***Bandita***
Hola an alle Forumbenutzer!
Ich habe mir gedacht, ich schreibe ein bisschen was über meinen 2 monatigen Aufenthalt von Juli- September 2006.
Ich habe auch immer anders über die Insel gedacht, doch mittlerweile denke ich einfach nicht mehr so positiv, auch wenn ich jetzt mit einem Dominikaner verheiratet bin.
Dann leg´ich mal los :-)
Als ich am Flughafen Puerto Plata ankam fiel mir sofort der Unterschied zu Punta Cana auf. Die Mitarbeiter sind wieder ganz anders und man merkte sofort.."olala...hier begann der Tourismus auf der Dominikanischen Republik". Durch die lange Autofahrt habe ich einiges von Puerto Plata und Umgebung gesehen und muss ganz ehrlich sagen, dass man schon schwer enttäuscht ist, wenn man zuvor in Bavaro war.
Jedenfalls wohnte ich wieder bei meinem Freund zuhause mit seiner Familie zusammen und es war wieder total schön. Mittlerweile haben sie sich ihren Traum erfüllt und besitzen ein Haus mit europäischem Standard. Das war eine ganz schöne Überraschung für mich, weil ich mich schon wieder darauf einstellte die typische dominikanische Toilette zu benutzen und jede Menge Kerzen mitnahm, dass ich auch nachts die "Toilettenbewohner" (ihr wisst schon
) unter Kontrolle habe!
Mein Freund und ich wir heirateten dann im August und die Vorbereitungen waren wirklich ganz schön anstrengend :-), denn auch wenn man immer denkt, dass die Hochzeit da nicht so schön ist...die legen sich alle sehr ins Zeug!
Zur Hochzeit wurde ein Schwein umgebracht und es gab Salat, Kartoffelsalat, Platanos, Reis (in verschiedenen Variationen) und leckere Nachspeisen und bevor ichs vergesse eine riesige Hochzeitstorte!
Der Standesbeamte kam dann abends um 18 Uhr nach Hause und dort heirateten wir dann im Kreise der Familie, Nachbarn und Freunde!
Alle halfen mit und gaben viel Geld aus!
Da ich schon von Deutschland immer Arbeit suchte, hatte ich dann in Bavaro meine Vorstellungsgespräche, aber suchte zusätzlich noch in anderen Hotels Arbeit, denn man weiss ja nie, ob es klappt!
Ja es klappte alles super und ich gab der "Gerente de Recursos Humanos" meine Unterlagen und wollte in 3 Tagen anfangen. Wöchentlich wurde ich von dem Manager des Hotels (ich will keinen Namen nennen!) angerufen und es wurde mir gesagt, dass ich bitte noch Geduld haben soll, da er noch keine Unterkunft für mich habe. Ich habe ein super Jobangebot gehabt und ich hätte ein Einzelzimmer bekommen, deshalb war das schwer, da kein Hotelzimmer aufgrund Überbuchung frei war.
Schließlich wartete ich 3 Wochen und irgendwann war es mir dann wirklich zu blöd. Klar wäre es ein super Job gewesen, aber wenn man so lange auf die Unterkunft warten muss :-(
Vor allem braucht man trotzdem Geld, auch wenn man nur zuhause bei der Familie lebt.
Selbst die billigen (für uns ist es einfach billig) Colmado Einkäufe summieren sich und die Transporte (Guagua, Gruppentaxi) sind teurer geworden! Wenn man dort kein eigenes Tranportmittel hat, ist es wirklich teuer, doch ich muss sagen, dass ich nie Mofa fahre, denn das ist mir zu gefährlich! Wer das auf der Dominikanischen Republik mag soll es machen, aber ich hab es tagtäglich gesehen, wie nah die meisten Autofahrer ein Mofa überholen und deshalb fahre ich kaum damit!
Nachdem ich immer noch wartete, dass ich im Hotel anfangen kann, arbeitete ich freiwillig in einer kleinen Schule und half den Kindern beim Schreiben& Lesen. Dies hat mir sehr Spaß gemacht, denn ich bin der Meinung, dass man gerade diese Kinder fördern muss!
Ich war dann auch beschäftigt, da ich in der Schule half und auch noch Deutsch- und Englischkurse gab.
Vormittags war ich meistens beschäftigt irgendetwas zu kochen oder zu waschen, denn ich wollte nicht, dass ich nur herumsitze und die Familie alles für mich macht. Es machte irgendwann Spaß, obwohl es schon was anderes ist in der R.D Wäsche zu waschen und bei den Temperaturen Hausarbeit zu machen!
Dann beschäftigte ich mich wegen der Residencia, doch das war auch nicht sehr einfach. Die ganzen Kosten sind schon mal dermaßen hoch und dann müsste man auch einen Dominikaner oder Residenten haben, der für einen bürgt. Das ist dann leider nicht so einfach, da nicht viele Personen dafür in Frage kommen, denn als Bürge muss man viele Besitze vorweisen.
Jetzt frage ich mich, wie das Leute machen wollen, die auswandern möchten und keinen Dominikaner kennen :-)
Letztendlich bin ich wieder nach Deutschland gefolgen und weiss jetzt wieder mehr über die Dominikaner ;-)
Was mich zum Beispiel immer stört ist, dass kleinere Geschäfte nie einen Preis an der Ware haben und man so einfach immer abgezockt wird. Irgendwann haben wir es dann so gemacht, dass ich meinem Mann gesagt habe, was ich möchte und er holte es dann ohne mich :-)
Einmal waren wir in einem Geschäft "Feliz Cumpleanos" um für einen Kindergeburtstag Luftballons zu kaufen und diese waren in einem Korb mit "11 Peso". Als wir dann an der Kasse waren, musterte die Dame uns beide von unten nach oben und sagte "110 Peso bitte"!!!!
Wir schüttelten dann den Kopf und gingen :-) weil das ist dann zuuu heftig!
Klar habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, da ja immer mein Mann dabei war, aber in vielen Geschäften ausserhalb seines Wohnortes wollten sie sogar ihn öfters über den Tisch ziehen, da viele denken, dass er auch Europäer ist.
Was ich Euch zum Schluss nur raten kann ist, dass ihr mit den Jobangeboten vorsichtig umgehen müsst. Ein "JA" ist nicht immer ein "SI"
Ich wünsch Euch was
Susanne
Ich habe mir gedacht, ich schreibe ein bisschen was über meinen 2 monatigen Aufenthalt von Juli- September 2006.
Ich habe auch immer anders über die Insel gedacht, doch mittlerweile denke ich einfach nicht mehr so positiv, auch wenn ich jetzt mit einem Dominikaner verheiratet bin.
Dann leg´ich mal los :-)
Als ich am Flughafen Puerto Plata ankam fiel mir sofort der Unterschied zu Punta Cana auf. Die Mitarbeiter sind wieder ganz anders und man merkte sofort.."olala...hier begann der Tourismus auf der Dominikanischen Republik". Durch die lange Autofahrt habe ich einiges von Puerto Plata und Umgebung gesehen und muss ganz ehrlich sagen, dass man schon schwer enttäuscht ist, wenn man zuvor in Bavaro war.
Jedenfalls wohnte ich wieder bei meinem Freund zuhause mit seiner Familie zusammen und es war wieder total schön. Mittlerweile haben sie sich ihren Traum erfüllt und besitzen ein Haus mit europäischem Standard. Das war eine ganz schöne Überraschung für mich, weil ich mich schon wieder darauf einstellte die typische dominikanische Toilette zu benutzen und jede Menge Kerzen mitnahm, dass ich auch nachts die "Toilettenbewohner" (ihr wisst schon
) unter Kontrolle habe!Mein Freund und ich wir heirateten dann im August und die Vorbereitungen waren wirklich ganz schön anstrengend :-), denn auch wenn man immer denkt, dass die Hochzeit da nicht so schön ist...die legen sich alle sehr ins Zeug!
Zur Hochzeit wurde ein Schwein umgebracht und es gab Salat, Kartoffelsalat, Platanos, Reis (in verschiedenen Variationen) und leckere Nachspeisen und bevor ichs vergesse eine riesige Hochzeitstorte!
Der Standesbeamte kam dann abends um 18 Uhr nach Hause und dort heirateten wir dann im Kreise der Familie, Nachbarn und Freunde!
Alle halfen mit und gaben viel Geld aus!
Da ich schon von Deutschland immer Arbeit suchte, hatte ich dann in Bavaro meine Vorstellungsgespräche, aber suchte zusätzlich noch in anderen Hotels Arbeit, denn man weiss ja nie, ob es klappt!
Ja es klappte alles super und ich gab der "Gerente de Recursos Humanos" meine Unterlagen und wollte in 3 Tagen anfangen. Wöchentlich wurde ich von dem Manager des Hotels (ich will keinen Namen nennen!) angerufen und es wurde mir gesagt, dass ich bitte noch Geduld haben soll, da er noch keine Unterkunft für mich habe. Ich habe ein super Jobangebot gehabt und ich hätte ein Einzelzimmer bekommen, deshalb war das schwer, da kein Hotelzimmer aufgrund Überbuchung frei war.
Schließlich wartete ich 3 Wochen und irgendwann war es mir dann wirklich zu blöd. Klar wäre es ein super Job gewesen, aber wenn man so lange auf die Unterkunft warten muss :-(
Vor allem braucht man trotzdem Geld, auch wenn man nur zuhause bei der Familie lebt.
Selbst die billigen (für uns ist es einfach billig) Colmado Einkäufe summieren sich und die Transporte (Guagua, Gruppentaxi) sind teurer geworden! Wenn man dort kein eigenes Tranportmittel hat, ist es wirklich teuer, doch ich muss sagen, dass ich nie Mofa fahre, denn das ist mir zu gefährlich! Wer das auf der Dominikanischen Republik mag soll es machen, aber ich hab es tagtäglich gesehen, wie nah die meisten Autofahrer ein Mofa überholen und deshalb fahre ich kaum damit!
Nachdem ich immer noch wartete, dass ich im Hotel anfangen kann, arbeitete ich freiwillig in einer kleinen Schule und half den Kindern beim Schreiben& Lesen. Dies hat mir sehr Spaß gemacht, denn ich bin der Meinung, dass man gerade diese Kinder fördern muss!
Ich war dann auch beschäftigt, da ich in der Schule half und auch noch Deutsch- und Englischkurse gab.
Vormittags war ich meistens beschäftigt irgendetwas zu kochen oder zu waschen, denn ich wollte nicht, dass ich nur herumsitze und die Familie alles für mich macht. Es machte irgendwann Spaß, obwohl es schon was anderes ist in der R.D Wäsche zu waschen und bei den Temperaturen Hausarbeit zu machen!
Dann beschäftigte ich mich wegen der Residencia, doch das war auch nicht sehr einfach. Die ganzen Kosten sind schon mal dermaßen hoch und dann müsste man auch einen Dominikaner oder Residenten haben, der für einen bürgt. Das ist dann leider nicht so einfach, da nicht viele Personen dafür in Frage kommen, denn als Bürge muss man viele Besitze vorweisen.
Jetzt frage ich mich, wie das Leute machen wollen, die auswandern möchten und keinen Dominikaner kennen :-)
Letztendlich bin ich wieder nach Deutschland gefolgen und weiss jetzt wieder mehr über die Dominikaner ;-)
Was mich zum Beispiel immer stört ist, dass kleinere Geschäfte nie einen Preis an der Ware haben und man so einfach immer abgezockt wird. Irgendwann haben wir es dann so gemacht, dass ich meinem Mann gesagt habe, was ich möchte und er holte es dann ohne mich :-)
Einmal waren wir in einem Geschäft "Feliz Cumpleanos" um für einen Kindergeburtstag Luftballons zu kaufen und diese waren in einem Korb mit "11 Peso". Als wir dann an der Kasse waren, musterte die Dame uns beide von unten nach oben und sagte "110 Peso bitte"!!!!
Wir schüttelten dann den Kopf und gingen :-) weil das ist dann zuuu heftig!
Klar habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, da ja immer mein Mann dabei war, aber in vielen Geschäften ausserhalb seines Wohnortes wollten sie sogar ihn öfters über den Tisch ziehen, da viele denken, dass er auch Europäer ist.
Was ich Euch zum Schluss nur raten kann ist, dass ihr mit den Jobangeboten vorsichtig umgehen müsst. Ein "JA" ist nicht immer ein "SI"
Ich wünsch Euch was
Susanne