feklee
Ich habe einen Bekannten, der ein Anwesen in Haiti hat, seiner Meinung nach einer der schönsten Orte auf der Welt (und er ist viel rumgekommen). Gerne würde ich ihn im Frühjahr 2007 besuchen, vielleicht für zwei Wochen. Nur, ich frage mich, ob das eine gute Idee ist, denn Haiti ist eines von im Moment nur sieben Ländern weltweit, für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgesprochen hat:
Das Anwesen ist in der Nähe von Cap-Haïtien. I.d.R. ist es dort wohl recht ruhig, aber mein Bekannter wurde schon einmal von einer Räuberbande überfallen. Das muss so um 2004/2005 gewesen sein (er ist jedes Jahr im Winter und Frühjahr in Haiti). Vorsichtshalber hat er sich inzwischen einen Revolver besorgt ...
Ich bin - wie mein Bekannter - Deutscher und hellhäutig, also in Haiti mit Sicherheit recht auffällig. Mein Bekannter ist fast 80, ich bin 30 Jahre alt.
Kommentare? Was muss man beachten? Gibt es weitere interessante Foren zum Thema Haiti? Interessiert bin ich ggf. auch an Reisepartnern.
Mit fällt gerade ein: In der aktuellen Wochenendbeilage des Handelsblatts ist ein Artikel über ein Voodoo-Museum in Pétionville zu finden, komplett mit Reiseroute und Hotelempfehlung.
PS: Ich habe gerade in einem anderen Thread über Haiti Care gelesen, ein Entwicklungshilfeprojekt, das in der Nähe von Cap-Haïtien aktiv ist. Sollte ich vorort sein, würde ich mir das gerne mal ansehen. Evtl. lassen sich dabei interessante (Geschäfts-)Kontakte knüpfen, aber das ist - zunächst - ein anderes Thema.
| Zitat: |
| Vor Reisen nach Haiti wird weiterhin gewarnt. In Haiti muss trotz der Anwesenheit internationaler Truppen- und Polizeikontingente im Rahmen der VN-Mission MINUSTAH auch weiterhin mit Ausbruch von Gewalt gerechnet werden.. Die Sicherheitslage in Haiti bleibt auch nach den demokratischen Wahlen des Jahres 2006 schlecht, die Gewaltkriminalität insbes. in der Hauptstadt Port-au-Prince hoch. Dort kommt es regelmäßig zu Entführungen. Betroffen ist auch der Stadtteil Pétionville, der bislang als relativ sicher galt. Verantwortlich hierfür sind bewaffnete Banden, die es auf Lösegelder abgesehen haben. Auch Ausländer können mögliche Opfer sein. Die bewaffneten Banden kontrollieren vor allem die großen Elendsviertel am Rande der Hauptstadt. Sie machen aber auch Teile der Innenstadt unsicher. Diese Gebiete sollten in jedem Fall gemieden werden. Es kommt häufig zu bewaffneten Überfällen, auch in den vormals vergleichsweise sicheren Wohngebieten. Die haitianische Polizei gilt immer noch nicht als zuverlässig. Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/...hinweis.html#t3 |
Das Anwesen ist in der Nähe von Cap-Haïtien. I.d.R. ist es dort wohl recht ruhig, aber mein Bekannter wurde schon einmal von einer Räuberbande überfallen. Das muss so um 2004/2005 gewesen sein (er ist jedes Jahr im Winter und Frühjahr in Haiti). Vorsichtshalber hat er sich inzwischen einen Revolver besorgt ...
Ich bin - wie mein Bekannter - Deutscher und hellhäutig, also in Haiti mit Sicherheit recht auffällig. Mein Bekannter ist fast 80, ich bin 30 Jahre alt.
Kommentare? Was muss man beachten? Gibt es weitere interessante Foren zum Thema Haiti? Interessiert bin ich ggf. auch an Reisepartnern.
Mit fällt gerade ein: In der aktuellen Wochenendbeilage des Handelsblatts ist ein Artikel über ein Voodoo-Museum in Pétionville zu finden, komplett mit Reiseroute und Hotelempfehlung.
PS: Ich habe gerade in einem anderen Thread über Haiti Care gelesen, ein Entwicklungshilfeprojekt, das in der Nähe von Cap-Haïtien aktiv ist. Sollte ich vorort sein, würde ich mir das gerne mal ansehen. Evtl. lassen sich dabei interessante (Geschäfts-)Kontakte knüpfen, aber das ist - zunächst - ein anderes Thema.