Peter
...schade, dass Du die Möglichkeit der PN ausgeschaltet und Deine eMailadresse gesperrt hast.....
Leni-P
Hola Peter,
ich schliesse mich Tanitas Kommentar einfach mal an...das ging unter die Haut!!!
Meeeeeehr
@Tanita
ich weiß genau was Du meinst...alle wollen Dir erzählen, dass Du eigentlich nur ausgenutzt wirst, dass Du nicht die einzige bist, dass das niemals gut gehen kann...und irgendwann fühlst Du Dich schlecht, weil Dir selbst hin und wieder Zweifel kommen, ob denn nicht was dran sein könnte, wenn es so viele Menschen gibt, die dasselbe sagen oder man schon ganz oft mit bekommen hat, dass viele Dominikaner von sich selbst sagen, dass ein Dominikaner nicht nur eine Frau hat...man fragt sich ob man nicht wirklich dem "AMIGA-Syndrom" verfallen ist...
Aber dann ist da auch immer wieder etwas, was mir ein sehr gutes Gefühl gibt...etwas was kein Dritter "mitfühlen" kann...und dann sage ich mir, dass ich unabhängig von der Nationalität enttäuscht und verletzt werden kann...keine Ahnung warum das bei einem Dominikaner/in etwas besonderes/anderes sein soll!!!
Also Tanita, ich freue mich auf Deine "Geschichten"
saludos carinosos
Leni
Peter
...die Nacht war grausam. Julisa schlief wie immer friedlich in meinem Armen, aber meine Gedanken wollten nicht zur Ruhe kommen. Die Hitze tat ein Übriges. Trotz des unentwegt laufenden Deckenventilators war es erbarmungslos warm. Selbst auf Lisas Körper stand ein leichter Schweißfilm, was ihre Haut im Mondlich glänzen ließ.
Für ihre 19 1/2 Jahre ist Julisa sehr reif. Automatisch dachte ich an die Dienstanfängerinnen in Deutschland, wenn sie mit 21 odr 23 Jahren ins Arbeitsleben traten. Sicher sind diese "gebildeter", aber die Gesetze, die das Leben schreibt, die beherrschten sie nicht....Julisa schon. In diesem Moment wünschte ich mir, ich hätte sie früher kennen gelernt, verwarf dann aber sofort wieder den Gedanken. Im Stillen mußte ich über mich selbst lachen. Als ich JUlisa traf und sie mir dann irgendwann ihr Alter verriet, traf es mich fast wie ein Schlag. Sicher, dass sie noch jung ist, das konnte man sehen...aber 3-4 Jahre älter hätte ich schon geschätzt. Sie war damals 18, ich 44 Jahre alt.....und dann früher kennen lernen?...."Que te pasa, querido", durchbrach Julisas Stimme meine Gedanken. Ich drehte den Kopf und schaute in ihre fragenden Augen. "Nada mi ángel, pero no puedo dormir", sagte ich mit einem Lächeln. Sie kuschelte sich ganz eng an mich und ich streichelte ihr Gesicht. Dann schlief sie auch schon wieder ein.....
Ich lag noch lange wach, aber irgendwann überkam auch mich die Müdigkeit. Meine letzten Gedanken waren: ein Wanderer zwischen zwei Welten.........
Saludos a todos, Peter
tanita
hatte das gar nicht gesehen mit den pn...hab´s gleich geändert
Peter
Hallo Tanja,
herzlichen Dank für die Info. So kann man schon einmal Gedanken austauschen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.
Übrigens: tolles Foto!!!!!!
Liebe Grüße, Peter
Leni-P
Hola Peter,
Du beschreibst diese "Szene" in Eurem Leben mal wieder so lebhaft, dass man denkt man hätte daneben gestanden...einfach klasse!
Deine letzten Gedanken in dieser Nacht können glaube ich viele von uns hier nachempfinden...
Wann bist Du denn wieder in der "anderen Welt"? An Weihnachten?
Ich fliege am 26.11.
Wann hast Du denn geplant für immer dort zu bleiben?
Kommt es für Julisa nicht in Frage nach Deutschland zu kommen?
Du musst natürlich nicht antworten, wenn Dir das zu persönlich ist!
saludos
Leni
Peter
Hi Leni,
ich habe Dir einiges in einer PN geschrieben. Alles möchte ich nun doch nicht veröffentlichen.
Schön, dass das, was ich hier schreibe, gefällt,. In anderen Foren wurde ich schon fast gesteinigt. Aber keine Panik. Hab ja ne schußsicher Weste, wird schon nichts passieren :-))
Die nächste Geschichte folgt, versprochen.
Saludos Peter
Peter
- Benito -
Julisa und ich schlenderten durch die Calle Duarte. Touristen waren so gut wie keine zu sehen, die lagen um 10:00 h sicher am Strand. Plötzlich hallte Julisas Name durch die Strasse. Gegenüber stand ein dunkelhäutiger Mann und winkte wie wild mit den Armen. Wir wurden einander vorgestellt. Sein Name war Benito, ursprünglich kam er aus Haiti, lebte aber schon seit 20 Jahren mit seiner Familie in Boca Chica. Benito bat uns mit zu seinem Haus zu kommen, da seine Frau sich über ein Wiedersehen mit Julisa bestimmt freuen würde.
"Seitdem Dunicht mehr in dem Hotel arbeitest, sieht man Dich nicht mehr", sagte Benito fast vorwurfsvoll. "Was machst Du denn? Julisa erzählte ihm in kurzer Form, dass sie seit einiger Zeit umgezogen ist und nun zur Schule geht. Dann erreichten wir das Haus. Es war kein schönes Haus, aber es war sauber und mit zweckmäßigen Möbeln eingerichtet. Freudig wurde Julisa begrüßt, dann wurde ich "begutachtet" und begrüßt. Wir nahmen Platz. Ich bekam meinen Cafe, ich trinke eigentlich immer Cafe, und Lisa fragte nach einem Glas Wasser. Dann mußte sie erzählen. Benitos Frau war sichtlich entzückt. irgendwann lachte sie mich an und sagte: "Und ich dachte schon, Julisa würde nie mehr einen Mann finden". Dann widmete man sich mir. Alles mußte ich erzählen, und mit Julisas Hilfe klappte das auch (leider ist mein Spanisch nicht perfekt, aber ich arbeite dran). Mein Beruf und meine Herkunft bereiteten besonderes Interesse. Nun, so neutral wie möglich erzählte ich über das Leben in der BRD, die Unterschiede, die anderen Gewohnheiten, eben das, was mir wichtig erschien. Tja, mein Beruf. Benito sagte mir, dass er die örtliche Polizei nicht besonders mochte. Er als Haitianer hatte schon mehrfach Probleme mit ihnen gehabt. Also versuchte ich ihm die Unterschiedlichkeiten der beiden Polizeien zu erklären. Ob er es verstanden hatte, keine Ahnung. Jedenfalls meinte er ich wäre ein netter Kerl und sollte gut auf Julisa aufpassen. Die Zusage dieses Versprechen zu halten viel mir nicht schwer. Nach 3 Stunden brachen wir wieder auf. Benito brachte uns zur Tür. Als Julisa schon draussen war, klopfte er mir auf die Schulter. "Du bist ein guter Mann und ich freue mich, dass ich Dich kennen gelernt habe. Sie liebt Dich, enttäusche sie nicht", sagte er leise zu mir. Ich reichte ihm meine Hand. "Nunca Amigo, nunca en mi vida", erwiederte ich und lächelte ihm zu. Zufrieden blieb Benito in der Tür stehen und schaute uns nach.......
Wir schlenderten Richtung Strand. Die üblichen fliegenden Händler boten den Touristen ihre Ware an. Es herrschte ein reges Treiben. "Was hälst Du davon, wenn wir heute hier am Strand essen," fragte ich JUlisa. Ihr war es recht. Wir suchten uns ein kleines Restaurant, welches auch Sonnenliegen und Schirme vermietet und nahmen Platz. nach kurzer Zeit erschien ein dicklicher Dominikaner und fragte uns, ob wir auch essen und trinken wollten. Ich bejahte dies. "Gut, dann sind die Liegen umsonst", sagte er mit einem breiten Grinsen. "Wenn ihr ins Wasser wollt, sagt Bescheid." Ich nehme dann die Tasche und passe darauf auf." Wir bestellten zuerst etwas zu trinken und erklärten ihm, dass wir gerne in 1 Stunde essen würden. dann machten wir es uns bequem. Nun ja, eigentlich hätte für uns eine Sonnenliege gereicht.....Lisa lag wie immer halb auf mir. Wir beobachteten die Menschen und genossen den herrlichen Tag....und wie immer hatte Julisa Angst, dass ich einen Sonnenbrand bekomme. Der dickliche Dominikaner erschien wieder und brachte uns das Essen. Der Fisch war wirklich vorzüglich und wir waren froh, diesen Platz gewählt zu haben. Nachdem wir fertig gegessen hatten kam unser Ober wieder. Breit grinsend stand er vor uns. "Ay ay ay, wenn man Euch so beobachtet, da wird man wieder jung. Aber ihr solltet ins Wasser gehen, sonst ruft noch jemand die Polizei. Sex am Strand ist nicht erlaubt." Dabei knipste er mit dem Auge. Wir mussten lachen. Haben wir uns wirklich so benommen??? , fragte ich ihn. Sein Grinsen wurde noch breiter. "Senor, es knistert bis zu meiner Bar!", sagte er mit voller Überzeugung. Ich stand auf und drückte ihm die Tasche in die Hand. "Gut, dann gehen wir ins Wasser". Ich nahm Julisa bei der Hand und wir liefen los. Irgend etwas rief uns der Dominikaner hinterher, aber ich verstand ihn nicht...und Julisa wollte es nicht verraten. "Warum sollten wir denn ins Wasser gehen", fragte ich Julisa. Jetzt hatte sie wieder dieses Leuchten in ihren Augen. "Weißt Du, das Meer ist die einzige Möglichkeit für junge verliebte Dominikaner die keine eigenes Haus haben", sagte sie. Dann legte sie ihre Arme um meinen Hals und schlang ihre Beine um meine Hüfte.........
Fast eine Stunde später gingen wir zurück zu den Liegen. Natürlich erschien wieder "unser Dominikaner". Er gab mir die Tasche zurück. "Du lernst schnell, amigo", sagte er und verschwand lachend wieder.
Ich rief ihm hinterher, dass wir noch gerne etwas trinken würden und bestellte zwei Pina Colada. Er hatte es wohl verstanden, denn wenige Minuten später hatten wir die Getränke.
Gegen 18:30h verließen wir den Strand. Zwei Essen, 4 Pina Colada, 1 Cerveza und ein Agua con Gas kosteten mich 950 Peso.
Julisa rief ein Motoconcho und wir traten die Heimreise an. Santo und Ruben erwarteten uns schon sehnsüchtig. jetzt musste ich erst einmal mit Santo spielen und Julisa begab sich in die Küche um zu kochen. Es war ein ruhiger und harmonischer Abend. Santo schlief irgendwann auf dem Stuhl ein und wir brachten ihn ins Bett. Ruben ging in die Küche und spülte, während Julisa und ich uns auf unseren kleinen Balkon setzten. Langsam brach die Nacht über Boca Chica herein. Wir saßen beieinander und lauschten der Musik aus dem Colmado. "jetzt weiß ich endlich, warum so viele junge dominikanische Paare so lange im Wasser sind", flüsterte ich Julisa ins Ohr. "Tu quieres?", fragte sie. "Si, pero solo contigo", erwiederte ich........
Muchos saludos cordiales, Peter
mariposita
[
| Zitat: |
| Alles möchte ich nun doch nicht veröffentlichen. |
| Zitat: |
| In anderen Foren wurde ich schon fast gesteinigt. |
Hehe, ich auch

und dabei hab ich noch nichtmal soviel Persönliches erzählt wie Du.... aber die paar Fetzen aus meinem Privatleben waren für einen Typen dort die einzige Angriffsfläche.
| Zitat: |
| Aber keine Panik. Hab ja ne schußsicher Weste, wird schon nichts passieren :-)) |
Genaaaauuuuuu.... meine "schußsichere Weste" war meine schöne spitze Zunge.... manchmal hab ich es richtig genossen, mich drüber lustig zu machen, besonders über Leute, die zum Lchen in den Keller gehen, hehehe hihihi hahaha
Peter
ach Mariposita,
was soll`s? verstehen kommt doch bekanntlich von Verstand. Wenn die einfachsten Metaphern und Anmerkungen schon falsch interpretiert werden, was soll man da noch sagen?
Aber es ist im Leben sehr oft so. Der, der immer negativ denkt, dem widerfährt häufig auch Negatives. Ich hatte mal so einen Kollegen. Vor jedem Einsatz saß er da und murmelte vor sich hin: ...na, wenn das heute mal gut geht.....
Er hat sich dann wirklich eine Kugel gefangen. Zum Glück war es nicht lebensbedrohlich, aber es hat nur ihn erwischt..und er war nicht der Erste, der ins Haus ist.
saludos, Peter
Peter
Abends, in Boca Chica.....
Ruben und Santo schauten fern, natürlich einen amerikanischen Actionfilm. Hier gibt es keine FSK, also kann man sich solche Filme den ganzen Tag anschauen, ungeschnitten versteht sich.
Julisa und ich beschlossen in die Stadt zu gehen, irgendwo etwas trinken, vielleicht noch eine Kleinigkeit essen. Sie verschwand im Schlafzimmer. Ausgehen, ohne sich schick anzuziehen ist für eine Dominikanerin unvorstellbar. Aber bei ihr geht so etwas schnell. Vergleiche ich es mit meinen ehemaligen deutschen Freundinnen, frage ich mich noch heute, was da immer so lange gedauert hatte :-)
Bei mir geht das ebenfalls sehr schnell. Raus aus der Jeans, rein in die Leinenhose, dazu ein frisches Hemd, fertig...ach ja, die Schuhe nicht vergessen. 15 Minuten später waren wir fertig. Wir verabschiedeten uns von den beiden Jungen, dann ging es los. Rauf auf´s Motoconcho und ab in die Stadt. Am Park ließen wir uns schließlich absetzen. Es war ruhig, noch war die Calle Duarte für den Verkehr nicht gesperrt. Julisa und ich schlenderten die Strasse entlang, schauten in das eine oder andere Geschäft und kehrten schließlich in "unser" italienisches Restaurant ein. Man kannte uns, entsprechend freundlich war die Begrüßung. Diesmal setzten wir uns jedoch ziemlich nach vorne, sodass wir die Strasse überblicken konnten. Großen Hunger hatten wir nicht, also bestellten wir nur jeweils einen Salat und 2 Gläser Wein. Nach und nach füllte sich das Restaurant. Viele Touristen erschienen, überwiegend Familien. Julisa und ich waren die einzige sogenannte "Café con leche" Fraktion an diesem Abend. Der ein oder andere Tourist schaute zu uns herüber, meist gefolgt von einem Kommentar seiner Begleiterin....es war nicht zu verstehen, aber man sah es. Tja, uns ist sowas völlig egal...und wir sind es gewohnt. Wie jeden Abend erschien der Junge, der Blumen verkaufte. Entgegen Julisas Willen kaufte ich ihm eine völlig überteurte Rose ab....ich fand, dass sie zu Julisa passte. Und da waren sie auch wieder, "meine" beiden Musiker. Auf ein Kopfnicken von mir kamen sie zu uns an den Tisch. Die beiden älteren Herren gefielen mir, und ihr Handwerk verstanden sie. Ich brauchte nichts zu sagen, der ältere der beiden Männer grinste mich an: "Si senor, yo se....Besame mucho". Damit hatten wir dann erst einmal die Aufmerksamkeit aller Touristen....Julisa kuschelte sich an mich und legte ihren Kopf auf meine Schulter, dann lauschetn wir den Klängen. Ein kleiner Junge kam an unseren Tisch und starrte uns mit fragenden Augen an: "Seid ihr Mann und Frau?"....ich mußte lachen, Lisa verstand kein Wort. Ich nickte und der kleine Junge rannte zu seinen Eltern.....und ich übersetzte die Frage für Lisa. Meine kleine Dominikanerin strahlte und küßte mich...zu den letzten Akorden des Liedes. Das Klatschen der Leute riss uns aus unserer Welt. Ob es den Musikern oder aber Julisas Verhalten galt werden wir wohl nie erfahren.
Die Strasse füllte sich. Immer mehr Touristen, aber auch Einheimische und Residenten bevölkerten die Strasse. Die ersten Kontakte wurden geknüpft. Jetzt waren auffallend viele junge hübsche Dominikanerinnen auf der Strasse. Zeit zum Geld verdienen........
Ein bekanntes Gesicht tauchte auf: Benito. Ich winkte ihm zu und er kam zu uns. Freudig reichte er uns die Hand und ich bat ihn Platz zu nehmen. Einen Moment zögerte er, aber dann setzte er sich doch. Ich bestellte ihm ein Bier, wußte ich doch um seine Leidenschaft. Benito erzählte uns, dass sie ihm sein Motorrad gestohlen hatten und er gerade von der Polizei kam. Besonders viel Zuversicht lag jedoch nicht in seinen Worten. Es würde schon ein großer Zufall sein, wenn er die Maschine wieder bekommen würde.
Wir plauderten und plauderten und vergaßen die Zeit. Benito schaute schließlich auf seine Uhr. Es war schon fast Mitternacht. Schnell verabschiedete er sich und bedankte sich für die Einladung. Dann eilte er davon. Julisa lachte. Jetzt schimpft seine Frau, sagte sie erklärend. Ich winkte nach der Kellnerin und bezahlte. Freundlich wie immer wünschte sie uns noch einen schönen Abend. Wir gingen die Strasse hinunter Richtung Park. Bei einigen der Leute war die Wirkung des Alkohols und der Hitze schon deutlich zu sehen. Vermehrt war nun auch die Politur (Touristenpolizei) präsent. Ziellos schlenderten wir weiter und landeten schließlich am Strand. Die karibische See lag im Licht des Vollmondes vor uns und glänzte wunderschön. Auf einer umgefallenen Palme nahmen wir Platz und schauten auf´s Meer. "Wo liegt Deutschland?", fragte Julisa plötzlich. Ich zeigte mit der Hand in westliche Richtung. "Etwa 8000km in diese Richtung", antwortete ich. Ihr Blick folgte meiner Hand. "Das ist so schrecklich weit weg", sagte sie mit tonloser Stimme. "Warum quält mich der Herr so?", fügte sie hinzu. Ich drückte sie ganz fest an mich. "Vielleicht ist es Schicksal, vielleicht will uns Gott testen, ob wir diese Liebe verdienen, ich weiß es auch nicht mein kleiner Engel," antwortete ich . Zärtlich schlang sie ihre Arme um meine Hals. " Ich liebe Dich, ich liebe Dich und ich will Dich", sagte sie leise. " Ausser meinem Sohn bist Du alles was ich habe. Bitte verlasse mich niemals. Durch Dich lebe ich......" Dann verschmolzen wir in einem Kuss. " Perdon, buenas noches......no aqui, por favor"...drang es plötzlich zu uns. Die Stimme gehörte zu einem Polizisten, der mit seinem Kollegen etwa 2 Meter von uns entfernt stand und uns anlächelte. Einen Moment wußte ich nicht was er meinte, dann begriff ich es. Julisa schaute etwas verschämt zu Boden. "Si senores, no problemas... no hacemos aqui", sagte ich freundlich. Die beiden Männer gingen weiter. Ich schaute Julisa an, griff ihre Hand und zog sie mit. Nach Hause waren es etwa 15 - 20 Minuten, das Hotel Burbujas lag quasi vor uns.
Das strahlende Licht des Vollmondes sah ich in diese Nacht noch oft, aber nicht auf der karibischen See..es schien, als hätte es Julisa in ihren Augen gefangen........
Saludos cordiales, Peter
Peter
Hola a todos,
so, hier endet erst einmal alles. Ich habe sehr viele private Dinge Preis gegeben, aber das habe ich absichtlich getan.
Zielsetzung meinerseits war es, die Gedanken und das Fühlen einer Dominikanerin darzustellen, vielleicht, damit man die Menschen dort besser verstehen kann.
Sollten meine Beiträge dazu beigetragen haben, die Menschen dort etwas zu verstehen, wäre ich sehr froh darüber.
Sicher sind auch nicht alle Dominikaner gleich, aber als "echte" Dominikanerin ist Julisa schon in gewisser Hinsicht ein Spiegelbild ihrer Gesellschaft.
Saludos, Peter
.....es würde mich freuen, wenn auch andere hier ihre Eindrücke und Erfahrungen niederschreiben würden..
Leni-P
Hola Peter,
vielen vielen Dank für den Mut soviel Privates zu veröffentlichen und die tollen Impressionen!
ich denke ich bin nicht die Einzige, die Deine Ausführungen regelmässig gelesen hat und begeistert war...aber Du weißt ich bin Dein größter Fan

und hoffe, dass es weiter gehen wird!
Besitos
Leni
Peter
Hola @Leni-P,
nun, es wird sicher weiter gehen...hoffe ja, noch viele Erlebnisse dort zu haben.
Es ist sicher eine Gratwanderung. Wo hört das Informative auf, wo fängt der "Exibitionismus" an.
Wenn ich es geschafft habe, einen kleinen Einblick in das Leben mit einer Dominikanerin zu geben, gut. Es würde mich freuen.
Mal schauen, was die nächsten Wochen vor Ort bringen....
Saludos, Peter
soosi
Hola,Peter
kann dir nur zustimmen,auch ich habe so die dominkanischen menschen kennen gelernt.natürlich gab es auch ausnahmen,aber die bestätigen nun mal die regel.ich habe meine frau in einem viertel von sant domingo kennengelernt.mein ehemaliger freund(resident) hat mich dort zu seiner schwiegermutter verfrachtet,sollte mal das wirkliche leben kennenlernen.dort setze ich mich mit eimem familiemitglied in einen colmando um ein paar presidente zu schlürfen.sie kam dort rein und ...
Kompletter Bericht von Soosi:
Wie alles begann
Peter
Hola Soosi,
na, da bin ich mal gespannt wie es weitergegangen ist....
Du kannst Dir denken, dass ich weiß, wie Dir zumute war.
Also, wo bleibt die Fortsetzung?????
Saludos para ti y Angelina....
Peter
Hola Tanja,
gibt es denn nichts, was uns eine so hübsche Lady wie Du mitteilen könntest?
Du hast Deine Aufenthalte dort doch sicher nicht im abgedunkelten Hotelzimmer verbracht, oder?
Muchos saludos y besitos, Peter
Peter
...mal sehen, ob es klappt.
http://www.youtube.com/watch?v=UL4wYv2oMmU
Tja, das ist es nun, das Lied, welches Julisa und mich bei unserem ersten Zusammentreffen begleitet hat....hoffe, man kann es abspielen.
Saludos cordiales y mui suerte para todos...Peter
Peter
Hola Frank,
mhm, hoffe Du bist jetzt nicht sauer, weil ich Deinen Namen hier nenne, aber denke, der fällt nicht unters Datenschutzgesetz.
Hört sich an wie ein Start mit Hindernissen, aber klasse. Na, da bin ich ja froh, dass Julisa Familie zum Teil in Haiti lebt.
Habe nur den Bruder kennen gelernt. Super netter Kerl, leider konnten wir uns kaum verständigen. Er nur französich, tja..ich englisch und spanisch....aber Hilfe gibt es immer. Irgendwann waren wir mal alleine..da hab ich ihn auf ein Bier eingeladen. Dachte, wenn´s schon nichts mit reden ist, trinken können wir etwas zusammen.
In diesem Fall nahte die Rettung in Form von meinem Freund Francisco. Tja, und dann gab es ein Männergespräch mit Dolmetscher.
"Ich weiß, Julisa ist sehr hübsch, Du ein weißer Mann. Für uns bist Du reich. Julisa hat ein uneheliches Kind,sie ist sehr dunkelhäutig, sie wird nie eine Chance haben. Ich kann nichts verhindern, ihr werdet tun, was ihr für richtig haltet, aber tue ihr nicht weh", wurde mir übersetzt.
Einen Moment rang ich nach Atem, es fehlten die Worte. Mühsam sammelte ich mich. Je mehr ich über das Gesagte nachdachte, desto mehr wußte ich, er hat recht.
"Ich spiele nicht mit Deiner Schwester. Ich liebe sie, und ich liebe den Kleinen wie meinen Sohn. Ich weiß nicht, was aus uns wird, auch ich kenne die Zukunft nicht. Weh tun will ich ihr ganz sicher nicht. Ich habe ihr viel über mich und mein Leben erzählt, es liegt an ihr. Ich stelle keine Forderung. Was sie tut, tut sie weil sie es will", erwiederte ich und der arme Francisco musste wieder übersetzen.
Tja, so war das......
Da scheine ich es ja doch einfacher gehabt zu haben....
Mal gespannt, wie es bei Euch weiterging...
saludos , Peter