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Original von Alejandrina
Wir haben festgestellt, dass die hier lebenden Landsleute irgendwie merkwürdig drauf sind. Es gibt hier in der Stadt einschlägige Treffpunkte wo es im Grunde nur um´s sich Betrinken, Fremdgehen und Intrigen spinnen, geht. Es werden ausserdem Ratschläge gegeben wie lange man es beim deutschen Ehepartner "aushalten" muß um die unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu bekommen und wie man möglichst viel Ehegattenunterhalt abzockt. In harmonische Partnerschaften wird gerne mal "eingegriffen" und wenn man(n) darauf nicht eingeht, gilt man als "Pantoffelheld".
Das Fazit meines Mannes lautet, dass er sich von diesen Leuten fern hält. Ist gesünder!
Ich persönlich finde es halt schade, dass es offensichtlich nicht möglich ist untereinander eine ehrliche, gutmeinende Freundschaft aufzubauen.
Haben Eure Partner/-innen ähnliche Erfahrungen gemacht? |
Scharf beobachtet. Hatte ich vor vielen Jahren auch festgestellt. Anfangs wenn man neu im Land ist und die Sprache nocht nicht spricht, fühlt man sich automatisch zu den Landsleuten hingezogen, in der Hoffnung, um ja, Freunde zu finden, sich unterhalten zu können, vielleicht ein paar gute Ratschläge zu bekommen, wie man in diesem neuen Land zurecht kommt. Anfangs sind mein Mann und ich auch oft in die Latin Clubs gegangen. Das Spiel war immer das gleiche - ich wurde von irgendwelchen Typen auf Spanisch angesprochen: "Spricht dein Alter Spanisch?" Und nach der "Nein" wurde dann offen gesprochen - "ach, der ist doch bestimmt genau so kalt und langweilig wie sie alle sind, vamos, lass uns doch Spass haben, wir Latinos verstehen uns untereinander sowieso besser, wir brauchen calor, den die langweiligen Deutschen uns nicht geben können, das Leben ist so kurz, was spricht gegen ein bisschen Abenteuer, blablablabla usw." Die Männer werden von den anwesenden Latinas genau so angesprochen, "was willst du mit deiner dummen Gringa, die hat doch 'nen Temperament, wie ein gefrorenes Suppenhuhn, sie hat dich ins Land gebracht, sie hat ihre Funktion erfüllt, jetzt kannst du leben" usw. Immer das gleiche. Liegt m.E. daran, dass die meisten Latinos und absolut überwiegende Mehrheit der Dominikaner ein bestimmstes niedriges Niveau haben. Wir sollen doch uns selbst ehrlich sein und sagen, dass die Mehrheit der in Europa lebenden Dominikaner/innen sind Urlaubsbekannschaften, die von den oft naiven Touristen aus ihrem Hotelgewerbe nach Europa importiert wurden. Bei den meisten der Grund für die Auswanderung war nicht die Liebe zu dem europäischen Partner, sondern rein wirtschaftliche Gründe - sich fest zu krallen, eine Zeit lang aushalten, die auf der Insel verbliebene Familie mit Remesas zu versorgen und dann sich erfolgreich (sprich: mit viel Unterhalt) scheiden zu lassen. Viele von ihnen leben kein wirklich gemeinsames Leben mit dem Partner, sondern ihr eigenes, dazu gehört auch immer wieder ein bisschen Geld auf die Seite legen, "für den Fall", das wird beim Einkaufen auf die Seite geschafft. Was soll man da von dieser Fraktion noch erwarten? Die hatten auf der Insel keine Anstand, woher sollen sie diese plötzlich in Deutschland bekommen?
Meine eigene Faustregel dafür ist: mit wem du drüben nichts zu reden hättest - mit dem brauchst dich im Ausland auch nicht anfreunden. Funktioniert ganz gut. Leider mit den meisten hier lebenden Dominikanern hätte ich auf der Insel nicht einmal ein Wort gewechselt, somit habe ich auch hier keine dominikanische Freunde. Es gibt genug andere Latinos, wie schon erwähnt - z.B. Mexikaner, Argentinier, Puertorikaner - mit denen kann man wunderbar klarkommen, wobei ich wieder sagen muß - die lernt man meistens nicht in den Kneipen, sondern in der Arbeit kennen.
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Original von Steffan
wie findet man(n) heraus ob man(n) von seiner Frau oder Freundin ausgenutzt wird. Ich selbst bin sehr großzugig und gutgläubig!
Liebe macht blind heißt es, wer hat gute Tipps?? |
Man findet es raus, wenn man die Sprache seines Partners spricht. Ist es nicht der Fall - kann man sowieso sehr schwer am Leben seines Partners teilnehmen. Ist auch oft in den Kneipen zu beobachten - kommen zwei Pärchen zusammen - jeweils Deutsche mit Latinas/os verheiratet und es geht los - die Latinos unterhalten sich auf Spanisch, die Deutschen auf Deutsch. Keiner beachtet den anderen. Es wäre aber genau die richtige Zeit, mal etwas genauer zuzuhören - das konnte einem oder anderen verarschten Europäer die Augen öffnen. Und was man so alles mitbekommt, wenn man nur am Nachbartisch sitzt..
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Original von Planer
Aber es gibt gewisse Anzeichen:
Fragt sie dich nach Geld?
Gibt es "unvorhergesehene Ausgaben" in der Familie, die Du übernehmen sollst?
Redet sie sehr früh vom Heiraten?
Sollst Du die Familie einladen?
Hält sie (oder ganz besonders er) dich von seinem Zuhause fern?
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Selbst wenn diese Anzeichen fehlen, ist es leider keine Garantie, dass der Partner es ehrlich meint.
Richtige, professionelle Hotel-Sanquis wenn sie Visa-Möglichkeiten wittern, fragen niemals nach Geld, die laden einen sogar öfters ein und beteiligen sich an den gemeinsamen Ferien (aus ihrem "Hungerlohn" versteht sich - in Wirklichkeit - von dem Geld, das sie von anderen Opfern abgezockt haben). Sie halten das potenzielle Opfer auch nie von der Familie fern - im Gegenteil - der Ausländer wird oft der Familie mit Stolz als "Verlobte/r" vorgeführt, die Famile spielt mit und "freut" sich riesig über das zukünftige Mitglied - in Wirklichkeit freuen sie sich über die neue Geldquelle, die Freude ist in dem Fall absolut echt. Oft werden aber die vorhandene Ehefrau und Kinder als Schwester und Neffen ausgegeben, ein Ausländer, der die Sprache nicht spricht, ist hoffnungslos geliefert und kauft diesen ganzen Kasperle-Theater ab und denkt noch dabei, in was für eine herzliche und warme Familie er da reinkommt...
Klar, wenn man nicht vorbereitetet war und reinfällt - ist es schlimm, aber immer noch - lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, es ist nie zu spät, es rauszufinden und jemanden, der einen schamlos ausgenutzt hat, rauszukicken und sein Leben neu zu organisieren, es ist immer noch besser, als ein Leben land eine völlig fremde Familie durchzufuttern, die hinter deinem Rücken über dich noch lacht, was für einen Deppen sie da gefunden haben...