Warum auswandern?

Peter
Hola a todos,

möchte mal allen hier Schreibenden ein Lob für die Sachlichkeit beim Erstellen der Beiträge aussprechen.
So macht das Lesen Spaß, und man kann sicher das Eine oder Andere noch hinzu "lernen", worüber man bei seinen Auswanderplänen noch nicht nachgedacht hatte.

Die Geschichte unseres Forumsmitgliedes @Holzer ist übrigens auf dessen Homepage zu finden. Über sein Profil gelangt ihr dorthin. Sehr interessant, und da gibt es auch noch andere Geschichten, die ebenfalls sehr lesenswert sind.

Saludos, Peter
bebé
Zitat:
Im Handwerk arbeiten wäre eine Möglichkeit,vor langer Zeit habe ich Schreiner gelernt,meine Freundin ist Masseurin und Homöophathin,war schon mal selbständig mit Herstellung und Verkauf von homöophatischen Produkten.Da habe ich mit ihr schon gesprochen,ob wir in dem Bereich was aufbauen können.Wie du schreibst,eine kleine Selbständigkeit,mehr muss es nicht sein.

hola El Gato grande,
von den canaren weiß ich, dass man zb. gut im beauty-geschäft arbeiten kann. wenn deine freundin schon homöophathin und masseurin ist, könnte sie hier in d eine kleine zusatzausbildung machen
und in der domi permanent make-up für touris anbieten. die ausbildung ist nicht alt zu schwer und dauert nicht lang. man kann echt gut verdienen wenn man sich geschickt anstellt und die ausbildung dazu hier absolviert.
...ist nur so ne idee und leider auch eine, bei der man von tourismus abhängig ist.
Mutscho
Hallo Hajo,

scheint so, als ob deine Planungen schon ins Detail gehen. Das mit dem Schreiner kannste vergessen. War in meinem ersten Leben auch Schreiner, habe dort mal Tischlerplatten zuschneiden lassen, allein beim Anblick der Kreissäge war meine braune Gesichtsfarbe dahin. Man kann sich nicht vorstellen welche Maschinen es dort noch gibt (oh Grauen). Wie Planner schon sagt, muß man was spezielles machen, was gefragt ist. Ich habe die Familie meines verstorbenen Freundes noch in San Pedro und unterstützte diese mit kleinen Beiträgen zum Lebensunterhalt. Habe einen kleinen Colmado ins Auge gefasst, den die Familie dort führen könnte, so daß sie unabhängiger werden. Wenn dieser im selben Haus ist, fällt die Miete (oder wie bei Dir Eigentum) gering aus, oder weg.

Ist nur eine Idee, vielleicht brauchst du dann nicht über Urlaubsvertretungen nachdenken. Dieser Colmado in der Nähe einer Schule oder Uni müsste eigentlich laufen und die Investitionskosten sind für den Anfang auch nicht sehr hoch.

Die Arbeit bleibt dennoch das größte Problem beim Auswandern und ich finde, dies gilt es erst zu überwinden.

Saludos Mutscho
luislui
Hallo grosser Kater :lol:,

du brauchst mich nicht überzeugen ob du dir genug Gedanken über das auswandern gemacht hast, das was ich schrieb waren mehr meine Fragen die ich mir so stelle zum Thema auswandern mit Sicherheit sind diesen noch viele anzufügen.
Aber so wie du schreibst hast du ja schon Erfahrung damit und bist nicht mehr so blauäugig wie früher dann will ich dir nur mehr viel Glück auf diesen Weg wünschen den mit Sicherheit kannst du dies gebrauchen ( kann man ja auch hier brauchen )

Adios
Luis
Franko
@ Hanny

Woher willst Du wissen wie alt ich bin und wen ich kenne?

Auf Biertresengespräche gebe ich sowieso nichts. Einige Residenten kennen wir sogar gemeinsam, ich persönlich und Du aus der Zeit, als Du noch in Arnos Forum aktiv warst.

Aber das ist doch nicht das Thema.
Die meisten, die ich kenne, haben sich aber aus den Touristenorten zurückgezogen. Jeder hatte so seine guten Gründe. Natürlich gibt es überall Ecken, wo man in Ruhe leben kann.

Franko
walko
auf diese wirklich guten Kommentare:
Zum Geld: Ich denke nicht, dass eine Beziehung hier fuer einen
"Gutbetuchten" leichter ist. Wenn die "Freundin" die realen
Verhaeltnisse kennt, versteht und akzeptiert, so ist es eigentlich
egal in welchem Level sich das Zusammenleben abspielt.
Je mehr "Reichtum" vorhanden ist (oder vermutet wird) desto
groesser die Probleme!

Zum "Eigenen Haus" Dieses ist meistens die teurere Loesung,
als eine entsprechende Miete, aber es hat den Vorteil, dass man
eine Weile gut beschaeftigt ist und auch "Land und Leute"
besser kennenlernt. (starke Nerven und Tolleranz vorausgesetzt)
Wenn du bereits mit deiner "Zukuenftigen" leiert bist, wird Sie
es nur schwer akzeptieren, dass das Haus nur auf Deinen Namen
geschrieben wird!

Einen Colmado einrichten: Ich denke, wenn ein Dominikaner(in)
im Stande ist, so ein Geschaeft zu fuehren, dann braucht er auch
meistens keinen Investor. Eine Durschnittsfamilie ist damit schlicht
ueberfordert! Nach 1 bis 2 Jahren ist der Laden wiederum leer
und das "Schuldenbuechlein" randvoll, denn die pobre
Verwandschaft waechst taeglich!

Aber ich bin sicher, dass es auch positive Beispiele giebt!!??
Planner
Zitat:
Das mit dem Schreiner kannste vergessen. War in meinem ersten Leben auch Schreiner, habe dort mal Tischlerplatten zuschneiden lassen, allein beim Anblick der Kreissäge war meine braune Gesichtsfarbe dahin. Man kann sich nicht vorstellen welche Maschinen es dort noch gibt (oh Grauen).


Wäre das nicht im Gegenteil ein Argument für eine gut ausgestattete und moderne Werkstatt, die auch gute Arbeiten leisten kann?

Zitat:
Habe einen kleinen Colmado ins Auge gefasst, den die Familie dort führen könnte, so daß sie unabhängiger werden. Wenn dieser im selben Haus ist, fällt die Miete (oder wie bei Dir Eigentum) gering aus, oder weg.

Ist nur eine Idee, vielleicht brauchst du dann nicht über Urlaubsvertretungen nachdenken. Dieser Colmado in der Nähe einer Schule oder Uni müsste eigentlich laufen und die Investitionskosten sind für den Anfang auch nicht sehr hoch.


Nach meinen Erfahrugnen ist ein Colmado eher ein Zusatzverdienst zu einem anderen Einkommen. Das Anschreiben ist in der DR sehr beliebt, so dass man schnell eine große Differenz zwischen Umsatz und Einkünften zusammenbekommen kann. Und gerade bei Colmados ist die Konkurrenz enorm.

Nähe Schule oder Uni wäre aber interessant, wenn man eine Kombination Colmado/Cafe hinkriegen würde. Also mauch Getränke und Snacks o dgl. so wie die Kioske hier, die dann auch Brötchen und ähnliches anbieten. Mit vielen kleinen und vor allem niedrigpreisigen Angeboten.

Ich habe mal bei unserem letzten Aufenthalt für die Familie einen Apfelkuchen gebacken. Der wurde auch einigen Nachbarn angeboten, und die waren begeistert. Daraufhin haben wir am nächsten Tage einen für den Colmado gemacht, und der war in einer Stunde verkauft. Und wenn wir da nicht schon fast auf der Rückfahrt gewesen wären, hätte ich für den Rest der Tage den Bäcker spielen können.

Noch eine Idee, die meine Frau und ich mal hatten. Sie war begeistert von diesen speziellen Eisangeboten, so wie Spagetti-Eis, Pizza-Eis und dgl. Es gibt ja Eisdielen, die solche Angebote haben, zB auch Currywurst mit Pommes, Schnitzel mit Spargel, alles aus Eis geformt. Das kennt man drüben nicht, und sie meinte, als Gag würde das drüben großartig laufen. Aber auch da braucht man schon spezielle Fähigkeiten
Peter
Hola a todos,

ich bin ebenfalls der Meinung, dass man u.U. mit einem guten handwerklichen Service dort sein Auskommen haben könnte. Wer weiß, wie die meisten Dominikaner arbeiten, der kannn sich sicher unschwer vorstellen, dass jemand, der seine Arbeit schnell und proffessionell erledigt, dort seine Kundschaft haben würde.
Vielleicht bedürfte dies einer gewissen Anlaufzeit, aber wenns ich sowas mal rumgesprochen hat, dann würde das Geschäft sicher laufen.

Ich habe oft darüber nachgedacht und bin letztlich zu dem Ergebnis gekommen, dass, wenn ich etwas "Vernünftiges" gelernt hätte :-)), ich sicher den Schritt des Auswandern in der Vergangenheit schon gewagt hätte.
So muss ich denn warten, bis mich mein Land denn in die Pension entlässt....

Saludos, Peter
Hany
solange man mit den Preisen in für Dominikaner bezahlbaren Höhen bleiben kann. Egal ob Metzger, Bäcker, Schreiner, Schlosser oder was auch immer. Ich glaube, wer sein Handwerk wirklich gut kann, sauber und korrekt arbeitet, normal abrechnet und sich auch mit div. Problemfällen auskennt, wird hier immer sein Auskommen haben. Ich kenne einige Europäer, die für andere Europäer arbeiten und auch andere Löhne verlangen können als die Einheimischen. Natürlich nicht gravierend höher.
Als meine Tochter, exam. Krankenschwester, 1997 hier zu Besuch war, hatte sie unverhofft die Möglichkeit bekommen, ihr Können anzuwenden. Sie hat ein paar Unfallopfer versorgt und sofort kam die Familie an und fragte, ob sie nicht hier bleiben könne. So gut und fachmännisch seien sie noch nie versorgt worden. Sie sollte ein Consultorio aufmachen und sich einen "unterschreibenden" Arzt nehmen. Meine Tochter hatte ein damals 3-jähriges Kind und diese Schulausbildung hier wollten wir dem Kind nicht zumuten. Hätte ich damals schon gewußt, wie unsinnig oft Dominikaner zum Doc rennen, ich hätte ihr zugeraten. Sie hätte das Kind auf einer Privatschule anmelden können. Denke mal, sie hätte ihr Geld verdient.

@ Franko

Natürlich weiss ich nicht, ob du jung oder alt, weilbl. oder männl. bist. Deinem Schreibstil nach kommst du mir jung vor. Kann aber auch an meinem Alter liegen ....... ???
Aus Arnos Forum kannte ich niemanden persönlich - wenn ich mich nicht sehr irre. Das ist aber viele Jahre her .........
Jeder Mensch hat seine Gründe, warum er an einer Stelle bleibt oder selbige wechselt. Nicht immer haben diese Gründe etwas mit Wohlbefinden zu tun. Auf der anderen Seite kann man für sein eigenes Wohlbefinden viel tun.
Schön finde ich, dass wir uns einig sind, dass man überall ein ruhiges Plätzchen finden kann.

Saludo
Hany
Holzer
Zitat:
Original von Peter


Die Geschichte unseres Forumsmitgliedes @Holzer ist übrigens auf dessen Homepage zu finden. Über sein Profil gelangt ihr dorthin. Sehr interessant, und da gibt es auch noch andere Geschichten, die ebenfalls sehr lesenswert sind.

Saludos, Peter


Da muss ich aber auch dazu sagen dass ich auf den eigentlichen Punkt warum ich ausgewandert bin mei meiner Geschichte noch gar nicht gekommen bin und da ich etwas schreibfaul bin und in letzter Zeit viel um die Ohren habe wirds auch noch dauern.
Peter
Hola Holzer,

ja, ich weiß...aber ich fand die Geschichten dort sehr interessant, auch die über den bayerischen Landwirt.
Hatte Dir auch ins Gästebuch geschrieben, allerdinsg weiß ich nicht, ob es auch gespeichert wurde........

Saludos, Peter
Karsten
Peter
Gute Bodyguards werden in der Domrep immer gesucht. Die Ausfallquote ist so hoch :lolgroßes Grinsen aher ist immer Bedarf. G. Karsten
El Gato grande
Hola a todos,

ein Riesenkompliment und Dankeschön an euch alle,eure Beiträge sind absolute Spitze und es kommen immer weiter Ideen und Vorschläge

Beim Colmado bin ich auch eher skeptisch,die gibts wirklich an jeder Strassenecke und ich denke mal man macht bestenfalls plus/minus null .Vermutlich wäre ich selbst auch mein bester Kunde
Ich denke im Handwerklichen Bereich gibt es Chancen,wenn man solide Qualität liefern kann,wobei ich aber fairerweise sagen muß,das ich auch von Dminikannern fachlich einwandfreie Qualitätsarbeiten gesehen habe als ich mich nach einem Haus umgesehen habe.

Das wichtigste sind vernünftige Sprachkenntnisse,so das man sich unterhalten kann,ohne 3-mal nachzufragen um letztendlich mit Händen und Füssen zu palavern,ist zwar ganz lustig,aber auf Dauer kommt man damit nicht weit denk ich mal.Erstmal wird also Schulbankdrücken angesagt sein,den (die) dominikannischen Dialekt lernen,obwohl viele Dominnikaner ,vor allem jüngere ,ein für mich verständliches spanisch sprechen können.zB. war eine Kontoeröffnung bei einer Bank verständigungstechnisch überhaupt kein Problem.Es erfordert allerdings viel Konzentration und so nach 1 bis 1. 1/2 Stunden Gespräch schalte ich geistig ersmal ab,aber was soll´s Übung macht den Meister.


muchos Saludos,

Hajo
Karsten
Doch Hany, mich, haben uns bei Arno im Forum, wie auch im Chart kennen gelernt. Und später auch persöhnlich in Boca Chica. Irgendwie konnte ich danach nicht mehr so ganz gerade gehen. War aber nicht so schlimm, hatte mein Moped mit dabei (Immer die großen Presdente), das Fahren hat noch hervorragend geklappt. LG Karsten
luislui
Zitat:
Original von Karsten
Peter
Gute Bodyguards werden in der Domrep immer gesucht. Die Ausfallquote ist so hoch :lolgroßes Grinsen aher ist immer Bedarf. G. Karsten


Dann kann man ja nur hoffen dass man selbst als Bodyguard nicht zu schnell ausfällt

Adios
Luis
Peter
Hola Karsten,

na, daran hatte ich gedacht, aber wer zahlt mir ein vernünftiges Gehalt?...würde ja auch automatisch auf meinen Pensionsanspruch verzichten, würde nachversichert werden, und das wäre sicher ein Verlust.
Und so ganz nebenbei will ich meine dann junge Ehefrau ja auch nicht gleich zur Witwe machen :-))

Eine Karriere als Animateur kommt auch nicht in Frage, und als Kellner tauge ich auch nichts.

Also, am gefassten Plan festhalten und noch ein paar Jahre warten. Muss ja auch noch die Sprache weiter lernen.....will auf keinen Fall auf jemanden angewiesen sein, wenn es um das Lesen von Verträgen oder ähnlichen Dingen geht.

Saludos, Peter
soosi
Hola Peter,


möchte nicht in deine Lebensplanung eingreifen,dazu habe ich kein Recht.
In ein paar Monaten hast du Familie,und du solltest daran denken das sich das Leben dann ändert.
Wenn es mal an der Zeit ist daran zudenken D zu verlassen,lebe von deiner Pension,nimm bitte keine Arbeit an wo du eine Waffe brauchst,denn diese Sparte hat hohen Verschleiß,und macht deine Familie nicht wirklich glücklich.

Ich hoffe wir verstehen uns.



Liebe Güße an Julisa von uns beiden
Hany
stimmt. Hatte ich nicht mehr dran gedacht. Was Recht ist, muß Recht bleiben.

Saludo
Hany
Peter
Hola Frank,

era sólo una reflexión cortaera con el trabajo como Bodyguard :-))

Santo visitará aquí la escuela, nos quedaremos aquí todavía 14 años. Tienen que todavía intensificar nuestra amistad. Ha llamado por teléfono ayer con Julisa, también queridos saludos a vosotros.

Saludos, Peter
soosi
Hola Peter,

es la verdad,pero yo tengo un chin mierdo por ti,ese trabajo es no seguro

es pelegroso,tu sabe..