Heiratsantrag, er hat zwar lang auf sich warten lassen, aber es war ein Wunderschöner Abend.
Hoffe ich habe euch nicht gelangweilt.
Bis demnächst.
Christine