Alejandrina
Hallo!
Bin zur Zt. etwas in Sorge um meinen dominikanischen Ehemann. Er arbeitet fleißig und hart für seinen Lohn und beteiligt sich selbstverständlich an unserem gemeinsamen Haushalt/Lebensunterhalt.
Nun passieren in seiner, auf der Insel lebenden Familie, in letzter Zeit immer wieder irgendwelche " Katastrophen" wie z.B. Gefängnisaufenthalt des Schwagers (natürlich "unschuldig"...), Kaiserschnittentbindung der Schwester u.s.w.. Er fühlt sich natürlich verpflichtet zu helfen. Gerade die medizinischen Eingriffe sind dort nur mit Geld zu regeln, ich weiß das. Bloß die anderen Sachen, die immer wieder nebenbei anfallen, sind langsam echt belastend. Er ist leider ein fast zu gutmütiger Mensch und ich habe das Gefühl, dass diese Gutmütigkeit ausgenutzt wird.
Ich würde gerne wissen: Wie läuft es denn bei Euren dominikanischen Partnern/Partnerinnen? Ziehen sie Grenzen oder sind sie auch in diesem Zwiespalt zwischen helfen wollen und Grenzen setzen?
Ich würde mich über Antworten freuen. l
volker
Hallo Alejandrina!
Solche Geschichten mache ich auch schon seit 7 Jahren mit.
Ich helfe nicht mehr.Meine Frau verdient ihr eigenes Geld ,und wenn
sie meint,sie müßte überall helfen soll sie es tun.Aber so langsam wird
sie auch wach.
volker
PS.
Von dem Geld,das meine Frau im Jahr dort hin schickt,könnten wir
einmal im Jahr einen schönen Urlaub bei der Familie machen!!
olita
wenn man von Anfang an die Familie dort dran gewöhnt, ständig bei allem zu helfen ... dann musst man das später immer tun... man kommt schwierig aus der Situation raus...
Wir haben von Anfang an nichts geschickt... und es ist uns keiner böse...
Schliesslich müssen wir hier in D. auch schauen wie wir zu Recht kommen... und manchmal ist das auch nicht so einfach...
Das Leben dort ist kein Zuckerschlecker... aber es geht alles... mit oder ohne Hilfe... und meistens wird es für andere Zwecke genutzt...
Und wenn ich sowas lese, habe ich manchmal das Gefühl, dass viele dort irgendwelche Sachen ausdenken, damit Geld geschickt wird... und wer das mitmacht ist selber schuld...
Holzer
Das Problem ist bei vielen, die Verwandschaft im Ausland haben, dass sie sich das Leben sehr leicht machen.Sie verlieren von fort an die Lust zu arbeiten da die Schwester oder Tochter schon was schicken wird.
Man muss natürlich auch dazu sagen dass die meisten wenn sie arbeiten gehen würden um die 5000Pesos verdienen würden das sind 120 Euro und die schickt die Person im Ausland fast immer.
Claudi
also ich muss dazu sagen, wir haben glück in der hinsicht.
die mama (eigentlich oma) meines zukünftigen mannes hat 3 söhne (seine onkel) die in NY und Puerto Rico leben und regelmäßig geld zur mama (eigentlich oma) heimschicken !
Somit kommt sie nicht an uns ran ...
Wir zahlen regelmässig für sein Kind, das ja.
Aber sonst haben wir dort keine Ausgaben.
Alejandrina
Ich habe auch das Gefühl, dass sich sehr auf die "reichen Angehörigen" verlassen wird. Ich kann auch teilweise die Lebensplanung, wenn es dort denn soetwas überhaupt gibt, nicht nachvollziehen. Meine Schwägerin z.B. Bekommt erwartet in wenigen Wochen ihr zweites uneheliches Kind, der tolle Esposo ist seit einem Monat über alle Berge und sie hat keinerlei Einkommen... Dasselbe ist ihr bereits mit dem ersten Kindesvater passiert. Ist es eine Mentalitätssache, dass dort einfach nicht weiter gedacht wird? Ich meine doch, dass jeder Mensch, egal wo er lebt, doch dieselben Grundbedürfnisse hat oder haben sollte: Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und eine gewisse Sicherheit für sich und seine Familie. Ich habe mich da jetzt auch komplett aus der Helferei ausgeklinkt, da ich damit nun nicht mehr einverstanden bin. Solange mein Mann mir aber seinen, von uns vereinbarten Anteil, zum Lebensunterhalt abgibt, kann ich natürlich nichts sagen. Ich merke dennoch, dass er immer stiller und nachdenklicher wird.
volker
@claudia
Ein Bruder meiner Frau lebt in USA und schickt auch jeden
Monat Geld.Und trotzdem kommen die mit der Kohle nicht aus!
Ich denke daß Oma viel Geld in der Kirche läßt.Und das ärgert mich
noch mehr.Weil das haben die dort in den Kirchen richtig drauf,die Leute
auszunehmen.
Gruß Volker
Peter
Hola,
nun, es scheint Usus zu sein, dass viele Dominikaner glauben, dass die Familie von dem vermeintlich reichen Weißen zukünftig unterstützt wird. Dem sollte man rechtzeitig entgegen wirken. Ansonsten kann das sehr schnell ein Fass ohne Boden werden.
Vielleicht hilft das klärende Gespräch mit dem (dominikanischen) Partner, welches direkt am Anfang geführt werden sollte.
Saludos, Peter
soosi
Hola
also ,die familie meiner frau hat mich noch nie gebeten ihnen für irgendwelche dinge geld zugeben.
sollte etwas fehlen wenn ich dort bin schaue ich ob ich helfen kann.
ok,einmal habe ich dem onkel meiner frau 50 euro gegeben,weil er wirklich schlecht aussah,er kam vom arzt zurück sagte das er den arzt bezahlt hat und sich tabletten gekauft hat.
ich fragte meine frau ob das stimmt,und sie antworte mit ja und zeigte mir die tabletten.
natürlich haben auch einige versucht zu schnorren,dann ging meine frau dazwischen und erklärten ihnen das wir auch nicht viel geld haben,und das vor unserer zeit(heirat)auch alles irgendwie geklappt hat,und warum ihr mann aufeinmal hier immer zahlen soll.
diese leute habe ich nie wieder gesehen.
wenn ich geben möchte ,dann gebe ich was für uns möglich ist,und das sieht meine frau genauso,denn auch sie hat gelernt das hier in D das geld auch nicht auf den bäumen wächst.
klar,die verwandtschaft die in den staaten lebt,lassen ihren eltern und grosseltern etwas zukommen,und auch das passiert auf freiwilliger basis.
meine meinung ist das viele dominicaner/innen auch einfach zu stolz sind
um zu schnorren.
sie sind arm ,aber glücklich
saludos y suerte
soosi
Planner
Das hängt wohl auch von der konkreten Situation ab.
Mein Schwiegervater hat drei Kinder und die drei Enkel seiner erste Tochter (die ihre Kinder kurzerhand bei den Eltern abgestellt und sich in die USA abgesetzt hat) als Straßenhändler großgezogen. Da verdient man sehr wenig, und dass sie das geschaft haben, ist schon bemerkenswert. Jetzt ist er weit über 60 und kann seinen Karren natürlich nicht mehr ziehen. Und der Colmado wirft nicht viel ab. In der Situation ist es selbstverständlich, dass wir der Familie helfen. Wo keine Sozialversicherung existiert, müssen halt die Kinder einspringen.
Wir haben den Betrag, mit dem wir sie unterstützen, aber auf 100 Euro monatlich begrenzt. Meine Schwägerin in den USA schickt ausserdem 100 Dollar monatlich. Das ist ein definierter Etat, damit müssen sie auskommen. Und das geht auch.
Mehr sitzt nur bei aussergewöhnlichen Belastungen drin, und dazu können natürlich Arztkosten zählen. Dem öffentlichen Gesundheitssytem kann man sich nur begrenzt anvertrauen; will man Qualität, muss man in die privaten Kliniken gehen, und die sind zwar billiger als hier, aber für einen Dominikaner immer noch sehr teuer.
Was anderes ist es bei Nichten und Neffen. Die sind allmählich alt genug, um zuminmdest zeitweise mitzuverdienen, und darauf achten wir auch. Meine Nichte hat eine Tendenz zum bequemen Leben und erwartert von uns immer Geld und andere Geschenke. Ihr mussten wir deutlich machen, dass auch sie ihre Verpflichtungen hat, für die Familien (mit-)zusorgen. Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile scheint sie es begriffen zu haben.
Wenn allerdings wie bei Volker auch noch andere Institutionen mit am Tropf hängen, muss man sehr deutlich klarmachen, dass das Geld, was man schickt, dafür nicht gedacht ist. gerade die Kirchen können ein Problem sein; auch in der DR breiten sich allmählich die amerikanischen Kirchen aus, und die sind ja sehr professionell darin, anderen das Geld abzunehmen. Bei uns spielt das bisher keine Rolle, und wenn es innerhalb des Etats bliebe wäre es uns auch egal, aber mehr Geld gäbe es dafür auf keinen Fall.
Leni-P
Sehr brisantes Thema...
Ich denke, je nachdem welche emotionale Bindung man zu seiner Familie hat, hat man automatisch den Wunsch seinen Liebsten "zu helfen"!
Bei mir wäre das genauso, wenn ich heute auf einmal mehr Geld zur Verfügung hätte...denn ich kann mich auch an Zeiten erinnern (als ich noch Studentin war), in denen mich meine Familie auch "unterstützt" hat...und das nicht immer bei Dingen, die unbedingt notwendig waren!
Klar sollte das Ganze nicht im Ausnutzen enden, als Selbstverständlichkeit hingenommen werden oder Unsummen verlangt werden, aber ich kann wie gesagt verstehen, dass einem nicht ganz wohl zumute ist, wenn man im "Luxus" lebt und der Familie sagen "muss" dass sie leider nichts abbekommen können!
Mann sollte Gespräche führen und erklären, dass man das Geld hier auch nicht geschenkt bekommt und dass man wenn es im Bereich des Machbaren liegt sicher hin und wieder mal helfen wird!
Aber gut, da hat eben jeder (und darf sie auch haben) eine andere Einstellung!
saludos Leni
holaquetal
jeder ist für sich selber verantwortlich.
ich habe nix dagegen, kinder bei der ausbildung zu unterstützen.
aber wenn es sich um erwachsene handelt, die nicht aus dem arsch kommen, dann hörts bei mir auf.
und davon gibt es dort anymany.
200 dollar im monat kann jeder dort selber verdienen, wenn er aufrecht gehen kann. wer das nicht mal schafft, der hat schon mal gar keine geschenke verdient.
aber das muss jeder selber entscheiden.
wenn man auf das geld verzichten kann, dann kann man es auch irgendwelchen nichtsnutzen geben.
das problem ist natürlich der partner. hmmmmmm. da muss man überzeugen.
eine überzeugungsarbeit gegenüber der familie (nach dem motto "in deutschland arbeiten wir auch hart loooooool) ist vergebliche mühe :-)
btw. ein tipp:
bringt eure partner mit dominikanern mit köpfchen in kontakt .solche wie svety, die schon erfahrungen mit der "lieben" verwandtschaft haben und eine zeit hier leben.
die könnten eventuell besser überzeugen als ihr selber :-)
Planner
| Zitat: |
| 200 dollar im monat kann jeder dort selber verdienen, wenn er aufrecht gehen kann. wer das nicht mal schafft, der hat schon mal gar keine geschenke verdient. |
Das ist mir ein bisschen zu simpel. Für die Tourismuszentren und für die großen Städte mag das gelten, aber versuch das mal auf dem Lande, beispielsweise in den Regionen an der haitianischen Grenze. Da sind 200 Dollar (7500 Pesos) immer noch ein kleines Vermögen.
Und was ist mit den alten Leuten? Wenn jemand über 40 Jahre einen Getränkekarren durch die Stadt gezogen hat, um seine Familie ehrlich zu ernähren, dann ist der am Ende. Dann kann er fast nichts mehr tun. Und auf Rente kann er nicht gehen, weil es keine gibt. Da müssen dann die Kinder ran.
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| das problem ist natürlich der partner. hmmmmmm. da muss man überzeugen. |
Das kommt schon mit der Zeit. Wenn der Partner/die Partnerin merkt, was hier gearbeitet werden muss, wie hier das Preisniveau ist und was man sich für ein Durchschnittsgehalt leisten kann und was nicht, dann stellt sich schon Zug um Zug eine realistische Einstellung ein. Braucht etwas Zeit, ist aber dafür um so nachhaltiger.
| Zitat: |
| eine überzeugungsarbeit gegenüber der familie (nach dem motto "in deutschland arbeiten wir auch hart loooooool) ist vergebliche mühe :-) |
Vielleicht wenn wir das sagen. Dann sidn wir evtl. die geizigen Ausländer. Aber wenn das die eigenen Kinder vertreten, wird das schon anders gewichtet. Und meine Frau und meine Schwägerin ziehen da mittlerweile striktere Grenzen als ich.
Holzer
Das Problem sind für mich diejenigen die nur umsitzen und auf Hilfe warten und zum arbeiten zu bequem sind.
Ich unterstütze soweit es mir möglich ist jeden der arbeitet und nicht auskommt aber das wichtige ist für mich er muss es wenigstens versuchen, aber nur jammern es gibt keine Arbeit ist zu wenig für mich, denn speziell in den Ballungszentren gibt es für jemanden der arbeiten will immer eine Möglichkeit aber die Jungen haben eben weniger Verantwortunsbewusstsein als die Alten.
Melody888
Hey,
die Familie meines Mannes hat uns noch nie um Geld gebeten, dafür sind sie viel zu stolz.
Wenn mein Mann unten ist, schaut er, was am Haus gemacht werden muss, und zahlt das halt aus seiner Tasche.
Das einzige, worin wir sonst noch die Familie unterstützen ist, dass wir der Nichte und dem Neffen von meinem Mann einen Englischkurs bezahlen. Das fand ich eine sinnvolle Idee. Die beiden sind super in der Schule und wenn sie Englisch können, haben sie für ihre berufliche Zukunft eine bessere Chance.
LG;
Leni-P
Dass man natürlich jemandem der aus Faulheit und Bequemlichkeit nicht arbeitet nicht unbedingt gerne Geld gibt, damit er ein schönes Leben hat, ist mir auch klar

...ich meinte eigentlich eine kleine Unterstützung hier und da, für größere Anschaffungen etc...oder eben einen kleineren Zusatzbetrag für die die arbeiten bzw. nicht mehr arbeiten können...
Svety
Sehr kompliziertes und mit vielen Emotionen verbundenes Thema. Meiner Meining nach, gibt es hier keine pauschale Lösungen. Man muß ja unterscheiden, um welche Art der Hilfe es geht.
Z.B. regelmässige (monatliche) Remesas halte ich bei den eigenen Eltern auf jeden Fall für angebracht, da ist man als Kind den Eltern gegenüber verpflichtet. Es sei denn, man wurde von den Eltern mishandelt oder vernachlässigt, dann musste man selber wissen, inwieweit man überhaupt den Kontakt erhalten möchte. Oder es ist bekannt, dass das Geld zweckentfremdet wird (z.B. wird einer Kirche/Sekte gespendet) dann bedarf so etwas anderer Lösung, wie z.B. eine Vertrauensperson, die das Geld bekommt und die Eltern versorgt. Bei den Geschwistern halte ich regelmässige Geldüberweisungen für weniger angemessen, es sei denn es wird ein Studium finanziert, wobei wiederum die Variante mit der Vertrauensperson oder direkter Überweisung an die Universität/Schule wäre von Vorteil, bei den Jungen Leuten ist die Versuchung oft zu groß, das Geld für etwas anderes auszugeben, meistens erfährt man als Sponsor zu spät davon, wo die Schule schon längst geschmissen wurde.
Ich persönlich, falls ich dahinter kommen würde, dass die ganzen "Notfälle" und andere "aussergewöhnliche Belastungen" nur erfunden wurden und das Geld für etwas ganz anderes ausgegeben wurde, würde ich den "Geldhahn" sofort zudrehen, selbst bei den Eltern sind solche Lügen nicht zu rechtfertigen.
Die Geschwister, die gesund und arbeitsfähig sind, würde ich grundsätzlich nicht "sponsern", denn so etwas animiert nur zur Faulheit und leichtem Umgang, bei uns sagt man: "A lo que nada cuesta, hagámoslo fiesta", im Sinne - was umsonnst ist, kann man leichter verjubeln, das stimmt auch, das geschenkte Geld gibt man leichter aus, als das, wofür man hard gearbeitet hat, nicht wahr?
Peter
Hola,
da kann ich Svety nur recht geben. In Notfällen, wie zum Beispiel Arztkosten aufgrund eines Unfalles oder ähnlichem, würde ich auch helfen. Generelle HIlfe, damit die "Herrschaften" zu Hause sitzen und leben können, lehne ich ab.
Auch ich muss für mein Geld hier arbeiten, auch wenn immer alle behaupten Beamte wären faul ;-) , und somit habe ich auch nichts zu verschenken.
Seinerzeit habe ich auch die Schule bezahlt und das Geld nicht einfach abgegeben. So wußte ich, dass das Geld auch entsprechend verwendet wurde. Überweisungen sind und bleiben nun einmal eine Gratwanderung. 8000km lassen sich nicht wegdiskutieren.
Saludos, Peter
Franko
Vergesst nicht, hier prallt unser Sozialsystem auf ein nicht vorhandenes. Die Mehrheit der Latainamerikaner/innen geht doch nicht ins Ausland, weil der Partner so schöne blaue Augen hat.
Bei uns wird ganz gezielt eine Zukunftsplanung betrieben. Wir haben ein Einkommen wo hohe Sozialabgaben abgezogen werden und wir betreiben dazu noch Sparen in die Zukunft. Bausparvertrag, Lebensversicherung und Rentenzusatzversicherung seien nur als Beispiel genannt.
In Ländern ohne nenneswertes Sozialsystem übernehmen die Kinder eine gewisse Grundabsicherung. Und so ist es selbstverständlich, dass Remesas bezahlt werden. Wenn es der Latinopartner nicht darauf angelegt hat seinen Partner bis aufs Hemd auszuziehen, dann wird es eine Unterstützung geben die angemessen ist und die einen selber nicht belastet. Und das ist durchaus angemessen denn wir sind durch Heirat mit dem dortigen, nicht vorhandenen Sozialsystem indirekt beteiligt.
Der Versuch, der Verwandschaft oder Freunden sich an die Remesas anzuhängen haben wir immer abgeblockt. Irgendwo ist immer Not, da muss man nicht immer etwas erfinden. Aber wer sich auf das Spielchen einlässt, hat schnell verloren. Denn die Verwandtschaft ist groß, sehr groß. Und mache mal jemanden klar, warum man der Tante geholfen hat und einer anderen nicht.
In einem Beitrag kam ein gewisses Unverstädnis durch, dass man dort auch eine Zukunftsplanung betreiben sollte, damit nicht immer ein plötzlicher unerwarteter Geldbedarf da ist.
Hier prallen wiederum völlig unterschiedliche Mentalitäten aufeinander.
Wir haben die Möglichkeit uns Zukunftsorientiert zu verhalten. Wir machen langfristige Pläne damit wir später einmal ein glückliches zufriedenes Leben haben. (Wir leben vielfach in der Zukunt) Latinos mit viel Geld verhalten sich übrigens ähnlich.
Der Rest, ohne Chance auf eine nachhaltige Zukunft, ist froh wenn er hin und wieder sein glückliches Leben sofort leben kann. Und das kann ein schönes Wochenende sein, wo das ganze Geld verbraten wird. Das kann niemand ihnen mehr nehmen. (Sie Leben zumeisst in der Gegenwart)
Das sollten wir so ganz wertfrei hinnehmen und uns keinen Kopf drüber machen.
Franko