Meckerecke

Peter
Hola a todos,

hier möchte ich allen Teilnehmern des Forums die Möglichkeit geben sich mal so richtig Luft zu machen.
Was gefällt am Forum, was mögt ihr nicht. Welche Themen interessieren besonders, was weniger.

Nun, der Grund, eine soiche Plattform zu schaffen ist ein anderes Forum. Dort geht man einfach hin und "zensiert" (löscht oder kürzt) Beiträge.

Allerdings darf man dort schön über die "ach so besch...." Dominikanische Republik herziehen, das ist ok!!!!!

Hier ist allerdings Offenheit erwünscht. Positives wie Negatives, nur raus damit......

Saludos y mui suerte, Peter
Jei
@ Peter

ja wir kennen beide die Situation, so eine Vorgehensweise ist unglaublich.
Das Ganze ohne eine Ankündigung und oder sonstige Informationen.
Man scheint dort völlig mit der Situation überfordert zu sein.

Was bleibt ist die Hoffnung, dass alles besser wird..... ;-)

Aber es gibt ja Alternativen wie hier.

Saludos Jei
Peter
Hola,

vielleicht könnten wir hier auch so etwas wie eine Differenzierung vornehmen.

1.) Pauschaltourist ...was erwartet ihn, welche Gefahren lauern

2.) Individualtourist...wie kommt man durchs Land und wo kann man
wohnen

3.) Resident....wo sind die Probleme, worauf muss man achten


Es würde mich freuen, wenn wirlich detailliert geschrieben würde. Verallgemeinerungen wie z.B. "Kriminalität", "Abzocke", Sextourismus" und ähnliches sind ja ganz nett, aber wirklich vermitteln tut dies nichts.

Mit etwas Glück und gemeinsamen Erfahrungen schaffen wir es vielleicht eine Art "Gebrauchsanweisung" oder Hilfe zu erstellen....

Oberstes Gebot sollte hierbei jedoch Fairness sein, also die Meinung des anderen respektieren.

Also, ran an die Tatatur :-))


saludos, Peter
Jei
Hola,

muy bien inicio....

Deine Differenzierung gefällt mir gut. Man kann wohl nur differenziert und
tiefer gehend erfolgreich die Situation erleutern.

Der Pauschaltourist ist der wohl am "sichersten" aufgehobene Tourist. Er begennet den Einheimischen nur im abgesperrten Resort und auf begleiteten Ausflügen. Er wird aber nie das wirkliche Gesicht der Menschen kennen lernen, denn er wird fast nur als "Dollarmaschine" gesehen.

Ich kenne aber sehr viele, die regelmäßig in die RD reisen und voll Begeisterung schwärmen. Dazu kann ich nur sagen, jedem das seine, meines wäre es nicht.
Aber sie tun niemanden etwas Schlechtes, sorgen für Arbeitsplätze im Land, wenn diese auch zumeist mies bezahlt werden, immerhin Arbeit und Einkommen.
Dass das meiste ihres Geldes in den ausländischen Hotelkonzernen und den deutschen Reiseveranstaltern landet ist schade, aber kaum ohne nur durch sehr große Eingriffe zu verändern. Dies alles funktioniert seit vielen Jahren ohne größere Probleme, man könnte sagen, es ist ein bewährtes und sicheres System.

Ich denke dabei herrscht Übereinstimmung?

Saludos
mariposita
Hihi, Meckern!
Sehr beliebte Beschäftigung bei weiten Teilen der Bevölkerung. Versucht man den Meckererern das Meckern zu verbieten, nimmt man ihnen ihren Lebeninhalt und dementsprechend werden sie so richtig sauer....
Nun, jeder soll auf seine Art glücklich werden.

Was mir die letzte Zeit oft aufgefallen ist, sind die Modeworte "Rosabrillen-Träger" und "Paradiesschwärmer"....

Tja, die sogenannte Rosabrille.... ich finde, jeder sollte sich ab und zu eine gönnen. Ich hab meine Rosabrille immer bei mir und lasse sie mir auch nicht wegnehmen. Nein, ich habe sie nicht immer auf, ganz und gar nicht!!! dann würde ich ja gegen den Laternenpfahl rennen. aber ich hab sie in der Tasche und setze sie auf und ab, immer wenn es mir passt, aber nicht, wenn jemand meint, mich "aufklären" zu müssen. Bis jetzt bin ich damit gut gefahren. Ätsch.

Und dann dieses Wort "Paradiesschwärmer".... was ist denn ein Paradiesschwärmer? Bin ich sowas? vielleicht manchmal.... und was ist denn das Gegenteil von einem Paradiesschwärmer? Vielleicht ein "Höllenschwärmer"...?
Hm, ich denke mir mal, die Hölle auf Erden wird jeder mal durchmachen in seinem Leben. Danach braucht man nicht zu suchen, das kommt von ganz allein. Schicksalsschläge erlebt jeder, schlechte Erfahrungen macht jeder, traurig und unglücklich ist jeder mal. Da muß man dan durch, statt sich daran zu weiden und im Selbstmitleid zu vergehen, sollte man zusehen, daß man das hinter sich läßt. Nach dem Regen kommt die Sonne, wenn alle Tränen geweint sind sollte man lachen, und schlechte Erfahrungen haben den Nebeneffekt, daß man aus ihnen lernt.

Es fällt mir immer wieder auf, daß in armen Ländern viel mehr gelacht wird als bei uns. woran das wohl liegt? Bestimmt nicht daran, daß die Leute dort nicht leiden! (im Gegenteil, die Angehörigen eines Mordopfers leiden sicher mehr als ein Tourist, dem mal die Geldbörse gestohlen wurde) Sie lernen nur eher und brutaler, daß Meckern nichts bringt.
Lachen ist gesund, Galgenhumor ist eine gute Überlebensstrategie und Ärgern bringt Magengeschwüre.
Jei
..... sehr gute Frage: Weshalb lachen die Menschen in armen Ländern mehr als bei uns?

Sind sie etwa glücklicher?
Nur weshalb?

Meiner Meinung nach ist das nicht so schwer zu beantworten:

- Für sie haben materielle Dinge keinen so hohen Stellenwert wie bei uns. Natürlich gibt es auch Statussymbole in der DR,
aber wohl mehr in den oberen Gesellschaftsschichten (blödes Wort).

- Die Prioritäten in ihrem Leben sind andere.


Einen Menschen den ich sehr bewundere ist mein Schwiegervater.
Er trägt die Verantwortung für die gesamte Familie. Nun ist er 73 Jahre,
arbeitet 7 Tage die Woche 10 - 12 Stunden am Tag cuando hay luz ;-).
Seine Ausstrahlung ist unglaubich, eine solche Zufriedenheit und Autorität
hatte ich zuvor nie erlebt (da könnten sich Führungskräfte bei uns viel abschneiden!!!)

Einmal stellte ich ihm die Frage, was macht dich so glücklich.
Wir standen in seiner Werkstatt und er sagte nichts.
Er richtete seinen Blick durchs Fenster in den Hof, wo seine Enkelkinder spielten. das war Antwort genug.

Später sagte er mir einmal, was soll ich mehr vom Leben wollen wie eine glückliche und gesunde Familie.

Es la vida........

Saludos
Planner
Eine Gruppe fehlt noch bei Peters Einteilung:

Die Verherateten, die iregendwie ihren Partner/in nach Deutschland bekommen möchten.

Vielleicht sollten wir hiermal eine spezielle FAQ-Liste oder eine Art Musterverfahren darstellen, damit die üblichen Fragen achgeschagen werden können, etwa so unter dem Titel "Wie kriege ich meinen Süssen/meine Süsse rüber".
Jei
@ Planner

klasse Idee, würden den Titel, wie kommen wir zusammen ohne im Behördensumpf unter zu gehen, vorschlagen.

Dieses Thema ist und wird immer wieder kommen. Wobei es wirklich oft
die "Willkür" des Beamten/in ist, die entscheidet, wie schnell und wie aufwendig das ganze wird.
Aber die grundlegenden Papiere und Abläufe könnte man wirklich mal zusammenstellen.

Saludos
Planner
Und auf lange Sicht könnten wir das noch um weitere Abschnitte ergänzen

zB vor der Hochzeit: Wie lerne ich überhaupt jemanden kennen, ohne auf sülzende Animateure reinzufallen? Wie merke ich, dass er/sie es ernst meint?

Oder nach der Einreise: Wie akklimatisiert sich mein Mann/meine Frau am besten

Aber ich denke, die Frage "Wie kriege ich ihn/sie überhaupt her" dürfte wohl die wichtigste sein
Jei
... na aber Planner, irgendo muss dann die Hilfe/ Unterstützung aufhören,
gewisse Erfahrungen und Fehler muss man doch selber machen, daraus lernt sich doch am Besten ;-)
Wir möchten nur die Schmerzen verringern und Tiefschläge vermeiden, oder?

;-)

Saludos
Peter
Hola queridos,

immer zu, hier soll alles rein, auch was drückt und nervt. Nichts verschweigen, alles offen heraus schreiben.
Nur so kann man einen Eindruck bekommen,...von der Situation dort, aber auch von dem unterschiedlichen Empfinden der Menschen.

Also, es darf erweitert werden. Sollte der Faden verloren gehen, können wir die Postings auch sortieren....

Deshalb die Bitte: oben, im Thema bitte hineinschreiben, worum es geht...

Muchas Gracias.......... Peter
Jei
@ lieber Peter

woher nehmen wenn nicht stehlen, außer aus den Nachrichten in den Zeitungen und von einigen Dauerschimpfern
kenne ich RD nicht als gefährliches Land.
Ganz im Gegenteil, wenn man sich an einige Spielregeln hält, lässt sich hier bestens leben.

Vielleicht sollten wir zu deiner Gliederung noch Tips für das vermeiden von schlechten Situation mitgeben.

Wir war aber bei deiner Gliederung der Touristen und der Ansatz war richtig gut,
lassen wir uns doch dort fortfahren.

Saludos
Jei
........ beim Individualtouristen sollten wir dann wieder differenzieren, zwischen dem Rucksacktourist und dem Mietwagen- Hoteltourist.

Die aller größte Gefahr für beide ist es sich in das Land und in eine süße Morinita zu verlieben.( Soll doch schon passiert sein ;-) )
und nicht mehr (alleine) nach hause zu wollen.

Der Individualtourist sollte sich erstmal gut auf seine Reise vorbereiten, je nach Reisezielen mind. Spanischgrundkenntnisse besitzen.

Das Kapitel Mietauto sollte man vielleicht seperat aufführen, wie überhaupt das
individuelle Reisen im Land (Bus / Taxi / Motoconcho)

Einem unerfahrenen Individualtouristen würde ich abraten alleine zu reisen.
Zur Vorbereitung gehört auch sich über aktuelle Preise zu informieren, sonst ist die Gefahr einfach zu groß übertriebne Preise zu bezahlen.

Für den gut vorbereiteten Individualtourist, gelten dann alle allgemeinen
Regeln in einem Entwicklungsland:

- keine großen Bargeldmengen mit sich führen (Reiseschecks / Kreditkarte)
- nicht mit großen Scheinen bezahlen
- keinen teuren Schmuck tragen
- in SD habe ich von Handydiebstahl beim telefonieren auf der Straße
gehört
- in Konfliksituationen ruhig bleiben, niemals agressiv reagieren
- Gedult für die einheimische Mentalität mitbringen
- Vorsicht bei aufdringlichen Angeboten oder wenn jemand um Geld bittet
- sich über die Stadtteile informieren die man meiden sollte und dies
dann auch tun

Bitte um Ergänzung ......

Saludos
Peter
Hola Jei,

das sieht ja fast so aus, als ob hier tatsächlich ein "Leitfaden" erstellt wird....es geht also doch!!!!!!!!!!

Gut, ein paar Ergänzungen.

Ich empfehle jedem die Mitnahme einer Reiseapotheke. Dies bedeutet natürlich auch, dass man sich im Vorfeld dahingehend informiert, ob gegebenenfalls eine Impfung notwendig ist. Auch auf der RD gibt es Malariagebiete.

Da die Dominikanische Republik sehr unterschiedliche Klimazonen hat, sollte man auch daran denken. Regenkleidung, und vielleicht auch eine Jacke und einen Pulli....je nach Ziel.

Ohne gewisse Grundkenntnisse der Sprache würde ich von einer Individualreise abraten.
Es nützt, mit Ausnahme der erwähnten "Morena", das schönste Lächeln nichts, wenn man einander nicht versteht. :-))

Vielleicht ist es auch ratsam, sich im Vorfeld der Reise darüber einen Plan zumachen, was man alles sehen will. So fehlt zwar die Spontanität, aber die Vorbereitung kann besser laufen.

Bei längeren Aufenthalten, und vielleicht auch den "falschen" Kontakten kommt es sicher auch vor, das der Ratschlag zum Erwerb einer Waffe kommt. Sie werden z.T. für sehr wenig Geld angeboten.

Gut, wer dieses Risiko eingehen möchte...wir sind alle alt genug. Aber ich bitte zu bedenken, dass auch dort der illegale Besitz von Schusswaffen verboten ist und mit Gefängnisstrafe geahndet wird.

Saludos, Peter
Jei
............ ja so weit so gut doch nun zum schwierigsten Teil, den Residenten , das war die 3. Gruppe deiner Aufzählung.

Wäre toll wenn ein Resident hiervon berichten würde und dann
können alle ihren Senf noch zuschmieren ;-)

Saludos
soosi
hola,jei
kann dir nur zustimmen,
bin der meinung das leute die zum ersten mal auf der insel sind im hotel sehr gut aufgehoben sind,wie du schon sagtest.die masse will auch nichts anderes.und die minderheit wird sich schon auf die strasse trauen und versuchen kontakte/bekanntschaften zu knüpfen,wenn sie den etwas spanisch können.und wenn sie die insel schätzen gelernt haben, dann glaube ich werden sie ihren nächsten urlaub anders planen,sofern sie es können.bei familien mit kindern dürfte diese wohl sehr schwierig werden,kann mir persönlich nur vorstellen das es mit singles oder "jungen pärrchen"klappt.
für mich gibt es nur eis.entweder du liebst dieses land ,ober du hast es.
ich liebe es mit allen vor und nachteilen

hasta luego
soosi
Jei
Hola soosi,

ja scheint wirklich so zu sein mit der Liebe und dem Land,
wichtig dabei ist dass man die Schattenseiten kennt
und damit gut leben kann. Hassen sollte niemand das Land,
das hat es nun wirklich nicht verdient. Vielleicht einigen wir uns auf meiden ;-)

Der Individual Tourismus ist am wachsen, auch wenn ihn die schlechte Presse der letzten Monate sicher wieder etwas bremst.
Sehr zugenommen haben die Ausflugsangebote - Abenteuertouren -Sportevents in den letzten Jahren, da sind viele sehr kreativ in ihren Angeboten geworden.

Mit Kindern individuell reisen ist , so denke ich, immer etwas schwieriger.
Aber die Dominikaner lieben Kinder und somit eröffnen sie viele Chancen Kontakte zu bekommen und das öffnet manche Türe.
Man sollte den Einheim nur nie ängstlich gegenübertreten,
das ruft nur Unverständnis hervor.
Sicher ist aber eine gewisse Vorsicht ( Augen auf- innere Stimme) ratsam,
vorallem bei überschwänglich freundlichen Landsleuten und all so tollen Angeboten.....

Ich hoffe mit unseren Beiträgen können wir ein bisschen weiter helfen.

Aber wieder zum Thema:
Residenten: Gefahren und Erfahrungen ???
Wäre toll aus erster Hand etwas zu erfahren.

Saludos y suerte
luislui
Zitat:
Original von soosi.
für mich gibt es nur eis.entweder du liebst dieses land ,ober du hast es.
ich liebe es mit allen vor und nachteilen

hasta luego
soosi


Hola Soosi,

mit dem lieben geb ich dir recht aber bei dem Hassen halte ich es mehr mit Jei, wenn einem ein Land nicht zusagt sollte man es nicht hassen sondern meiden so wie ich z.B. Italien. Ich glaube auch dass Du das mit dem Hassen nicht so gemeint hast wie es rüberkommt in deinem Beitrag, wobei man jedoch auch oft sagt dass der Weg vom lieben zum hassen nur sehr klein ist und dass man nur hassen kann was man zuvor auch liebte.

Adios
Luis ab dem 28.12
Jei
@ luislui y soosi

ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher wie sich Hass eigentlich anfühlt,
man sagt das so einfach "das hasse ich" aber eigentlich kann ich
das Gefühl gar nicht beschreiben, vielleicht besser so

...... nur ne kleine Zwischenbemerkung

Saludos y mantenganse contentos
Peter
Hola,

lieben kann man das Land sicher, aber hassen????? Gut, sicher ist die Rd nicht jedermanns Geschmack..zum Glück!!!!!, sonst würden da viel zu viele Menschen rumlaufen.
Auch ich kenne genügend, die "enttäuscht" waren......
Ich denke, man muss das Land nehmen wie es ist. Sich frei machen von den "europäischen" Gedanken, was gut und was schlecht ist.

Überhaupt frage ich mich immer, weshalb vergleichen? Bestenfalls überlege ich, was gefällt, was weniger....aber nicht im Vergleich zu meinem Land.

Vielleicht habe ich eine Möglichkeit gefunden ein klein wenig wie ein Dominikaner zu fühlen....dann ist es sicher einfacher.

Ich werde eine Freundin fragen, ob ich ihre Geschichte hier schreiben darf. Sie lebt seit vielen Jahren dort. Selber hat sie sich aus allen Foren zurückgezogen, da sie viele andere Residenten nicht verstand und ständig im Streit war...mal sehen,was sie sagt.

Saludos, Peter