Warum auswandern?

El Gato grande
Hola a todos,

erzählt doch mal warum ihr ausgwandert seid oder auswandern wollt,
war es die Liebe oder wolltet ihr einfach nur raus,abhauen ohne drüber nachzudenken,geschäftliche Gründe oder die politische Situation im Heimatland.
Vieleicht gibt es ja auch Auswanderer die zurückgekehrt sind.Was bewegt jemanden,so eine Entscheidung -wahrscheinlich die größte im Leben- zu treffen.

Ich plane auch demnächst auszuwandern,in diesem oder nächstem Jahr wirds
wohl soweit sein,wenn meine Planung einigermaßen klappt
Mehr von mir und meiner Geschichte am Wochenende,jetzt gehts erstmal ans geldverdienen (bin Nachtarbeiter)


muchos saludos,

Hajo
bebé
Hey, gutes Thema!

Das würde mich auch mal interessieren. Ich habe "noch" keine Auswanderungspläne (kann ja noch kommen, wenn ich mal die DR besuche, hehe). Bei Auslandsaufenthalten habe ich bei mir persönlich feststellen müssen, dass ich dazu wahrscheinlich zu unflexibel währe. Aber es interessiert mich, wie ander das gemeistert haben oder noch dabei sind!!!
Also bitte schreibt fleißig , bin schon neugierig!
un saludito
Franko
Ich kenne viele Leute die dort vor Ort schon lange leben oder gelebt haben und auch viele Glücksritter.
Die größte Gruppe hat eine Partner dort gefunden (Weib, Wein und Gesang) Das geben sie aber meistens nicht zu, sondern sie behaupten das Deuschland nicht mehr die Qualität hatte.
Einige hatten genügend Finanzen um die Bauchlandungen zu überleben.
Die anderen vegetieren dahin oder sind wieder zu Hause.
Die Überlebenden verdienen Heute Ihr Geld mit Sachen von denen sie niemals geträumt haben.
Menschen die über 10 Jahre da sind, würden es sich nach den Erfahrungen heute 10 mal überlegen ob sie es nochmal machen würden.
Einige haben das Land gewechselt. (aber kein Bock auf Deutschland)

Eine noch größere Gruppe sind planlos dem Treiben dort verfallen und sind Hals über Kopf ausgewandert. Man hat sie monatelang rumölen und rumtönen gesehen und danach nichts mehr von Ihnen gehöhrt.

Eine Gruppe verlebt dort die Rente und kommt ganz gut klar, wenn nur die lange Weile nicht wäre aber man hat ja Nachbarn mit denen man streiten kann.

und und und

Franko
soosi
Hola,


finde,das ist ein interessantes Thema.
Auch ich habe mir früher darüber mal den Kopf zerbrochen.Seit vier Jahren ist
das Thema vom Tisch.
Meine Frau würde niemals wieder zurück gehen.Sie ist der Meinung in diesem Land hat man keine Zukunft,was ich heute auch nicht mehr bestreiten möchte.
Ich besuche die RD seit nun mehr als zehn Jahren,kenne die Küstenregionen
wie auch das Landesinnere.
Im Landesinneren gibt es sowieso keine arbeit,es sei denn,ich würde auf dem Feld arbeiten wollen.Land zu erwerben und die dazu gehörigen Maschinen dürfte ein enormer Kostenaufwand sein.
In den Städten zuleben ist nicht so mein Ding.
Bleiben also für mich nur die Küstenregionen übrig,eine Bar oder Restaurant aufmachen(was die meisten Ausländer tun) dürfte auch nicht von Erfolg gekrönt sein.
Klar essen und trinken müssen alle,warum gerade draußen,sie haben doch AI.
Hört sich alles negativ an,weiß ich selbst,aber auch dort möchten wir einigermaßen versorgt sein,was nun ja auch nicht ganz so billig ist.
Meine Frau sagt mir immer,wenn wir soviel Geld hätten,das wir ein Haus ein Geschäft egal welcher Art finanzieren könnten,dann können wir auch 3-4mal im Jahr runterfliegen,und unseren Urlaub bei der Familie oder auch im Hotel verbringen.
Denke mal das Menschen die diesen Schritt vor 10-15 Jahren gewagt haben, waren noch etwas besser dran,viele konnten mit dem Tourismus wachsen und etwas aufbauen.Das dürfte heute wesentlich schwerer sein.
Ein Traum wäre,wir hätten soviel Geld, das ich mir über all diese Sachen keine Gedanken machen müsste.
Dieser Traum wird wohl niemals in Erfüllung gehn.
Hany
Erst mal eines, warum muss gleich wieder quergeschossen und pauschal abgeurteilt werden? Ich sage ja nicht, dass es dieses alles nicht gibt. Aber es gibt auch ganz andere Gründe. Eines bitte ich auch zu bedenken. Die seriösen Leute, die es mehr oder weniger "geschafft" haben, sieht man bestimmt nicht jeden Abend in einer anderen Bar oder Disco. Diese Leute haben was anderes vor mit ihrer Zeit und ihrem Geld. Es wird aber immer nur nach den Geschichten am Bartresen geurteilt. Welche Residenten in der Mehrzahl sind, das bliebe noch auszuzählen. Noch ein Denkanstoss: Unter Trujillo kamen viele europäische Schwerverbrecher ins Land, weil damals nicht ausgeliefert wurde. Die haben wir natürlich teilweise heute noch - oder die Kinder davon (obwohl die Kinder nicht immer in die Fußstapfen der Eltern treten). Wenn ich dein Posting lese, dann frage ich mich wirklich, in welchen dunklen Ecken du dich rumtreibst Franko ..........
@ Alle
Ich bin sozusagen Hals über Kopf in die RD ausgewandert, weil ich keine andere Chance sah. Einige Jahre war ich auf Urlaub hier, nicht im AI-Bunker, sondern frei, draussen. Sept. 1994 sagte der Chef, er würde den "Laden" total umkrempeln, ganz auf eine andere Ebene stellen und dadurch würden wohl die meisten Mitarbeiter entlassen werden müssen ........ Na fein, ich hatte im Sommer meinen diesjährigen Winterurlaub gebucht. Absagen, so kurzfristig wäre mich teuer zu stehen gekommen ........ also erst mal abwarten und Bewerbungen rausschicken. Ich bekam freundliche Absagen, 48 Jahre? Tut uns leid, dass ist uns zu alt. Die Zeit vergeht schnell, bis Anfang November hatte ich nichts als Absagen. Da ich als Subunternehmer tätig war, konnte ich noch nicht mal auf Arbeitslosengeld oder so was hoffen. Somit wurde Familienrat einberufen. Ich erklärte meiner Familie meine Situation. Ich sagte ihnen auch klipp und klar, dass ich wohl beim Sozialamt (hiess ja damals noch so) landen würde, was ich nicht wollte. Dann hätten meine Kinder für mich aufkommen müssen, das wollte ich auf gar keinen Fall. Betretene Mienen, doch nach einer Weile waren sie einverstanden. Nun musste die Auflösung des Haushaltes und viele andere Dinge geregelt werden. Meine Kinder unterstützten mich wunderbar in dieser Zeit. Am 8.12.1994 flog ich dann in die RD und blieb hier. Ich konnte kein Spanisch, hab es aber schnell gelernt. Ich hatte Bekannte hier, aber keine Liebschaft. Das kam alles erst später. Die ersten Jahre ging ich arbeiten. Bis ich auf die Idee mit dem Gästehaus kam ........ Frauen, total allein in einem fremden Land werden natürlich empfänglich für "Dummgebabbel". So erging es mir halt auch. Ich bin 2x auf die Nase gefallen, dann hatte ich die Faxen dicke. 1999 lernte ich dann Pedro kennen, mit dem ich heute noch zusammen bin. Ich bin nicht reich, aber auch nicht arm. Für die Einheimischen habe ich immer noch mehr als sie selber. Trotzdem respektiert man mich hier im Viertel und ich hatte nie Probleme mit ihnen. Auch ich verbringe viel Zeit in meinem Haus und Garten. Ab und zu sieht man mich mal am Strand. Ab und zu auch mal hier in der Straße beim "Residententreff". In einer Bar oder diversen anderen Lokalitäten wird man mich nicht finden. Ist mir 1. zu teuer und 2. muss ich mir das dumme Bargeschwätz einfach nicht antun. Übrigens, war dieser "Kurzschluss" eine der besten Entscheidungen meines Lebens .......

Grüss an alle
Hany
kajo1503
Hola

Ich finde auch das ist ein interessantes Thema .
Ich möchte vielleicht irgendwann mit meiner Freundin in der DR leben .
Ich finde es ist ein schönes Land und auch das Klima sagt mir zu .
Und auch meine Freundin und Ihre Kinder ist einer der Gründe mal dort zu leben .
Aber eine solche Entscheidung sollte in Ruhe überlegt sein . Einfach Koffer packen und los ist nicht so mein Ding .
Ich brauche keinen Luxus , aber ich möchte meiner Familie schon was bieten können. Ich werde das alles in kleinen Schritten tun und hoffe das es sich so ergibt wie ich es mir vorstelle.
Ich bin jetzt mitte dreißig und muß nichts überstürzen.
Na mal schauen was die Zukunft bringt.

Muchos Saludos
Peter
Hola a todos,

nun, meine Liebe zu dem Land und den Menschen begann von gut 20 Jahren, als ich zum ersten Mal Urlaub dort machte. In der Folgezeit habe ich mir einiges auf der Welt angesehen, aber immer wieder zog es mich in die Dominikanische Republik zurück.
Der Entschluss, dort meinen Lebensabend zu verbringen, den habe ich lange vor der Zeit gefasst, ehe ich Julisa kennen lernte.
Nun hat sich für mich sicher eine völlig neue Situation ergeben. Gut, Santo wird hier in der BRD die Schule besuchen, bedeutet also, dass ich frühestens in 12 - 14 Jahren dorthin kann. Reich?....nein, das muss man sicher nicht sein. Allerdings glaube ich, dass ich dort mit meiner Pension wesentlich besser als hier in der BRD leben kann. Mir gefällt das Land besser, das Klima sowieso, und, was Hany sicher bestätigen kann, ich komme recht gut mit den Dominikanern aus. Man muss nicht alles mit unseren Maßstäben messen, Kompromisse sind auf jeden Fall nötig.

Die früher von mir so heiß ersehnte Villa am Meer möchte ich heute nicht mehr haben. Nach heutiger Erkenntnis wäre mir ein kleines Häuschen zwischen den Dominikanern lieber. Auch da beginnt Integration. In einer reinen Residentengegend mit schönen Häusern besteht sicher eher die Gefahr, immer der "Gringo" zu bleiben....und das möchte ich keinesfalls. In diesem Land zu leben bedeutet für mich mit den Dominikanern zu leben.......nicht bei ihnen......

Saludos, Peter
Franko
Hallo Hany

Zitat:
Wenn ich dein Posting lese, dann frage ich mich wirklich, in welchen dunklen Ecken du dich rumtreibst Franko ..........


Gelegendlich treibe ich mich auch mal in dunklen Ecken rum, ansonsten bin ich viel im Land unterwegs und besuche Freunde, welche schon seit vielen Jahren dort wohnen. Und die leben nicht in Sosua oder Boca Chica. Die meisten leben fernab vom Touristenrummel im Landesinneren.

Franko
Hany
Ach nee, es gibt also tatsächlich "gute" Residenten, die schon seit vielen Jahren in der RD wohnen, die du besuchst?
Und schon wieder so eine Verallgemeinerung. Es ist doch wirklich egal, wo der Mensch wohnt. Man kann sich sein Leben überall nach seinem Gusto einrichten. Selbst in Sosua, ebenso in Boca Chica, gibt es sehr ruhige und angenehme Ecken. Also sagt der Wohnort noch gar nichts über den Menschen aus .........
Für mich bist du einfach zu jung, um all diese Erfahrungen, die du in deinem 1. Posting beschreibst selbst gemacht zu haben. Wo wird denn über den einen und den anderen hergezogen? Abends am Biertresen .......... Aber auch von 100x wiederholen wird es nicht wahrer.

Hab ein schönes Wochenende
Hany
luislui
Hola,

also ich bereise die RD. seit 1998 seitdem war ich 9 mal auf der Insel und 2 mal auf Kuba wie sehr mir die RD. zusagt merkte ich erst als ich aus beruflichen Gründen 3 Jahre nicht dort hin konnte . Als ich dann im Januar 2006 kurzfristig einen Flug bekam war ich mehr als glücklich und vom ersten Moment an fühlte ich mich wieder wie zuhause, dass ich meinen Lebensabend nicht in D. verbringen will ist mir schon seit langem klar aber bei diesem Urlaub wurde mir auch bewusst wo ich ihn verbringen will nähmlich auf dieser Insel und ab diesem Moment plane ich auch daraufhin, im Gegensatz zu anderen habe ich keinen Zeitpunkt festgelegt wann ich auswandern will denn dafür fehlen mir momentan noch die finanziellen Mittel und nachdem ich hier Selbständig bin kann ich auch nicht mit einer staatlichen Rente rechnen sondern ich muss mir das Geld dass ich dann dort brauche hier in D. sparen. Sicherlich werde ich wenn ich in der RD. wohne auch dort noch einer Beschäftigung nach gehen aber ich will nicht von diesem Verdienst dort leben müssen.

Nachdem ich im Januar 2006 auch noch meine zukünftige Frau dort kennenlernte die ich heute schweren Herzens nach einem 3 wöchigen Besuch bei mir in D. wieder zum Flughafen brachte hat sich der Gedanke dort zu leben weiter in mir gefestigt, aber mit Sicherheit bin ich nicht so blauäugig dass ich mir nicht noch einen Weg offen halte wieder nach D. zurückzukehren den dort leben ist etwas ganz anderes als dort Urlaub zu machen und ich möcht nicht irgendwann mal als Angestellter an einer Strandbar in Sosua Bier ausschenken müssen dafür hab ich mir das was ich habe zu schwer erarbeitet.

Adios
Luis
Planner
Zitat:
Die früher von mir so heiß ersehnte Villa am Meer möchte ich heute nicht mehr haben. Nach heutiger Erkenntnis wäre mir ein kleines Häuschen zwischen den Dominikanern lieber. Auch da beginnt Integration.


Das ist wahrscheinlich entscheidend. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer Residentengegend sitzt (und mit den anderen Residenten über die Dominikaner lamentiert) oder in einem dominikanischen Viertel. Ich mache die gleichen Beobachtungen in Santiago. Das ich dort integriert bin, kann ich noch nicht behaupten, aber ich werde mittlerweile als regelmässiger Besucher wahrgenommen und - gewissermaßen als temporärer Bestandteil - akzeptiert. Und die Nachricht "Der Schwiegersohn von Pucho ist wieder da" wird genauso gewertet wie der Besuche eines Dominikaners aus den USA. Unser Sohn mit seinen mittlerweile intensiven Kontakten zur Nachbarschaft hat da auch eine Menge erleichtert.

Und das führt auch zu einer ganz anderen Wahrnehmung des Landes als aus der AI- oder Residenten-Perspektive.

Bigeddy scheint ja auch ähnliche Erfahrungen in Villa Altagracia gemacht zu haben
Peter
Hola Planner,

ja, besser kann man es kaum sagen. Probleme haben überwiegend die, die ihre eigene Kultur dort pflegen und sich dem "dominikanischen" Leben verwehren.
Der größte Unterschied zu den Menschen aus Julisas Umfeld ist meine Hautfarbe......und, dass ich nicht so gut Spanisch spreche wie sie. Das war´s......und so "will" ich es auch haben.

Saludos, Peter
Hany
Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Saludo
Hany
El Gato grande
Hola a todas,

so,jetzt mache ich meine Androhung wahr und schreibe meine Gedanken zum Thema auswandern auf.
Bei mir hat´s angefangen,da war ich grade mal 18. Damals sind 2 schlimme Dinge im Familien-und Freundeskreis passiert,die einen jungen Kerl ganz gewaltig aus der Bahn werfen können.Der einzige Gedanke war raus,weg hier,aber vollkommen planlos.Zum Glück hab ich´s damals nicht gemacht,dafür meine Lehre beendet,dann kam die Bundeswehr,1981/82 noch 15 Monate.
Anschließend habe ich dann als Lkw-Fahrer angefangen und bald war ich im internationalem Fernverkehr.Die ersten Jahre hat´s richtig Spaß gemacht,Europa war noch nicht vereint( ? ) an jeder Grenze Chaos wegen Papierkram Zolldeklaration usw.Es war eine herrlich verrückte Zeit,im nachhinein betrachtet war es für mich ein ,,auswandern light,,
Der Nachteil,man verliert sehr viele soziale kontakte in der Heimat.
Dann,eines Tages,kam was kommen mußte,ich lernte in Spanien eine Dominikannerin kennen und es war die große Liebe
Sie erzählte mir,sie müsse noch einige Jahre in Spanien arbeiten,dann hätte sie genug gespart um in ihrer Heimat zu leben und wir würden dort zusammenleben können (booo wat ne geile Grammatik)
Ja ,da war er wieder ,der Gedanke vom aussteigen,diesmal aber konkreter und mit einer Planung,man wird älter und weiser,,,,oder dümmer?
Das war Ende der 90er,es war abzusehen,das das Speditionsgewerbe langsam aber sicher den Bach runtergeht,die Billigfahrer drängten in den Markt.Die Fernfahrer gehören zu den Verlierern der EU.
Also war die Entscheidung klar.Ehe ich hier mein sauer verdientes Geld ausgebe,nur um meinen Lebensstandard einigermaßen zu halten,dann lieber weg.
Na ja,die Beziehung zu dieser Frau war eigentlich nur ein Riesenchaos,2005 hatte ich die Schnauze endgültig voll und dann stand ich da vor einem Scherbenhaufen,was tun?
In all den Jahren hatte ich natürlich viele Informationen über die DR.gesammelt,war mit ihr dort in Urlaub,es bestand ein Kaufvertrag über ein Haus usw.
Die Bilanz war,die Frau ist unmöglich,aber das Land ist wunderschön mit liebensweren Einwohnern.

WAS TUN???????

Der Fernverkehr hatte sich inzwischen auch erledigt,ich bin jeden Tag zuhause,aber wirklich wohl fühle ich mich hier nicht.Mit deutschen Frauen hab ich´s auch nicht so,keine Ahnung warum,jedenfalls ab ins Internet,Kontktbörsen suchen,und tatsächlich habe ich eine ganz liebe Frau aus der DR. kennengelernt.
Jetzt hoffe ich ,das ich mit dieser Frau mehr Glück habe,so blauäugig wie damals werde ich wohl nie mehr sein (hoffentlich)
Meine Entscheidung steht jedenfalls fest.Ich werde Deutschland sehr bald verlassen.
1, der Liebe wegen
2. wegen der politischen Situation in Deutschland und der EU;

Wobei Punkt 2 für mich sogar derstärkere Faktor ist,denn ich gewinne immer mehr den Eindruck,das die Regierungen in Europa ihren Traum von einer europäischen Einheit träumen und die Bevölkerung nur ein lästiges Anhängsel ist,was zum abmelken da ist.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben,denn hier ist ein Forum über die dominikanische Republik,und so soll´s auch bleiben.

muchos Saludos,

Hajo
luislui
Zitat:
Original von El Gato grande

Mit deutschen Frauen hab ich´s auch nicht so,keine Ahnung warum,jedenfalls ab ins Internet,Kontktbörsen suchen,und tatsächlich habe ich eine ganz liebe Frau aus der DR. kennengelernt.
Jetzt hoffe ich ,das ich mit dieser Frau mehr Glück habe,so blauäugig wie damals werde ich wohl nie mehr sein (hoffentlich)
Meine Entscheidung steht jedenfalls fest.Ich werde Deutschland sehr bald verlassen.
1, der Liebe wegen
2. wegen der politischen Situation in Deutschland und der EU;


Hola el gato grande,

ich muss jetzt mal eine Lanze für die Deutschen Frauen brechen der grösste Teil unserer Frauen braucht sich meiner Meinung nach nicht hinter Frauen aus anderen Ländern verstecken und dies sage ich wo ich mit einer Dominikanerin zusammen bin aber wenn sie aus D. oder aus China kommen würde wäre ich genauso verliebt in sie.

Punkt 1. Warum du auswandern willst kann ich noch nach vollziehen wenn es meiner Meinung nach jedoch auch nicht der einzige sein sollte. Könntest du dir vorstellen auch alleine in dem Land leben zu wollen ohne deiner Frau die dort geboren ist ?
Bei Punkt 2. denke ich mal kommst du vom "Regen in die Traufe" auch mich kotzt hier in D und der EU vieles an aber ich glaube nicht dass das politische System in der RD besser ist als hier bei uns in Europa ist mit Sicherheit anders aber ganz gewiss nicht besser.

Warst du schon mal bei deiner Freundin ihrer Familie hast du gesehen wie sie dort leben ?
Könntest du dir vorstellen genauso zu leben ?
Willst du oder musst du dort arbeiten ?
Dies sind nur einige Fragen die man sich meiuner Meinung nach stellen sollte bevor man auswandert vielleicht hast du dir diese Fragen schon gestellt wenn nicht dann solltest du mal darüber nachdenken.

Ich will hier niemanden vom auswandern abhalten, aber meiner Auffassung nach wären viele Resedenten die heute schlecht über die RD. reden nicht dort gescheitert wenn sie sich darüber Gedanken gemacht hätten .


Adios
Luis
winnie
Hallo zusammen,
schönes Thema, Respekt...
Auswandern will jeder irgendwie gerne, besonders wenn man sieht, dass es den meisten in D ja in absehbarer Zeit nicht unbedingt besser ergehen wird. Alles wird teurer, die Jobs knapper und arbeiten tun viel nur noch für ein dach über dem Kopf und um die Familie zu ernähren. Es stellt sich nur die Frage, ob es in einem anderen Land besser gehen wird.
Ich bin damals in die RD, weil ich nach meinen 4 Wochen Urlaub dort sicher war, dass mein Mann der Mann meines Lebens ist. Klar anfangs war alles super, haus am Strand, nette Leute, lockere Lebensweise... Ganz klar, das fasziniert. Wird aber schnell langweilig. Ich war dann ein knappes jahr dort (auch nicht sehr lange um hier grossartig mitreden zu können) und bin zurück, weil ich einfach kein Kind dort bekommen wollte. Die medizinische Versorgung ist einfach noch nicht so weit. Klar gibt es auch gute Ärzte, möchte ich nicht bestreiten, aber ich fand es sinnvoller zur Geburt in D zu sein.
Mittelerweile sehe ich das alles realistischer, würde gerne für immer in der RD leben, aber nicht ohne vorher einen Plan zu haben. Ich kann nur jedem abraten, einfach seine Sachen zu packen und mal auszuwandern. Das kann auch in die Hose gehen. Wer wirklich in einem anderen Land leben möchte, sollte vorher so clever sein und genau wissen, was er machen will und vor allem, wie lange das Geld reicht, bis man von dem was man dort verdienen kann auch leben kann. Sorry, meine Meinung!
Hoffe, die Diskussion ebbt nicht so schnell ab, ist wirklich ein sehr interessantes Thema... Es würde freuen, wenn mal ein paar residenten mehr schreiben, wie sie ausgewandert sind, was sie jetzt machen und wie es ihnen dort ergeht.
Liebe Grüsse an alle
El Gato grande
Hallo Luislui,

erstmal vielen Dank für deinen Beitrag der zum Nachdenken anregt.

Natürlich brauchen sich deutsche Frauen nicht zu verstecken,ich habe da nur für mich selbst gesprochen,mich zieht es nun mal mehr zu südländischen Typen,warum weiß ich auch nicht

Selbstverständlich habe ich meine Freundin schon mehrmals besucht,im Juni gehts wieder dahin,ich wohne dann immer bei ihr.Die Miete für die Wohnung bezahlt sie selbst und ich habe auch ihre Familie kennengelernt,in ihren eigenen Wohnungen übrigens.Ich kkann mir durchaus vorstellen so zu leben.Die ganze Familie lebt in bescheidenen aber anständigen Verhältnissen.Einige Familienmitglieder sind strenggläubige Cristianas.
Zu der Frage ob ich auch ohne diese Frau dort leben will oder kann,eine Frage die sich jeder stellen sollte der auswandern möchte,kann ich ruhigen Gewissens sagen ,Ja ich kann auch ohne diese Frau dort leben und zurechtkommen.

Ich weiß unter welchen Bedingungen die meisten Menschen dort arbeiten müssen,wenn sie denn eine Arbeit haben.Ich bin nicht so blauäugig dort hinzugehen,in dem Glauben das ich dort einen Topjob bekomme,das heißt ich habe einige Reserven,so das ich dort nicht unbedingt arbeiten muß um meinen/unseren Lebensunterhaltzu bestreiten.Natürlich werde ich mir eine Arbeit suchen sobald ich dort Fuß gefasst habe,zum nichtstun bin ich doch noch zu jung,mal abgesehen davon,das man sehr schnell abstürzt oder einfach nur verdummt wenn man nichts mehr macht oder machen will,das sind dann die Typen die allabendlich in irgendwelchen Bars rumhängen und sich gegenseitig erzählen wie besch.....doch alles ist.

Zur Politik,
der einzige Vorteil den ich im europäischen Rechtssystem noch sehe ,ist die Rechtssicherheit die man hier hat.Dafür sind wir aber auch von Vorschriften und Gesetzen regelrecht umzingelt.In der DR.gibt es a zwar auch massenhaft Gesetze,nur interessiert´s keinen so wirklich,inzwischen schimpfen die Dominikanner selbst schon ,das die Polizei zB. nichts macht ausser Hand aufhalten.Verstehe mich bitte nicht falsch,ich habe nicht vor,irgendwelche kriminellen Dinge zu unternehmen,wenn ich dort lebe.Man muß sich im klaren darüber sein,das man in der DR.mehr auf sich selbst aufpassen muss als in Europa,man ist mehr für sich selbst verantwortlich.
Ich hoffe ich konnte dich davon überzeugen,das ich mir schon Gedanken darüber gemacht habe und noch immer mache,darum habe ich auch dieses Thema angeschnitten,es gibt immer Aspekte an die man selbst noch nicht gedacht hat.


muchos Saludos,

Hajo
Mutscho
Hallo Hajo,

habe selbst 4 Jahre im Raum Juan Dolio San Pedro gelebt und es würde mich mal interressieren, welche Art einer Beschäftigung am Ende vom Geld du denn anstrebst. Tourismus ist viel zu unsicher; alles was Dommis können ist für Europäer total unterbezahlt (ca. 10.000 RD$) mtl.

Ich will niemanden etwas mies machen, aber die Zeiten werden in der DomRep zunehmend schlechter; die Inflation ist enorm angestiegen, von der Kriminalität ganz zu schweigen.

Meiner Meinung nach ist ein Leben dort nur mit einer Einnahmequelle möglich die von Dominikanern genutzt wird (also sein Geld in eine kleine Selbstständigkeit stecken, die NICHT am Tourismus hängt).

Ohne Geld sind partnerschaftliche Probleme schon vorprogramiert.

Also alles gut überdenken.

Gruß Mutscho
Planner
Meiner Meinung nach kann man sich langfristig nur mit zwei Tätgkeitsarten drüben behaupten:

- handwerkliche Tätigkeiten
- Tätigkeiten, die eine fortgeschrittene Qualifikation verlangen.

Evtl. noch mit bestimmten Dienstleistungen für Deutsche/Ausländer im Land

Handwerker können sich an vielen Orten in der Welt behaupten, sind beispielsweise auch in den USA oder Kanada sehr angesehen und machen dort gute Geschäfte. Die wesentlichen Konkurenzvorteile sind Zuverlässigkeit, Flexiblität, Eingehen auf Kundenwünsche und Qualität der Arbeit. Damit wird man sich auch der DR behaupten können.

Fortgeschrittene Technken zB EDV, Elektronik und ähnliches bieten eine Chance, weil enstpechende Qualifikationen in anderen Lädner fehlen. Man ist dann der externe Spezialist und kann sich dort auch sehr gut behaupten. Aus Mittelamerika weiss ich, dass Leute mit Kenntnis in der Anwendung von Solartechnik, verbunden mit Regelungstechnik, sehr begehrt sind. Ähnliches gillt beispielsweise für Verfahrenstechniker.

Dann die Ausländerbetreuung. Einige Anwaltsbüros haben beispielsweise ausländische (auch deutsche Partner). Immobilienfirmen ist ein ähnlicher Fall.

Man könnte noch Leute hinzufügen, die bei der Erledigung ihrer Arbeit nicht auf Anwesenheit vor Ort angewiesen sind, zB Übersetzer oder ähnliches

Aber das ist alles sehr limitiert. Und sonst?

Tourismus wird immer weniger zu holen sein, das sehe ich ähnlich. Und teilweise ist der Markt schon überbesetzt.

Landwirtschaft? Da müsste man schon viel Geld investieren. Und wer versteht schon etwas davon?

In vielen anderen Feldern kann man mit den Dominikanern nicht konkurrieren.

Bleibt da womöglich wirklich nur das Leben von Kapitaleinkünften (Rente o dgl.?)





Das trifft allerdings alles nicht den "Normalauswanderer"
El Gato grande
Hallo Mutscho und Planner,

Ich sehe es auch so wie ihr,in der Tourismusbranche wird es wohl immer enger werden,obwohl ich nach Higüey gehe und in Punta Cana gibt´s noch reichlich Tourismus.Es ist ja auch schon im Gespräch außerhalb der session einige Hotels zu schließen.Mal abgesehen davon,ist auch nicht mein Ding,Touristen spazieren zu führen.
Ich bin erstmal dran ein Haus zu kaufen,ausschlieslich auf meinen Namen,Anwalt habe ich mir selbst gesucht,da hat meine Freundin also garnichts mit zu tun(manchmal lernt man doch aus Fehlern) Ich hoffe ,im Juni kann ich das endgültig unter Dach und Fach bringen,Miete entfällt also.
Im Handwerk arbeiten wäre eine Möglichkeit,vor langer Zeit habe ich Schreiner gelernt,meine Freundin ist Masseurin und Homöophathin,war schon mal selbständig mit Herstellung und Verkauf von homöophatischen Produkten.Da habe ich mit ihr schon gesprochen,ob wir in dem Bereich was aufbauen können.Wie du schreibst,eine kleine Selbständigkeit,mehr muss es nicht sein.

Eine andere Möglichkeit wäre noch,da ich Lkw-Fahrer bin,in den Sommermonaten nach Deutschland zu kommen und als Urlaubsvertretung zu fahren,wobei das wirklich die letzte Möglichkeit wäre.

Und zum Thema Geld,ich habe schon klipp und klar gesagt,das,wenn ich dort lebe,nicht mehr der reiche Deutsche bin,der mal eben mit seiner Kreditkarte einen Geldautomat leeräumt,und das haben auch alle verstanden.Ob sie´s dann auch akzeptieren bleibt abzuwarten

muchos Saludos

Hajo