mariposita
Schon 4 Tage alt aber trotzdem noch ein Grund zum Freuen
Haiti für CONCACAF Gold Cup qualifiziert

Haiti sorgte für eine Überraschung und gewann das Finale um den Karibik-Pokal gegen WM-Teilnehmer Trinidad und Tobago. Foto: digicel.com
(FIFA.com) 24 Jan 2007
Haiti gewann beim Karibik-Pokal überraschend den Titel. Im Finale setzten sich die Haitianer mit 2:1 gegen das hoch favorisierte Team von Trinidad und Tobago durch und sind damit ebenso wie der unterlegene Finalgegner, Kuba und Guadeloupe für das Turnier um den CONCACAF Gold Cup 2007 qualifiziert.
Haiti, das 1974 immerhin schon einmal an einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teilnahm, bestätigte seine stark ansteigende Form bei der Endrunde des Karibik-Pokals 2007 in Marabella und Port of Spain vom 12. bis 24. Januar 2007 durch einen Endspielsieg über Trinidad und Tobago, das bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ im vergangenen Sommer einen starken Eindruck hinterlassen hatte.
Die Haitianer mussten bei diesem größten Karibik-Pokalwettbewerb einschließlich der Vorausscheidung insgesamt 12 Partien bestreiten. Dennoch wirkten sie im Finale nicht müde und kamen so letztlich zu einem 2:1-Erfolg gegen Trinidad und Tobago, gegen das sie in der ersten Runde noch mit 1:3 verloren hatten.
Nach sechs Spielen in der Vorausscheidung ließ Haiti in der Gruppenphase nichts anbrennen und belegte hinter Trinidad und Tobago den zweiten Platz in Gruppe A. Im Halbfinale setzten sich die Haitianer gegen den Sieger der Gruppe B, Guadeloupe, durch, das unter Führung des ehemaligen französischen Nationalspielers und Stars von Valencia, Jocelyn Angloma, antrat.
Damit stand Haiti zum zweiten Mal in der 18-jährigen Geschichte des Turniers im Endspiel. In der 22. Minute gingen die Haitianer durch Alexandre Boucicaut in Führung, der einen Abpraller ins Netz schob. Der außerordentlich starke Fucien Brunel erhöhte zehn Minuten nach Wiederanpfiff sogar auf 2:0 und sorgte damit für fassungslose Stille auf den Rängen des Hasely-Crawford-Stadions.
Zwar gelang Nigel Daniel zehn Minuten später noch der Ausgleich, doch es sollte für die Gastgeber, bei denen allerdings zahlreiche Spieler wegen Verpflichtungen im Ausland fehlten, nicht mehr reichen. Trotz dieser personellen Probleme hatten die Kicker von Trinidad und Tobago mit Torschützenkönig Gary Glasgow in ihren Reihen die ersten vier Spiele ohne Niederlage absolviert und dabei 12 Treffer erzielt und nur drei Gegentore kassiert.
Der Sieg der Haitianer stellt eine echte Sensation dar und wird in den Straßen von Port-au-Prince mit Sicherheit bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Im Spiel um Platz 3 hatte Kuba sich mit 2:1 gegen Guadeloupe durchgesetzt.
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Der Kubaner Lester More wird von einem Teamkollegen nach einem Tor beglückwünscht. Foto: digicel.com
Kuba und Guadeloupe dabei
Für Kuba und das kleine französische Übersee-Departement Guadeloupe ist das Erreichen des Turniers um den CONCACAF Gold Cup ein großer Erfolg. Guadeloupe, das offiziell zu Frankreich gehört und somit nicht selbst Mitglied der FIFA ist, wird zum ersten Mal bei diesem Turnier dabei sein.
Nachdem man die Qualifikationsgruppe auf eigenem Boden vor Favorit Martinique abgeschlossen hatte, rückte die erstmalige Teilnahme am CONCACAF Gold Cup für die französichsprachigen Insulaner in realistische Reichweite. Dass der ehemalige französische Nationalspieler Angloma dabei in den Reihen Guadeloupes spielte, schadete deren Ambitionen sicherlich nicht.
Bei der Auslosung der Endrunde in Port of Spain landete Guadeloupe in Gruppe B. Die Mannschaft wirkte hier keinesfalls gehemmt, sondern setzte sich sogar gegen Kuba und das ebenfalls starke Team von Guyana durch. Beim 2:1-Sieg gegen Kuba im ersten Gruppenspiel erzielte Angloma persönlich in der 87. Minute den Siegtreffer. Es folgte ein 1:0-Sieg gegen St. Vincent/Grenadinen, der für den Einzug ins Halbfinale und damit die Qualifikation für den Gold Cup in den USA reichte. Die 3:4-Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Guyana war damit fast bedeutungslos. Im Halbfinale unterlag Guadeloupe dann mit 1:3 gegen Haiti.
Kuba seinerseits verlor sein Auftaktspiel gegen Guadeloupe, kam aber dann zu einem klaren 3:0-Sieg gegen St. Vincent/Grenadinen, bei dem Lester More, Kubas Spieler des Jahres 2006, zwei Treffer erzielte. Dank des hart erkämpften 0:0-Unentschiedens gegen Guyana zogen die Kubaner wegen der besseren Tordifferenz ins Halbfinale ein, das sie mit 1:3 gegen Trinidad und Tobago verloren.
Neben den vier Teilnehmern aus der Karibik sind auch Titelverteidiger USA, Kanada und Mexiko bereits für den CONCACAF Gold Cup qualifiziert. Die fünf Teilnehmer aus Mittelamerika werden vom 8. bis 18. Februar bei einem Turnier in El Salvador ermittelt.
Der CONCACAF Gold Cup 2007 wird an sechs Spielorten in den USA ausgetragen. Erstmals sind nur Teams aus der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone dabei.
Haiti für CONCACAF Gold Cup qualifiziert

Haiti sorgte für eine Überraschung und gewann das Finale um den Karibik-Pokal gegen WM-Teilnehmer Trinidad und Tobago. Foto: digicel.com
(FIFA.com) 24 Jan 2007
Haiti gewann beim Karibik-Pokal überraschend den Titel. Im Finale setzten sich die Haitianer mit 2:1 gegen das hoch favorisierte Team von Trinidad und Tobago durch und sind damit ebenso wie der unterlegene Finalgegner, Kuba und Guadeloupe für das Turnier um den CONCACAF Gold Cup 2007 qualifiziert.
Haiti, das 1974 immerhin schon einmal an einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teilnahm, bestätigte seine stark ansteigende Form bei der Endrunde des Karibik-Pokals 2007 in Marabella und Port of Spain vom 12. bis 24. Januar 2007 durch einen Endspielsieg über Trinidad und Tobago, das bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ im vergangenen Sommer einen starken Eindruck hinterlassen hatte.
Die Haitianer mussten bei diesem größten Karibik-Pokalwettbewerb einschließlich der Vorausscheidung insgesamt 12 Partien bestreiten. Dennoch wirkten sie im Finale nicht müde und kamen so letztlich zu einem 2:1-Erfolg gegen Trinidad und Tobago, gegen das sie in der ersten Runde noch mit 1:3 verloren hatten.
Nach sechs Spielen in der Vorausscheidung ließ Haiti in der Gruppenphase nichts anbrennen und belegte hinter Trinidad und Tobago den zweiten Platz in Gruppe A. Im Halbfinale setzten sich die Haitianer gegen den Sieger der Gruppe B, Guadeloupe, durch, das unter Führung des ehemaligen französischen Nationalspielers und Stars von Valencia, Jocelyn Angloma, antrat.
Damit stand Haiti zum zweiten Mal in der 18-jährigen Geschichte des Turniers im Endspiel. In der 22. Minute gingen die Haitianer durch Alexandre Boucicaut in Führung, der einen Abpraller ins Netz schob. Der außerordentlich starke Fucien Brunel erhöhte zehn Minuten nach Wiederanpfiff sogar auf 2:0 und sorgte damit für fassungslose Stille auf den Rängen des Hasely-Crawford-Stadions.
Zwar gelang Nigel Daniel zehn Minuten später noch der Ausgleich, doch es sollte für die Gastgeber, bei denen allerdings zahlreiche Spieler wegen Verpflichtungen im Ausland fehlten, nicht mehr reichen. Trotz dieser personellen Probleme hatten die Kicker von Trinidad und Tobago mit Torschützenkönig Gary Glasgow in ihren Reihen die ersten vier Spiele ohne Niederlage absolviert und dabei 12 Treffer erzielt und nur drei Gegentore kassiert.
Der Sieg der Haitianer stellt eine echte Sensation dar und wird in den Straßen von Port-au-Prince mit Sicherheit bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Im Spiel um Platz 3 hatte Kuba sich mit 2:1 gegen Guadeloupe durchgesetzt.
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Der Kubaner Lester More wird von einem Teamkollegen nach einem Tor beglückwünscht. Foto: digicel.com
Kuba und Guadeloupe dabei
Für Kuba und das kleine französische Übersee-Departement Guadeloupe ist das Erreichen des Turniers um den CONCACAF Gold Cup ein großer Erfolg. Guadeloupe, das offiziell zu Frankreich gehört und somit nicht selbst Mitglied der FIFA ist, wird zum ersten Mal bei diesem Turnier dabei sein.
Nachdem man die Qualifikationsgruppe auf eigenem Boden vor Favorit Martinique abgeschlossen hatte, rückte die erstmalige Teilnahme am CONCACAF Gold Cup für die französichsprachigen Insulaner in realistische Reichweite. Dass der ehemalige französische Nationalspieler Angloma dabei in den Reihen Guadeloupes spielte, schadete deren Ambitionen sicherlich nicht.
Bei der Auslosung der Endrunde in Port of Spain landete Guadeloupe in Gruppe B. Die Mannschaft wirkte hier keinesfalls gehemmt, sondern setzte sich sogar gegen Kuba und das ebenfalls starke Team von Guyana durch. Beim 2:1-Sieg gegen Kuba im ersten Gruppenspiel erzielte Angloma persönlich in der 87. Minute den Siegtreffer. Es folgte ein 1:0-Sieg gegen St. Vincent/Grenadinen, der für den Einzug ins Halbfinale und damit die Qualifikation für den Gold Cup in den USA reichte. Die 3:4-Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Guyana war damit fast bedeutungslos. Im Halbfinale unterlag Guadeloupe dann mit 1:3 gegen Haiti.
Kuba seinerseits verlor sein Auftaktspiel gegen Guadeloupe, kam aber dann zu einem klaren 3:0-Sieg gegen St. Vincent/Grenadinen, bei dem Lester More, Kubas Spieler des Jahres 2006, zwei Treffer erzielte. Dank des hart erkämpften 0:0-Unentschiedens gegen Guyana zogen die Kubaner wegen der besseren Tordifferenz ins Halbfinale ein, das sie mit 1:3 gegen Trinidad und Tobago verloren.
Neben den vier Teilnehmern aus der Karibik sind auch Titelverteidiger USA, Kanada und Mexiko bereits für den CONCACAF Gold Cup qualifiziert. Die fünf Teilnehmer aus Mittelamerika werden vom 8. bis 18. Februar bei einem Turnier in El Salvador ermittelt.
Der CONCACAF Gold Cup 2007 wird an sechs Spielorten in den USA ausgetragen. Erstmals sind nur Teams aus der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone dabei.
träum......